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  1. #1
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard Wer hat -konkret- einen G-Prop von Godderidge Metallbau?

    Danke für die heftige Diskussion im Thread Umrüstung Festpropeller auf Faltprop/Drehflügler, nachdem ich das Thema nochmal angestoßen hatte. Wie gesagt, wollte ich mich auf der Interboot zusätzlich schlau machen und dann entscheiden. Ihr habt mich mit Pro+Contra schon so fit gemacht, dass ich heute hoffentlich nicht mit dummen Fragen aufgefallen bin:

    Infrage kommen für meinen Langkieler mit kleinem Propellerbrunnen entweder
    • Variprop DF-80 von SPW oder
    • G-Prop Typ 76 von Godderidge Metallbau, Österreich.


    Beide sind von kurzer Bauart und werden dreiflügelig für den Langkieler empfohlen (zwei Flügel neigen zu Schwingungen wegen der 2-maligen Abdeckung/Umdrehung), beide sind komplett montiert.
    Ersterer ist aus Bronze, zweiterer aus V4A 1.4571. Noch dazu ist der Österreicher der mit den diskutierten Kunststofflagern. Er läuft - laut Hersteller/Entwickler - seit 5 Jahren überwiegend in der Adria (Zielregion aus A) und anderen Salz- und Süßwasserrevieren ohne je Probleme an den Lagern zu haben. Länger ist das Produkt noch nicht am Markt. Mein Bootsbauer vom Bodensee empfiehlt die Lösung "mit dem langjährig eingeführten, bei regelmäßigem Fetten bekannt dauerhaften Lösung". Allerdings sieht er beim Edelstahl im Süßwasser keinerlei auch nur potentielle Probleme und kennt den neuen noch nicht.

    Nun kommt's: Preisunterschied ("Messepreise") Konventionell/neu 55%, fast 1.000,- €, mehr! Das ist nun mein Problem. Deshalb bitte ich alle G-Prop-Besitzer der Yacht-Gemeinde noch mal kurz um ihre Meinung/Erfahrung zum G-Prop. Viele werden es nicht sein, wegen jungem Produkt. Umso mehr Danke für's Feedback!

    Vielleicht kann sich auch noch jemand an einen (Reise-)Bericht zum G-Prop in der Yacht erinnern? Soll wohl vor ein/zwei Jahren erschienen sein.

  2. #2
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Kann wenigstens jemand zu seinen Kunststofflagern einen Kommentar (Marke, Haltbarkeit, etc.) beisteuern? Danke!

  3. #3
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard Drehflügler zu empfehlen?

    Ich versuch's noch mal. Ein zwei Wochen ist Krantermin, bis dahin möchte ich gern wissen, was ich bestelle.

    Ist ein Österreichisches Produkt, also setzte ich besonders auf die südliche Fraktion des Forums.

  4. #4
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    Standard

    ...will mir auch den G-Prop auf der Messe in HH kaufen...

  5. #5
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Na, wenigstens einer macht mir Mut. Danke.

    Zu Info: Eines ist mir noch nicht ganz klar. Während z.B. der Variprop den hinten-liegenden kegelförmigen Abdeck-"Hut" als Opferanode ausbaut, gibt's beim G-Prop eine Kunststoffkappe. Bei meinem Holzkahn mit angehängtem Ruderblatt (Prop im Ruderblattausschnitt) habe ich ohnehin nicht viel freie Länge auf der Welle zur Verfügung. Das mit der Opferanode ist für mich also noch ein wichtiger Punkt. Vielleicht kannst Du mal zu dem Punkt nachfragen?

    Ansonsten habe ich mir intensiv die Technik erklären lassen und finde sie überzeugend, einfach und damit gut. Und der Preisunterschied Edelstahl zu Bronze ist unschlagbar.

  6. #6
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    843

    Standard

    ...da ich auch tauchen kann und beim G-Prop die Möglichkeit bestehen soll, noch einiges unter Wasser " drehen " zu können finde ich das Ganze ( wenn's dann so funktioniert ) vielversprechend...

    Da ich meine " Nähmaschine " ( Einzylinder Yanmar ) eigentlich nur zum An-und Ablegen nutze, stört mich dieser
    " Bremsfallschirm " ( grosser 3-Flügel Festpropeller ) schon von Anfang an...

    O.k. nicht ganz billig, aber der ( ich hoffe ) Geschwindigkeitszuwachs, vorallem bei wenig Wind, soll's mir wert sein...

    In der kommenden Saison werde ich ( ggf. mit Unterwasserfotos ) von meinen ( hoffentlich guten ) Erfahrungen berichten...

    Auch über Funktion oder Nichtfunktion werde ich verlässliche Aussagen treffen können, da es Stecken gibt ( z.B. Rostock -
    Kühlungsborn ), die ich schon bei verschiedensten Wind- und Wellenverhältnissen gefühlte 1000 mal gesegelt bin :-)...

  7. #7
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    Gibt es neue Infos zum G-Prop?
    Was kostet denn so ein Teil?

  8. #8
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Die Ruderblatt-Reparatur drohte an meinem alten Holzkahn einschließlich anderer Arbeiten so teuer zu werden, dass ich erstmal den Kauf verschoben habe. Neue Segel waren auch nicht so billig, helfen aber hoffentlich die Bremse vom Festprop auszugleichen. Kann also noch nicht berichtigen.

    Der Preis vom G-Prop liegt bauartbedingt und materialbedingt drastisch unter dem der bekannten Player. Einfach mal googlen.

  9. #9
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    1

    Standard

    Hallo,
    ich bin neu hier und möchte über meine Erfahrungen mit dem G-Prop berichten:
    Das Boot: van de Stadt 40 Normann, Betriebsgewicht 10 t.
    Der Motor: 1900er Saugdiesel von Peugeot, selbst marinisiert (Grundmotor wie Vetus P 4.19)
    Der Propeller war zuerst ein starrer 3-Flügler von Vetus, von dort auch berechnet zu 16 x 9 .
    Das mag auch wohl richtig gerechnet sein, aber gut 3000 UpM (für die er gerechnet war) waren schlichtweg zu laut und der Motor drehte so mühelos hoch, als ob überhaupt keine Schraube dran wäre. Höchstgeschwindigkeit bei akzeptablen 2000 UpM knapp über 5 kn bei glattem Wasser.
    Auf der Boot habe ich dann die einschlägigen Anbieter von Klapp- und Drehflügelprops angesprochen. Alle bestanden darauf, den Propeller auf den Motor und nicht auf den beabsichtigten eingeschränkten Drehzahlbereich zu rechnen. (Der Motor hat nämlich bei 2200 UpM bereits sein maximales Drehmoment und dabei auch schon 32 kW Leistung, was mir völlig reicht)
    Nur Herr Godderidge verstand mein Anliegen und ließ sich nach seinerseits sehr kompetentem Gespräch auf einen G-Prop von
    18 x 12 mit 2 weiteren Scheiben für 11 und 13 " ein.
    Diesen habe ich jetzt eine Saison gefahren.
    Das Umschalten von Vor- auf Rückwärts ist unmerklich schnell und verursacht keinerlei Ruck oder Klackgeräusch.
    Aufstoppen gelingt jetzt viel ! schneller und sogar der Radeffekt ist spürbar geringer.
    Beim motoren läuft das Boot jetzt 5,8 kn bei nur 1300 UpM !! Dabei verbraucht er recht genau kontrolliert nur 2,5 l/h .
    Und beim Segeln: Die Verhältnisse sind ja kaum wirklich vergleichbar aber der Geschwindigkeitszuwachs ist sicher mehr als 1/2 kn . Das ist der Unterschied zwischen "geht so" und "macht Spass".
    Dazu muß man sagen, daß unser Boot schwer geworden ist, auch untertakelt (Selbstwendefock und hoch liegender Baum) und wir's gerne bequem haben (nicht über 20° Krängung).
    Damit läuft unser "Wal" aber 6 - 6,5 kn am Wind und kann mit normalen Familienyachten gut mithalten.

    Kürzlich bestätigte ein zufällig im Hafen anwesender Taucher den einwandfreien Zustand des Propellers.

    Mehr hätten wir nicht erwarten können, auch nicht bei der 1000 - 1500 € teureren Konkurrenz.

  10. #10
    Registriert seit
    23.06.2011
    Beiträge
    843

    Standard

    ...auch ich habe eine Saison mit dem G-Prop hinter mir und bin auch rundum mehr als zufrieden...

    Alles ist optimal : Boot segelt wesenlich schneller, läuft besser unter Motor und bei Rückwärtsfahrt gibt's weniger
    " Radeffekt "...was will man eigentlich noch mehr... :-)

    Ganz zu schweigen vom vergleichbar sensationellen Preis- / Leistungsverhältnis !

    Ich habe z.B. eine Steuerscheibe während der Saison problemlos unter Wasser ausgetauscht um damit den G-Prop noch weiter zu optimieren ...

    Technik die begeistert ! ! !

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