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  1. #11
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Zusammen mit enem Echolot (würde ich auch für eine Fam empfehlen) haben die Kartenwassertiefen nicht diesen Stellenwert der Unabdingbarkeit.
    Naja, mit den Wassertiefen in der Seekarte kann ich bei der Törnplanung von vorneherein festlegen, wo ich nicht hinfahren will, bzw. wo ich das Schwert rechtzeitig hochkurble. Mit dem Echolot sehe ich das ja immer erst, wenn ich schon dort bin.

    Wenn man mit der Fam mit dem Schwert bei genügend Fahrt gründliche Grundberührung hat, haut es die Schwertkurbel raus und zerschlägt einen Splint. Das wieder zu reparieren ist erfahrungsgemäß(!) müüüühsam ...

    Viele Grüße,
    McCoy

  2. #12
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    Hallo McCoy, man fährt ja weder nach Karte noch nach Echolot 0 auf 0, bei mir ist am Echolot eine Warntiefe von 1m unterm Kiel eingestellt, und auch wenn es noch nicht laut gibt, habe ich das im Blick. Und auch mit Festkiel rummst es ordentlich! Es gehört eben zur Vorbereitung, sich zu informieren, wo es eng wird, und das macht man nicht erst, wenn man da ist!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  3. #13
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Es gehört eben zur Vorbereitung, sich zu informieren, wo es eng wird, und das macht man nicht erst, wenn man da ist!
    Jepp, da sind wir uns ja einig.
    Zitat Zitat von McCoy Beitrag anzeigen
    bei der Törnplanung von vorneherein festlegen, wo ich nicht hinfahren will
    Viele Grüße,
    McCoy

  4. #14
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    Hallo McCoy, ich habe für die Ägäis 2 Kartensätze zur Auswahl: eine eher grobe Karte im Stil von Navionics mit Wassertiefen, und die KAP-Karte von Openseamap ohne Wasseriefen, aber für Häfen und Buchten erheblich mehr Detailreichtum. Darüberhinaus habe ich noch Winnav mit Openseamap mit überall höchste Auflösung.
    Anfangs probiert man alles durch, und es hat sich gezeigt: Auf dem Fluß navigiere ich mit Winnav, der Detailreichtum schlägt alles. Das könnte auch für die Schlei gelten, und Oruxmaps ist die Androidvariante von Winnav.
    Auf See fahre ich mit den Kap-Karten auf Opencpn. Ich bräuchte nur auf den 2. Kartensatz umschalten, um die Wassertiefen zu haben, abgesehen von der Vorbereitung hatte ich dafür noch nie einen Bedarf. Wenn ich einen günstigen Internetzugang habe, schaue ich zur Vorbereitung noch in die Webapp von Navionics rein, aber auch nur, wenns Unklarheiten gibt. Und in meine vielen Papierkarten habe ich schon lange nicht mehr hineingesehen.
    Ansonsten läuft das Echolot pemanent mit, auch bei 1000m Wasser unterm Kiel. Für meine Navigation ist das sehr wichtig, ohne würde ich mich sehr unsicher fühlen!
    Es gibt unter dem Stichwort "Fishfinder" einfache Echolote, vielleicht ab 50€, das wäre das Minimum, ohne sowas würde ich mich nichtmal auf die Schlei trauen!
    https://www.amazon.de/Lixada-Sonar-S...041660&sr=8-10
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  5. #15
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    Soweit ich das hier verstanden habe möchte der TE wissen welche Karten für die Schlei am geeignetsten sind.
    Da interessieren die Tiefenangaben von einigen hundert Metern, deren longer distance Navigation nach selbigen mittels Echolot , GPS und allen weiteren Helferlein nicht.
    Dat is' allens overkill, zumal des TEs Fam variablen Tiefgang hat.
    Was soll das ?
    Wenn das Schwert anfängt im Mudd zu schluren wendet man, oder ändert den Kurs.
    Langt dat nich' und man "steckt" , kurbelt man ' n büschen.
    Eine Grundberührung ist kein Festkommen, kein Auflaufen, keine Strandung.
    Vor allem nicht mit einem Schwertschiff.

    In der Schlei war ich schon mal, mit 35' Schwertschiff. Ich hatte für diese tiefenmäßig lesbare " Förde" gar keine Karte. Wir hatten keine Grundberührung, Echolot hatten wir auch nicht.

    Wassertiefe lässt sich über Topographie und vor allen Wellenbild ablesen.
    Kann man das nicht, kann man es sich erfahren , im wahrstem Sinne.
    Vor allem mit einem Jollenkreuzer....

    Navigation in der Schlei
    Was soll man denn da navigieren, sprich mittels Kompass, GPS - Wegepunkten, Tiefenlinien, usw..
    In solch Rinnen kuckt man. Es ist nicht einmal terrestrische Navigation, es ist die Basisnavigation überhaupt, es ist Sichtnavigation.

    Sichtnavigation heisst nicht den Blick auf das Display von Plotter unter abgleichen von Tiefenlinien eine Papierkarte momentaner Echolotangabe.
    Das ist NICHT vorrauschauend und, je nach System(en) , ungenau.
    Nochmals, eine Grundberührung ist seltenst ein Drama. Sie ist , wenn man die Umstände, sprich Wellenbild, Wasserfarbe ( unterschiedlicher scheint mit eigener Intensität durch ) mitnimmt ein Erfahrungschatz den man beim nächsten Mal abruft.
    Küstensegeln, zuweilen gering(st)e Wassertiefe !
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  6. #16
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Hallo McCoy, ich habe für die Ägäis 2 Kartensätze zur Auswahl: eine eher grobe Karte im Stil von Navionics mit Wassertiefen, und die KAP-Karte von Openseamap ohne Wasseriefen, aber für Häfen und Buchten erheblich mehr Detailreichtum. Darüberhinaus habe ich noch Winnav mit Openseamap mit überall höchste Auflösung.
    Anfangs probiert man alles durch, und es hat sich gezeigt: Auf dem Fluß navigiere ich mit Winnav, der Detailreichtum schlägt alles. Das könnte auch für die Schlei gelten, und Oruxmaps ist die Androidvariante von Winnav.
    Auf See fahre ich mit den Kap-Karten auf Opencpn. Ich bräuchte nur auf den 2. Kartensatz umschalten, um die Wassertiefen zu haben, abgesehen von der Vorbereitung hatte ich dafür noch nie einen Bedarf. Wenn ich einen günstigen Internetzugang habe, schaue ich zur Vorbereitung noch in die Webapp von Navionics rein, aber auch nur, wenns Unklarheiten gibt. Und in meine vielen Papierkarten habe ich schon lange nicht mehr hineingesehen.
    Ansonsten läuft das Echolot pemanent mit, auch bei 1000m Wasser unterm Kiel. Für meine Navigation ist das sehr wichtig, ohne würde ich mich sehr unsicher fühlen!
    Es gibt unter dem Stichwort "Fishfinder" einfache Echolote, vielleicht ab 50€, das wäre das Minimum, ohne sowas würde ich mich nichtmal auf die Schlei trauen!
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    Viele Grüße
    nw
    .


    Ääh, ja....
    Man kann ja durchaus alles , aber auch alles nutzen, dem vertrauen, ob das aber für Küstensegeln, Flussfahrt sinnvoll, bzw, besser ist bezweifelt ich.

    Neulich saß ich mit meiner Frau vormittags auf dem Sofa, wir wollten einen Ausflug machen.
    Sie daddelte desdewegenst auf dem Smartphone herum und sagte das es um 13. 00 h zu Haus eine Regenwahrscheinlickeit v. Xy % gäbe.
    Ich kuckte aus dem Fenster , sah mir Wolkenbild und Wind an, verglich es mit meinem Ehrfahrungsschatz--'
    und los. Gutes Wetter hatten wir , auch 150km weiter,, den ganzen Tag.
    Nach Prognose des Smatchphones wäre uns dieser schöne Tag entgangen.
    Die eigenen Sinne, die geschärften , erfahrenen Sinne kann kein Display, keine Elektronik, kein Rechenmodell ersetzen.
    Da tut es dann auch mal für die Navigation im Küstenrevier der Shellatlas.
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  7. #17
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    Na Jungs und Mädels,

    ihr seid ja lustig hier. Ich bin ja auch nicht erst seit gestern auf dem Wasser und kenne meine Fam schon seit 1985, sogar mit intensiver Grundberührung ... Meistens Binnen halt, aber auch mal Mittelmeerküste. Nur die Schlei kenne ich (fast) nicht (vor viiiielen Jahren war ich da mal auf einem Traditionsschiff von Kappeln aus unterwegs). Und deshalb will ich halt eine Seekarte haben. An der Nooren der Schleimündung scheint es ja z.B. offenbar nicht überall so ganz tief zu sein. Und ob da Schlick ist oder Käptn Blaubärs Steine liegen oder Pfahlreste stehen, kann ich hier von Süddeutschland aus schlecht sehen ... Klar, die stehen in der Karte auch nicht unbedingt drin, aber ich weiß wenigstens, wo es flach ist. Außerdem ist es für meine Kids ganz lehrreich, wenn man die Tonne, an der man gerade vorbeisegelt, auch in der Karte wiederfindet. (Früh übt sich ...)

    Und wie gesagt: Ich habe keinen Strom auf der Fam, und mein Handy-Akku ist erfahrungsgemäß immer genau dann leer, wenn man das Teil braucht: Nämlich bei plötzlichem Nebeleinbruch auf der Schlei. Und für solche Fälle ist es nicht schlecht, wenn man möglichst genau weiß, wo man gerade ist.

    BTW: Die Karten sind sowieso schon bestellt und sollten in den nächsten Tagen hier einlaufen. Der Hansenautic-Shop war übrigens so nett, mich anzurufen und mitzuteilen, daß alles einen Tag später kommt, weil das Buch von Stephan Boden noch ienen Tag mehr Lieferzeit hat. Das fand ich einen tollen Service.

    Viele Grüße,
    McCoy

  8. #18
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    Hallo supra, ja, richtig, es ging um die Frage, welche Karte für die Schlei. Nach einigem hin und her ergab sich die Frage nach den Stellenwert der Tiefenangaben in der Papierseekarte. Ich habe da meinen Standpunkt samt Begründung dargestellt. Die Schlei nimmt da eine Zwitterstellung ein, obgleich sehr binnenhaft, gibt es Karten mit Tiefenangaben. Ich habe da mittlerweile ordentlich viel Binnenerfahrung auf einem Fluß hinter mir, da gibt es zwar Karten, auch Papierkarten, aber keine Tiefenangaben. Unterwegs kommt man da durch Gewässer, die die Dimensionen der Schlei weit übersteigen, alles ohne Tiefenangaben. Dabei sind die Gefahren des Auflaufens schon heftig, und da relativiert sich der Wert von Tiefenangaben in der Karte, und andere Navigationsmittel schieben sich in den Vordergrund. Nichts anderes wollte ich kommunizieren.

    Übrigens läuft das oben angegebene Echolot mit Batterien, und für das Smartphone gibt es auch Zusatzgeräte wie Powerbank oder Solarlader.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  9. #19
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    ........ Echolot mit Batterien, und für das Smartphone gibt es auch Zusatzgeräte wie Powerbank oder Solarlader.
    Viele Grüße
    nw
    Raketentechnik für die Schlei, großartig.

    Ziemlich genau vor 30 Jahren waren wir mit einem Jollenkreuzer, P-Boot, in der Schlei. Eine "Karte" vom Fremdenverkehrsverein, oder so, und ein "marinisierter" Fahrradtacho waren die komplette Navigationsausrüstung. Es hat uns an nichts gefehlt.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  10. #20
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    In einem Punkt muss ich Supra diesmal recht geben - Plotter mit elektronischem Backup ist bei einem Conger auf der Schlei wirklich Overkill.
    Bin ja auch oft mit einem Schwertboot auf der Schlei unterwegs, und habe da auch die Karten von NC und D&K.
    Aber zur Navigation nutze ich eine alte Ringbuchkarte im DIN A4 Format von Edition Maritim, ist halt handlicher.
    Die einzige wirklich kritische Ecke ist die Stexwiger Enge, da stehen die Möwen 2m neben der Fahrrinne im Flachwasser.

    Eines sollte aber bei den Tiefenangaben beachtet werden: Bei längerem starken Westwind kann der Pegel auf Höhe Kappeln/Arnis bis zu 50cm abfallen, und wenn das Wasser dann bei Ostwind zurückschwappt, kann der Pegel bis zu 50cm über Kartenstand ansteigen, habe ich beides schon erlebt. (Mein persönlicher Rekord waren mal Minus 150cm in 6 Tagen im Hafen von Lundeborg im Grossen Belt.)

    Übrigens ist der Hafen der WSG Arnis eine gute Basis für Touren auf der Schlei, mit bewachtem Parkplatz für Auto und Trailer, und einem netten Hafenmeister den so leicht nichts aus der Ruhe bringt.

    p.s. Süddeutschland - wo bist Du zuhause ?

    Gruss
    Horst

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