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  1. #21
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    @grauwal: das problem sind nicht die Bakterien, sondern die Überdüngung der Gewässer und damit das verstärkte Algenwachstum.
    In unseren Fäkalien steckt jede menge Phosphat und Nitrat, also bester Dünger.
    In den Schären von Stockholm hat sich das Einleitungsverbot (Segler=Fäkalientank) und die gesetzliche Forderung nach weniger düngen in der Landwirtschaft voll gelohnt: was vor 15 Jahren tote Gewässer waren, sind Heute saubere Gewässe....

  2. #22
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    .... Das Boot fährt, die Verdünnug besteht
    .... völlig richtig, das ist die reine Lehre.
    Wusstest nDu, dass eine Ente ca. 20x sovie Colis abgibt wie ein Mensch? (Info eines Biologen mit dem ich beim Probenehmen sprach)
    Stichwort Grünalgen: In einer der ersten schwedischen Zeitungen stand ein Bericht über Grünalgen. Wenn man dem Bericht glaubt verheerender als alles was wir kennen, diese Pest wurde nicht von Fäkalien der Seglern hervorgerufen.

    Die Fäkalienprobleme die uns Segler betreffen kenne ich nur aus NL, kleine Kanälchen, Stadthäfen, flache Gewässer - die unterscheiden sich vom offenen Wasser der Nord- und Ostsee.

    M.E. reicht es wenn wir das Problem pragmatisch angehen, z.Zt. gehen wir es in der Praxis gar nicht an, das wird sich rächen.

    Die Tankpflicht in D ist ebenso eine Posse wie die Nichtachtung des Einleiteverbots in NL eine Unverschämtheit ist.

    Gruß Franz
    Noch schlimmer sind die Chemie WC, die ganz einfach über Bord gekippt werden!
    Dies war meine bescheidene subjektive Meinung.

    Have a nice day
    Bemoostes Haupt

  3. #23
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    @grauwal: das problem sind nicht [nurAnmerkung] die Bakterien, sondern die Überdüngung der Gewässer und damit das verstärkte Algenwachstum.
    In unseren Fäkalien steckt jede menge Phosphat und Nitrat, also bester Dünger.
    In den Schären von Stockholm hat sich das Einleitungsverbot (Segler=Fäkalientank) und die gesetzliche Forderung nach weniger düngen in der Landwirtschaft voll gelohnt: was vor 15 Jahren tote Gewässer waren, sind Heute saubere Gewässe....
    Der Anlass für die geplanten Maßnahmen in NL ist die durch Bakterien hervorgerufenen Krankheit eines renommierten Schwimmers. Das ändert nichts an der zweifellos vorhandenen Überdüngung . Der Anteil der Fäkalien von Sportschiffern an der Überdüngung ist je nach Quelle signifikant oder nicht. Der von der Landwirtschaft ist unbestritten. Bei den Seglern fällt es aber den Behörden leichter aktiv zu werden.

    Nicht das ich mich gegen das ordnungsgemäße Entsorgen aussprechen will(!), aber wenn das schon praktisch nicht möglich ist, so ist doch die Schonung der sensiblen Gewässerteile ein großer Fortschritt. Die ist den Sportschiffern leicht möglich.
    - Nutzung von öffentlichen- oder Hafentoiletten.
    - Speicherung der Fäkalien beim ruhenden Boot.
    Das bringt schon was

    Sich auf nicht vorhandene Absaugungen (nicht in Betrieb, jetzt nicht in Betrieb, defekt, Geschlossen, ....) bringt gar nichts.
    Die von Dir zitierten Skandinavier stellen flechendeckend Absaugmöglichkeiten (kostenlos) zur Verfügung. Gäbe es das in D und NL auch brauchten wir nicht darüber zu reden.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

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