Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Registriert seit
    08.02.2008
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    2.306

    Standard Vor dem Darß: Torpedo-Teil entdeckt und geborgen

    Wer hat da sein Torpedo verloren vor dem Darß


    https://www.ndr.de/nachrichten/meckl...nition394.html

  2. #2
    Registriert seit
    16.03.2017
    Beiträge
    161

    Standard

    Wenn man bedenkt, wie viele Stellen in der Seekarte mit "Munitionsversenkungsgebiet - Ankern und Fischen gefährlich" markiert sind, wundert mich sowas jetzt nicht wirklich.
    Es gibt kein schlechtes Wetter - nur schlechte Kleidung.

  3. #3
    Registriert seit
    22.12.2007
    Ort
    nordeutschland
    Beiträge
    930

    Standard

    Es ist zwar schon ein paar Tage her, da wurde am Strand des Priwalls, Travemünde, in den frühen Morgenstunden von einem Spaziergänger ein kompletter Torpedo, dh. mit Gefechtskopf gefunden. Den hatten die Wellen eines heftigen Ostwindes angespült.
    Der Bereich wurde sehr schnell abgesperrt und der KDR hat den Torpedo vor Ort entschärft und ab transportiert.
    Ein Blick auf die Seekarte dürfte Klarheit schaffen wo man besser nicht ankert, denn allein in der Lübecker Bucht ist reichlich Altmunition vorhanden. Aus den WK I liegen dort auch noch Reste.
    Auch sollte die Bernsteinsammler vorsichtig sein, denn der alter Phosphor aus den Brandbomben sieht täuschend ähnlich aus.

  4. #4
    Registriert seit
    16.08.2007
    Ort
    Nicht weit vom Pölseräquator entfernt
    Beiträge
    1.015

    Standard

    Zitat Zitat von erpel-ernst Beitrag anzeigen
    Auch sollte die Bernsteinsammler vorsichtig sein, denn der alter Phosphor aus den Brandbomben sieht täuschend ähnlich aus.
    Den Unterschied bemerkt man schnell, wenn der "Berstein" in der Hosentasche trocknet.
    In den deutschen Gewässern der Nord- und Ostsee liegen ca. 1.600.000 t konventionelle und ca. 5.000 t chemische Kampfmittel. Geräumt wird nur anlässlich von Marinemanövern, Bau von Windparks usw. Die Politikerinnen kennen das Problem und lösen es durch Konferenzen, Projektgruppen und Arbeitskreise. Ganz wichtig ist auch die Forderung nach Modellprojekten, denn kein Schwein weiß, wie man Munition birgt und unschädlich macht.
    Angesichts des Tempos, mit dem das Problem angegangen wird, vermute ich, dass auf das Ende des 3. Weltkriegs gewartet wird, damit sich es richtig lohnt.

  5. #5
    Registriert seit
    15.10.2010
    Beiträge
    5.447

    Standard

    Zitat Zitat von Käptn Blaubär Beitrag anzeigen
    Den Unterschied bemerkt man schnell, wenn der "Berstein" in der Hosentasche trocknet.
    In den deutschen Gewässern der Nord- und Ostsee liegen ca. 1.600.000 t konventionelle und ca. 5.000 t chemische Kampfmittel. Geräumt wird nur anlässlich von Marinemanövern, Bau von Windparks usw. Die Politikerinnen kennen das Problem und lösen es durch Konferenzen, Projektgruppen und Arbeitskreise. Ganz wichtig ist auch die Forderung nach Modellprojekten, denn kein Schwein weiß, wie man Munition birgt und unschädlich macht.
    Angesichts des Tempos, mit dem das Problem angegangen wird, vermute ich, dass auf das Ende des 3. Weltkriegs gewartet wird, damit sich es richtig lohnt.
    Vergiss bitte nicht, dass die Bergung der Munition sehr teuer werden wird und keiner will den Steuerzahler auf die Kosten aufmerksam machen und verschrecken!!

  6. #6
    Registriert seit
    08.02.2008
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    2.306

    Standard

    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Vergiss bitte nicht, dass die Bergung der Munition sehr teuer werden wird und keiner will den Steuerzahler auf die Kosten aufmerksam machen und verschrecken!!
    Der Steuer Zahler wird das Zahlen müssen oder es gibt Badeverbot in der Ostsee und keine Fische dürfen gefangen werden
    http://gelbes-kreuz.de/index.html
    Ostsee-Giftgas: Schweigen ist tödlich! auch das nicht handeln

  7. #7
    Registriert seit
    15.10.2010
    Beiträge
    5.447

    Standard

    Zitat Zitat von GREIF Beitrag anzeigen
    Der Steuer Zahler wird das Zahlen müssen oder es gibt Badeverbot in der Ostsee und keine Fische dürfen gefangen werden
    http://gelbes-kreuz.de/index.html
    Ostsee-Giftgas: Schweigen ist tödlich! auch das nicht handeln
    Das war und ist klar! Danke für den Link, interessante Informationen

  8. #8
    Registriert seit
    22.12.2007
    Ort
    nordeutschland
    Beiträge
    930

    Standard Kampfmittel in oder an der Ostsee

    Ganz frisch aus "Travemünde-aktuell". Bombenfund ganz in der Nähe des Priwalls, sie musste gesprengt werden.
    Dazu muss man wissen, dass der Priwall im WK II ein Marinestützpunkt und der heutige Passat-Hafen ein U-Boot-Versorgungshafen war. Von den ehemaligen Kasernenanlage ist nur noch ein Block vorhanden. Aber man kann an manchen der vorhandenen Bauten gut erkennen, dass sie Bestandteil der militärischen geprägte Bebauung sind. Auch sind an einigen Stellen Betonreste gesprengter Bunker zu sehen. Auf dem Areal des Rosenhofes war eine Schiffswerft.
    Da dürfte noch so manches Überraschungsei tief im Sand und nicht nur im Wasser schlummern.

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 23.01.2015, 21:29
  2. EU entdeckt die Bootsmotoren
    Von Ausgeschiedener Nutzer im Forum Fragen, Antworten & Diskussionen
    Antworten: 50
    Letzter Beitrag: 12.10.2013, 14:03
  3. Wracks vor Gotland entdeckt
    Von GREIF im Forum Fragen, Antworten & Diskussionen
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 09.03.2010, 11:14
  4. Leiche nach Bootsunfall geborgen
    Von blaubaer9 im Forum Fragen, Antworten & Diskussionen
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 04.11.2009, 19:19

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •