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  1. #11
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    Im winter geht's sogar oral,
    datt hab ich selbst gesehen!
    Der Flachmann machte den "Zungentest"...
    War bombenfest datt teil ...
    Indios & Eulenspiegel
    Rw2
    letzter Häuptling vom Stamm der Häuptlinge
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  2. #12
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    Für was hast du dich entschieden, die erneuert oder lieber so gelasen?

  3. #13
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    .
    Doch, doch -- da geht mehr !
    Einer geht noch, nämlich " visuell" .




    Aural mit den Ohren hören, hahaha !




    .
    Ja klar, Ohr auf die Schienen legen gibt doch auch Aufschluss.
    Vielleicht kann man die kleinen Austenitbeißer zwischen den Korngrenzen hören?

    Franz
    halber Wind reicht völlig

  4. #14
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Die Spannungsrisskorrosion, die ist das Risiko bei Chrom-Nickelstählen, verläuft unsichtbar in den Korngrenzen im Material. Für die muss es einen Auslöser geben.
    Bei Riggs ist es üblicherweise eine bleibende Verformung oder der Kontakt zu C-Stählen ("normaler" Stahl). Dass die Wahrscheinlichkeit bei einem älteren Riggs größer ist als bei den neuen ist, liegt auf der Hand. Die Versicherungen berufen sich auf die Statistik und die Rigger geben dem Wunsch von Eignern und Versicherung gerne nach, denn die können auch nicht ins Material schauen. Materialprüfungen sind sehr aufwendig und unüblich.
    Riggs, die oft gelegt werde sind gefährdeter als solche die immer stehen bleiben.

    Nach o.a. Regeln hätten wir das stehende Gut dreimal tauschen müssen. Wir haben es garnicht getauscht, trotz hoher Belastung.
    Ist eben eine Gewissensfrage, muss jeder selbst entscheiden - Rriisiiko.

    Gruß Franz
    spannungsrisse erfordern spannung-s-wechsel (lastwechsel), in diesem falle soll das rigg n fach überdimensioniert sein auch wenn bisher keiner n kennt

    trotzdem kann man dann doch, solange keine äusseren merkmale erkennbar sind, die werte 10.000sm bzw 15 jahre mindestens mit n multiplizieren, vermutlich sogar noch mehr weil ja dann auch wirklich seltener die grenzen der linearen spannungs-dehnungs-grenze des materials angekratzt bzw überschritten wurde

    bei der 10.000 sm regel hätte schon magelan etliche male alles stehende gut erneuern müssen, ist darüber etwas bekannt? hat er seine schiffe wegen riggbruch verloren?

    wenn mans wirklich wissen will, müsste man rechnerisch wissen welche want bei diesem schiff wie stark belastet wird und dann die am stärksten belastetste einzelwante nem spannungs-dehnungstest unterziehen bzw zerreissen, und genau diese eine dann austauschen, na gut symetrisch wohl besser zwei,

    ohne es genau zu wissen würde ich 1. davon ausgehen dass man mit erfahrung am verlauf der ersten messung schon ohne zerstörung erkennen kann in welchem reck-zustand diese want ist

    und 2. dass sie beim reissen doch immer am terminal kaputt gehen wird, also ist auch dort die sichtkontrolle am wichtigsten und zumindest unten gut machbar...

    im täglichen drei minuten check auf see
    https://www.blauwasser.de/rigg-check

  5. #15
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    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    bei der 10.000 sm regel hätte schon magelan etliche male alles stehende gut erneuern müssen, ist darüber etwas bekannt? hat er seine schiffe wegen riggbruch verloren?
    Magellan hatte noch keinen Niro-Draht:-)

  6. #16
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    Zitat Zitat von rwe Beitrag anzeigen
    Magellan hatte noch keinen Niro-Draht:-)
    Woher willst Du das wissen ????

  7. #17
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    Gute Frage, ich war ja damals nicht dabei. (Blame on me...)

  8. #18
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    Zitat Zitat von rwe Beitrag anzeigen
    Magellan hatte noch keinen Niro-Draht:-)
    Das ist wohl wahr! Niro kam erst mehrere 100 Jahre später zum ersten Mal zum Einsatz!

  9. #19
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    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen
    Das ist wohl wahr! Niro kam erst mehrere 100 Jahre später zum ersten Mal zum Einsatz!
    Die ersten nichtrostenden Edelstähle stammen aus den V ersuchsreihen von Krupp und es handelt sich um A Austenite, daher der Begriff VA. Sie wurden in der Mitte des vorherigen Jahrhunder erstmalig gekocht.


    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    spannungsrisse erfordern spannung-s-wechsel (lastwechsel), in diesem falle soll das rigg n fach überdimensioniert sein auch wenn bisher keiner n kennt

    trotzdem kann man dann doch, solange keine äusseren merkmale erkennbar sind, die werte 10.000sm bzw 15 jahre mindestens mit n multiplizieren, vermutlich sogar noch mehr weil ja dann auch wirklich seltener die grenzen der linearen spannungs-dehnungs-grenze des materials angekratzt bzw überschritten wurde

    bei der 10.000 sm regel hätte schon magelan etliche male alles stehende gut erneuern müssen, ist darüber etwas bekannt? hat er seine schiffe wegen riggbruch verloren?

    wenn mans wirklich wissen will, müsste man rechnerisch wissen welche want bei diesem schiff wie stark belastet wird und dann die am stärksten belastetste einzelwante nem spannungs-dehnungstest unterziehen bzw zerreissen, und genau diese eine dann austauschen, na gut symetrisch wohl besser zwei,

    ohne es genau zu wissen würde ich 1. davon ausgehen dass man mit erfahrung am verlauf der ersten messung schon ohne zerstörung erkennen kann in welchem reck-zustand diese want ist

    und 2. dass sie beim reissen doch immer am terminal kaputt gehen wird, also ist auch dort die sichtkontrolle am wichtigsten und zumindest unten gut machbar...

    im täglichen drei minuten check auf see
    https://www.blauwasser.de/rigg-check
    Die Interkristlline Spannungsriss Korrosion von Austeniten ist etwas besonderes. Sie schreitet auch ohne Belastung fort, schwächt das Bauteil, das dann auch bei minderer Belastung bricht. Das typische Kennzeichen eines Gewaltbruchs fehlt. Die aus der Zugprobe bekannte Einschnürung ist nicht vorhanden.
    Das Material für Marineanwendungen von seriösen Herstellern ist aus Austeniten die gegen die Sannungsrisskorrosion durch Legierungsbestandteile (u.a. Cr, Mo) geschützt ist.
    Ich möchte nochmal vor Bauteilen, die von einem "guten Schweißer" aus "V4A" hergestellt wurden warnen. So genanntes V4A (1.4571 u.a.) ist nicht zuverlässig seewasserbeständig und der Schweißer hat keine Möglichkeit zur Schweiß-und Werkstoffprüfung.
    Die Angriffe auf die Niroteile sind in erster Linie Chloride (Seewasser) und Verformung (die beinhaltet eine Belastung über den Proportionalitätspunkt hinaus, siehe Zugversuch)
    Also: Nur Teile seriöser Hersteller und Händler verwenden und verformte Teile auswechseln.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  10. #20
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Die Angriffe auf die Niroteile sind in erster Linie Chloride (Seewasser) und Verformung (die beinhaltet eine Belastung über den Proportionalitätspunkt hinaus, siehe Zugversuch)
    Gruß Franz
    grauwal also echt, wer lässt denn heute noch seine wanten und stagen von einem "guten schweisser" aus 19 kardeelen zusammenschweissen?

    der häufigste schaden beginnt doch ungefähr so:

    an der pressung werden die einzeldrähte erstens durch die pressung zusätzlich belastet, dann bleibt genau dort immer etwas salzwasser am verdunsten, also dürften die chloride dort am konzentriertesten sein, und zuletzt werden die aussenliegenden kardeele im winterlager nochmal extra ungewollt angeknickt...

    andererseits ist doch genau diese stelle des riggs gut zu kontrollieren

    oder gehst du davon aus dass deine interkristerlinespannungsauster alle 19 drähte gleichzeitig durchbeisst? letztlich ist doch jedes rigg mit einem faktor überdimensioniert, dürfte also beim bruch 2er einzelkardeele, welche ja dann erkennbar sind, noch nicht versagen

    wäre es denn besser/zuverlässiger drei 7 kardeelige seile direkt nebeneinander anzuordnen anstelle eines 19er, die bekommt man dann allerdings selten auf ähnliche spannungen



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