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  1. #21
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    Zitat Zitat von wire24 Beitrag anzeigen
    ...
    Die Entlüftung war einfach, ich hatte den Vorfilter soweit es ging mit Diesel gefüllt. Allerdings hat mein Feinfilter keine Entlüftungschraube (er liegt auch höher als die Förderpumpe und Einspritzpumpe)!
    ...
    Moin,

    interessante Erkenntnis: es geht auch ohne Entlüftungsaschraube am höchsten Punkt!

    Werde ich bei der nächsten Gelegenheit auch bei meiner Maschine (Bukh DV 20) ausprobieren. Da der Vorfilter (Separ KWA20) tiefer als der Dieseltank liegt, lasse ich den mit geöffnetem Deckel einfach durch die Schwerkraft vollaufen. Wenn der Deckel dann zu ist, muß nur noch die Restluft 'raus. Normalerweise braucht man dazu etwa 5 Hübe (sofern der Nocken in der richtigen Position ist), bis Diesel austritt. Dann noch weitere 5 Hübe, das war's.

    Man kann das natürlich auch mit der Maschine versuchen, allerdings könnte man sich dadurch Luft in der Einspritzpumpe einhandeln. Wer will kann das natürlich ausprobieren, mir persönlich wäre der Stress für Akku und Anlasser(!) zu viel.

    Bzgl. der flackernden Ladekontrolle hat @sucher schon alles gesagt. Miß auf jeden Fall mal die Spannung am Lima-Ausgang (Wahrschau wegen drehender Teile!!); die sollte auch im Leerlauf über 13 V liegen
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  2. #22
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    Hallo,

    danke nw für die wertvollen Hinweise. Es war tatsächlich nicht der Laderegler und auch nicht die Kohlen, sondern ein Kabelbruch an einer Klemmverbindung in unmittelbarer Nähe der Lima. Die Vibrationen des Motors waren da wohl die Ursache. naja, jetzt hat die Lima noch zusätzlich einen neuen Laderegler bekommen. Auch gut. Die Zeit für Ein- und Ausbau hätte ich mir aber sparen können.
    Der Hinweis bezügl. Dieselpest ist auch noch mal gut. Eine Tankreinigung ist schon noch mal angedacht, habe mich bisher nur aus wegen des nicht unerheblichen Aufwandes davor gedrückt und es bei einer Inspektion belassen, bei der (zumindest im Sichtfeld) nichts größeres entdeckt werden konnte.
    BG

  3. #23
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    Zitat Zitat von wire24 Beitrag anzeigen
    Der Hinweis bezügl. Dieselpest ist auch noch mal gut. Eine Tankreinigung ist schon noch mal angedacht, habe mich bisher nur aus wegen des nicht unerheblichen Aufwandes davor gedrückt und es bei einer Inspektion belassen, bei der (zumindest im Sichtfeld) nichts größeres entdeckt werden konnte.
    Hallo,

    eine Tankreinigung war bei mir das geringste Problem.
    Lass dir Zeit dafür, dann gelingt die Reinigung.
    In den Leitungen, speziell an den Verschraubungen, sitzen oftmals am Schluß hartnäckig Reste.

    Trotz des Einsatzes von Grotamar verstopfte mein Vorfilter nach 3 Jahren wieder.
    Nicht akut, der Diesel lief bei weniger Gas wieder einwandfrei. Diesmal war Seife im Filter.

    Heute nutze ich gar nichts mehr als Tankzusatz außer 400ppm Isopropanol zu Saisonbeginn, um den Tankinhalt zu trocknen und mögliche Seifen einmalig rauszulösen.


    Peter

  4. #24
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ...
    Trotz des Einsatzes von Grotamar verstopfte mein Vorfilter nach 3 Jahren wieder.
    Nicht akut, der Diesel lief bei weniger Gas wieder einwandfrei. Diesmal war Seife im Filter.
    ...
    Moin,

    wie kommt denn Seife in den Dieseltank rsp. Vorfilter ?
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  5. #25
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    Hallo cr838, so unmöglich ist das nicht! Denkbar wäre, wenn man z,B, anläßlich einer besonders gründlichen Tankreinigung da etwa Kalilauge hineingebracht und nicht gründlich wieder entfernt hat, könnte das schon zur Seifenbildung führen, die natürlich weder in Diesel löslich noch filtergängig ist. Bekannt ist ja, daß der Glibber der Dieselpest so gut wie allen chemischen Reinigungsmitteln widersteht, da könnte schon sein, daß jemand zu solchen verzeiwifelten Maßnahmen greift!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  6. #26
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    Moin in die Runde,

    ein weiterer Zwischenbericht. Habe jetzt den Tank gereinigt und tatsächlich war wohl die Dieselpest im Tank. Auf jeden Fall kam da ziemlich ekliges Zeug raus (siehe Bild). Nach der Reinigung habe ich alles wieder zusammengebaut und Liqui Molly (Schockdosierung) in den gefilterten Diesel gekippt. Heute dann die Probefahrt auf der Elbe. Die Maschine läuft an sich gut, aber die Drehzahlschwankungen sind unter Last immer noch da. Viel weniger als vorher, aber spürbar.
    nach Vorfilterwechsel und Tankreinigung ist meine Vermutung das entweder der Diesel immer noch Luft zieht oder die Treibstoffleitung tw. zugesetzt ist. Die konnte ich nämlich nicht komplett reinigen (Kam da nicht so richtig ran)
    Meine Idee ist jetz, das ich mir eine klrsichtigen Schlauch besorge und schaue, ob in der Rückleitung vom Motor Luft ist. Dann müsste ja vorher die Luft irgendwo reingekommen sein. Und ich würde gerne die Rückflussmenge messen. Weiß jemand zufällig wie viel vbei einem Farymann pro Minute bei mittlerer Drehzahl zurückfließt?
    Leider stellt sich das Problem als sehr hartnäkig heraus ...
    Viele GrüßeIMG_0720.jpg

  7. #27
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    Zitat Zitat von cr838 Beitrag anzeigen
    Moin,

    wie kommt denn Seife in den Dieseltank rsp. Vorfilter ?
    Hallo,

    Feuchte plus Metall ergibt Lauge (Zink, Kupfer als Katalysator?)
    Lauge plus Diesel ergibt Seife.
    So in etwa.
    Die ewig lange Einwirkzeit machts dann perfekt und ein Biozid hilft hier nicht.


    Peter
    Geändert von K.Lauer (08.07.2020 um 00:00 Uhr)

  8. #28
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    Moin,

    vielen Dank - der Zusammenhang war mir nicht bekannt.

    Zeigt aber einmal mehr die Problematik von Wasser im Tank. In meinen Archiv bin ich auf einen uralten Thread der hier in 2009 lief gestoßen. Leider sind dort die Bilder der Dieselpest nicht mehr vorhanden. Ich hab' sie aber damals kopiert:
    kopievonr0013063qf5.jpg r0013066zz0.jpg

    Insofern hab' ich Zweifel, daß es sich bei @wire24 tatsächlich um Dieselpest handelt.
    Anyway: Tank reinigen und Diesel schockbehandeln ist nie verkehrt.

    Die Idee mit dem durchsichtigen Schlauchstück in der Rücklaufleitung finde ich gut und bin schon auf das Ergebnis gespannt.
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  9. #29
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Feuchte plus Metall ergibt Lauge (Zink, Kupfer als Katalysator?)
    Lauge plus Diesel ergibt Seife.
    So in etwa.
    Die ewig lange Einwirkzeit machts dann perfekt und ein Biozid hilft hier nicht.


    Peter
    Eine Lauge würde Zn und Cu angreifen (nennt man Korrosion) und auch Nirosta-Tanks mögen keine Laugen.
    Darüberhinaus braucht man Laugen um die FAME (Fettsäurmethyester) zu verseifen, also die Esterbindung aufzulösen. Dann entsteht einmal Methanol und ein Salz der Fettsäure (Natronlauge liefert dann das Natriumsalz der Fettsäure).
    Diese Natriumsalze sind allerdings in Wasser löslich....Obwohl diese Seifen sich nicht oder nur schlecht in organischen Lösungsmitteln lösen, nimmt durch Wasserzusatz ihre Löslichkeit zu.
    Wenn Wasser im Tank vorliegt, dann kann es zur Zersetzung der FAME kommen, aber dabei fallen keine Seifen aus. Was aber passiert ist, dass die Fettsäuresalze dissoziieren und dann als anionische Tenside fungieren. Der sog. Polare Kopf, die Säuregruppe taucht ins Wasser und der unpolare Alkylrest verbleibt im Diesel. Dabei entstehen Wasser in Öl-Emulsionen die dann in den Motor gelangen und dort die dort die Verbrennung verbessern.
    Einen Tank für Diesel reinigt man mit organischen Lösungsmitteln (Alkohol, Benzin, Hexan, Aceton), aber niemals mit wässrigen Laugen.
    Benzin, Hexan lösen die Fettreste und auch organische Restanhaftungen, Ethanol und Aceton kümmern sich um die Entfernung von polaren org. Dreck. Laugen (Chlorbleichlauge, Eau de Javel), ebenso wie Säuren sind da fehl am Platze.
    Man kann den Tank auch mit Seifenlösungen (hier wässrige Pril-Lösung) reinigen, weil die Seifen(Tenside) dann eine Diesel in Wasser (öl/w) Emulsion gebildet wird und man das Zeug so einfach aus dem Tank herausbekommt. Nach der Reinigung mit der Seifenlösung muss man den Tank aber gut spülen....und vor allem muss man die Emulsion separat als Sondermüll entsorgen, niemals die Emulsion in einen Altöltank kippen!

    Kupferrohre sind praktisch, weil ihre Oberfläche antibakteriel wirkt, die Dieselbakterien also tötet(anteilig).

  10. #30
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    Hallo,

    ja, nützt ja nichts.
    Also: Ich hatte offenbar Dieselpest 1.0 und drei oder vier Jahre später Dieselpest 2.0, um es mal kurz zu fassen.

    Dieselpest 1.0 ist die nasse Version und
    Dieselpest 2.0 die trockene Variante dieser beiden, da kommt erst mal hin .

    Seit ich die Wassereinträge über schadhafte Einfüllstutzen und Entlüftung beseitigt hatte, bekam ich drei oder vier Jahre später die "trockene" Dieselpest, trotz Grotamar.

    Seit ich IPA nutze, wie bereits beschrieben, ist mir Dieselpest völlig unbekannt, egal was ich tanke. Und ich tanke immer den günstigsteren Diesel.
    Auf IPA kam ich, weil ich meinen Vorfilter nach Dieselpest 2.0 nur mit Spiritus wieder frei bekam.
    Auf dem jetzigen Stand ohne nennenswerte Feuchte im Diesel ist Grotamar schlicht überflüssig. Mein Grotamar wurde folglich verschenkt.

    Kurz: Wassereinträge dringend beseitigen und dann einmalig IPA zum Saisonbeginn, alles andere ist mir Theater und Hokuspokus.


    Peter
    Geändert von K.Lauer (08.07.2020 um 23:03 Uhr)

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