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  1. #1
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    Standard Verrottetes Holz behandeln

    Liebe Gemeinde,

    in den USA gibt es ein Mittel, mit dem man verrottetes Holz (mittels Epoxy) verhärten kann: "Rot Stop Epoxy Resin"
    Kennt jemand Vergleichbares auf dem deutschen Markt?

    Danke!

  2. #2
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    Nicht Epoxy, sondern 1k-PU, aber vergleichbarer Anwendungsfall: Voss G4 / G8

  3. #3
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    Danke, aber PU dringt ja nicht in das nasse Holz ein, es verdrängt bestenfalls Wasser und füllt die Lücken, oder?
    Das Holz würde wohl weiter gammeln und irgendwann hätte ich dasselbe Problem.

    Davon abgesehen: Kann man sich darauf verlassen, dass PU-Schaum dauerhaft kein (See-) Wasser aufnimmt?

  4. #4
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    Zitat Zitat von charlie.magen Beitrag anzeigen
    Liebe Gemeinde,
    in den USA gibt es ein Mittel, mit dem man verrottetes Holz (mittels Epoxy) verhärten kann: "Rot Stop Epoxy Resin"
    Kennt jemand Vergleichbares auf dem deutschen Markt?
    Danke!
    Nicht alles was da so aus USA kommt taugt etwas. Natürlich lässt sich trockenes offenporiges Holz mit sehr dünnflüssigen penetrierfähigen Epoxid tränken. Da aber nun mal Epoxide nicht feuchte-dicht sind, lässt sich der Verrottungsprozess damit nicht aufhalten. Solche Anwendungen werden auch bei uns seit mehr als 50 Jahren in Einzelfällen angewendet, ist also nichts "neues". Es ist nur eine vorübergehende Notlösung wenn eine Tragfähigkeit erforderlich sein sollte. Solche Anwendungen machen manchmal Sinn, wenn z.B. Fachwerkträger erhalten werden sollen. Wenn keine statische Tragfähigkeit erforderlich ist z.B. bei einen Teak-deck einer Yacht, dann ist die bessere Lösung eine penetrierfähige Alkydharzemulsion angereichert mit Zinkoxiden. Damit bleibt das Holz atmungsaktiv, die Verrottung wird weitgehend unterbunden und das Teak wird hydrophob. Damit lassen sich dann noch ein paar Jahre an Zeit gewinnen.
    Wenn das Holz "nass" ist, dann funktioniert kein EP auch nicht aus USA, PU, PUR, PU-Acryl, auch kein Alkyd.

  5. #5
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    Hallo,

    drei verwitterte Leimholzständer (Nadelholz) habe ich erst letzten Herbst restauriert.
    Das Holz muß aber trocken sein.
    Vor der Anwendung torfige oder lose Fasern entfernen.
    Epoxy in die Risse einspachteln, glattspachteln, schleifen

    Zwischenschicht Osmo Teaköl drauf
    Deckschicht Osmo Landhausfarbe drauf

    Sanremo Holzkleber
    (Holzersatzmasse)


    Peter
    Geändert von K.Lauer (06.09.2020 um 21:09 Uhr)

  6. #6
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    Bei den Beitrag von Charlie geht es um "verrottetes Holz zu härten" und nicht um "verwittertes Holz zu spachteln". Es interessiert auch keinen, ob Du letzten Herbst einen Leimholzständer restauriert hast oder ein Auto repariert hast. Versuche doch einfach ein einziges mal eine Frage oder einen Beitrag zu verstrehen.

  7. #7
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    Hallo Engel,

    du bist ein ganz großer Jünger deiner selbst.


    Peter

  8. #8
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    Hallo,

    falls du besser Vakuum brauchst:
    https://wessexresins.co.uk/west-syst...acuum-bagging/

    Remmers bietet als Vorbehandlung zur Holzersatzmasse eine Holzverfestigung an.
    Ist in etwa so flüssig, wie Motoröl bei Raumtemp. (in etwa wie das Epoxy-Harz System West)


    Peter

  9. #9
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    Versuche doch einfach mal zu lesen anstelle zu googeln um etwas zu kopieren das Du selbst nicht verstehst. Es geht bei dem Beitrag von Charlie um ein penetrierfähiges EP aus USA das sich mit verrotteten Holz verbinden kann und nicht um Leimholzständer, Spachtelungen, Vakumverfahren, Holzersatzmassen oder Motoröle. Keiner braucht bei einer Yacht ein Vakuum für z.B. eine Teakdeckreparatur. Was willst Du da uns mit solchen Verlinkungen vermitteln, mit Ausnahme ---ich kann googeln und eine Verlinkung kopieren.

  10. #10
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    Hoooo, brrrrrr, wenn ich mal wellenglättend eingreifen darf (ohne Öl ins Wasser zu gießen:

    Ein Vakuum zu erzeugen ist vielleicht keine schlechte Idee, um Wasser aus dem System zu bekommen. Danke dafür!

    Und googeln ist ja vielleicht auch eine Hilfe, denn ich weiß ja nie, ob mir dieselben Suchbegriffe eingefallen sind wie z.B. Peter.

    Danke euch beiden.

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