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  1. #1
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    Standard Brennstoffe für Kochgeräte

    Liebe Yacht-Gemeinde

    Bin neu hier im Forum und setze mich aktuell mit Kochutensilien für Yachten auseinander. Unter Herden und Backöfen gibt es ja diverse Modelle und einige Betriebsstoffe. Wisst ihr möglicherweise, welches die Geräte mit der meist verwendeten Brennstoffart (Gas, Petroleum, Sprit, Paste, etc.) sind und welche Vor- bzw. Nachteile diese mit sich bringen? Sind beispielsweise Petroleumbrenner noch zeitgemäss?

    Besten Dank & Grüsse
    Sailor91

  2. #2
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    Zitat Zitat von Sailor91 Beitrag anzeigen
    Liebe Yacht-Gemeinde

    Bin neu hier im Forum und setze mich aktuell mit Kochutensilien für Yachten auseinander. Unter Herden und Backöfen gibt es ja diverse Modelle und einige Betriebsstoffe. Wisst ihr möglicherweise, welches die Geräte mit der meist verwendeten Brennstoffart (Gas, Petroleum, Sprit, Paste, etc.) sind und welche Vor- bzw. Nachteile diese mit sich bringen? Sind beispielsweise Petroleumbrenner noch zeitgemäss?

    Besten Dank & Grüsse
    Sailor91
    Die Frage hat sich jeder schon mal gestellt. Das letzte mal an das ich mich erinnere ist zwar schon ein paar Jahre her aber, denke ich, noch aktuell:

    https://forum.yacht.de/showthread.ph...Kocher-an-Bord

  3. #3
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    Zitat Zitat von Sailor91 Beitrag anzeigen
    Liebe Yacht-Gemeinde

    Bin neu hier im Forum und setze mich aktuell mit Kochutensilien für Yachten auseinander. Unter Herden und Backöfen gibt es ja diverse Modelle und einige Betriebsstoffe. Wisst ihr möglicherweise, welches die Geräte mit der meist verwendeten Brennstoffart (Gas, Petroleum, Sprit, Paste, etc.) sind und welche Vor- bzw. Nachteile diese mit sich bringen? Sind beispielsweise Petroleumbrenner noch zeitgemäss?

    Besten Dank & Grüsse
    Sailor91
    Gas und Petroleum sind die Kochgeräte immer noch

  4. #4
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    Bin nach bald 20 Jahren von der Gasanlage weggegangen, weil bei uns ein Petroleumkocher direkt in die gleiche Kardanik passt (Tausch dauert 5 min). Wir haben keinen Kocher mit Backofen, sondern behelfen uns sowieso mit einem Omnia, wenn wir was backen wollen.

    Ich/wir (Frau, Kinder) kennen m/sich mit Petroleum gut aus, sind damit schon durch die halbe Welt gereist (auch mit dem Auto) und ich wollte mindestens die Leistung von Gas haben.

    Der Aufwand selbst mit Gas war mir zu groß geworden, System abdrücken, regelmäßig extra jemand kommen lassen, Gasflaschen passen bei uns nur die deutschen, Wechsel in Skandavien wurde dadurch immer komplizierter, also in Summe, enough is enough.. raus mit der Hardware erlaubt auch mehr Platz im Schiff.

    Petroleumbrenner und -kocher sind allerdings völlig aus der Zeit gefallen, die halbe Welt kocht so aber so was altmodisches wollen heute wenige noch haben, weil geht ohne app..... Details findest du hier.... http://petroleumkocher.ohlson38.de

    Andere Mitglieder werden das ggf anders beurteilen.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Buntesegel Beitrag anzeigen
    Der Aufwand selbst mit Gas war mir zu groß geworden, System abdrücken, regelmäßig extra jemand kommen lassen, Gasflaschen passen bei uns nur die deutschen, Wechsel in Skandavien wurde dadurch immer komplizierter, also in Summe, enough is enough.. raus mit der Hardware erlaubt auch mehr Platz im Schiff.
    Hallo,

    den so genannten Vorteil finde ich geringfügiger:
    5kg Propan sind immerhin ca. 6l Petroleum.
    Und zur Gasprüfung: die mache ich jedes Jahr selbst, die würde ich Dir auch zutrauen.

    Aber wenn man mit der o.g. Brennstoffmenge über mehrere Jahre auskommt, dann stimmt das mit der Umrüstung sicherlich.
    Ich hingegen versuche an Bord das Kochen zu lernen. Zeit genug und das über einem längere Strecke ist jedenfalls vorhanden.


    Peter

  6. #6
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    Hààh... 5kg gas sind so schwer wie
    6L /~6kg petroleum.
    Ok,
    dann fliegt die jeweilige "Verpackung" aus Stahl bzw Plastik auch ohne schlepperei an bord.
    Ich hab im leben alles an bord gehàndelt,
    aber mit normalen sprit und benzinkocher bin ich am besten gefahren und gesegelt.
    Nix gasflaschen schleppen und stauen etc.
    Handdrauf
    Toto
    Indios & Eulenspiegel
    Rw2
    letzter Häuptling vom Stamm der Häuptlinge
    lebt nun in Indochina

  7. #7
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    Ich bin seinerzeit weg von Gas aus o.g Gründen.
    Jetzt muss ich nur noch einmal in der Saison meinen Pertoleum Vorrat an Bord bringen und habe Ruhe. Die Kansiter (5 Liter) lassen sich bequem stauen, sind handlich und ungefährlich.
    Ich habe meinen Petroleumofen selber gebaut. Komplett aus Edelstahl und Messing. Ist kein Hexenwerk und die neue Brenner, ohne Kinderkrankheiten, bekommt man in Hamburg bei Hanse Nautic. Die Hanse -Brenner No.1 sind ausgereift, günstig und leistungsstark.
    Inzwischen habe ich auf meinem jetzigen Schiff einen größeren Ofen gebaut und der erste steht zum Verkauf. Bei Interesse einfach PN. Hier mal ein Foto von dem der zum Verkauf steht.
    Übrigens, der passt in die Standarte Ofenaussparung auf fast allen Segelbooten.

    22DCDFF0-F631-4FA9-8043-911781384F46.jpg

    Und ... ein Petroleumofen brennt genau so wie ein Gasherd.
    Das liegt auch an den exzellenten Brennen von Hanse Nautic.
    0026C4C5-648F-4860-826F-F01932A2FFBD.jpg
    Geändert von montagana (17.01.2021 um 08:50 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von round-world2 Beitrag anzeigen
    Hààh... 5kg Gas sind so schwer wie
    6L /~6kg petroleum.
    Ok,
    Hallo,

    5 kg Propan haben 60 kWh (kosten weit unter 10 Euro) und 6 Liter Petroleum 57 kWh (kostet ab 20 Euro).
    Mein Gasbrenner bringt es auf 2,5 kW und lässt sich weit besser abregeln als Petroleum

    Der Stauraum für den Brennstoff ist in etwas gleich.
    Wer nur wenig Brennstoff nutzt, für den ist diese Rechnung natürlich irrelevant.


    Peter

  9. #9
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    @montana geiles Gerät. Aber du heizt auch vor mit Spiritus?

    @K.Lauer. Klar kann man mit Gas kochen und abgedruckt hab ich die Anlage auch immer selbst. Solange wir ne Gasheizung an Bord hatten war das auch noch halbwegs ok mit Gas . Aber diese Rennerei nach Buddeln nervt doch, vor allem wenn man so viel kocht wie wir mit dem entsprechenden Verbrauch. Für lange Sommerreisen musste die Wechselcrew schon mal ne Flasche im Auto mitbringen. Da in unser Flaschenfach nur graue dt Flaschen passten (und die völlig indiskutablen von Campinggaz) konnte ich auch keine aus DK, S, nehmen. Norwegen ist super da bekommt man die dt Flaschen an allen Gastankstellen gefüllt. Aber dafür verkaufen sie da gar kein campinggaz, weil Butan.
    das ist alles Gott sei Dank vorbei.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Buntesegel Beitrag anzeigen
    @montana geiles Gerät. Aber du heizt auch vor mit Spiritus?
    Ja, genau. Im Vorheizen mit einem Spritzer Spiritus aus der Dosierflasche liegt der Schlüssel.
    Petroleum brennt wie Gas wenn der Brenner eben kurz vorgeheizt wird.
    Der Vorteil der Berennstofflagerung ist ja auch das man es irgendwo im Schiff lagern kann. gasflaschen müssen immer draußen bzw. belüftet (Ausgang nach draußen) gelagert werden.
    Ich liebe Petroleum ... z7 kochen und für Licht in der Petroleumlampe.
    Schiffiger geht es nicht.

    Ach ja, der oben zu sehende Ofen steht zum Verkauf. ��

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