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  1. #11
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    Zitat Zitat von GREIF Beitrag anzeigen
    Es ist schon eine Leistung eine Fahrwasser Tonne 23 zu treffen bei so viel Wasser drum herum
    [/url]
    Sehe ich genau so! Die FW-Tonnen in der Deutschen Bucht sind Riesengroß und nachts mit weittragender Befeuerung ausgestattet.
    Außerdem muss man sich als Segler gar nicht an das FW halten, da gibt es auch außerhalb reichlich Wassertiefe! Nur Trolle sehen das alles anders!
    Vermutlich waren nur Anfänger an Bord, noch nicht einmal die CoG (Course over Ground) - Anzeige, wurde beachtet.
    Schade um das schöne Schiff!

    Ich liege z.Z. in einem polnischen Hafen und konnte gestern Abend sehen, dass auch Polen richtig gut segeln können! Die polnische Ketsch lief unter Segeln in den Hafen ein. 5 Mann an Bord, Aufschießer in den Wind, Groß- und Besansegel kamen gleichzeitig runter und mit ihnen auch die Nationale vom Besan. Anschließend wurde die Nationale (so wie es sich gehört und von mir viele Jahre für BR und BK gelehrt wurde) am Heck gesetzt. Alles wie im Lehrbuch, da hätten sich viele deutsche Segler eine Scheibe abschneiden können!!!

  2. #12
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    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen

    Ich liege z.Z. in einem polnischen Hafen und konnte gestern Abend sehen, dass auch Polen richtig gut segeln können! Die polnische Ketsch lief unter Segeln in den Hafen ein. 5 Mann an Bord, Aufschießer in den Wind, Groß- und Besansegel kamen gleichzeitig runter und mit ihnen auch die Nationale vom Besan. Anschließend wurde die Nationale (so wie es sich gehört und von mir viele Jahre für BR und BK gelehrt wurde) am Heck gesetzt. Alles wie im Lehrbuch, da hätten sich viele deutsche Segler eine Scheibe abschneiden können!!!

    Die drei Ausrufungszeichen hinter diesem Nebenkriegsschauplatz sollen doch nur deine Kompetenz, sprich dein Urteil über das eigentlicheThema erhöhen.
    Zitat:" ...und von mir viele Jahre...gelehrt wurde ."
    Napfsülzig, irrelevant , vor allem aber irgendwas kompensierend das.



    Wer sich im Revier wirklich auskennt, die Routen also nicht nur einige Male gesegelt ist , sieht den Vorfall differenzierter.
    Er maßt sich kein Urteil an.
    Wie schon Franz schrub , Beinahekollisionen ,glimpflich verlaufende Kollisionen mit Seezeichen gibt es auf Unterweser, Unterelbe, Aussenweser , Aussenelbe und Jade nahezu täglich.
    Strom halt, der nur seltenst den selben Kurs wie der Tonnenstrich hat.
    Es wäre müßig hier alle Konstellationen, Szenarien darzulegen, oder gar zu spekulieren was denn nu' auf der Rubin geschah.
    Vielleicht hilft es allen dahingehend Neugierigen wenn ich den Grandseigneur der deutsche Nordseesegelei zitiere . Neumann schrieb in seinem Standardwerk ; Die deutsche Nordseeküste Elbe bis Sylt; Anfang der 1970er :
    " In Tidengewässern ist nicht die Richtung des Buges wichtig, sondern nur die Frage, ob die Peilung steht"
    Neumanns Festsellung ist ein Axiom,
    anscheinend ist dessen Tragweite vielen Seglern, nur gelegentlich ein Tidenrevier besegelnden Seglern nicht bewusst.
    Siehe oben.


    Es ist also absolut falsch hier den Finger nach dem Motto " wie kann man nur ?" zu erheben, oder ironisch "große Kunst bei viel Wasser eine Tonne zu treffen" zu unterstellen.
    Klar , ein jeder urteilt gern, einige wollen sich mittels ihres Urteils gar produzieren.
    Letzteren sei gesagt dass ihr Urteil , wie bei allen anderen auch , auf dem Filter ihrer Erfahrungen ruht.
    Anders ausgedrückt: die eigene Sicht( Erfahrung) ist nicht unbedingt die rechte Basis für eine besserwisserische Anschuldigung.
    Geändert von supra (16.08.2020 um 21:52 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  3. #13
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    Supra,
    das ist der Erste und Einzige, völlig sachliche und vollumfänglich korrekte Beitrag von dir.
    Ich danke dir dafür!

    Ich befahre die Eibemündung seit meiner Kindheit vor über 50 Jahren.
    Die letzten 35 Jahre unfallfrei.

    Irgendwann erwischst sie dich...
    Tschüß, Bronsky

    Rennyachten kreuzen gut, Kreuzeryachten rennen nicht

  4. #14
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    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen
    ... Außerdem muss man sich als Segler gar nicht an das FW halten, da gibt es auch außerhalb reichlich Wassertiefe! Nur Trolle sehen das alles anders! ....
    Moin,

    dann segel' mal ab Neuwerk seewärts auf der S-Seite des Fw außerhalb des Tonnenstrichs. Am Besten bei Ebbe und NW, dann macht das so richtig Spaß - empfiehlt Dir ein Troll aus Cux.

    Zitat Zitat von GREIF Beitrag anzeigen
    Es ist schon eine Leistung eine Fahrwasser Tonne 23 zu treffen bei so viel Wasser drum herum ...
    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen
    Sehe ich genau so! Die FW-Tonnen in der Deutschen Bucht sind Riesengroß und nachts mit weittragender Befeuerung ausgestattet.
    ...
    Vermutlich waren nur Anfänger an Bord, noch nicht einmal die CoG (Course over Ground) - Anzeige, wurde beachtet.
    Schade um das schöne Schiff!
    ...
    Was soll das? Wir alle Wissen nicht, was Auslöser des Unfalls war. Oder wart Ihr beide dabei? Die Besatzung und insbesondere der Schiffführer werden emotional am Boden liegen. Welchen Sinn macht es, auf diese nunmehr zusätzlich mit Worten einzuprügeln?

    Abschließend eine ca. 2000 Jahre alte Mahnung: "Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein."
    Geändert von cr838 (17.08.2020 um 09:44 Uhr)
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  5. #15
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    Moin,
    ganz schuldlos ist er Schiffsführer natürlich nicht.
    Aber Strömungsgewässer , wo man selbst mit einem Fahrtenboot an die 10 kn rankommt, werden häufig unterschätzt.
    Ich habe auf der Stecke Büsum - (Cuxhaven) Brunsbüttel einige Fastkollisionen gesehen. Fast alle mit (sehr) kleiner Besatzung.
    10 kn ist, wie mit dem Fahrrad bei normaler Geschwindigkeit frontal gegen eine Laterne brettern
    Sind Gott sei Dank alle glimpflich abgegangen.
    Vielleicht sollte man mal überlegen, ob man den Autopilot mit exakt der Tonnenposition aus dem Wegepunkteheft füttert.
    Wie schon geschrieben wurde - man muss nicht exakt im Tonnenstrich fahren

  6. #16
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    Zitat Zitat von ollybert Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte man mal überlegen, ob man den Autopilot mit exakt der Tonnenposition aus dem Wegepunkteheft füttert.
    Wie schon geschrieben wurde - man muss nicht exakt im Tonnenstrich fahren
    .

    Hauahauahaua.


    .
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  7. #17
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    Zitat Zitat von ollybert Beitrag anzeigen
    man muss nicht exakt im Tonnenstrich fahren
    Nee, muss man nicht. Aber dies der Schiffsführung zu unterstellen, ist - ebenso wie das Füttern der WP mit Tonnenpositionen - auch "mutig" (auch wenn es das durchaus geben kann). Selbst wenn die Schiffsführung den Kurs jeweils direkt auf Tonnenpositionen abgesetzt *hätte* (was ich gerade nicht behaupte) - nach meinen Unterlagen hier zu Hause (die allerdings 2 Jahre alt sind) liegt die 23 nördlich von der Verbindungslinie der anderen Tonnen.

  8. #18
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    Zitat Zitat von cr838 Beitrag anzeigen
    Moin,

    Am Besten bei Ebbe und NW, dann macht das so richtig Spaß - empfiehlt Dir ein Troll aus Cux.
    An den Troll aus Cux,
    ich unterstelle mal, dass du mit den Begriffen "Ebbe" und "Niedrigwasser" etwas anfangen kannst! Denn Ebbe gibt es auch bei HW, nämlich dann, wenn das Wasser mit dem Ablaufen beginnt. Warum also soll man bei NW ausgerechnet bei Neuwerk sein, wenn man bei HW Brunsbüttel verlassen hat?
    Man hat das Gefühl, dass hier nur noch Schreiberlinge am Werk sind, die nie über die allererste Lektion der Navigation und Seemannschaft hinaus gekommen sind!
    Wer in diesem Revier mit einem Segelboot, egal ob unter Segel oder Motor, unterwegs ist, sollte sich zumindest vorstellen können, dass es so etwas wie Strömung tatsächlich gibt, welche zu beachten ist!
    Wer sein Schiff an einer FW-Tonne versenkt, hat etwas grundsätzliches nicht verstanden!
    Warum nur denke ich gerade an die Blondine, die mit ihrem Auto vor einen Baum gefahren ist und später angibt: "Ich habe doch gehupt"!

  9. #19
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    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen
    Warum nur denke ich gerade an die Blondine, die mit ihrem Auto vor einen Baum gefahren ist und später angibt: "Ich habe doch gehupt"!
    Vielleicht, weil sie ihn nicht gesehen hat.
    Deine Aussage ...
    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen
    Die FW-Tonnen in der Deutschen Bucht sind Riesengroß und nachts mit weittragender Befeuerung ausgestattet.
    ... ist insofern gefährlich, wie deren zweiter Teil leider nicht für alle diese Tonnen stimmt... (Für die Elbe 23 schon - aber eben nicht für alle.) Noch nicht mal auf allen Hauptfahrwassern. Verallgemeinerungen sind manchmal risikoreich.

  10. #20
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    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen
    Warum also soll man bei NW ausgerechnet bei Neuwerk sein, wenn man bei HW Brunsbüttel verlassen hat?
    Man hat das Gefühl, dass hier nur noch Schreiberlinge am Werk sind, die nie über die allererste Lektion der Navigation und Seemannschaft hinaus gekommen sind!
    Steht man, von Brunsbüttel kommend bei NW Neuwerk querab von Neuwerk , so schiebt das ablaufende Wasser noch gut nach.
    Niedrigwasser bedeutet es ist der niedrigste
    Wasserstand erreicht -- mehr nicht --trotzdem schiebt das Oberwasser aus der Elbe noch nach .
    Ausserhalb des grünen Tonnenstriches noch rund 1,5 Std.
    Das heisst , obwohl das Wasser bereits steigt, die Flut nominal bereits eingesetzt hat, schubt der Strom noch gen Westen.

    Revierkenner, also nicht besserwisserische Theoretiker, wissen um diese Umstände , die es an allen deutschen Flussmündungen der Nordsee gibt.
    Der Effekt wird auch genutzt.
    Auf der Elbe lässt man sich z. B. bei bereits steigendem Wasserstand aber immer noch mit Strom westlich von Scharhörn schieben. Erst dort kentert im Idealfall dann der Strom und man lässt sich nun von auflaufend Wasser gen Norden, z. B. zur Eidermündung , oder in die Hever schieben.
    Oder man geht auf Südkurs (nahezu Dwarsstrom) an , Alte Weser/Tegeler Plate vorbei um mit dann starkem Flutstrom in die Weser einzulaufen...., oder, man geht über die dann ausreichend tiefe Mittelrinne in die Jade, oder, ....


    @ maul+more ,
    du siehst, dein Gefühl , respektive dein geringes Wissen über so vieles , hat abermals eine Kapriole geschlagen.

    Du könntest daraus eine Lehre ziehen , indem du erkennst dass es durchaus Zeitgenossen gibt die weit über die von dir genannte "erste Lektion der Navigation und Seemannschaft" -- was auch immer das sein mag-- hinaus sind.

    Zum Schluss
    Auf weitere deiner billigsten wie ungerechtfertigten Unterstellungen, Anfeindungen , Spekulationen , aber vor allen großkotzigen Besserwissereien aus deinem kleinem Filter heraus, also aus deiner kleinen Welt heraus, kann ich , wenn nicht gar das ganze Forum, durchaus verzichten.
    Geändert von supra (17.08.2020 um 16:13 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

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