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  1. #91
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    Vielleicht wissen wir doch bald mehr: Die BSU hat tatsächlich eine Untersuchung gestartet: https://www.bsu-bund.de/DE/Aktuelles...ngen_node.html. Nur etwas ungewöhnlich, dass als Kategorie "Anderer Unfall" gewählt wurde, ein Schiffsuntergang wäre eigentlich ein "Sehr schwerer Seeunfall", auch wenn niemand verletzt wurde.
    Möglicherweise soll weniger der Unfall an sich untersucht werden, sondern die Folgen und das Havariemanagement. Wenn an dieser Stelle ein grosses Schiff auf Grund gehen würde, könnten über Tage oder Wochen keine Schiffe mehr zum NOK oder nach Hamburg fahren.
    Es gibt kein schlechtes Wetter - nur schlechte Kleidung.

  2. #92
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    Der Untersuchungsbericht der polnischen Seeunfallbehörde liegt vor, bis jetzt allerdings nur in polnisch oder englisch. Hier ist der Link zum englischen Dokument.
    Es gibt kein schlechtes Wetter - nur schlechte Kleidung.

  3. #93
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    Hallo,

    12,1 Knoten, für Heldenfotos war Zeit ...


    Peter

  4. #94
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    Aus dem Bericht:

    "The elaboration of a voyage plan, as well as careful and continuous monitoring of the vessel’s
    position while executing the plan are essential for the safety of life at sea, the safety and
    efficiency of navigation, and the protection of the marine environment. 20
    The planned route of Sharki went close to the buoys No. 27 and No. 25, so monitoring of her
    safe course was a primary matter and the duty of the yacht-master and the watch. In the opinion
    of the Commission, inadequate planning and monitoring of the voyage was the main cause of
    the collision of Sharki with the buoy No. 27 and sinking of the yacht as a consequence of this."


    Post #45:

    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen




    Es wurde on diesem Thread mittlerweile oft daraufhingewiesen dass im Revier Aussenelbe permanente Aufmerksamkeit des Steuermanns enorm wichtig ist.
    Es wurde wurde dargelegt warum das ausserhalb des Fahrwassers , z. B. Auf der Südseite, dort ist es wirklich schmal, eng , stärker Strom wichtig ist.
    Ein jeder kann sich selbst ausmalen was dort , bei Tonne 23 , ablaufend Wasser und unter Vorsegel, leichtem Südwind passieren kann wenn man kurz unaufmerksam ist.


    Südlich Tn 23 ist im Leitdamm ein Durchlass, .........ablaufend Wasser....
    ( angemerkt sei, dass der Strom aus dem Durchlass bei Tn 23 gen Nord bis Nordwest schiebt , also ins Hauptfahrwasser hinein. Es ist alles eng dort.)

    https://www.yacht.de/regatta/nordsee...d/5995811.html


    (NACHTRAG, DER EBBSTROM GEHT DORT , SOLANGE DIESER ÜBERSPÜLT IST , NAHEZU QUER ÜBER DEN LEITDAMM. DER DARAUS RESULTIERENDE VEKTOR DES EBBSTROMS AUSSERHALB DES SÜDLICHEN TONNENSTRICHS IST NICHT VORHERSEHBAR. ER ÄNDERT SICH ALLE 50- 100M , UND , NATÜRLICH MIT DEM WASSTERSTAND --DER MENGE AN WASSER DAS ÜBER DEN LEITDAMM KOMMT.


    Wenn man dort die Elbe runtersegelt, fährt, huscht man zw. Tn u. BK F durch ( eng das ), ist froh da durch die hörbar schmatzenden Wirbel durch zu sein, nimmt anschliessendend, wesentlich entspannter, unaufmerksamer (?) Kurs auf ......

    Kucken, peilen, permanent.

    Ich kenne niemanden ,der in solch engen Revieren mit soviel Strom nach Wegepunkten , Display (Plotter) , oder gar unter Steuerautomat fährt.
    Mich interessiert da der Strom, die Ströme, deren Resultierende extrem.













    ..........
    P.S.
    10 bis 12kn SoG sind dort nicht ungewöhnlich. Wenn die Crew, der Steuermann keine Sicht auf den Plotter hat, keine Info über SoG nur die Fahrt durchs Wasser registriert, und, oben beschriebene revierbedingte " Absonderlichkeiten" die einen aufmerksamsten Aussschau nach sich ziehen, wenn sie das , warum auch immer nicht beachtet.....

    Der Abschlussbericht der Polen ist gut. Sie haben , trotz mangelnder Revierkenntnis , will heissen ohne Einbeziehung lokalem Detailwissen ( wechselnder Stromvektor durch Dwarströme und Wirbel) die richtigen Rückschlüsse gezogen. Chapeau.

    Ich hoffe dass jetzt gelernt wurde wie einfach man im Stromrevier eine Tonne rammen kann , und , wie man dem vorbeugt.
    Ich hoffe dass die anfängliche Anschuldigung in diesem Thread ; " Wie kann man nur ?! " , nun auch von deren Urhebern als inkompetent und schnellschüssigst gesehen wird.
    Geändert von supra (24.11.2021 um 00:31 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  5. #95
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    Hallo,

    weil von den Tonnen ganz einfach viele vorhanden sind und wenn man sich dann auch noch nah an den Dingern hält ...
    Querströmung ist nur einlaufend vor Scharhörn Riff zu beachten.


    Peter

  6. #96
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    Ich hoffe dass jetzt gelernt wurde wie einfach man im Stromrevier eine Tonne rammen kann , und , wie man dem vorbeugt.
    Ich hoffe dass die anfängliche Anschuldigung in diesem Thread ; " Wie kann man nur ?! " , nun auch von deren Urhebern als inkompetent und schnellschüssigst gesehen wird.
    Ich habe nicht mitgezählt, wie oft ich dieses Fahrwasser benutzt habe. Sei es nur auf dem Weg nach NL oder doch etwas weiter nach Frankreich und England; - oder wie in diesem Jahr nach Norwegen.
    Ich bin offenbar ein "Praktiker" (segele seit 1979 Hochsee und habe tatsächlich seit 1982 alle DSV-Scheine und bisher ~ 35000 sm im Kielwasser) während andere zu Hause eine Diskussion von der theoretischen Seite starten und etwas über Strömungen in der Deutschen Bucht erzählen. Vielleicht sogar den Begriff -Peilung steht- schon einmal etwas gehört haben.
    Wie dem auch sei, auf den selbsternannten -Super-Supra- ist Verlass, da glaubt er doch tatsächlich, er könnte mir das Wasser reichen. Da kann man nur noch antworten: Träum weiter!
    Wer als Segler in einem Tidengewässer unterwegs ist und es nicht schafft an einer fest verankerten FW-Tonne vorbeizukommen (für Theoretiker kommen die aber auch immer so schnell entgegen), der sollte sich besser eine andere Sportart aussuchen!

    Der Super-Super-Supra glaubt wirklich (hofft), das andere aus seinen Kommentaren etwas lernen können.
    >Man bin ich froh, dass dieser User stets zur Erheiterung des Forums beiträgt.

  7. #97
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    Hallo,

    tja.
    Es kann ja nicht sein, was nicht sein darf.
    Statt dessen schmatzt, gurgelt und saugt es im Text.


    Peter

  8. #98
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    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen

    .. da glaubt er ,doch tatsächlich, er könnte mir das Wasser reichen.


    Wenn ein begossener Pudel laut bellend zu beissen versucht, sich dabei wie ein eitler Pfau produziert, stimmt mit ihm etwas nicht. Man macht ihn dann nicht noch nasser.
    Geändert von segelgunnar (26.11.2021 um 08:15 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  9. #99
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    Dank an @Wetterbote für den Link zum Untersuchungsbericht, es ist ein interessantes Dokument. "Shit happens", ja natürlich. Aber die Fehler von Skipper und Wachhabenden sind offensichtlich.

    Ich selbst habe schon einigen Unsinn beim Segeln gemacht und bin dabei auch einige Male auf Grund gelaufen. Aber immer nur bei ruhigem Wetter ohne Strom und bei sehr langsamer Fahrt. Bei 12 kn SOG nachts und mit Hindernissen in der Nähe wäre ich aufs höchste angespannt. Ich erinnere mich an eine Fahrt mit meiner Frau durch den Chenal du Four bei Nacht, weil tagsüber bei geeignetem Tidenstrom Nebel herrschte. Ich hatte und habe bei solchen Strömen einen Heidenrespekt vor den stählernen Ungetümen, die dort den Weg anzeigen. Die Verhältnisse auf der Elbe kenne ich kaum, ich bin nur zweimal von und nach Brunsbüttel da unterwegs gewesen. Aber ich finde es sicherer, bei der Querung des Fahrwassers den Zielpunkt nicht in der Nähe einer Tonne zu wählen. Dann hat man auch nach der Überquerung des Tonnenstrichs genügend Zeit, auf den neuen Kurs zu gehen und die nächste Tonne in gebührendem Abstand zu passieren.

    Die Yacht Sharky wurde über den Autopilot gesteuert und zur Kursänderung wurde ebenfalls der Autopilot benutzt. Ein Segler, der eine Yacht von Hand steuert, ist gezwungen ständig Kurs und Umgebung zu beobachten, der Autopilot ist nur auf den Kurs fixiert. Als der Skipper kurz vor der Kollision die Situation begriff, musste er erst den Autopilot wegdrücken; das sind nur ein paar Sekunden, aber eventuell die entscheidenden Sekunden.

    Zwei Minuten vor der Kollision fotografiert der "first officer" unter Deck den Plotter offenbar begeistert von der Geschwindigkeit. Auf dem Bild ist zu erkennen, dass der CoG inzwischen sehr nah an di Tonne heranführte und die Entfernung nur noch etwa 500m betrug. Aber das hat den "first officer" überhaupt nicht interessiert oder er hat's gar nicht bemerkt. Dann geht auch der Skipper unter Deck, um sich ein Sandwich zu holen. Konnte er nicht fünf Minuten warten bis sie an der Tonne vorbei waren? Und die beiden, die als Wache eingeteilt waren und im Cockpit blieben, hatten offenbar was anderes zu tun als Ausschau zu halten.

    "Shit happens", ja natürlich. Aber für diesen shit brauchte es eine ganze Reihe von fraglichen Entscheidungen und Versäumnissen.

    Herbert
    (SHSS seit 1994 und einiges mehr als 40knm)
    Rüm hart - klaar kiming

  10. #100
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    [QUOTE=supra;1486366]
    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen

    .. da glaubt er ,doch tatsächlich, er könnte mir das Wasser reichen. (QUOTE)

    Wenn ein begossener Pudel laut bellend zu beissen versucht, sich dabei wie ein eitler Pfau produziert, stimmt mit ihm etwas nicht. Man macht ihn dann nicht noch nasser.
    Schwaches Statement! Ist das alles was du hervorzubringen hast? Ich bin schwer enttäuscht! Die Luft scheint raus zu sein! Ach ja, danke für den "Pfau"! Bist halt selbst einer von der Sorte, die keine andere Meinung außer der eigenen akzeptiert. Was für ein Schwachmatikus? Du bist der derjenige, der hier um sich beißt! Ich habe nur die Fakten dargelegt. Aber damit kann nicht jeder umgehen!
    Sorry, Verlierer wie du können das halt nicht erkennen. Iss halt so!
    Schlaf schön und träum weiter von deiner Überheblichkeit.

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