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  1. #1
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    Standard Volvo Penta D1 30 vibriert stark

    Habe in meine Najad 320 einen neuen VP D1-30 einbauen lassen. Bei ca. 850 U/min, also im Leerlaufbereich, vibriert der Motor sehr stark. Eigentlich kann von Vibrationen nicht mehr die Rede sein, der Motor schüttelt sich. In höheren Drehzahlbereichen ist das Schütteln weg, aber die Laufruhe ist weit schlechter, als ich es erwartet hatte. Der alte Motor, ein Volvo Penta 2003 wird in Foren und unter Fachleuten als nicht besonders gelungen bewertet. ich kann aber nicht feststellen, dass der alte VP 2003 wesentlich lauter war oder deutlich unruhiger lief, also mehr vibrierte.
    Für mich nicht einfach ist, dass ich den neuen Motor beim Händler in Deutschland gekauft und mit dem Auto nach Dubrovnik gefahren habe, wo meine N 320 liegt. Dort hat eine versierte Fachkraft, Mitarbeiter eines Servicebetriebes in der ACI Marina Dubrovnik, den Einbau vorgenommen. Der Mann war überzeugend, wirkte routiniert und machte den Eindruck, sehr erfahren zu sein. Aber, jetzt kommt das Problem: der Fachbetrieb ist nicht als Volvo Penta- Partner gelistet. Nun habe ich neben dem Schütteln ein weiteres Problem: ich habe drei mögliche Ansprechpartner: Volvo Penta, den deutschen Motorverkäufer und den kroatischen Montagebetrieb. Ich habe keine Ahnung, ob ich unter solchen Voraussetzungen Garantie habe und falls ja, wer mein Ansprechpartner ist.
    Aber meine Frage an Euch geht eher in Richtung der sehr starken Vibrationen. Hat jemand dasselbe Problem mit einem VP D1-30 gehabt und herausgefunden, woran es lag? Oder kann jemand sagen, ob das Schütteln möglicherweise bauartbedingt und normal ist?
    Geändert von Peter.claas (24.05.2021 um 13:38 Uhr)

  2. #2
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    https://youtu.be/dwQ-Df_7gxc
    https://youtu.be/taeIiGuh-8w

    Hier sind zwei Videos von dem „Schüttler“

  3. #3
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    Zitat Zitat von Peter.claas Beitrag anzeigen
    .......... ich habe drei mögliche Ansprechpartner............ob das Schütteln möglicherweise bauartbedingt und normal ist?
    Ja, Mist,
    nicht immer kann man die Schnittstellen auf einen Partner beschränken, vergossene Milch. ... und normal ist die Schüttelei nicht.
    - Was sagt denn der Einbaubetrieb? Der ist der Einzige der schnell helfen kann. Lange Diskussionen mit Volvo und Händler helfen nicht weiter.
    - Wurden die Schwingungsdämpfer getauscht?
    - Bleiben die Schwingungen wenn die Drehzahl geringfügig verändert wird? (Vermeidung kritischer Drehzahl)
    - Hat der Motor volle Leistung. Laufen alle drei Pötte?

    Falls der Einbaubetrieb hilflos ist, einen anderen suchen. Volvo und Händler werden nicht einspringen.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  4. #4
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    Hallo Franz,

    Den Einbaubetrieb habe ich damit noch nicht konfrontiert. Ich will jetzt erst einmal die Situation durchdringen. Die Schwingungsdämpfer sollten diejenigen sein, die zum Neumotor gehörten. Dass es tatsächlich so ist, sollte ich erfragen; man kann ja nie wissen. Wenn ich die Drehzahl erhöhe, werden die Schwingungen wesentlich weniger. Vielleicht hat dieser Motor eine ausgeprägt kritische Drehzahl und die wäre dann die Leerlaufdrehzahl, mit der man in den Häfen rumtuckert. Volle Leistung hat der Motor. Zumindest kommt er auf 3.000. Die Höchstdrehzahl 3.200 habe ich noch nicht ausprobiert, weil der Motor erst 7,4 Bh hat. Bei 10 Bh will ich es versuchen. Vielen Dank für Deine Stellungnahme, auch dass Du dir sicher bist, dass die Schüttelei nicht normal ist. Das zu bestätigen oder zu vergessen ist mir wichtig; wie gesagt, ich kann das überhaupt nicht einschätzen, auch wenn das Schütteln wirklich abartig ist.

  5. #5
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    Das kann doch nur amEinspritzzeitpunkt liegen, oder der Sprit ist nicht ganz koscher. Hat der vielleicht einen Anteil Benzin mit abbekommen?
    Ich hatte mal vor Jahren ein kurioses Problem mit einem Bukh. Der Motor war plötzlich nicht mehr zu bändigen. Unkontrollierter Lauf und wahnsinnige Vibrationen. Hab dann mal den Tank abgeklemmt und einen frisch gefüllten Kannister direkt vor die Einspritzpumpe gehängt.
    Der Spuk war sofort weg....Hoffe, du findest eine ebenso einfache Erklärung!
    Grüße Volker

  6. #6
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    Grauwal hat da gute Ratschläge erteilt.
    Treten die Probleme immer im Leerlauf auf, wenn also die Welle ausgekuppeltbist?
    Ein weiterer Punkt ist, ist die Welle mit der Motorwelle korrekt ausgerichtet? Die Kupplungen können zwar einiges kompensieren, aber war zuviel ist, ist dann auch zuviel. Testen geht dann auch mit Drehzahl...

  7. #7
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    Vermutlich passt die Härte der Motorlager und Gewicht und Leerlaufdrehzahl in sofern zusammen, dass der Motor im Leerlauf nahe der Resonanzdrehzahl läuft. Leider habe ich nach dem Wechsel der Motorlagerung das gleiche Problem. Bei mit hat es geholfen die Leerlaufdrehzahl etwas zu erhöhen.

  8. #8
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    Hallo Ophelia, danke für den Tipp mit dem Einspritzzeitpunkt und der Kraftstoffqualität. Ersteres werde ich bei den Fachleuten abfragen. Benzin ist sicher nicht drin, aber möglicherweise andere Verunreinigungen. Irgendwann hatte ich deutschen Diesel reingekniet, also mit Biospritanteil. Vielleicht sollte ich versuchen, eindeutig sauberen Diesel aus einem Glas ansaugen zu lassen.

  9. #9
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    Die Videos zeigen den ausgekoppelten Zustand. Außerdem ist ein Saildrive. Aber ich habe noch nicht mit 850 U/min mit eingekoppelten Saildrive probiert.

  10. #10
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    Das könnte ich auch probieren. Ein möglicher Fehler, also ein Motorschaden, wäre damit nicht beseitigt. Möglicherweise kann sich ein Problem, wenn es über lange Zeit nicht behoben wird, zum Schaden entwickeln. Sollten die Vibrationen aber bauartbedingt unabwendbar sein, könnte eine Erhöhung der Leerlaufdrehzahl ok sein. Nur langsam im Hafenbecken fahren wäre dann weniger gut möglich.

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