Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
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    Standard Mobiles Internet - WLAN oder UMTS/LTE ?

    Moin

    Ich brauch da mal eine Entscheidungshilfe.

    Für meine Langfahrt (Barfußroute) soll mobiles Internet an Bord.

    Mir stellt sich jetzt die Frage ob man einfach NUR auf UMTS/LTE setzt und die Datentarife zahlt (entsprechende lokale günstige SIM z.B.), oder ob die frei zugänglichen WLAN Netze so sehr verbreitet und gut sind, dass man besser zweigleisig fährt, also WLAN Empfänger UND UMTS/LTE Empfänger ins Bordnetz integriert ?

    Momentan denke ich, dass die Lösung wo ich NUR UMTS/LTE mit SIM verwende, inzwischen auch kostenmäßig(Daten) völlig ausreicht.

    Wie ist die Erfahrung da weltweit ?

  2. #2
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    Hallo montagna, ich habe bis jetzt nur Erfahrung in Donau/Mittelmeer, aber ich denke, weltweit stellt sich das nur noch schärfer dar.
    Das UMTS reicht datenmäßig defnitiv nicht aus, es sei denn, Du hast eine internatonal gültige Flatrate (gibts sowas überhaupt?), Es ist nur als Notlösung geeignet. Wenn Du z.B. häufiger einen Wetterbbericht runterlädst, Hafeninfos anschaust etc., ist Dein Datenkontingent schnell am Ende, und dann stehst Du komplett auf dem Schlauch. Du mußt daher zusätzlich einen Wlan-Empfänger haben, der eine besonders weite Reichweite hat, damit kommtst Du an tatsächlich vorhandene offene Wlans ran. Ansonsten bist Du ständig auf der Jagd nach Wlans z.B. im Intenetcafe. Das reicht fürs Mittelmeer. International brauchst Du noch ein Satphone (Iridium Go), damit Du Dir auch außerhalb von Funknetzen den essentiellen Wetterbericht holen kannst. Für mich war insbesondere der Wetterbericht (Grib Files) mit das wichtigste, mindestens so wichtig wie Trinkwasser!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  3. #3
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    Wie immer, es kommt drauf an.
    Und zwar, bist Du immer in Küstennähe oder willst Du auch über den grossen Teich!
    Wenn letzteres der Fall ist kommst Du um Iridium o.ä. bzw. um Kurzwelle nicht herum.
    Ich selbst bin in den letzten 3 Jahren meistens an der Küste entlang gesegelt. Ostsee rund, Jütland rund, deutsche Bucht, Niederlande, Belgien, England, Kanal Inseln, Frankreich. Da brauchte ich weder Iridium noch KW. Was mich allerdings meistens genervt hat, waren die langsamen WLAN-Zugänge in den Häfen, bis aufs Baltikum, die können und wollen das.

    Ich war es leid, ständig nach dem besten Hotspot oder Hafen-WLAN zu suchen und bin mit schliesslich T***kom ganz gut zurecht gekommen.
    Da hab ich einen Vertrag mit 1? GB pro Monat und bei Bedarf kaufe ich mit einige GB dazu. Schont zwar nicht das Portemonnaie aber die Nerven.
    Handbreit
    Siggi
    Im Juli geht‘s wieder los - endlich 😊
    Das Glück kommt zu denen, die lachen!

  4. #4
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    Zitat Zitat von montagana Beitrag anzeigen
    Moin

    Ich brauch da mal eine Entscheidungshilfe.

    Für meine Langfahrt (Barfußroute) soll mobiles Internet an Bord.

    Mir stellt sich jetzt die Frage ob man einfach NUR auf UMTS/LTE setzt und die Datentarife zahlt (entsprechende lokale günstige SIM z.B.), oder ob die frei zugänglichen WLAN Netze so sehr verbreitet und gut sind, dass man besser zweigleisig fährt, also WLAN Empfänger UND UMTS/LTE Empfänger ins Bordnetz integriert ?

    Momentan denke ich, dass die Lösung wo ich NUR UMTS/LTE mit SIM verwende, inzwischen auch kostenmäßig(Daten) völlig ausreicht.

    Wie ist die Erfahrung da weltweit ?
    Würde nur auf 2 Lösungen setzen:
    1. im Hafen W-Lan wenn angeboten und gratis
    2. auf 4g und 5g ( LTE und 5G ) da in fast gesamt EUROPA einheitlicher Tarif ist für den Rest der Welt lokale SIM-Karten verwenden
    Entsprechende Modems gibt es schon zu kaufen
    Die Modems sollen für Mobilfunk entsprechende Externe Antennen haben mit ordentlich DB gewinn wegen der Reichweite

  5. #5
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    Ich verwende das normale WLAN meines Bordrechners + externe WLAN Antenne. Inzwischen bin ich in Griechenland. Da gibt es wenig Marinas und mit dem WLAN ist es nicht weit her. Aber oft gibt es eine Cafe oder Restaurant mit WLAN in Nähe des Liegeplatzes, das kann man dann auch nutzen. Für kritische Aktivitäten (online Banking) sollte man einen VPN-Tunnel verwenden.

    Dort, wo es kein öffentliches WLAN gibt, verwende ich einen UMTS-Stick von Fonic. Innerhalb der EU € 1,99 für 500 MB pro Kalendertag (an dem man den Stick verwendet). Man zahlt im Monat für max. 20 Tage, die restlichen Tage gib es dann umsonst.

    Für Wetterbericht & Email reicht das und hält die Kosten in Grenzen.

    Und wie schon oben geschrieben: Für den Atlantik braucht man ein Satellitentelefon oder Kurzwelle, allein schon aus Sicherheitsgründen.
    Gezeitenrechnung nach ATT => http://tidal-prediction-worksheet.jimdo.com

  6. #6
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    Zitat Zitat von CO2 Beitrag anzeigen
    Ich verwende das normale WLAN meines Bordrechners + externe WLAN Antenne. Inzwischen bin ich in Griechenland. Da gibt es wenig Marinas und mit dem WLAN ist es nicht weit her. Aber oft gibt es eine Cafe oder Restaurant mit WLAN in Nähe des Liegeplatzes, das kann man dann auch nutzen. Für kritische Aktivitäten (online Banking) sollte man einen VPN-Tunnel verwenden.

    Dort, wo es kein öffentliches WLAN gibt, verwende ich einen UMTS-Stick von Fonic. Innerhalb der EU € 1,99 für 500 MB pro Kalendertag (an dem man den Stick verwendet). Man zahlt im Monat für max. 20 Tage, die restlichen Tage gib es dann umsonst.

    Für Wetterbericht & Email reicht das und hält die Kosten in Grenzen.

    Und wie schon oben geschrieben: Für den Atlantik braucht man ein Satellitentelefon oder Kurzwelle, allein schon aus Sicherheitsgründen.
    UMTS-Stick von Fonic. Innerhalb der EU € 1,99 für 500 MB pro ist eine Teure Lösung bei langsamer Geschwindigkeit
    Ein günstiger LTE Tarif eventual Vertrag hilft Kosten zu sparen
    Ich Zahle für 14 GB im Monat 22 EUR

  7. #7
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    Hallo, 14 GB könnte schon reichen, wichtig ist dabei, daß bei Überschreitung der Grenze automatisch dazugebucht wird, und nicht etwa einfach der Hahn zugedreht wird.
    Ich habe vor meiner Reise auch mal die Kurzwelle erwogen. Die Geräte (zwar etwas älter, aber ziemlich edel) hatte ich schon, mit guter Antenne aufgebaut und getestet. In der Qualität und Sicherheit der Verbindungen ist das total durchgefallen. Ich habe auch mit lokalen Amateurfunkern gesprochen, die zwar höchst begeistert von ihrem Hobby waren, aber mir auch keine sinnvolle Übertragungsqualität demonstrieren konnten. Die Intermar-Leute ( https://intermar-ev.org/ ) bieten auch die Möglichkeit, live Verbindungen online mitzuhören, aber das war eigentlich noch weniger überzeugend. Das alles war für mich der Grund, auf Sat-Phone umzuschwenken. Das Gerät (Iridium-Go) kostet erheblich weniger als eine KW-Funkstation, und die Verindungen sind dramatisch besser und vor allem sicherer. Einzig die laufenden Kosten fallen zu Ungunsten von Satphone auf. Da gibt es aber immer günstigere Tarife, und mit Disziplin kann man diese Kosten auf einem erträglichen Maß halten.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  8. #8
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    Zitat Zitat von GREIF Beitrag anzeigen
    UMTS-Stick von Fonic. Innerhalb der EU € 1,99 für 500 MB pro ist eine Teure Lösung bei langsamer Geschwindigkeit
    Ein günstiger LTE Tarif eventual Vertrag hilft Kosten zu sparen
    Ich Zahle für 14 GB im Monat 22 EUR
    "Teuer" ist relativ zur Nutzung & zum Bedarf. Bei Fonic ist das Volumen auf 5 GB / Monat begrenzt, die ich nie ausschöpfe. € 22 / Monat sind € 264 / Jahr, da bleibe weit drunter.
    Gezeitenrechnung nach ATT => http://tidal-prediction-worksheet.jimdo.com

  9. #9
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    Dazu kann keiner ausser man selbst eine Aussage machen.
    Einer kommt mit 5GB hin, das schaffe ich am Tag...

    Wer Internet an Bord braucht kommt um ein eigenes System nicht umhin.
    Habe eine Webboat mit LTE und WLAN, kann zwei Simkarten nutzen um im Ausland zum Beispiel eine andere Karte zu nutzen.

    Barfußroute, da stehen entlang keine Sendemasten, Tankstellen gibt es auch nicht.
    Möglichkeit da sind unterschiedlich, Kurznachrichten per xspot z.B. oder gleich zu Iridium, inkl. Telefonie, falls man einsam ist...
    Wer kann, kann auch mit einer Oceanis segeln! ;)

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