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  1. #111
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    Zitat Zitat von Isolde Beitrag anzeigen
    .......

    Der Strom blieb aber nicht konstant sondern wurde schwächer (oder gibt es da etwa einen Querstrom von NO???), als die Sharky näher zur Mitte des Fahrwassers kam. Die Abweichung des COG vom eingestellten KK wurde kleiner, der CoG fiel auf 316°. Schon 3 Minuten vor der Kollision war die Yacht exakt auf Kollisionskurs. Und keiner hat's gemerkt!

    .......
    Achwas!? ... und das auf der Elbe, wer hätte das gedacht?

    Die Grund für die Kollision ist hinreichend rausgearbeitet. Jetzt können wir mit Wordklaubereien und persönlichen Beschuldigungen beginnen.
    Ach, haben wir schon? Dann kann diese Thread ja wie üblich auslaufen.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  2. #112
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Achwas!? ... und das auf der Elbe, wer hätte das gedacht?

    Die Grund für die Kollision ist hinreichend rausgearbeitet. Jetzt können wir mit Wordklaubereien und persönlichen Beschuldigungen beginnen.
    Ach, haben wir schon? Dann kann diese Thread ja wie üblich auslaufen.

    Gruß Franz
    Tja, Franz,
    manch selbstgefälliges Ego, manch sich in seiner angeblichen Richtig- wie Wichtigkeit sich sonnendem, sich produzierendes Individuum zu leveln, dauert bisweilen etwas.
    Ein "Wie kann man nur ?", solch Vorwurf kommt immer nur aus dem eigenem Erfahrungshorizont heraus.
    Dass Andere über den eigenen Horizont hinaus Erfahrungen haben, wird nicht , garnicht erst in Betracht gezogen, es würde den eigenen Kompetenzradius als geringer desavouieren. So wird halt laut gebellt.
    Es ist bemerkenswert, wie ein Ego mittels x tausend Meilen, Jahrzehnten an Segelei, einem großen Schiff , die Lernfähigkeit, die Objektivität zu vernichten mag.
    Wow!

    Ob eine Antwort weit vor dem Horizont des Schwarmwissens, den Erfahrungen Einzelner, abermals in Form eines : " Wauwauwau ! " kommt?


    P.S.
    Ein Schiff mit , ich überlege, ja, mit 8 Winschen, oder so, habe ich bereits gesegelt, vor y Jahrzehnten. Boah ey , was bin ich richtig. ; )


    GENUG JETZT !
    Geändert von supra (26.11.2021 um 21:00 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  3. #113
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    Ein "Wie kann man nur ?", solch Vorwurf kommt immer nur aus dem eigenem Erfahrungshorizont heraus.
    Dass Andere über den eigenen Horizont hinaus Erfahrungen haben, wird nicht , garnicht erst in Betracht gezogen, es würde den eigenen Kompetenzradius als geringer desavouieren. So wird halt laut gebellt.
    Hallo,

    zählen dazu auch simulierte "Erfahrungen"?


    Peter

  4. #114
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Hallo,
    zählen dazu auch simulierte "Erfahrungen"?
    Peter
    Der war gut, weiter so!

    (Vielleicht merkt er ja noch, dass er es war, den Franz meinte)!

  5. #115
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    Zitat Zitat von Wetterbote Beitrag anzeigen
    Die BSU hat (gemäss eigener Webseite) an dem Bericht mindestens mitgearbeitet und Daten und Unterlagen zur Verfügung gestellt. Ich würde daher erwarten, dass sie als Minimum eine deutsche Übersetzung des Berichtes anfertigen lassen.
    Englisch ist Standard in maritimen Angelegenheiten, die Übersetzungskosten wären zu hoch im Vergleich zum Erkenntnisgewinn.
    Die Polen haben den Unfall als SSU charakterisiert.

  6. #116
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    Seit dem Untergang der Madame Pele gab es im YF immer wieder bei solchen Anlässen Diskussionen über mögliche Ursachen. Oft kann man dabei etwas Wichtiges lernen. Ich erinnere mich z. B. an das Unglück der englischen Segelyacht Water Wave, die bei ruhigem Wetter in der Einfahrt des portugiesischen Hafens Póvoa de Varzim völlig zerstört wurde. Das waren sehr erfahrene Segler, zwei kamen dabei ums Leben. Dieses Unglück hat mir die Gefahr bewusst gemacht, die eine von See aus kaum erkennbare Dünung beim Einlaufen in einen solchen Hafen darstellen kann, und mir wurde klar, dass mir genau dasselbe hätte passieren können.

    Dagegen ist der Grund für den Untergang der Sharky trivial. Zweimal -10° am Autopilot eingestellt und das war's. Aus diesem Unfall kann man nur lernen, wer nicht segeln sollte. "Wie kann man nur?" war in diesem Fall der richtige Kommentar.

    Herbert
    Rüm hart - klaar kiming

  7. #117
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    Zitat Zitat von Isolde Beitrag anzeigen
    Dieses Unglück hat mir die Gefahr bewusst gemacht, die eine von See aus kaum erkennbare Dünung beim Einlaufen in einen solchen Hafen darstellen kann, und mir wurde klar, dass mir genau dasselbe hätte passieren können. <...> Dagegen ist der Grund für den Untergang der Sharky trivial. <...> Aus diesem Unfall kann man nur lernen, wer nicht segeln sollte. "Wie kann man nur?" war in diesem Fall der richtige Kommentar.
    Das würden Dir vermutlich die Locals in Portugal auch sagen, wenn du da bei der Hafeneinfahrt gescheitert wärest.
    Natürlich hat die Shakti-Crew Grundlegendes falsch gemacht, Unaufmerksamkeit etc. Dass das diese Folgen haben kann, weiß man, wenn man diese Ecke kennt. Es zeigt aber auch psychologische Seiten im Umgang mit Risiken: Wenn man (bei ausreichender Crew) mit AP fährt, "verdunstet" die individuelle Verantwortung oft, "ease of use" macht nachlässig. Dazu findet sich im Bericht auch ein Punkte (S.28):
    "As a standard, the yacht was not steered manually, but by the autopilot while the compass heading value was entered manually. <...> When steering the yacht, no calculations were made to determine the value of the compass course to follow the planned course over ground but course changes were made by setting a compass course approximate to planned KDdp. Once the motion parameters were set, the actual KDdf was read and the angular difference (KDdp - KDdf) was calculated <...> Further course adjustments resulting from the drift and leeway were generally made on an ongoing basis. The above did not apply to the final phase of crossing the fairway when the changes in KDdf were
    not monitored by the crew and no corrective actions were taken
    ." (Hervorhebung ich) Möglicherweise wäre ein "richtiger" Rudergänger (mit Pinne in der Hand) eher auf das Problem aufmerksam geworden, da er eine stärkere individuelle Verantwortung empfunden hätte.
    Ob das in diesem Fall wirklich geholfen hätte, kann nur spekuliert werden, eine solche Verantwortungsverschiebung auf eine abstrakte Technik ("Computer sagt") ist aber eine durchaus häufig zu beobachtende Situation.

  8. #118
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    Hallo,

    ein "Pinne in der Hand" verstehe ich nicht wirklich als stärkere individuelle Verantwortung.

    Bei mir wird jede Tonne einzeln abgehakt. Fehlt eine Zuordnung oder ein Haken, steigt die Unsicherheit und Vorsicht.
    Mir ist durchaus bewußt, dass das uncooles Kino ist.


    Peter
    Geändert von K.Lauer (27.11.2021 um 21:29 Uhr)

  9. #119
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    !,,,,,,,,,,,,,,,,,
    Geändert von supra (27.11.2021 um 23:34 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  10. #120
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    Ein Steuermann , ohne übergeordnete , kurzfristige Anweisung durch Skipper, Lotsen, ist die einzige, letztmögliche Instanz. Vernachlässigt die Schiffsführung ihre Pflichten, und , lehnt such der Steuerman , im Vertrauen auf die Enscheidungen der Schiffsführung , aufgrund der zurück ,vertraut der angwiesenene Anordnung der Schiffsführung den Autopiloten machen zu lassen......
    Ein von keiner Seite überprüfter Blindflug
    Hallo,

    ah, ganz großes Kino.

    Ich habe nie einen Lotsen, nur ein "Team", manchmal nur mich selbst.
    Dann ist ein Autopilot, speziell die Taste +/-10°, eine gute und entspannende Sache. Aber das wurde schon anderweitig geschrieben.
    Und der Segelmotor sind garantiert simpel gehalten.


    Peter

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