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  1. #71
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    Zitat Zitat von Engel Beitrag anzeigen
    Lauer hat vorgeschlagen, dass alles andere besser ist, nur er kann nicht sagen was alles andere ist
    Hallo,

    falsch, ich habe gewarnt.

    "Alles andere" steht für alle bereits angesprochenen Alternativen:
    Alle anderen hier angesprochenen Alternativen sind besser als der Quark, den du mit vielen Falschannahmen ausgiebig breittrittst.

    Viel Rat zum Vertuschen und Übermalen ist dir gegeben, aber von Durabilität hast einfach keinen Schimmer.

    ach so:
    offenbar wirst du selbst Hand anlegen wollen, hier als Tipp ein Buch:
    http://www.delius-klasing.de/rumpf-u...araturen-10396
    Ich gehöre mehr zu den Buchbevorzugern.
    Letztlich steht der Rat, wie etwas zu erledigen ist, im Buch.

    Nur du muß selbst entscheiden, welche Methode dir lieb ist.


    Peter
    Geändert von K.Lauer (18.09.2020 um 15:35 Uhr)

  2. #72
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    .

    Genau.

    "Profisorium" ,
    coole, hier exakt zutreffende Wortkreatur .

    .
    Mir scheint sogar, nahe am Proffessorium... ;-)

    Ok, ich bin heute noch mal barfuß im Schlusssprung übers Deck gehopst (die Nachbarn zitiere ich mal nicht;-) und habe es mir, so weit möglich, von unten angeschaut. Die Verwindungssteifheit wird offenbar hauptsächlich durch die vielen Schotts gewährleistet. Wo sie verlaufen, ist das Deck bombenfest. Ein wenig weich ist es dazwischen, besonders um die Ankerwinsch und ganz vorn um das Vorstag herum. Aber die besagten paar weichen Stellen haben wohl tatsächlich keinen großen Einfluss auf die Stabilität des gesamten Schiffes.
    Ansonsten scheint mir das Deck für einen Balsakern zu dünn, Sperrholzplatten konnte ich von unten einlamniert nur unter Klampen und um die beiden Schapps herum erkennen. Die Innenseiten des Durchlasses für die Ankerkette sind zwischen Dekslaminat und Kasko (?) mit Hartholz eingefasst.
    Wo genau sich da nun was wovon getrennt hat, ist wohl tatsächlich nur durch Kernbohrungen festzustellen - zumindest eine vom Vorschiff, vom Seitendeck und Salondach.
    Oder ich fahre tatsächlich weiter, bis sich deutlichere Überlastungsymptome einstellen - vielleicht ja wirklich noch einige Jahre - und dann gehts nach binnen zum Gnadenbrot... ;-)

    Sowieso schien mir heute das größten "Problem" das Salondach zu sein, das v.a. an den Stellen, die man zum Mast hin begeht, stellenweise deutlich nachgeben. Ebenso das Seitendeck dort, wo man vom Dach heruntersteigt. Irgendwann gibt erfahrungsgemäß dann ja auch der Mastfuß nach...

    Danke jedenfalls euch beiden für eure Unterstützung!

    Viele Grüße
    Charlie

  3. #73
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    Hallo,

    wenns so ist, setzt du unters Deck Stringer.
    Ist ein bischen dumm zu verarbeiten, weil überkopf.

    "System West" bietet vorgefertigte an, mess mal die Spannweite aus und frag die um Rat.

    Bei den vorgefertigten Stringern brauchst du jedenfalls auch "viele Arme" damit die nicht runterplatschen.
    Jedenfalls nicht so viele wie Shiva sie bereithält, die du brauchst, wenn du mit Halbrohren arbeitest.
    https://www.vonderlinden.de/kat/4/Bootsbau-Materialien/


    Peter
    Geändert von K.Lauer (22.09.2020 um 07:52 Uhr)

  4. #74
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    .

    Unten aufgeführtes wurde zwar schon ermittelt, ich habe es jedoch mittlerweile aus verschiedenen Quellen " amtlich" :

    Sandwichkern von Deck und Dach der Quests ist Balsa . Beschläge sind mit einlaminierten Sperrholz statt Balsakern unterfüttert. Unter/hinter hochbelasteten Beschlägen wie Püttings ist Vollmaterial (GFK) , sowie ggf. ein (Längs)Schott.
    " Klassischer " Bootsbau der 70er, die Reparaturmöglichkeiten sollten jetzt klar sein , deren zwingende Notwendigkeit für jede einzelne, individuelle Schadensstelle ist es im hier vorliegenden Fall noch nicht .

    Mehr , also eine detaillierte Analyse geht nur vor Ort, die Grenze für Hilfe aus dem Forum ist erreicht .
    Aber, Charlie is' da ja bei und ich denke er wird sich für die Analyse kompetente , nicht zwingend professionelle Hilfe holen.
    Er hat ja auch noch Zeit , schließlich zeichnen die von ihm beschriebenen Schäden nicht bis kaum für die strukturelle Integrität verantwortlich.

    .


    .
    Geändert von supra (22.09.2020 um 10:27 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  5. #75
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    Zitat Zitat von charlie.magen Beitrag anzeigen
    Mir scheint sogar, nahe am Proffessorium... ;-)

    ..............Oder ich fahre tatsächlich weiter, bis sich deutlichere Überlastungsymptome einstellen - vielleicht ja wirklich noch einige Jahre - und dann gehts nach binnen zum Gnadenbrot... ;-).............

    Viele Grüße
    Charlie
    Fahre einfach weiter, denn die Lady wird noch einige Jahre seinen Zweck erfüllen. Wenn sich das Schott vom GFK nicht getrennt hat, dann muss auch nichts verfestigt werden. Wenn da einer meint, bei einen 43 Jahre alten Kat überall da wo das GFK bei dem Kat ein wenig weich wurde, das Laminat zu beseitigen, den Kern erneuern, dann das Laminat wieder verkleben, Spachtel, zusätzlich noch mit EP- Laminat verstärken und dann lackieren, dann fehlt einen der Bezug zur Realität. Kein Bootsbauer würde Dir einen solchen Vorschlag machen, Ausnahme ein Elektriker oder Konditor der zum Bootssachverständigen mutiert ist. Arbeiten wie im Video YouTube http://www.antifouling-shop.com/show...eines-H-Bootes einer Kernerneuerung kann in der Regel einer nichts selbst machen und erfordert die Erfahrung eines erfahrenen Bootsbauer. Für eine solche Sanierung für ca. einen 3/4 m² sind ca. 3 Mille zu kalkulieren. Hat sich der Bereich noch vom Schott getrennt, dann wird es richtig teuer, wenn ein Profisorium nicht möglich sein sollte. Rechne mal hoch, was nur das Salondach kosten würde. Daher lasse die den Spass nicht nehmen und was in 5-10 Jahren ist, das weiß Heute noch keiner.
    Gruß Engel

  6. #76
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    Hallo,

    ist doch bereits alles ausgeführt, als ob die Entscheidung noch von deinem gedoppelten Text abhinge:
    Ach so, deine selbsterfundene Überhöhung war noch offen .

    +++
    Und das ist alles nur geklaut
    Das ist alles gar nicht deine
    Das ist alles nur geklaut
    Doch das weißt du nur ganz alleine
    Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt

    Wer hat dir das erlaubt?
    +++


    Peter

  7. #77
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    Zitat Zitat von Engel Beitrag anzeigen
    Fahre einfach weiter, denn die Lady wird noch einige Jahre seinen Zweck erfüllen. Wenn sich das Schott vom GFK nicht getrennt hat, dann muss auch nichts verfestigt werden.

    ...

    Daher lasse die den Spass nicht nehmen und was in 5-10 Jahren ist, das weiß Heute noch keiner.
    Gruß Engel
    Genau das ist auch meine Einstellung mittlerweile, danke! (Bin eben kein Konditor;-)

  8. #78
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    .

    Unten aufgeführtes wurde zwar schon ermittelt, ich habe es jedoch mittlerweile aus verschiedenen Quellen " amtlich" :

    Sandwichkern von Deck und Dach der Quests ist Balsa . Beschläge sind mit einlaminierten Sperrholz statt Balsakern unterfüttert. Unter/hinter hochbelasteten Beschlägen wie Püttings ist Vollmaterial (GFK) , sowie ggf. ein (Längs)Schott.
    " Klassischer " Bootsbau der 70er, die Reparaturmöglichkeiten sollten jetzt klar sein , deren zwingende Notwendigkeit für jede einzelne, individuelle Schadensstelle ist es im hier vorliegenden Fall noch nicht .

    Mehr , also eine detaillierte Analyse geht nur vor Ort, die Grenze für Hilfe aus dem Forum ist erreicht .
    Aber, Charlie is' da ja bei und ich denke er wird sich für die Analyse kompetente , nicht zwingend professionelle Hilfe holen.
    Er hat ja auch noch Zeit , schließlich zeichnen die von ihm beschriebenen Schäden nicht bis kaum für die strukturelle Integrität verantwortlich.

    .


    .
    jow, da isser bei und sehr beruhigt dazu, denn die Verbindungen zwischen Schotts, Stringern und Unterseite des Decks sind ja intakt und somit besteht offenbar noch keine akute Gefahr eines erheblichen Schadens der Struktur. Also England nicht in Not!

    Werde mich also gelegentlich im Laminieren von Stringern unters Deck üben und künftig den 6-er gegenan im Hafen verbringen, damit die alte Flunder nicht Kreuzschmerzen kriegt und sich allzu elastisch durch die Wellen schlängelt - obwohl, bequemer wär's ja... ;-)

    Danke euch beiden für die konsrtruktive Hilfe und Recherche, war mir eine Freude! :-)

  9. #79
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    Zitat Zitat von charlie.magen Beitrag anzeigen

    Werde mich also gelegentlich im Laminieren von Stringern unters Deck üben und künftig den 6-er gegenan im Hafen verbringen, damit die alte Flunder nicht Kreuzschmerzen kriegt und sich allzu elastisch durch die Wellen schlängelt - obwohl, bequemer wär's ja... ;-)
    .

    Ein delaminiertes Sandwichdeck allein durch Stringer zu verstärken ist weder die übliche, noch die beste Wahl.

    .
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  10. #80
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    Aber vielleicht schenkt es mir ja noch ein paar Jahre? (Und ich kann gefahrlos laminieren üben - unten drunter muss es ja noch nicht schön werden! ;-)
    Geändert von charlie.magen (22.09.2020 um 23:21 Uhr)

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