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  1. #11
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    Zitat Zitat von wire24 Beitrag anzeigen
    Moin in die Runde,

    hier ein kleiner Zwischenstand: Habe heute direkt vom Kanister den Motor laufen lassen und direkt an der Förderpumpe eingespeist. Nach einem kurzen entlüften (über den Rücklauf) lief der Motor tadellos und drehzahlstabil bis die 1,5 Liter Plastikflasche für den Rücklaufdiesel voll war. Hatte leider noch keine Zeit vor dem Vorfilter einzuspeisen bin aber schon mal sehr beruhigt, dass es nichts "ernstes" ist.
    BG
    Moin,

    das hört sich doch schon mal sehr gut an: Maschine i.O und Problem so ziemlich eingekreist.

    Zum Entlüften: Yippie's Tipp (Bei Vorfilterwechsel quasi automatisches Entlüften über die Rücklaufleitung) funktioniert immer dann, wenn die Einspritzpumpe niedriger als der Feinfilter liegt. Ich kann mich sehr dunkel erinnern, daß bei alten VP dies nicht der Fall war. Deshalb hatten die eine zusätzliche Entlüftung an der Einspritzpumpe.

    Wenn am Feinfilter gearbeitet wurde, kommt man um die Entlüfterei leider nicht herum. Allerdings reicht es vollkommen aus zu pumpen, bis der erste Tropfen Diesel austritt. Die restliche Luft befördert man wie oben nach Schließen der Entlüftungsschraube via Rücklaufleitung aus dem System. Über die Anweisung in vielen Betriebsanleitungen: "Pumpen, bis Diesel blasenfrei austritt", kann ich nur den Kopf schütteln.
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  2. #12
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    Zitat Zitat von cr838 Beitrag anzeigen
    Moin,
    Zum Entlüften: Yippie's Tipp (Bei Vorfilterwechsel quasi automatisches Entlüften über die Rücklaufleitung) funktioniert immer dann, wenn die Einspritzpumpe niedriger als der Feinfilter liegt. Ich kann mich sehr dunkel erinnern, daß bei alten VP dies nicht der Fall war. Deshalb hatten die eine zusätzliche Entlüftung an der Einspritzpumpe.
    Ich vermute hier handelt es sich um ein Missverständnis.
    Ich zähle mal blockartig die einzelnen Elemente auf von hinten nach vorne auf, so wie es bei mir ist.

    Tank(gefüllt)--> Leitung zu Vorfilter, Vorfilter(CAV mit Schauglas)--> Förderpumpe mit Hebel---> Feinfilter---> Enspritzpumpe.

    Wechselt man nun den Vorfilter, dann muss natürlich erst dieser mit Diesel voll werden, bevor man überhaupt an was Anderes denken kann. Man kann nun umständlich den kleinen Hebel an der Förderpumpe bis quasi zum jüngsten Tag bewegen und dann nach einer Ewigkeit wegen Krämpfen in der Hand erstmal zur Pulle greifen müssen, oder man startet den Quirl und lässt ihn die Arbeit mit der Entlüftung des Vorfilters erledigen. Nachdem zwar vorerst kein Sprit in den Feinfilter nachkommt wird aber dessen Inhalt trotzdem ausreichen um den Motor kurzzeitig am Laufen zu halten und das reicht
    Ist der Vorfilter mal voll, geht man zum nächsten Schritt über und öffnet nach dem Wechsel des Feinfilters und etwas anfüllen oben am Feinfiltergehäuse die Schraube und pumpt mit dem kleinen Hebel an der Förderpumpe solange bis an der Schraube Diesel austritt. Jo, zumachen und abdampfen..
    Mein Tank liegt unterhalb der Wasserlinie und die Einspritzpumpe auf Höhe des Zylinderkopfes (VP MD22)

    Yippie

  3. #13
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    Hallo Ihr, wenn ich mir die diversen Vorschläge zur Lösung des Leckagen-Problems so anschaue, wird vor allem der Vorteil eines Tagestanks deutlich;
    Leckagen fallen sofort auf, weil Diesel tropft oder die Leitung feucht wird, auch der Ort der Leckage zeigt sich eindeutig. Eine Leckage hindert den Motor nicht am Laufen, die Betriebssicherheit wird erhöht. Dieser Tank muß ja nicht groß sein, der Name verrät, er muß nur den Inhalt für die geplante Fahrt haben, Wenn man nur An- und Ablegemanöver mit Maschine fährt, reicht ein Liter.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  4. #14
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Hallo Ihr, wenn ich mir die diversen Vorschläge zur Lösung des Leckagen-Problems so anschaue, wird vor allem der Vorteil eines Tagestanks deutlich;
    Leckagen fallen sofort auf, weil Diesel tropft oder die Leitung feucht wird, auch der Ort der Leckage zeigt sich eindeutig. Eine Leckage hindert den Motor nicht am Laufen, die Betriebssicherheit wird erhöht. Dieser Tank muß ja nicht groß sein, der Name verrät, er muß nur den Inhalt für die geplante Fahrt haben, Wenn man nur An- und Ablegemanöver mit Maschine fährt, reicht ein Liter.
    Viele Grüße
    nw
    @sucher
    Ein Tagestank hat tatsächlich viele Vorteile, gerade auch dann wenn man aus Sorge/Angst vor Dieselpest das sog. "Fuel Polishing" betreibt.
    Nur grundsätzlich hat an der Dieselleitung, an den Filtern nix zu Lecken, dass muss dicht sein !! ...und es ist auch dicht!
    Hier wurde lediglich der Vorfilter ausgetauscht, schlecht wieder zusammengebastelt und nun ist das Ding nicht mehr Luftdicht, der Jockel zieht Luft und bleibt stehen!!

  5. #15
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    Hallo 2ndtonone, selbstverständlich möchte ich meinen Vorschlag nicht als Einladung verstanden wissen, mit einer lecken Dieselanlage einfach weiterzufahren, obgleich das möglich wäre. Schon allein der Geruch würde das verhindern. Aber diese Probleme mit Leckagen sind tatsächlich ein für alle mal erledigt, wenn man einen Tagestank hat. Und der Arbeitsaufwand, sowas einzubauen, ist vermutlich weniger, als einmal nach einem schwierigen Leck zu suchen. Und es gibt noch ein paar weitere Vorteile: Man hat sehr viel mehr Kontrolle über den Treibstoffverbrauch, als wenn man sich nur nach Betriebsstunden oder der sehr, sehr ungenauen Tankanzeige richtet. Ich denke, das "Fuel-polishing" hilft nur gegen ordinären Dreck, nicht aber gegen die Dieselpest, die auch im saubersten Diesel wachsen kann, ein wenig Kondenswasser reicht.
    Trotzdem ich einen Tagestank habe, habe ich aus peinlicher Erfahrung heraus einen vorkonfektionierten Schlauchsatz parat, um die Notlösung mit dem Kanister in kürzester Zeit realisieren zu können (Einhand auf einem Fluß zu fahren hat in dieser Hinsicht weit mehr Gefahrenpotenzial als im Sturm vor Legerwall zu segeln).
    Übrigens war dieses Prinzip auch bei den KFZ bis in die 50er üblich, z.B. hatte der Käfer den Tank hinter dem Armaturenbrett (höher als der Vergaser).
    Viele Grüße
    nw

    PS: Ich wende jetzt Grotamar an, keine Dieselpest mehr!
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  6. #16
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    Zitat Zitat von yippieaye Beitrag anzeigen
    Ich vermute hier handelt es sich um ein Missverständnis.
    Ich zähle mal blockartig die einzelnen Elemente auf von hinten nach vorne auf, so wie es bei mir ist.

    Tank(gefüllt)--> Leitung zu Vorfilter, Vorfilter(CAV mit Schauglas)--> Förderpumpe mit Hebel---> Feinfilter---> Enspritzpumpe.

    Wechselt man nun den Vorfilter, dann muss natürlich erst dieser mit Diesel voll werden, bevor man überhaupt an was Anderes denken kann. Man kann nun umständlich den kleinen Hebel an der Förderpumpe bis quasi zum jüngsten Tag bewegen und dann nach einer Ewigkeit wegen Krämpfen in der Hand erstmal zur Pulle greifen müssen, oder man startet den Quirl und lässt ihn die Arbeit mit der Entlüftung des Vorfilters erledigen. Nachdem zwar vorerst kein Sprit in den Feinfilter nachkommt wird aber dessen Inhalt trotzdem ausreichen um den Motor kurzzeitig am Laufen zu halten und das reicht
    Ist der Vorfilter mal voll, geht man zum nächsten Schritt über und öffnet nach dem Wechsel des Feinfilters und etwas anfüllen oben am Feinfiltergehäuse die Schraube und pumpt mit dem kleinen Hebel an der Förderpumpe solange bis an der Schraube Diesel austritt. Jo, zumachen und abdampfen..
    Mein Tank liegt unterhalb der Wasserlinie und die Einspritzpumpe auf Höhe des Zylinderkopfes (VP MD22)

    Yippie
    Moin,

    nein, kein Mißverständnis, nur etwas arg verkürzt von mir dargestellt.

    Die Idee, vorhandene Restluft über die Rücklaufleitung aus dem System zu befördern, ist klar und funktioniert auch grundsätzlich. Aber: diese Luft wird zwangsläufig von der Förderpumpe in den Feinfilter gedrückt. Dort befinden sich die Entlüftungsschraube, die Rücklaufleitung sowie die Zuleitung zur Einspritzpumpe. Liegt die Einspritzpumpe höher als der Feinfilter, verläuft deren Zuleitung ansteigend und damit besteht die Möglichkeit, daß die Luft zur Einspritzpumpe gelangt. Verläuft die Zuleitung jedoch fallend, verbleibt die Luft oben im Feinfilter und wird über die Rücklaufleitung zum Tank geleitet, sobald sich das Überdruckventil öffnet.

    Im zuerst genannten Fall kommt man um die manuelle Entlüfung nicht herum, wenn man am Vorfilter (Wasserabscheider) gearbeitet hat. Bei Arbeiten am Feinfilter ist diese obligatorisch.

    Hat man das Glück, über einen entsprechend hochliegenden Tank (ist bei mir der Fall ) oder den beschriebenen Tagestank zu verfügen, läßt sich durch ausnutzen der Schwerkraft die Arbeit erheblich erleichtern.
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  7. #17
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Ich würde erstmal probieren, ob die Dieselzufuhr richtig entlüftet wurde. Beim Filterwechsel vergißt man so etwas gerne.
    Danach würde ich erstmal den Vorfilter prüfen, ob der voll mit schwarzer Pampe ist, wenn nicht, ist es nicht Dieselpest.
    Genau.

    Aus dem Handbuch:

    Problem: der Dieselmotor erreicht ohne Last seine Abregeldrehzahl und springt gut an, aber unter
    Last dreht er nur langsam hoch und erreicht nicht seine maximale Drehzahl.
    Der Motor qualmt aber nicht blau oder schwarz, Öldruck und Ölverbrauch sind normal.
    Wahrscheinliche Ursache: der Motor bekommt zu wenig Diesel.
    Gründe:
    -verstopfte Zu und Ablaufleitungen zum Tank wegen Verunreinigungen oder „Dieselpest“
    -verstopfte Diesel-Vorfilter/Feinfilter
    -Förderpumpe bringt nicht genügend Vordruck zur Ansaugseite der ESP (Einspritzpumpe)
    -Probleme mit der ESP

  8. #18
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    Melde mich mit dem vorläufigen Ergebnis des Vorfiltertausches. Der Motor läuft drehzahlstabil und macht auch sonst keine Probleme. Allerdings steht noch eine ausgiebige Probefahrt an, bei der ich dann auch sehe, ob die min 6kn FDW auch vom Motor her machbar sind. Allerdings ist mir aufgefallen, dass die Rücklaufleitung deutlich weniger plätschert, als wenn man direkt aus dem Kanister fährt. Die langen Leitungen und der Widerstand des Vorfilters sind schon deutlich zu bemerken.
    Die Entlüftung war einfach, ich hatte den Vorfilter soweit es ging mit Diesel gefüllt. Allerdings hat mein Feinfilter keine Entlüftungschraube (er liegt auch höher als die Förderpumpe und Einspritzpumpe)!

    Bei der ganzen Testerei mit dem Motor ist mir aufgefallen, dass die Motor-Ladeleuchte nach einigem Flackern überhaupt nicht mehr leuchtete. Lima dann ausgebaut und den Laderegler + Kohlen gewechselt. Ging alles super schnell + günstig über den großen Online-Versandhandel. Bau das ganze dann morgen wieder ein und hoffe das war es dann und es taucht kein neues Problem auf

    PS: Übrigens die Schlauchschellen beim Vorfilter musste ich noch einmal extra fest nachziehen. Beim ersten Mal leckte es dort Diesel raus.

  9. #19
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    Zitat Zitat von cr838 Beitrag anzeigen
    Im zuerst genannten Fall kommt man um die manuelle Entlüfung nicht herum, wenn man am Vorfilter (Wasserabscheider) gearbeitet hat. Bei Arbeiten am Feinfilter ist diese obligatorisch.
    Alles klar, im schlimmsten Fall macht man den Schmäh dann über den Starter (gesunde Starterbatterie vorausgesetzt), solange bis der Vorfilter voll ist. Schätze das dauert etwa 10 sek, das sollte das aushalten.
    Ich habe das einmal nur über das Pumpenhebelchen gemacht, Sysophos lässt grüßen...

    Yippie

  10. #20
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    Hallo wire24, die rote Leuchte am Motor sollte, wie Du richtig bemerkt hast, bei einer bestimmten Drehzahl (ein wenig unter der Leerlaufdrehzahl) ohne zu flackern ausgehen. Wenn die Leuchte flackert, kann das richtig ein Zeichen für verbrauchte Kohlen an der Lima sein. Beim KFZ gibt es das erst weit über den Laufleistungen, die ein "normaler" PKW erreicht, also etwa >500.000km. Hat Deine Maschinenanlage eine vergleichbare Laufleistung hinter sich? Da hilft eine Sichtprüfung: Man nimmt den Kohlenträger (ist bei modernen Limas mit dem Regler zusammengebaut) heraus, dann müssen im Fehlerfall die Kohlen deutlich verkürzt sein, und durch ihre Federn dadurch nicht mehr zuverlässig auf den Schleifring gedrückt werden. Ist das nicht der Fall, sondern die Kohlen müssen zur Remontage weit hineingedrückt werden, ist das nicht die Ursache! Möglicherweise sind für das Problem diverse andere schlechte Kontakte ursächlich, die sich allein durch das Bewegtwerden bei der Montage so verbessern, daß die Ursache gefunden scheint. Derartige schlechte Kontakte sind unter Seeluftbedingungen weitaus wahrscheinlicher als verbrauchte Kohlen! Ubrigens gibt es einzelne Kohlen als Ersatzteile zu einem weitaus geringeren Preis als Ersatzteil, als der gesamte Kohlenträger/Regler. Zum Austausch muß man allerdings Löten.
    Wenn Dein Tanksystem bisher ohne Grotamar betrieben wurde, und Du schon Wasser im System bemerkt hast, ist Dieselpest sehr wahrscheinlich bis zwingend sicher. Dieselpest äüßert sich immer in zu geringem bis zu völlig unterbrochenem Dieselfluß, und es ist überhaupt nicht sicher, daß sich irgendeine Verschmutzung im Filter oder Wasser im Abscheider zeigt, und Filterwechsel bringt da garnichts! Erst wenn man vor allem den Tankboden in Augenschein nimmt, kann man das beurteilen! Entwarnung gibt es nur bei sauberem Tankboden!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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