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  1. #31
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen

    ......
    Im Revier tut permanente Wahrschau, dauerndes abchecken , sprich Peilung(en) not--siehe Neumann.
    .....
    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    ........
    Wie kann man nur...........? Oh, ich kann das ganz locker. Man schaut sorgfältig voraus in Kiellinie, alles klar. Man macht sich am Rigg oder sonstwo zu schaffen ... und huch(!), treibt die Tonne in Spuckweite vorbei.
    ...
    ...

    Leute, seid mal nicht so gnadenlos, es kann uns alle erwischen.

    Gruß Franz



    Franz,
    Du kennst die Aufgabe(n) ( diese " Binsen"; hähä) eines verantwortlichen Steuermanns , die er in vollstem Umfang zu erfüllen hat ?





    Zitat Wowereit; abgewandelt :
    " Ja, , ich bin gnadenlos, und das ist gut so."


    .
    Geändert von supra (18.08.2020 um 23:18 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  2. #32
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    Die oben detaillierter beschriebenen Auswirkungen des Stroms haben die wenigsten auf dem Schirm
    Ja ja. So ziemlich alle unfähig. Fahren ständig alle möglichen Tonnen über den Haufen.
    Ausser natürlich super-supra. Der kanns einfach.

  3. #33
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    Zitat Zitat von 9999 Beitrag anzeigen
    supra. Der kanns einfach.
    Ja,
    und damit es auch andere können, desdewegenst schreibe, beschreibe ich es hier , und das, wie ich hoffe ausführlichst.
    Wenn dir das in/ für die Ostsee zuviel ist, wenn du meinst es nicht zu brauchen, dann sei es so und schweige fein still.
    Wenn du , warum auch immer, nicht folgen magst, oder kannst, nicht willst, legitimiert dich das zu garnix.

    Wenn du , was ich bezweifel, etwas Konstruktives beizutragen hast bist du willkommen.

    Was missfällt dir an meinen Ausführungen, die du womöglich nicht einmal im Zusammenhang , d. h. revierbezogen richtig gelesen , verstanden hast ?
    Dein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat ......billig das.
    Was missfällt dir daran, dass ich versuche mögliche Unwägbarkeiten des Reviers Aussenelbe aufzuzeigen ?

    Ich sehe es so:
    Ich agiere,
    du hingegen reagierst von einem, deinem "anderen" Level, und das auf "unfeinste" Art .
    Sei es drum;
    mit deinereins kann ich um.




    Ein jeder hat seinen Erfahrungsschatz, was uns nicht daran hindern sollte ihn , z. B. in einem Forum, weiterzugeben.
    Geändert von supra (19.08.2020 um 23:47 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  4. #34
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  5. #35
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    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    https://www.esys.org/news/SOS-Bilder...%20Scheer).jpg


    jedenfalls nicht eine geplatzte fuge...
    Wäre interessant mal gedanklich durchzuspielen, wie man ein solches Leck stopfen könnte.
    Beginnt man im Ernstfall erst mit dem Nachdenken hat man gewiss keine Chance.

    - von innen: Plastiksack...Kissen... Schapptüren???...... Der Druck ist sehr gering, in diesem Fall die Fläche allerdings groß. (Kraft =Druck mal Fläche)
    - von außen: Sturmfock... Persenning....??? Der Wasserdruck drückt die Plane dicht an das Leck.

    Mit ´nem Smartphone geht das natürlich nicht

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  6. #36
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Wäre interessant mal gedanklich durchzuspielen, wie man ein solches Leck stopfen könnte.
    Beginnt man im Ernstfall erst mit dem Nachdenken hat man gewiss keine Chance.

    - von innen: Plastiksack...Kissen... Schapptüren???...... Der Druck ist sehr gering, in diesem Fall die Fläche allerdings groß. (Kraft =Druck mal Fläche)
    - von außen: Sturmfock... Persenning....??? Der Wasserdruck drückt die Plane dicht an das Leck.

    Mit ´nem Smartphone geht das natürlich nicht

    Gruß Franz
    Auf einem Lehrgang hat man uns beigebracht, dass bei solchen Leckagen ein Segel wunder wirken kann, vor allem, wenn die Pumpen funktionieren. Man riggt ein Segel vor die Bruchstelle, wenn es irgenwie möglich ist verkeilt man von Innen Bootskissen vor die beschädigte Stelle und sorgt so dafür, dass im Idealfall weniger Wasser ins Schiff kommt, als die Pumpen nach aussen befördern können.
    Aber, wenn man so etwas im Dunkeln, bei Wellengang, mit einer übermüdeten Crew machen muss, ist es keine einfache Aufgabe.....

    Der entscheidende Merksatz war damals: dafür sorgen dass der Wassereinbruch soweit reduziert wird, so dass die Pumpen die Wassermengen bewältigen können.
    Was die Pumpen angeht, dass vergessen viele, die Bilge muss sauber sein, damit die Pumpen nicht verstopfen. Etiquetten von Bier- und Weinflaschen, die sich im Wasser ablösen, mögen Pumpen, auch die mit Filter garnicht !!

  7. #37
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    Standard "Wie kann man nur"

    So, nachdem sich die Wogen ein wenig geglättet haben, und zum sachlichem zurückgefunden wurde, möchte ich auf folgendes hinweisen:

    In #1 habe ich davon berichtet, dass eine Segelyacht auf dem Weg vom NOK nach Helgoland eine Fahrwassertonne gerammt hat, welche von einer polnischen Crew gesegelt wurde und nun auf Grund liegt. Meine Verwunderung über diesen Vorgang habe ich mit den Worten „wie kann man nur“ zum Ausdruck gebracht (war und ist nach wie vor meine Meinung, die ich damit zum Ausdruck brachte.

    Im Beitrag #2 wurde ich auf Grund meiner Minungsäußerung von jemanden, der anderer Meinung ist aufs übelste diffamiert und mein Kurzbericht und meine Meinungsäußerung als Zitat „dumme Anschuldigung“ und „Affront gg. eine polnische Crew“ gewertet.
    Man kann es kaum glauben, dass in der heutigen Zeit die freie Meinungsäußerung auf eine solch widerliche, aggressive und abstoßende Weise beantwortet wird. Es drängt sich der Verdacht auf, dass es sich um den seit längeren bekannten „Obertroll“ handelt, der sich gern im Rampenlicht sonnt und schon öfter auf Grund seiner unbedachten Äußerungen auffällig wurde und allgemein kaum noch Beachtung findet.

    Um noch einen draufzusetzen äußerst sich der „OT“ in # 20 „@ maul+more, du siehst, dein Gefühl , respektive dein geringes Wissen über so vieles , hat abermals eine Kapriole geschlagen“, des weiteren wurden mir: „Unterstellungen, Anfeindungen , Spekulationen , aber vor allen großkotzigen Besserwissereien“ vorgehalten!
    Was für Komplexe hat dieser „OT“ nur? Ich hatte schon vor einigen Wochen geschrieben, dass er meiner Meinung nach dringend professionelle Hilfe braucht! Danach war tatsächlich für einige Wochen Sendepause, nichts mehr zu hören von diesem Individuum.

    Zu allem Überfluss meldet sich noch ein weiteres Forumsmitglied und bezeichnet sich selbst als Zitat: „Troll aus Cux“. Niemand wird ihm unterstellen wollen, dass er nicht aus Cuxhaven ist und auf gewisse Erfahrungen seit 1978 zurückblicken kann.
    Allerdings ist es so, dass es auf Grund seiner Formulierung bzg. Ebbe in Verbindung mit NW (ganz bestimmt ist da nicht die Windrichtung gemeint), doch erhebliche Zweifel an seinem Wissen aufkommen und er erst einmal in seinen vorhandenen Lehrbüchern nachschauen musste, was man tatsächlich unter „Ebbe“ versteht und dass das nichts mit NW zu tun hat! Was er verschweigt ist, mit was für einem Boot er in 1978 unterwegs war und diese Erfahrungen gemacht hatte. Oder hat er als Kind in die Nordsee gepinkelt und feststellen müssen, dass die Pisse mal in die eine und ein anderes mal in die andere Richtung floss? Das wären dann zweifellos auch gewisse Erfahrungen!

    Ich gebe zu, dass ich selbst erst ein paar Jahre später (1983) mit meinem damaligen 31. Schiff vom NOK nach Helgoland und weiter NonStop bis England gesegelt bin (2 Personen an Bord). Zuvor in 1979 lt. Logbuch mit dem gleichen, damal nagelneuem Schiff von Holland über Helgoland und weiter bis Kristiansand/Norwegen gekommen bin. Obwohl es noch kein GPS gab, wurde keine einzige Tonne gerammt!

    Und so kommen wir noch einmal zum „OT“, der in Beitrag #24 auf ein bekanntes Phänomen (welches wirklich jeder schon Jahrzehnte kannte) hinweist, dass das Feuerschiff (soundso) schon viele male gerammt wurde und erst in 1988 eingeholt wurde. Warum es aber eingeholt wurde, verschweigt er!
    Ich kann diese Rammings durchaus nachvollziehen. Bei schwerer See und/oder Sicht gleich Null konnten die Seeleute seinerzeit lediglich auf ihren „Strömungsatlas“ vertrauen und die Richtigkeit ist in Tidengewässern nur schwer zu überprüfen. Meine Hochachtung für all jene, die trotz dieser wirklich schwierigen Bedingungen da überhaupt durchgekommen sind. Das liegt aber allerdings viele Jahre zurück. Bestenfalls hatten sie einen Funkpeiler an Bord, wie auch ich einen auf meinem Boot (von Rahmert) hatte! Wenn man Pech hatte, musste man wie es mir in der zentralen Ostsee in 1970 ergangen ist, ganze 6 Minuten auf das Signal des nächsten Senders warten. Gekotzt wurde später! Man hatte dann aber lediglich eine Standlinie, nicht mehr und nicht weniger.

    Auf diesem Stand in der „OT“ offenbar stehengeblieben, denn er schrieb ja schon vor einigen Wochen, dass er seine Körperpflege mit einem Waschlappen unter der Sprayhood erledige. Nun ja, so gesehen kann ich seine persönliche Einschätzung zum Tonnenrammen sogar nachvollziehen, nicht aber die Art und Weise wie er das macht!

    Bei mir an Bord gibt es einen sogenannten Plotter der mit GPS-Signalen arbeitet und nach meinen Erfahrungen sehr genau arbeitet. Wer es nicht weiß, diese Dinger zeigen die Position des eigenen Schiffes auf einer Seekarte, deren Format man tatsächlich durch Knopfdruck ändern kann.
    Normalmalerweise gibt es mind. ein weiteres Anzeigeinstrument, welches neben der KüG - Anzeige noch viele weitere Daten anzeigen kann. Man muss damit nur umgehen können! Bei mir an Bord gibt es nicht nur ein solches Instrument, sondern 10! Jedes zeigt den Wert an, den ich von ihm per Fernbedienung (für die Mastinstrumente) abverlange. So sehe ich anhand dieser Instrumente nicht nur welchen Kurs (über Grund) ich tatsächlich laufe, sondern auch, ob ich von diesem eine Schifflänge vom vorgegebenem Kus nach Bb oder Stb abweiche oder ob die „XTE“ bei Null steht! Gegebenenfalls steuert der Autopilot unter der „Track-Einstellung“ diesen Kurs auch ganz allein.

    Warum ich auf diese Genauigkeit hinweise (in der Landwirtschaft werden heutzutage die Ackerschlepper per GPS im ungenauem Fall auf 30 cm und im genauen Fall auf 3 cm, in Worten: drei Zentimeter, genau gesteuert!), dass die heutige Navigation auf See, die ich noch von Grund auf mit dem DSV-A-Schein gelernt habe (ich habe alle DSV-Scheine), nichts - aber auch gar nichts mit „Früher“ zu tun hat.

    Wenn ich ehrlich bin, interessiert mich die vorhandene Strömung (nicht nur in der Ost-, sondern auch in der Nordsee) überhaupt nicht mehr. Die Navigation ist eine andere, bequemere geworden – und ich nutze sie! Wer das anders macht, vielleicht weil er mit der Bedienung nicht wirklich klar kommt, kann es von mir aus ruhig so machen. Es würde mir im Traum nicht einfallen, das zu bemängeln oder zu kritisieren. Wenn ich eine FW-Tonne rammen will, dann schaffe ich das, notfalls macht das sogar der Autopilot. Wenn ich sie nicht rammen will, weil ich kein neues Schiff brauche, dann ramme ich sie halt nicht!
    So Leute, das wars von meiner Seite.
    Ich werde meinen Nicknamen auch nicht ändern!
    Wenn die verunglückte Yacht noch auf dem Stand vom 1975 sein sollte (was ich kaum annehme), dann könnte man den Treffer evtl verzeihen. Da aber gute Sichtverhältnisse herrschten, kein Sturm aus NW oder einer anderen Richtung herrschte, bleibt es bei meiner Einschätzung „Wie kann man nur“! Ende!
    PS: Ich durfte in den 80er Jahren einen Admirals-Cupper aus Alu mit 22 Wischen an Bord mit voller Crew eine lang Woche lang skippern!

  8. #38
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    227

    Standard

    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    Ja,
    und damit es auch andere können, desdewegenst schreibe, beschreibe ich es hier , und das, wie ich hoffe ausführlichst.
    Wenn dir das in/ für die Ostsee zuviel ist, wenn du meinst es nicht zu brauchen, dann sei es so und schweige fein still.
    Wenn du , warum auch immer, nicht folgen magst, oder kannst, nicht willst, legitimiert dich das zu garnix.

    Wenn du , was ich bezweifel, etwas Konstruktives beizutragen hast bist du willkommen.

    Was missfällt dir an meinen Ausführungen, die du womöglich nicht einmal im Zusammenhang , d. h. revierbezogen richtig gelesen , verstanden hast ?
    Dein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat ......billig das.
    Was missfällt dir daran, dass ich versuche mögliche Unwägbarkeiten des Reviers Aussenelbe aufzuzeigen ?

    Ich sehe es so:
    Ich agiere,
    du hingegen reagierst von einem, deinem "anderen" Level, und das auf "unfeinste" Art .
    Sei es drum;
    mit deinereins kann ich um.




    Ein jeder hat seinen Erfahrungsschatz, was uns nicht daran hindern sollte ihn , z. B. in einem Forum, weiterzugeben.
    Nichts gegen die inhaltliche Korrektheit Deiner Beiträge. Ich glaube, 9999 stört nur der Ton

    Nix für ungut
    matze

  9. #39
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    ....... so dass die Pumpen die Wassermengen bewältigen können.
    .........
    Wenn man nicht zufällig einen schweren Generator und eine Mega-Tauchpumpe zur Verfügung hat, ist die Kombination Mensch-Angst-Eimer ein hocheffizientes System.

    Vor einiger Zeit rief mich eine Frau auf dem Steg, zwar einigermaßen gefasst aber sehr nachdrücklich, an, sie habe einen Wassereinbruch. Da das Leck an einer engen Stelle (an der Küchenspüle) lag, schaffte die "Pumpe" das Wasser das eindrang nicht weg. Simples Auflegen des Daumens auf die Undichte brachte erst mal Ruhe. Ein Kochlöffelstiel mit Tape umwickelt löste das Problem vorerst.
    Immer im Hinterkopf haben, dass das eindringende Wasser kaum Druck hat.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  10. #40
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    Standard

    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen
    So, nachdem sich die Wogen ein wenig geglättet haben, und zum sachlichem zurückgefunden wurde, möchte ich auf folgendes hinweisen:

    In #1 habe ich davon berichtet, dass eine Segelyacht auf dem Weg vom NOK nach Helgoland eine Fahrwassertonne gerammt hat, welche von einer polnischen Crew gesegelt wurde und nun auf Grund liegt. Meine Verwunderung über diesen Vorgang habe ich mit den Worten „wie kann man nur“ zum Ausdruck gebracht (war und ist nach wie vor meine Meinung, die ich damit zum Ausdruck brachte.

    Im Beitrag #2 wurde ich auf Grund meiner Minungsäußerung von jemanden, der anderer Meinung ist aufs übelste diffamiert und mein Kurzbericht und meine Meinungsäußerung als Zitat „dumme Anschuldigung“ und „Affront gg. eine polnische Crew“ gewertet.
    Man kann es kaum glauben, dass in der heutigen Zeit die freie Meinungsäußerung auf eine solch widerliche, aggressive und abstoßende Weise beantwortet wird. Es drängt sich der Verdacht auf, dass es sich um den seit längeren bekannten „Obertroll“ handelt, der sich gern im Rampenlicht sonnt und schon öfter auf Grund seiner unbedachten Äußerungen auffällig wurde und allgemein kaum noch Beachtung findet.

    Um noch einen draufzusetzen äußerst sich der „OT“ in # 20 „@ maul+more, du siehst, dein Gefühl , respektive dein geringes Wissen über so vieles , hat abermals eine Kapriole geschlagen“, des weiteren wurden mir: „Unterstellungen, Anfeindungen , Spekulationen , aber vor allen großkotzigen Besserwissereien“ vorgehalten!
    Was für Komplexe hat dieser „OT“ nur? Ich hatte schon vor einigen Wochen geschrieben, dass er meiner Meinung nach dringend professionelle Hilfe braucht! Danach war tatsächlich für einige Wochen Sendepause, nichts mehr zu hören von diesem Individuum.

    Zu allem Überfluss meldet sich noch ein weiteres Forumsmitglied und bezeichnet sich selbst als Zitat: „Troll aus Cux“. Niemand wird ihm unterstellen wollen, dass er nicht aus Cuxhaven ist und auf gewisse Erfahrungen seit 1978 zurückblicken kann.
    Allerdings ist es so, dass es auf Grund seiner Formulierung bzg. Ebbe in Verbindung mit NW (ganz bestimmt ist da nicht die Windrichtung gemeint), doch erhebliche Zweifel an seinem Wissen aufkommen und er erst einmal in seinen vorhandenen Lehrbüchern nachschauen musste, was man tatsächlich unter „Ebbe“ versteht und dass das nichts mit NW zu tun hat! Was er verschweigt ist, mit was für einem Boot er in 1978 unterwegs war und diese Erfahrungen gemacht hatte. Oder hat er als Kind in die Nordsee gepinkelt und feststellen müssen, dass die Pisse mal in die eine und ein anderes mal in die andere Richtung floss? Das wären dann zweifellos auch gewisse Erfahrungen!

    Ich gebe zu, dass ich selbst erst ein paar Jahre später (1983) mit meinem damaligen 31. Schiff vom NOK nach Helgoland und weiter NonStop bis England gesegelt bin (2 Personen an Bord). Zuvor in 1979 lt. Logbuch mit dem gleichen, damal nagelneuem Schiff von Holland über Helgoland und weiter bis Kristiansand/Norwegen gekommen bin. Obwohl es noch kein GPS gab, wurde keine einzige Tonne gerammt!

    Und so kommen wir noch einmal zum „OT“, der in Beitrag #24 auf ein bekanntes Phänomen (welches wirklich jeder schon Jahrzehnte kannte) hinweist, dass das Feuerschiff (soundso) schon viele male gerammt wurde und erst in 1988 eingeholt wurde. Warum es aber eingeholt wurde, verschweigt er!
    Ich kann diese Rammings durchaus nachvollziehen. Bei schwerer See und/oder Sicht gleich Null konnten die Seeleute seinerzeit lediglich auf ihren „Strömungsatlas“ vertrauen und die Richtigkeit ist in Tidengewässern nur schwer zu überprüfen. Meine Hochachtung für all jene, die trotz dieser wirklich schwierigen Bedingungen da überhaupt durchgekommen sind. Das liegt aber allerdings viele Jahre zurück. Bestenfalls hatten sie einen Funkpeiler an Bord, wie auch ich einen auf meinem Boot (von Rahmert) hatte! Wenn man Pech hatte, musste man wie es mir in der zentralen Ostsee in 1970 ergangen ist, ganze 6 Minuten auf das Signal des nächsten Senders warten. Gekotzt wurde später! Man hatte dann aber lediglich eine Standlinie, nicht mehr und nicht weniger.

    Auf diesem Stand in der „OT“ offenbar stehengeblieben, denn er schrieb ja schon vor einigen Wochen, dass er seine Körperpflege mit einem Waschlappen unter der Sprayhood erledige. Nun ja, so gesehen kann ich seine persönliche Einschätzung zum Tonnenrammen sogar nachvollziehen, nicht aber die Art und Weise wie er das macht!

    Bei mir an Bord gibt es einen sogenannten Plotter der mit GPS-Signalen arbeitet und nach meinen Erfahrungen sehr genau arbeitet. Wer es nicht weiß, diese Dinger zeigen die Position des eigenen Schiffes auf einer Seekarte, deren Format man tatsächlich durch Knopfdruck ändern kann.
    Normalmalerweise gibt es mind. ein weiteres Anzeigeinstrument, welches neben der KüG - Anzeige noch viele weitere Daten anzeigen kann. Man muss damit nur umgehen können! Bei mir an Bord gibt es nicht nur ein solches Instrument, sondern 10! Jedes zeigt den Wert an, den ich von ihm per Fernbedienung (für die Mastinstrumente) abverlange. So sehe ich anhand dieser Instrumente nicht nur welchen Kurs (über Grund) ich tatsächlich laufe, sondern auch, ob ich von diesem eine Schifflänge vom vorgegebenem Kus nach Bb oder Stb abweiche oder ob die „XTE“ bei Null steht! Gegebenenfalls steuert der Autopilot unter der „Track-Einstellung“ diesen Kurs auch ganz allein.

    Warum ich auf diese Genauigkeit hinweise (in der Landwirtschaft werden heutzutage die Ackerschlepper per GPS im ungenauem Fall auf 30 cm und im genauen Fall auf 3 cm, in Worten: drei Zentimeter, genau gesteuert!), dass die heutige Navigation auf See, die ich noch von Grund auf mit dem DSV-A-Schein gelernt habe (ich habe alle DSV-Scheine), nichts - aber auch gar nichts mit „Früher“ zu tun hat.

    Wenn ich ehrlich bin, interessiert mich die vorhandene Strömung (nicht nur in der Ost-, sondern auch in der Nordsee) überhaupt nicht mehr. Die Navigation ist eine andere, bequemere geworden – und ich nutze sie! Wer das anders macht, vielleicht weil er mit der Bedienung nicht wirklich klar kommt, kann es von mir aus ruhig so machen. Es würde mir im Traum nicht einfallen, das zu bemängeln oder zu kritisieren. Wenn ich eine FW-Tonne rammen will, dann schaffe ich das, notfalls macht das sogar der Autopilot. Wenn ich sie nicht rammen will, weil ich kein neues Schiff brauche, dann ramme ich sie halt nicht!
    So Leute, das wars von meiner Seite.
    Ich werde meinen Nicknamen auch nicht ändern!
    Wenn die verunglückte Yacht noch auf dem Stand vom 1975 sein sollte (was ich kaum annehme), dann könnte man den Treffer evtl verzeihen. Da aber gute Sichtverhältnisse herrschten, kein Sturm aus NW oder einer anderen Richtung herrschte, bleibt es bei meiner Einschätzung „Wie kann man nur“! Ende!
    PS: Ich durfte in den 80er Jahren einen Admirals-Cupper aus Alu mit 22 Wischen an Bord mit voller Crew eine lang Woche lang skippern!
    Du hast nur den Faktor "Mensch" vergessen ! Dieser Faktor ist bei solchen "Events" eben entscheidend, ein vergessener Blick auf den Plotter, falscher Massstab, unterschätzter Abstand etc... Auch auf der VESTA war der Faktor "Mensch" die Ursache.
    Ich hab auch mal eine Tonne in meinem Revier gerammt, bei schönstem Wetter, sehr guter Sicht und unter Motor: Statt nach vorne zu gucken, habe ich mich mehr für die Landschaft interessiert - bingo (Volltreffer)! Nur, bei mir ist es gimpflich ausgegangen.... keine Schäden am Schiff und Tonne !! ....und damit wir uns nicht missverstehen, ein solcher bescheuerter Unfall kann uns allen passieren !!
    Deshalb kann man aus dem Unfall auch nix lernen, da hier nur wieder bewiesen wurde, dass "Shit happens" durchaus gilt!

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