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  1. #11
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Hallo,

    als eine Art Jungfrauengeburt mag es sich lesen, aber mein Glaube dazu fehlt.
    Ohne nachträglichen Feuchteeintrag wirst Du keinen nachteiligen Effekt mehr haben, oder es wurde etwas Restmasse übersehen.



    Die kurze Geschichte mag zwar unbefriedigend sein, aber richtiges Verhalten muß nicht kompliziert sein.
    Das ist ganz klar eine Form der Mengenlehre. Entweder man beseitigt die Ursache oder konzentriert sich die weit gestreuten Symptome.

    Ganz klar ist aber herauslesbar, dass die Qualität der Wassertankstellen in meinem Fall offenbar weit besser ist, als ihr Ruf.


    Peter
    Das Du keine Dieselpest hast galaube ich Dir. Aber, dass Du JEDES Eindringen von Wasser und "aussedimentieren" (dein Wort) ohne Grotamar verhinderst (siehe Dein Beitrag unter #6), glaube ich Dir so nicht.
    Dein Tank hat eine Belüftungsöffnung und da kommt die Umgebungsluft mit mehr oder weniger Wasser (Luftfeuchtigkeit) in den Tank und im Tank findet dann, wenn der Diesel an Wasser gesättigt ist, eine Phasentrennung (Diesel und Wasserphase) statt. Diese Phasentrennung unterbinden dann Grotamar oder andere Mittelchen mehr oder weniger erfolgreich.
    Ich hab einen 27l Tank, nachweislich haben ich kein Wasser im Tank (Wasserabscheider zeigt keines an) und fülle besagten Tank nur mit Diesel aus der PKW-Tankstelle. Ich habe auch keine Dieselpest im Tank gehabt, kann aber immer passieren.
    Bootstankstellen haben grosse Tanks, die i.d.R. 1 mal im Frühjahr vollgetankt werden und diese Tanks können dann, im Laufe der Saison, Wasser (Kondenswasser), sowie Dreck (Rost etc.) enthalten.

    Kleine Tanks, häufiges Befüllen (bis zum Stehkragen) bei Tankstellen des Vertrauens löst i.d.T. das Problem.

  2. #12
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    Zitat Zitat von Buntesegel Beitrag anzeigen
    ........ Man sollte das Produkt aber nicht jahrelang im Tank lassen ..........
    Der hohe Durchsatz wiegte uns in Sicherheit. Kleiner Tank und lange Strecken mit gelegtem Mast. Der Tankinhalt wurde 3 -4 mal/a durchgeschleust. Genützt hat das nicht.
    Das Zeug ist offensichtlich jahrelang im Tank gewachsen ohne dass man es gemerkt hat, Filter völlig unauffällig. Gelernt habe ich, auch durch die Erfahrung anderer, dass nur ein sauberer Tank und Gift helfen. Käme jetzt noch ein zuverlässiger Test hinzu wäre mir das sehr recht.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  3. #13
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Das Du keine Dieselpest hast galaube ich Dir. Aber, dass Du JEDES Eindringen von Wasser und "aussedimentieren" (dein Wort) ohne Grotamar verhinderst (siehe Dein Beitrag unter #6), glaube ich Dir so nicht
    Hallo,

    es gibt keinen Grund mir nicht zu glauben, eher ist Deine Vermutung überzogen:
    Das Kondenswasser aus der Luft ist bei mir das ganze Jahr hindurch problemlos.

    Einzige Vorsorge:
    Ich fülle den Tank erst im Frühjahr auf und gebe einmalig 400 ppm Isopropanol hinzu.
    Man könnte auch ein bischen Öl (2-Takt-Öl?) nehmen, das Feuchte puffern kann.
    Beim Motoröl kennt der ein oder andere auch diese Eigenschaft. Denn wenns Wasser im Öl zu viel wird, entsteht "Mayonaise".
    Das wars auch schon mit der Vorsorge.

    Weder die Tanke an sich noch meine Tanköffnungen haben mich über Jahre hinweg bezüglich Feuchte verraten, weil die funktionieren.


    Peter

  4. #14
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Der hohe Durchsatz wiegte uns in Sicherheit. Kleiner Tank und lange Strecken mit gelegtem Mast. Der Tankinhalt wurde 3 -4 mal/a durchgeschleust. Genützt hat das nicht.
    Das Zeug ist offensichtlich jahrelang im Tank gewachsen ohne dass man es gemerkt hat, Filter völlig unauffällig. Gelernt habe ich, auch durch die Erfahrung anderer, dass nur ein sauberer Tank und Gift helfen. Käme jetzt noch ein zuverlässiger Test hinzu wäre mir das sehr recht.

    Gruß Franz
    Ja, aber wie schon ausgeführt, schon der jetzige Test in der Kulturschale zeigt auch bei optisch sauberem Tank einige Kulturen; das auf DNA Ebene zu verlagern verstärkt die Sensitivität nur noch mehr und das Ergebnis werden haufenweise positive Resultate werden ohne jede Aussagekraft hinsichtlich der tatsächlichen Verschmutzung. Diesel ist nur in der Raffinerie steril; danach kann es das nicht mehr sein.....

  5. #15
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Das Du keine Dieselpest hast galaube ich Dir. Aber, dass Du JEDES Eindringen von Wasser und "aussedimentieren" (dein Wort) ohne Grotamar verhinderst (siehe Dein Beitrag unter #6), glaube ich Dir so nicht.
    Dein Tank hat eine Belüftungsöffnung und da kommt die Umgebungsluft mit mehr oder weniger Wasser (Luftfeuchtigkeit) in den Tank und im Tank findet dann, wenn der Diesel an Wasser gesättigt ist, eine Phasentrennung (Diesel und Wasserphase) statt. Diese Phasentrennung unterbinden dann Grotamar oder andere Mittelchen mehr oder weniger erfolgreich.
    Ich hab einen 27l Tank, nachweislich haben ich kein Wasser im Tank (Wasserabscheider zeigt keines an) und fülle besagten Tank nur mit Diesel aus der PKW-Tankstelle. Ich habe auch keine Dieselpest im Tank gehabt, kann aber immer passieren.
    Bootstankstellen haben grosse Tanks, die i.d.R. 1 mal im Frühjahr vollgetankt werden und diese Tanks können dann, im Laufe der Saison, Wasser (Kondenswasser), sowie Dreck (Rost etc.) enthalten.

    Kleine Tanks, häufiges Befüllen (bis zum Stehkragen) bei Tankstellen des Vertrauens löst i.d.T. das Problem.
    Ich würde Grotamar immer aufgrund der zusätzlichen Kupferpansivierung einsetzen. Gegen freies Wasser hilft es nicht, es kann kein Wasser binden.

    Der Eintrag von Kondenswasser ist sehr schwer zu bestimmen, in den meisten Fällen halte ich ihn für = 0. Vor 30 Jahren lagen wir in einer Halle, da waren bei den ersten warmen Tagen im Frühjahr die Kiele klatschnass, das Wasser lief nur so runter; klar, da wurde auch Feuchtigkeit eingetragen in den Tank. Allerdings erfordert das auch den entsprechenden Luftaustausch, und der dürfte angesichts der kleinen Durchmesser der Belüftungen und der konstanten Füllniveaus über den Wintern in den Tanks sehr gering sein.

    Wasser dürfte zumeist durch die schlecht gesetzten Auslässe der Belüftung (in der Bordwand!!) oder über die sich im "Wassergraben" (an der Reling außen, ggf noch am tiefsten Punkt!) gesetzten Tankstutzen eindringen direkt Zugang verschaffen. Wer tauscht da wenigstens mal die O-Ringe? Was man stattdessen beobachten kann sind leider gedankenlos an der falschen Stelle platzierte Tankstutzen. Optimal sind die am höchsten Punkt im Deck/Kajütsdach oder mit einem zusätzlichem Verschluss im Deck. So wurde das vielfach früher gebaut, weil man Angst hatte, das Wasser reinläuft......

  6. #16
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    Zitat Zitat von Buntesegel Beitrag anzeigen
    Ja, aber wie schon ausgeführt, schon der jetzige Test in der Kulturschale zeigt auch bei optisch sauberem Tank einige Kulturen; das auf DNA Ebene zu verlagern verstärkt die Sensitivität nur noch mehr und das Ergebnis werden haufenweise positive Resultate werden ohne jede Aussagekraft hinsichtlich der tatsächlichen Verschmutzung. Diesel ist nur in der Raffinerie steril; danach kann es das nicht mehr sein.....
    Grad der Verschmutzung

    ich Zitiere aus dem ersten Post :

    Wir wollten ein automatisiertes und mobiles Detektionssystem entwickeln, mit dem ungeschultes Personal vor Ort Mikroorgansimen in Tankfüllungen innerhalb von 30 Minuten nachweisen und quantifizieren kann“, so Hans-Jörg Kunte von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Der Mikrobiologe ist Experte für Materialschädigungen durch Mikroorganismen.
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  7. #17
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Hallo,

    es gibt keinen Grund mir nicht zu glauben, eher ist Deine Vermutung überzogen:
    Das Kondenswasser aus der Luft ist bei mir das ganze Jahr hindurch problemlos.

    Einzige Vorsorge:
    Ich fülle den Tank erst im Frühjahr auf und gebe einmalig 400 ppm Isopropanol hinzu.
    Man könnte auch ein bischen Öl (2-Takt-Öl?) nehmen, das Feuchte puffern kann.
    Beim Motoröl kennt der ein oder andere auch diese Eigenschaft. Denn wenns Wasser im Öl zu viel wird, entsteht "Mayonaise".
    Das wars auch schon mit der Vorsorge.

    Weder die Tanke an sich noch meine Tanköffnungen haben mich über Jahre hinweg bezüglich Feuchte verraten, weil die funktionieren.


    Peter
    Du schliesst also Wasser nicht aus, sondern setzt einfach Isopropanol ein, um "möglicherweise eingedrungenes Wasser " um eine Phasentrennung (Öl/Wasser) zu verhindern.

  8. #18
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    Zitat Zitat von Buntesegel Beitrag anzeigen
    Ich würde Grotamar immer aufgrund der zusätzlichen Kupferpansivierung einsetzen. Gegen freies Wasser hilft es nicht, es kann kein Wasser binden.

    Der Eintrag von Kondenswasser ist sehr schwer zu bestimmen, in den meisten Fällen halte ich ihn für = 0. Vor 30 Jahren lagen wir in einer Halle, da waren bei den ersten warmen Tagen im Frühjahr die Kiele klatschnass, das Wasser lief nur so runter; klar, da wurde auch Feuchtigkeit eingetragen in den Tank. Allerdings erfordert das auch den entsprechenden Luftaustausch, und der dürfte angesichts der kleinen Durchmesser der Belüftungen und der konstanten Füllniveaus über den Wintern in den Tanks sehr gering sein.

    Wasser dürfte zumeist durch die schlecht gesetzten Auslässe der Belüftung (in der Bordwand!!) oder über die sich im "Wassergraben" (an der Reling außen, ggf noch am tiefsten Punkt!) gesetzten Tankstutzen eindringen direkt Zugang verschaffen. Wer tauscht da wenigstens mal die O-Ringe? Was man stattdessen beobachten kann sind leider gedankenlos an der falschen Stelle platzierte Tankstutzen. Optimal sind die am höchsten Punkt im Deck/Kajütsdach oder mit einem zusätzlichem Verschluss im Deck. So wurde das vielfach früher gebaut, weil man Angst hatte, das Wasser reinläuft......
    Der Wirkstoff MBO in Grotamar braucht Wasser, um wirksam zu werden. MBO hydrolysiert in Wasser zu Formaldehyd und 2-hydroxypropylamin und damit kann das freigesetzt Formaldehyd seine antibakterielle Wirkung entfalten - ohne water geiht dat nicht.

  9. #19
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Du schliesst also Wasser nicht aus, sondern setzt einfach Isopropanol ein, um "möglicherweise eingedrungenes Wasser " um eine Phasentrennung (Öl/Wasser) zu verhindern.
    Hallo,

    einmalig zu Saisonbeginn. Weil Wasser eh so wenig vorhanden ist, das ist alles.


    Peter

  10. #20
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    .

    Man kann sich eine Kur auch daherkonstruieren und nicht als Placebo erkennen , indem man über die angebliche Wirkung fantasiert , raisonniert .
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

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