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  1. #11
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    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen
    ..........
    Alle anderen, die wie ich von den 5 Monaten, in denen das Schiff im Wasser liegt, etwa 3, eher 4 Monate unterwegs sind, zahlen drauf. Und nicht so knapp!
    ........
    In der selben Situation sind wir auch und haben, wie von 2ndtonone vorgeschlagen, schon vor knapp 20 Jahren unseren Liegeplatz gekündigt. Die Zeit, die wir vor und nach der Reise im Wasser unseres Vereinshafens verbrachten wurden als Gast bezahlt, die Tage am Anker und in anderen Häfen wurde abgezogen. Die im Liegegeld für Gäste eingepreisten Gebühren bezahlten wir im Klubbeitrag und im Liegegeld doppelt, sei´s drum.
    Das ging auch viele Jahre reibungslos. Vor zwei Jahren änderte sich die Vereinspolitik (oder man neidete uns die langen Touren), man hielt uns Rosinenpickerei vor, berechnete falsche Zeiten und die auswärts verbrachten Tage (und weitere Schikanen).
    Da ich mit meinem Klub nicht zanken will, haben wir uns in einem kommerziellen Hafen verholt und zahlen eine vereinbarte Pauschale für einen Monat.
    Weicht man vom üblichen Verhalten ab, so muss man beweglich sein.
    (Vier Monate unterwegs und keinen leeren Liegeplatz bezahlen wollen, tztztz )

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  2. #12
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    Ich kenne Burgtiefe sehr gut, habe bis zu diesem Jahr immer auf einem grünen Platz gelegen und diesen Sommer noch einen der wenigen Saisonplätze gewählt. Ich kenne auch die Verhältnisse von früher in Häfen an der Kieler Förde. Da gab es Wartelisten für Dauerlieger, die es bisher in Burgtiefe nicht gab. Da konnte man in früheren Jahren egal, wann man kam, einen grünen Platz finden. Das ist jetzt in Burgtiefe nun genau so, wie in anderen Häfen, in denen man vertraglich verpflichtet ein mehrtägiges Verlassen zu melden, bzw. das Schild auf grün zu legen. Die Kosten waren immer kleiner als fast jeder Hafen an der Kieler Förde und gar in DK oder SWE.
    Du rechnest mit 80 €/Tag irgendwie hochgerechnet. Was ist das für eine Schiffsgröße? Ich habe bisher mit 8,8 m auf einem grünen Platz 81 €/Woche bezahlt. Das ist billiger als mein nur 100 Tage benutzter Saisonplatz. Für solche Zeit ist ein Saisonplatz die teuerste Möglichkeit. Auch ein 5 Jahresvertrag ist dann billiger.
    Wirkliche Gastplätze kenne ich als Gaststege nur in DK und SWE. Da gibt es dann kein Grün und Rot. In Burgtiefe konnte man auch früher bei Grün nicht sehen, ob das ein umgelegtes Rot war oder ein Dauergrün. Man konnte nur Dauergrün nicht auf Rot legen, weil fest verschraubt. Das ist nun vorbei.
    Aber Du kannst immer den Hafenmeister fragen, wo Du länger liegen kannst. Manchmal weiß der, wo einer gar nicht ins Wasser gegangen ist, bzw. wann einer zurück kommt. Ich habe mich in 14 Jahren noch nie umlegen müssen und war zeitweise sehr lange dort. Aber diese Zeiten können jetzt auch in Burgtiefe vorbei sein.
    Edit: Man munkelt, daß die Preise im nächsten Jahr erhöht werden.
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  3. #13
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    Zitat Zitat von Muckilein Beitrag anzeigen
    Du rechnest mit 80 €/Tag irgendwie hochgerechnet. Was ist das für eine Schiffsgröße? Ich habe bisher mit 8,8 m auf einem grünen Platz 81 €/Woche bezahlt. Das ist billiger als mein nur 100 Tage benutzter Saisonplatz. Für solche Zeit ist ein Saisonplatz die teuerste Möglichkeit. Auch ein 5 Jahresvertrag ist dann billiger.
    Moin,
    nun ja, das läßt sich leicht nachrechnen. Der Saisonliegeplatz beinhaltet halt mind. 6 1/2 Monate. Die veranschlagten Kosten berechnen sich nach dieser Zeitspanne. Wenn ich die Gesamtkosten dann aber auf auf nur 4 Wochen hochrechne, komme ich schnell auf über 80,- € pro Tag!

    Hatte und habe ein sehr sehr gutes Verhältnis zum Hafenmeister und auch zu seinem neuem Stellvertreter. Trotzdem kann er nur seinen Anweisungen folgen und diese 1 zu 1 an die Liegeplatzbenutzer weiter geben.
    Offenbar hat er aber Druck bekommen, den in den letzten Jahren defizitären Hafen aus dem Dilemma herauszuführen und die bisherigen langjährigen Gastlieger zum Abschluss eines Saisonliegeplatzes zu drängen, indem er halt mitteilt, dass ein mehrwöchiges Liegen in einer eigentlich vermieteten Box nicht mehr möglich sein wird.
    Selbst ein längere Liegen außen am Stegkopf wird nicht mehr toleriert. Möglich nur dann, wenn Crew an Bord ist.

    Wie ich gestern im Netz nachlesen konnte, ist eine 20 %ige Erhöhung der Liegegebühr ab 2021 bereits beschlossene Sache!

  4. #14
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    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen
    ...
    ...
    nun ja, das läßt sich leicht nachrechnen. Der Saisonliegeplatz beinhaltet halt mind. 6 1/2 Monate. Die veranschlagten Kosten berechnen sich nach dieser Zeitspanne. Wenn ich die Gesamtkosten dann aber auf auf nur 4 Wochen hochrechne, komme ich schnell auf über 80,- € pro Tag!
    .

    Eine äusserst eigenwillige "Berechungsart" .
    Sie macht jedoch einige deiner anderen eigenwilligen bis egozentrischen Betrachtungsweisen nachvollziehbarer .


    .
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  5. #15
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    .

    Eine äusserst eigenwillige "Berechungsart" .
    Sie macht jedoch einige deiner anderen eigenwilligen bis egozentrischen Betrachtungsweisen nachvollziehbarer .
    .
    Da bin ich aber froh, dass du jetzt Bescheid weißt!

  6. #16
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    Findest Du denn an der deutschen Ostseeküste einen Hafen ohne Vereinsmitgliedschaft mit der gleichen Versorgung einen Platz zu geringeren Kosten? Die vertragliche Übereinkunft der Dauerlieger zum Freigeben beim Verlassen dürfte überall so sein, und ausgewiesene Gästestege wie in Skandinavien kenne ich leider nicht.
    20 % Preiserhöhung ist allerdings schon deutlich. Die Promenade mit allem Drum und Dran zeigt wohl auch noch Wirkung.
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  7. #17
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    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen
    Moin,
    nun ja, das läßt sich leicht nachrechnen. Der Saisonliegeplatz beinhaltet halt mind. 6 1/2 Monate. Die veranschlagten Kosten berechnen sich nach dieser Zeitspanne. Wenn ich die Gesamtkosten dann aber auf auf nur 4 Wochen hochrechne, komme ich schnell auf über 80,- € pro Tag!
    Ich kauf auch immer das Gemüse fürs ganz Jahr im Mai. Die Bauern könnten endlich mal kapieren, dass ich das meiste wegschmeißen muss und die Preise senken! Ist ja Wucher, so wie ich das mache!!! Bitte mal mitdenken!

  8. #18
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    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen
    Moin,
    nun ja, das läßt sich leicht nachrechnen. Der Saisonliegeplatz beinhaltet halt mind. 6 1/2 Monate. Die veranschlagten Kosten berechnen sich nach dieser Zeitspanne. Wenn ich die Gesamtkosten dann aber auf auf nur 4 Wochen hochrechne, komme ich schnell auf über 80,- € pro Tag!

    Hatte und habe ein sehr sehr ......
    ......Sache!
    In dem Moment , wenn diese Rechnung mit "Ernst" durchgeführt wird , ist eigentlich das Thema "Liegen in einem Yachtclub/Vereinshafen" beendet. Ab jetzt zerfrisst das dadurch verlorene Geld Stück für Stück die Organe und das Gehirn auf. Da hilft nur noch : Sofortiger Ausstieg , denn der Spaß ist weg , ab jetzt dreht es sich nur noch um rausgeworfenes Geld.

  9. #19
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    Zitat Zitat von HermannLenz Beitrag anzeigen
    In dem Moment , wenn diese Rechnung mit "Ernst" durchgeführt wird , ist eigentlich das Thema "Liegen in einem Yachtclub/Vereinshafen" beendet. Ab jetzt zerfrisst das dadurch verlorene Geld Stück für Stück die Organe und das Gehirn auf. Da hilft nur noch : Sofortiger Ausstieg , denn der Spaß ist weg , ab jetzt dreht es sich nur noch um rausgeworfenes Geld.
    Hallo,

    ich würde im Wesentlichen eher das Gegenteil fürchten.
    Jedem nach seinem Vermögen …


    Peter

  10. #20
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    Zitat Zitat von HermannLenz Beitrag anzeigen
    In dem Moment , wenn diese Rechnung mit "Ernst" durchgeführt wird , ist eigentlich das Thema "Liegen in einem Yachtclub/Vereinshafen" beendet. Ab jetzt zerfrisst das dadurch verlorene Geld Stück für Stück die Organe und das Gehirn auf. Da hilft nur noch : Sofortiger Ausstieg , denn der Spaß ist weg , ab jetzt dreht es sich nur noch um rausgeworfenes Geld.
    Wie in einer Pressemitteilung zu lesen war, befindet man sich lt. den Verantwortlichen auf Fehmarn bei der Preisgestaltung der Liegegebühren für 2021 im „Mittelfeld“!
    Aus meiner Sicht eine Aussage, mit der man sich selbst etwas vormacht und die Betroffenen beschwichtigen will. Vergleicht man nämlich die tatsächlichen Gebühren mit anderen Häfen, so kann man schnell feststellen, dass z.B. bei meiner Bootsgröße eine Differenz von ~1000,- €/Saison nicht zu übersehen ist.

    Diese irrige Aussage passt aber zu 100 % zu der angekündigten kommunalen Zweitwohnungssteuer von 20 %! Ich bin froh, dass ich auf Fehmarn keine Wohnung besitze! Denn diejenigen, die jetzt unter der unverhältnismäßigen Erhebung leiden überlegen derzeit, ob sie sich nicht mit Erstwohnsitz auf Fehmarn anmelden sollten.

    Alles richtig gemacht hat es offenbar der bisherige 1. Vorsitzende des Yachtclub Burgtiefe e.V: "Schiff ins Wasser, einkaufen, ablegen und die geplante Urlaubsreise ohne weitere Verzögerung antreten. Bei der Rückkehr, -das gleiche Prozedere. Anlegen, Mast runter, Schiff auf den Trailer und ab ins Winterlager. Das wars!"

    Ein gutes Bespiel, wie man sich vor der Abzocke auf Fehmarn wehrt!

    Alle anderen sogenannten Dauerlieger, die ihren Liegeplatz die ganze Saison nicht verlassen, kommen natürlich auch auf ihre Kosten, sie kommen zweifellos am Besten weg. Brauchen in anderen nicht besuchten Häfen keine zusätzlichen (also doppelten Liegegebühren) zu bezahlen und sparen sich zudem die Zweitwohnungssteuer. Nachteil für den Hafenbetreiber: Er kann den/die Liegeplätze nicht doppelt vermieten und verliert somit viel Geld.

    Wie heißt es doch immer so schön: Reich wird man nur durch Geld, welches man nicht ausgibt!

    Und reich wird tatsächlich nur, wenn man mit dem Einkommen auch auskommen kann (wobei der Begriff „Reich“ natürlich zu differenzieren ist). Denn eigentlich sind alle Eigner eines Segelbootes aus der Sicht eines „Nichteigners“ reich. Die kleinen Unterschiede macht dann nur noch die Bootsgröße aus!
    Daraus folgt, wer gern hohe Saisonliegeplatz-Gebühren zahlt, wird weniger für den Kauf eines neueren, besseren oder größeren Bootes zur Verfügung haben. Wird im Winter mit der nicht eingesparten „Kohle“ auch keine Flugreise ins „Warme“ (Karibik?) bezahlen können. So ist das Leben!

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