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  1. #61
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    K.Lauer - der Name scheint Programm... :-))) Nichts für Ungut, DAS machst du gut, lass es raus!

    Lieber Engel, liebe(r) Supra,

    danke nochmals für eure erhellenden Hinweise, ihr seid eine Zierde dieses Forums, in dem ich schon erheblich Schlimmeres (und weniger Amüsantes) erlebt habe als den einen oder anderen Kalauer.

    Ja, ich erinnere mich, dass ich in einem englischsprachigen Forum von den "weak points" bei den ersten GFK-Prouts gelesen habe, bei denen u.a. auch von den Schotts, "stringern" und "beams" statt breitflächigem, relativ schwerem "plywood" als Stabilisator die Rede war - neben dem Hinweis auf Haarrisse zwischen Rümpfen und Nacelle unter dem Vordeck. Das eingesparte Gewicht ist offenbar in die Rümpfe u.W.l. investiert worden - es sind Grundberührungen aus voller Fahrt auf Felsen überliefert, bei denen keine ernst zu nehmenden Schäden entstanden waren.

    Beim Kauf vor 8 Jahren bin ich also mithilfe von Riech-, Schmeck- und Fühlprobe durch die Schotts gekrochen, so gut es ging - sie machen bis heute einen guten Eindruck. Wohl auch dank eines Metallwinkels, der am Eingang links unten in die Ecke verschraubt wurde, der dem Hauptschott zusätzlich eine Verbindung zur "Basis" sicherstellt. Links oben ist dadurch ein kleiner Riss entstanden, der ab 20 kn Seitenwind und -Wellen ein leichtes "Arbeiten" am Finger spüren lässt - ein mir willkommener Seismograph, dass ich die alte Dame nicht überfordere. :-)
    Der Riss ist übrigens in 8 Jahren ausgiebiger Nutzung unverändert geblieben.

    Bei der von Supra dargestellten Konstruktionsweise macht ja wohl auch der Vorschlag des besagten ehemaligen Bootsbauers von Prout Sinn, unter das Deck zusätzliche Versteifungen (s.o. längs halbierte Fallrohre) zu laminieren.

    Ich werde dann baldmöglichst die Stellen genau lokalisieren und die Feuchte messen - wenn ich darf bzw. es euch interessiert, ich halte euch auf dem Laufenden.

    Danke nochmals!


    P.S. Das 200 € - Limit bezog sich auf die Ausleihe eines Messgerätes - ein paar Hunderter sind schon im Budget im Moment, nicht aber Tausende... ;-)
    Geändert von charlie.magen (17.09.2020 um 20:54 Uhr)

  2. #62
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    Hallo,

    jedenfalls macht alles mehr Sinn, als die vom Engel empfohlene Injektion.
    Viel Erfolg bei der Findung.


    Peter

  3. #63
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    Ja, die Videos kannte ich schon, danke.
    Aber genau diesen Aufwand wollte ich erst mal vermeiden, er ist an dem H-Boot ja vergleichsweise gering.

  4. #64
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    Zitat Zitat von charlie.magen Beitrag anzeigen

    Ich werde dann baldmöglichst die Stellen genau lokalisieren und die Feuchte messen - wenn ich darf bzw. es euch interessiert, ich halte euch auf dem Laufenden.




    . ;-)
    .



    Ja, das mach.

    Wir wissen immer noch nicht welche Prout welchen Baujahres du da hast.
    Ich vermute es ist eine Snowgoose 35/37 , oder eine Quest 31, beide zweiter Generation ?

    Als Hilfe für die Lokalisierung der Verstärkungsplatten aus Sperrholz im Deck habe ich dir eine Snowgoose erster Generation herausgesucht.
    Diese Snowgoose hat noch kein Sandwichdach, bzw. Deck. Ersichtlich ist das an den Decksbalken im Salon, der sichtbaren hölzernen Verstärkung f. d. Pütting des Babystags, den sichtbaren hölzernen Stringern im Dach, den durch das Vollmaterial gebolzten Wantenpüttings , den durch das Deck gebolzten Aufnahmen f. d. Relingsfüße, usw..
    Auffällig ist auch das Bild des Decks über der Stb.-Achterkoje, Achterpiek--von unten. Dort sieht man eine überlaminierte Sperrholzplatte , sie dient der Verstärkung des Decks, irgendein Beschlag ( Kammlkemme ?) liegt darüber.
    Mitunter hat die Werft solche Sperrholzplatten nicht überlaminiert sondern nur aufgeklebt. Solch Platte ist bei einem geöffnetem Bachskistendeckel zu sehen.
    Die von dir erwähnten auflaminierten Halbrohre sind übrigens auch zu sehen. Der Rumpf weist einige solcher Stringer auf.
    Desweiteren wird aus den vielen Bildern der grundsätzliche Aufbau , bzw, das Prinzip " Mastschott achtern" ersichtlich.
    So traute man sich z. B. anfangs nicht die Eingangstür mittig zu setzen. Sie befindet sich neben einer zusätzl. auf das Mastschott geleimter Maststütze.

    Die vielen Bilder mögen dir helfen. Speichere die relevanten ab, die Annonce wird irgendwann verschwinden .
    https://de.boats.com/segelboote/1977...goose-7258026/

    Einige Worte noch zu neueren Versionen, also jene mit Balsa/Schaumkern im Sandwichdeck, bzw. Kajütaufbau.
    Es war nicht so , wie du vermutest, dass das durch Sandwich eingesparte Gewicht in den Rumpf gepackt wurde um ihn noch solider zu machen.
    Die Rümpfe waren schon immer solide genug. Der Hauptgrund f. Sandwich im Deck und Dach war die rationellere Fertigung. Es brauchten keine im Finish sichtbaren Decksbalken, Stringer usw. mehr hergestellt und eingeklebt werden. Die aufwendigere Deckenverkleidung zwischen diesen Decksbalken konnte weggelassen, oder durch einfacher zu verarbeitendes Sky , od. dergl. ersetzt werden.
    Soweit ich weiss wurde die innen wie aussen recht rohe Snowgoose 35 durch die im Finish gefälligere 35 bzw. 37 ersetzt.
    Neue sandwichtaugliche Decksformen brauchte man also eh, also solche die einerseits für rationelleren und " schöneren" Sandwichbau ausgelegt waren, als Benefit aber auch Verbesserungen im Design ( nicht Styling ) mitnahmen.
    Da für den Übergang vom Deck z. Rumpf auch die Rumpfform hätte modifiziert werden müssen, entschied man sich sinnigerweise f. eine neue , leicht verbesserte Rumpfform. Die neue 35/37 hat in den Bugsektionen über der Wasserlinie keine Aussenstringer mehr.
    Mehr fällt mir ad hoc nicht ein.

    P.S.
    Zum Vergleich gebe ich die letzte Version der Snowgoose, die 37 Elite.
    Auffällig ist vor allem der gediegen wirkende Innenausbau, weniger Auffallig sind die von aussen sichtbaren Verbreiterungen der Achterkojen ; Foto 9.
    Diese bei durchschnittlicher Beladung und leichter Krängung bereits durch das Wasser schleifenden Ausstülpungen machen das Schiff träger.
    Überladene Schiffe erkennt man daran, dass diese Gondeln bereits bei Ruhelage ins Wasser tauchen.
    Das Grundkonzept der Snowgoose ist ein gutes , sogar recht schnelles. Was Kundenwünsche und Missbrauch daraus machten....
    https://de.boats.com/segelboote/2001...elite-6785438/

    .
    Geändert von supra (18.09.2020 um 00:45 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  5. #65
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    Du hängst dich ja voll rein, 1000 Dank!
    Es ist eine Quest 31, angebl. Baujahr 1978, vermute 1. Generation. Die 2. unterschied sich m.W. in erster Linie in unterschiedlichen Befestigungspunkten / Anordnung der Salinge/Wanten/Achterstage.
    Die Salondecke ist bei mir innen mit Teakholzlatten verkleidet, insofern kann ich zur Konstruktion momentan wenig sagen. Die Längsbalken habe ich sicherlich nicht, auch nicht die Stützen auf die Rückenlehnen - allerdings wollte ich solche schon einbauen, denn das Dach ist bei bestimmten Motordrehzahlen schon ein wenig "elastisch"...
    Ebenso ist die Pütting v. Babystag wohl ohne zusätzliches Holz direkt angebracht.

    Anbei ein Bild von der Salondecke und eines aus der Achterkoje, wo man wohl eine Holzplatte für die Saling - Pütting sieht. Ist das ein Hinweis auf die 1. Generation?

    Screenshot 2020-09-18 000819.jpg

    P1011157.jpg
    Geändert von charlie.magen (18.09.2020 um 01:31 Uhr)

  6. #66
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    P.S. Übrigens ist das Boot erstaunlich trocken, es riecht besser als neu. :-)
    Bei starkem Schlagregen oder überkommender Kabbelssee am Wind (Lübecker Bucht bei > 20 kn Ostwind) steht etwas Wasser in der Toilette (Bb vorn) und in einem eigens dafür aufgestellten kleinen Behälter am tiefsten Punkt unter dem Fenster direkt vor dem Schott zur Bb-Achterkoje. Die Stb-Seite ist absolut trocken.
    Die Fenster sind dicht, nach Schlagregen ganz vereinzelt mal ein Tröpfchen, das durch die Schraubenbohrungen herein kommt.

  7. #67
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    Zitat Zitat von charlie.magen Beitrag anzeigen


    Anbei ein Bild von der Salondecke und eines aus der Achterkoje, wo man wohl eine Holzplatte für die Saling - Pütting sieht. Ist das ein Hinweis auf die 1. Generation?

    Screenshot 2020-09-18 000819.jpg

    P1011157.jpg
    .


    Du meinst mit " Saling-Pütting" sicher ein Pütting für das vordere Unterwant.
    Die Prouts haben keine vorderen Unterwanten, sie haben dafür ein Babystag.
    ( An diesem Babystag, eigentlich innerem Vorstag, wird übrigens bei Bedarf die Sturmfock angeschlagen.)
    Die dort zu sehende aufgeleimte Leiste verdeckt den Stoß der Sperrholztafeln des Schotts.
    Befindet sich vor diesem Stoß nicht auch das Längsschott der Salonkoje ?
    Falls ja, kann es durchaus sein das die Leiste für alle drei Schotten eingeschschlitzt ist. Solch Leiste stützt dann noch zusätzl. das Deck.
    Am Mastschott findest du übrigens ebenfalls die Stöße verdeckende Leisten, der Tafelgröße bedingt an selber Querschiffsposition.

    Und nein, diese Leisten sind kein Hinweis darauf das dein Kajütaufbau aus Volllaminat ist.

    Die Profilleisten über dem Salon lassen darauf schließen dass es sich um einen Eigenausbau handelt.
    Das wurde recht häufig gemacht. Die Kunden kauften z. B. ein segelfähiges Kasko, überführten es nach Hause, bauten es dort selbst aus.
    Wurde dieser Ausbau nicht fachgerecht durchgeführt, insbesondere die (spätere ?) Montage einiger Decksbeschläge, wären Leckstellen, bzw. nasser Sandwichkern erklärbar(er) .

    P.S.
    Damit auch andere wissen über was für ein Schiff wir hier sprechen, gebe ich nochmals einen Link :
    https://www.multihull.nl/Folders/Que...t31-folder.htm

    .
    Geändert von supra (18.09.2020 um 02:28 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  8. #68
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    Zwischenzeitlich habe ich flux 'n büschen recherchiert.
    Im Gegensatz zur ersten Snowgoose 35 (1970) gab es keine Quest mit komplett Vollmaterial in Deck und Aufbau..

    Zitat :
    "
    ..
    Prout Quest 31 & 33 (1978 & 1985)
    Prout Event 34 (1993)
    Prout Snowgoose 35 (1970)
    Prout Snowgoose 37 (1978)
    Prout Snowgoose Elite (1986)

    ....

    Prout Quest 31 & 33

    The 33 was the newer of the two. I have a soft spot for these Prouts as the first cruising cat I ever sailed on was a Quest 33.

    The 33 has extensions to make the aft berths almost doubles, but it is heavier. The Prout brothers reckoned that the 31 was the best cat they made.

    They are strong and seaworthy, a very easy yacht for soloing. They don´t have much headroom though…

    ...

    Prout Event 34

    This model evolved from the popular Quest 33 and came out in ’93. In fact both models were produced at the same time for a while as the Quest 33 had a lower spec and price tag.

    A 34 Footer with More Space
    She was conceived as a smaller version of the Snowgoose 37 elite, with a similar design philosophy – better load carrying than the Quest and the bump out for a bigger aft cabins. That did slow her down a bit, but she can carry more gear for long passages.

    Prout developed the Event 34 from scratch with yacht designer David Feltham. The Event is higher, wider* and broader in the stern sections which means more room down below. The extra volume in the sterns (which end in transoms rather than being canoe shaped) reduce pitching. That trademark Prout nacelle is well developed, almost touching the water at the stern of the boat.

    She´s Strong
    The hull is a one piece solid molding. It´s a strong, seaworthy boat.

    The sail plan is typically Prout with a large low aspect genoa and a small main set (Minsail) well aft.

    She came in the Family Layout with a large double berth at the forward end of the saloon accessed through a dressing room forward in the starboard hull, or the Open Plan Layout with a larger saloon that could be converted into a double berth.

    This*Prout Event 34 blog*is good – a guy sailed his 34 around the British Isles with his dog.

    Prout Snowgoose (35)

    The original Prout Snowgoose was launched in 1970 and remains one of Prout´s most popular models. Originally it was called a Snowgoose 34, but I guess someone got around to measuring one with the rudders on and they renamed it the Snowgoose 35!

    It was the first catamaran to launch with the now famous canoe shaped Prout Nacelle giving you more living space and headroom inside and it allowed an inboard engine with an outdrive leg to be installed.

    ...

    The Prout 35 was the first version of the Snowgoose design and was a development of the Quest 31 and 33 (ANMERKUNG : LETZTERES IST FALSCH, SIEHE OBIGE ERSCHEINUNGSJAHRE ). It had slender hulls and narrow berths, and was a good sailer but easy to overload. The 35 was later replaced with the Snowgoose 37.

    Again, this boat had a cutter rig well aft with a low centre of pressure from the sail which resulted in good stability.

    The secluded owner´s berth was in the forecabin (something that Privilege cats continue with to this day). She even had flush hatches on the foredeck.

    The older Snowgoose cats had slimmer hulls than the 37s and sail faster and point higher. But there is less living space and can´t carry so much weight. If you keep the weight down (particularly off the ends) she will sail well.

    With thick, strong hulls and over engineered rigging, she´s another tough boat.

    Prout Snowgoose 37

    The Circumnavigator
    The Snowgoose 37 is probably Prout´s most famous boat and the model that has completed the most circumnavigations. If you sail across the Atlantic from Europe to the Caribbean, there’s a pretty good chance that you will bump into a Snowgoose in a bay or marina somewhere. More than 500 were built, mostly in the eighties. I believe the #1 hull is a yacht called “Cavalier”

    The new design had more standing headroom and living space with a redesigned berth and galley. The sail plan was improved – the large genoa and small mainsail concept continued.

    ....

    Prout Snowgoose 37 Elite

    Prout Snowgoose customers had been asking the company for a boat that could carry more weight for longer passages and that had more room down below, especially in the aft cabins, so in 1986, Prout launched an upgraded version of the design called the Snowgoose 37 Elite which was beamier.

    This helped reduce pitching, but she was also heavier and did not perform quite as well up wind as the original 37 (unless the older boat was overloaded).

    The 37 Elite has a low bridge deck with a center “nacelle” like many Prouts and there is some “slamming” in rough weather, but you can minimise this with good weight distribution: take off the weight from her ends and she will sail well.

    ...."

    Quelle: https://www.katamarans.com/product-tag/prout/
    Geändert von supra (18.09.2020 um 11:20 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  9. #69
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    Zu Charlie,
    ich vermute, Du hast Dich bereits im Vorfeld informiert. Die Videos über Decksanierungen aus YouTube oder auch anderen Foren sind Dir bekannt. Bei Deinen Boot haben wir einen Kat 43 Jahre alt uns sehr wahrscheinlich bereits mehrere weiche Stellen, wo das GFK delamiert, oder ein Sandwiches durchfeutet ist und sich vom Untergrund - Schott getrennt hat. Du hast selbst erkannt, dass die Steifigkeit, Verwindungsfestigkeit nicht mehr vorhanden ist.
    Der Aufwand einer solchen Sanierung ist erheblich, entsprechend auch die Kosten. Da wir es bei dem Kat sehr wahrscheinlich mit mehreren Teilbereichen zu tun haben, bzw. weitere Teilbereiche dazu kommen, stellt sich die Frage der Verhältnismässigkeit. Ich nehme an, dass Dir das alles bekannt ist und daher die Überlegung einer profisorischen Lösung um etwas Zeit zu gewinnen. Supra hat in seinen Beiträgen dargelegt, wie der Kat konstruiert ist und welche Möglichkeiten einer Sanierung sich daraus ergeben. Ich habe ein Profisorium vorgeschlagen, das unter bestimmten Voraussetzungen funktionieren kann, dazu bedarf es aber noch weitere Überprüfungen. Lauer hat vorgeschlagen, dass alles andere besser ist, nur er kann nicht sagen was alles andere ist.

    Dein Kat ist kein H-Boot. Meines Wissen wurde bei dem Boot im vorderen Decksbereich kein Sandwich verwendet und das GFK direkt auf das Kasko geklebt. Ich schätze, da wird Supra noch herausfinden. Hat sich das Deck von der Kasko getrennt, dann wäre die Injektion eine Möglichkeit, zumindest ein Versuch. Haben wir aber ein Sandwich, dann wäre die Sanierung wie im Video YouTube natürlich der richtige Weg, ich schätze da gibt es auch keine andere Möglichkeit. Wir wissen immer noch nicht, haben wir ein Proplem mit dem Sandwich, oder hat sich das GFK oder Sandwich nur vom Schott getrennt. Um das herauszufinden bleibt meines Wissen nur die Möglichkeit im Bereich beim Schott eine Kernbohrung mit ca. 80 mm vorzunehmen. Vielleicht kennt Supra eine Möglichkeit, wie das festzustellen ist.

    Wie auch immer, bei einen Teilbereich einer solchen Sanierung wie im YopuTube-Video, ist mit ein paar Tausender zu kalkulieren, hast Du aber mehrere Teilbereiche was zu vermuten ist, dann bewegen wir uns im Kostenbereich, was bei weitem den Wert des Kat übersteigt. Auch wenn Du zu sanieren beginnst, werden weitere Teilbereiche auf Grund der reduzierten Verwindungssteiffigkeit sich ergeben Daher war auch mein Vorschlag nichts zu machen, gib der alten Lady mit Deiner Frau und den Kindern noch ein paar Jahre die Sie locker auch mit ein paar weichen Stellen im Decksbereich überstehen wird, denn die Kiste geht noch lange nicht unter.
    Grüße Engel

  10. #70
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    Zitat Zitat von Engel Beitrag anzeigen
    ....... Ich habe ein Profisorium vorgeschlagen, das unter bestimmten Voraussetzungen funktionieren kann, dazu bedarf es aber noch weitere Überprüfungen.
    ...
    l
    .

    Genau.

    "Profisorium" ,
    coole, hier exakt zutreffende Wortkreatur .

    .
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

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