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  1. #11
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Langfristig lässt sich das Problem durch Auslese lösen. Für Crewmitglieder die keinen zuverlässigen Weblein hinkriegen gibt es nur einen Weg: Den Fischen zum Fraß!

    Gruß Franz
    Habe Mitleid mit den Fischen, Entsorgung an Land und so, dass es wie ein Unfall aussieht.
    Auf meinem ersten Törn, ich hatte fast null Ahnung, war meine erste Aufgabe, die Fender nach dem Ablegen einzuholen und vor dem Anlegen vorzubereiten. Also Webleinstek geübt, bis er saß. Zeit war ja reichlich vorhanden. Dann die Leinenlänge richtig einstellen und Leine so führen, dass der Fender beim passieren des Heckpfalhs mit einem Tritt draußen war. Wenn das ordentlich erklärt wird, sitzt das spätestens beim dritten Anlegemanöver. Dann kamen die Festmacher dran, richtig auf der Klampe belegen, für Poller den geworfenen Webleinstek usw.
    Die Zeit zum erklären und beibringen sollte sich der Skipper nehmen, dann macht er aus einem Newbie ein Crewmitglied, dass die ihm übertragenen Aufgaben zuverlässig erledigt. Wer das als Skipper nicht will oder kann, muss dann selbst seinen Fendern hinterher schwimmen.

  2. #12
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Hallo rwe, gelegentlich habe ich Gäste, die dann u.A. das Raushängen der Fender übernehmen. Das wird ausnahmslos mit Weblinestek gemacht, wohl weil es so in diversen Lehrbüchern steht. Wenn ich das nicht nacharbeite, ist meist bald wieder ein Fender weg
    Hallo,

    vielleicht ist deine Fenderleine zu steif, zu dick, nicht schlank genug?
    Versuche einen Knoten an Ende zu setzen, der das Durchrutschen stoppt.


    Peter

  3. #13
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    Zu den Festmacherleinen kann ich kaum etwas sagen - Mein Boot hat ein kleines Achterdeckt (ca. 50 cm) auf dem ich in wunderschöner Nachlässigkeit die Achterleinen ordentlich und sicher liegen lassen kann. Aber auf den meisten Booten sollten sie natürlich weg. Da kenne ich nur wegräumen und vor dem Einlaufen klarmachen. Das Antüdeln an der Reling habe ich schon oft gesehen und auch auf Charterbooten analog zu den Gepflogenheiten des Vercharterers gemacht - aber richtig toll und praktisch habe ich das nie empfunden.

    Aber Fender: da kann ich mir keinen besseren Knoten als den Webleinstek denken. Der Palstek dauert zu lange und lässt sich schlecht justieren. Aber er schütz auch nicht vor seitlichem Verrutschen und es dauert länger, ihn zu lösen. Wenn ich mir vorstelle, mal eben einen zusätzlichen Fender von Backbord nach Steuerbord zu holen (weil der da dringend gebraucht wird) dann verliere ich mit dem Palstek jedenfalls wichtige Sekunden, währen der Webleinstek mich den Fender einfach mitnehmen lässt.

    Verlorene Fender kenne ich übrigens lustiger Weise nur von Profis. Das waren bei mir wirklich immer Menschen, die es eigentlich können, aber mit drei Fendern an Deck unterwegs sind. Anfänger sind da eher aufmerksam und merken, dass sie die "hochkomplizierten" Webleinstek nicht zu bekommen.

    Gruß R.

  4. #14
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    Im Bild ist so eine Montage zu sehen. Dabei ist der Bunsch im linken Bild zu kurz und falsch montiert.
    Der rechte Bunsch hat die richtige Länge und er ist so montiert, dass man mit einem Griff (roter Pfeil) den Festmacher greifen und von der Reling abziehen kann.
    Leider habe ich keine aktuelleren Fotos. Da führe ich den Festmacher von der Klampe außen herum um Heckkorb, Außenborder und alle anderen Hindernisse und führe ihn dann innerhalb des Heckkorbes zurück zur Reling (gelbe Linie symbolisch).
    Mit dieser Methode kann man in einem Zug den Festmacher greifen und werfen, wenn es Helfer am Anleger gibt.
    Ich mache viele Überstellungen Einhand. Dabei komme ich zu Zeiten in Marinas, wo keine Helfer am Anleger stehen. Dann ist Einhand gefragt. Bei ungünstigen Bedingungen (Wind) ist Geschwindigkeit oberstes Gebot. Das erfordert entsprechende Vorbereitung.
    Den Festmacher wird mit einer Part normal an der Klampe fixiert. Den Rest schieße ich dann zu einem Bunsch mit kleinen Buchten auf und trenne den Bunsch in zwei Teile. Dazwischen entsteht eine große Bucht. Die lose Part führe ich außen um den Heckkorb zurück, an der Klampe vorbei und befestige die lose Part an der Genuawinsch.
    Beim Anleger werfe ich die Bucht mit den beiden Bunsch-Teilen über den Haltepunkt am Anleger (Poller). Jetzt kann ich den Festmacher (luvseitig) über die Winsch mit weit ausholenden Griffen raschest dichtholen. Die Position der Genuawinsch bietet mehr Raum zum Arbeiten als die üblichen Heckklampen. Auffieren oder Dichtholen geht an der Winsch leichter und schneller als an der Klampe. Die gewonnene Zeit benötige ich zum Eindampfen, wenn ich ungünstigen Wind habe. Außerdem muss ich dann noch die Muringleine versorgen. Aber das ist eine andere Geschichte…

    Bild2.jpg

    Abgewandelter Auszug aus meinem neuen Buchprojekt „Rudi allein an Bord“
    Handbreit
    Rud1
    ---------------------------------------------
    https://sailing.czaak.at

  5. #15
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    Ich fahre auch schon länger so. Problemlos. So trocknen Leinen außerdem gut. Besser als nass aufgeschossen in die Backskiste allemal.

  6. #16
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    Was es alles gibt. Ich habe so etwas auch schon auf dem Vorschiff gesehen ... Eigentlich gilt für mich, dass auf Deck und im Cockpit nichts rumliegt, was stört und an der Reling etwas festzumachen ... Es gibt ja Leute, die fahren auch mit Fendern herum etc.

    Das mit den Festmachern kann man machen aber ist eine weitere Quelle, wo sich Schoten verfangen können, die sich unterwegs selbstständig machen ( insbesondere auf dem Vorschiff ) und dannvlt. in der Schraube landen ... Ehrlich gesagt sehe ich auch den Vorteil nicht. In welcher Frequenz fahrt Ihr denn Anleger ? Bei mir kommt das so +/- max 1..2x an einem Segeltag vor. Da hole ich die Leinen lieber mit den Fendern aus der Backskiste
    www.berlin-ocean-racing.com / Pogo Charter/Training/Regatten

  7. #17
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    Habe an meinem Boot an der Heckreling zwei Taschen, die problemlos und schnell die Heckleinen aufnehmen. Von dort sind sie auch ruckzuck wieder klar zu machen.
    Vorteil: Heckleinen bleiben immer belegt und sind jederzeit griffbereit. Eignet sich hervorragend bei einhand Bedienung.
    Einfach mal probieren :-)
    Sportliche Grüße
    Volker

  8. #18
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    Genau, und nach dem Wegräumen von Leinen und Fendern aufwischen nicht vergessen. Mannomann....
    Herzliche Grüsse aus Wien
    Peter

  9. #19
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    Zitat Zitat von jofraja-3 Beitrag anzeigen
    In welcher Frequenz fahrt Ihr denn Anleger ? Bei mir kommt das so +/- max 1..2x an einem Segeltag vor. Da hole ich die Leinen lieber mit den Fendern aus der Backskiste
    Hallo,

    aber ja doch.
    Mann: Einhand, Vorbereitung, ...


    Peter

  10. #20
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    Zitat Zitat von Jugocaptan2 Beitrag anzeigen
    Genau, und nach dem Wegräumen von Leinen und Fendern aufwischen nicht vergessen. Mannomann....
    immer wieder eine freude deine posts zu lesen.

    BTW

    jeder sollte seine fender befestigen wie er will. dadurch musste ich noch nie neue fender kaufen und die fenderjagt auf see macht spass sowie erfreuliche abwechslung.

    lg chris
    ACHTUNG: manchen beiträgen könnten auch "wiener schmääh" beinhalten

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