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  1. #1
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    Standard Bundesverkehrsminister will Juist "dichtmachen"

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    Zitat : "
    Es ziehen dunkle Wolken über dem Segelklub Juist (SKJ) auf. Und zwar in Form einer Überplanung des Befahrensverbotes im Nationalpark Wattenmeer. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) betreibt diese Überplanung gerade und die Segelvereine haben sehr kurzfristig die Möglichkeit bekommen, sich dazu zu äußern. Der SKJ hat sofort reagiert und sich an die Wattenseglervereinigung „Soltwaters“, den Niedersächsischen und den Deutschen Segler-Verband und über die Reviervertreter auch direkt an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gewandt. Ferner wurde sofort ein Rechtsanwalt beauftragt, unverzüglich die Interessen des SKJ wahrzunehmen.

    „Die bauen ein Gefängnis rund um uns zu,“ so SKJ-Vorsitzender Olaf Weers, der die 250 Seiten des Entwurfes durchgearbeitet hat: „Es brennt, der SKJ und alle Vereine müssen aus allen Rohren schießen.“ Entsetzt zeige sich Weers auch über die Verfahrensweise, nämlich dass die beteiligten Gemeinden überhaupt nicht gehört werden. Bürgermeister Dr. Tjark Goerges, dem der Entwurf nicht vorlag, dazu: „Wir werden als sogenannter Träger öffentlicher Belange anscheinend nicht berücksichtigt. Das widerspricht jeglicher verfassungsrechtlicher Grundsätze und wird im Zweifel rechtliche Konsequenzen haben.“ Über den SKJ hat der Juister Bürgermeister alle Unterlagen bekommen und sofort auch an die Verwaltungschefs der anderen Inseln weitergeleitet, da alle betroffen sind.

    „Seit 85 Jahren haben unsere Mitglieder die Möglichkeit, hier im heimatlichen Juister Wattenmeer zu Segeln, Wassersport zu treiben, zu Ankern und Trockenzufallen. Wir Insulaner und Bewohner der Nordseeinsel Juist sind nicht bereit, uns noch weiter aus unserem heimischen Wattenmeer drängen zu lassen, als es bisher schon gemacht worden ist. Wir tragen gerne den Gedanken des Nationalparks mit und unterstützen diesen ausdrücklich. Nur lassen wir uns nicht weiter durch unnötige Verbote aus unserer Heimat verdrängen“, so Weers in seiner Stellungnahme. Wenn die Einwohner eines Nationalparks nicht ihren Lebensraum behalten dürfen, sinke die Akzeptanz der Nationalparks rapide.

    Der SKJ fordert daher den Erhalt der angestammten Trockenfallplätze im Juister Wattenmeer, am Westende der Insel Juist, querab vom Rettungsschuppen an der Bill, ebenso den Erhalt der angestammten Trockenfallplätze im Juister Wattenmeer zwischen dem Ortsteil Loog im westlichen Juister Watt und dem Flugplatz im östlichen Juister Watt. Auch müssen die Inselbewohner weiterhin die Möglichkeit haben, mit den Booten die Luftlinie Hafen Juist – Hafen Norddeich mit mindestens 16 Knoten befahren zu können, um notwendige Versorgungsfahrten und Arztbesuche durchführen zu können. Oftmals ist der offizielle Weg durch das Seegatt für die kleinen Schiffe zu gefährlich.

    Weers spricht klare Worte: „Ein Verbot der Nutzung unserer angestammten Trockenfallbereiche und der Strecke Juist – Norddeich würde einen nicht hinnehmbaren Eingriff in unsere Existenz und unser Leben hier auf der Insel Juist bedeuten, den wir nicht hinnehmen werden! Wir sind nicht bereit, uns noch weiter in „Reservate“ zurückdrängen zu lassen. “

    Weiter heißt es in der Stellungnahme an das Verkehrsministerium: „Ich möchte ausdrücklich betonen, dass für den Segel Klub Juist e.V. das „Ende der Fahnenstange“ erreicht ist. Wir sind bereit, für unser Segelrevier zu kämpfen und werden alles dafür tun, dass wir nicht noch weiter reglementiert werden.“

    Wie die Presse erfahren hat, sind auch weitere Einschränkungen an Land geplant, so soll die Westspitze der Insel ebenso dicht gemacht werden wie schon der Kalfamer im Osten. Das würde bedeuten, das Wanderer oder Kutschen auch nicht mehr über den Strand die Westspitze umrunden könnten, was eine große Einschränkung im Tourismus bedeuten würde.

    Als in den 80er Jahren der Nationalparkgedanke aufkam und verwirklicht wurde, gründete sich auf Juist unter der Federführung von Reiner Behrends die Wattenseglervereinigung „Soltwaters“, und es fanden Protestfahrten mit Booten statt, damit ein sinnvoller Kompromiss zwischen Naturschutz und Segelsport gefunden wurde. Das ist seinerzeit gelungen und funktionierte seitdem auch recht gut. Wichtigste Punkte waren neben der Möglichkeit des Trockenfallens die sogenannte Drei-Stunden-Regelung, wonach das Befahren der Schutzzonen im Wattenmeer in der Zeit von drei Stunden vor bis drei Stunden nach Hochwasser möglich ist. Der jetzt vorliegende Entwurf würden den Wassersport auf dem Wattenmeer quasi den Todesstoß versetzen. Weers: „Jeder Wassersportverein an der Küste und den Inseln wird betroffen sein, der eine mehr, der andere weniger. Daher fordere ich alle Vorstände auf, sich intensiv mit dem Entwurf zu befassen und zu reagieren.“

    Zitat ende.

    Quelle :

    http://www.juistnews.de/artikel/2021...ort-auf-juist/


    https://www.soltwaters.de/
    Geändert von supra (23.08.2021 um 16:39 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  2. #2
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    Haben die Juister, hier die Segler, noch immer nicht verstanden, dass Natur- und Umweltschutz wichtiger sind, wie die Ausübung des Segelsports? Die Klimakatastrophe ist im kommen, in China fallen tagtäglich Reissäcke um (Ursache: der Klimawandel) und diese alten weissen Männer wollen ein, ach so tolles Naturschutzgebiet verhindern! Emmmpppörrrend!
    Erst wenn wir nicht mehr Segeln, Motoren, Autofahren und konsumieren werden wir die Klimakatastrophe verhindern!

    P.S. Das Problem läßt sich sicher auch so lösen, dass man dem Verkehrsminister und einigen ausgewählten seiner Amigos ordentliche Spenden zukommen läßt!

  3. #3
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Haben die Juister, hier die Segler, noch immer nicht verstanden, dass Natur- und Umweltschutz wichtiger sind, wie die Ausübung des Segelsports? Die Klimakatastrophe ist im kommen, in China fallen tagtäglich Reissäcke um (Ursache: der Klimawandel) und diese alten weissen Männer wollen ein, ach so tolles Naturschutzgebiet verhindern! Emmmpppörrrend!
    Erst wenn wir nicht mehr Segeln, Motoren, Autofahren und konsumieren werden wir die Klimakatastrophe verhindern!

    !
    Ja , genau ! Durch die Ausweitung von Naturschutzgebieten , Befahrens- und Betretungsverboten verhindern wir den Klimawandel .
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  4. #4
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    Frischer Artikel YACHTonline :

    Deutsches Wattenmeer

    „Sind hier ohnehin schon in einer Segelwüste“

    Der Bundesverkehrsminister will das Segeln im Wattenmeer weiter einschränken. Die Betroffenen sehen ihr Revier in Gefahr und erheben scharfen Protest

    Ursula Meer*

    *• Publiziert vor 34 Minuten

    Kristina MüllerTrockenfallen im Wattenmeer: bald vielerorts verboten?

    Vor mehr als 30 Jahren wurde das Befahren des Wattenmeers in Deutschland zugunsten des Naturschutzes geregelt und eingeschränkt. Viele Bereiche dürfen nur von drei Stunden vor bis drei Stunden nach Hochwasser befahren werden; ankern und trockenfallen ist eingeschränkt erlaubt.

    Bis heute haben die damals eingeführten Schutzzonen Bestand. Diese zu erweitern und das Befahren weiter einzuschränken planen Ministerien in Bund und Ländern sowie die Nationalparkverwaltung als oberste Hüterin des Wattenmeers schon länger.

    Nun liegt der Entwurf einer neuen Befahrensverordnung aus dem Bundesverkehrsministerium vor, und die Vereine an der Küste laufen Sturm. Für sie stellen die Neuregelungen eine massive Einschränkung dar bei einer gleichzeitig nicht nachvollziehbaren Begründung für die Notwendigkeit.

    Am 16. August ging der 259-seitige Entwurf an die Verbände, die nun bis zum 13. September Zeit haben, Stellung zu nehmen.

    Und darum geht es: Die heutigen Beschränkungen regeln das Fahren und das Trockenfallen im Wattenmeer. Die bislang geschützten Bereiche sollen ersetzt und ergänzt werden durch sogenannte „Besondere“ und „Allgemeine Schutzgebiete“. In den „Besonderen Schutzgebieten“ (in den Karten dunkelgrün) wäre das Fahren ausschließlich in ausgewiesenen Fahrwassern erlaubt; eine Fahrt quer über das Watt wäre auch bei Hochwasser verboten.

    Eine Ausnahme bilden die gelben Linien, die als „traditionelle Wege“ weiterhin befahren werden dürften. In den „Allgemeinen Schutzgebieten“ (in den Karten hellgrün) dürfte jederzeit gefahren werden; die Drei-Stunden-Regelung entfiele.

    Das Trockenfallen wäre in allen grünen Bereichen verboten, bis auf die Stellen, die mit roten Punkten markiert sind.

    BMVIEinschränkungen für Segler im grünen Bereich: Planungen für Schleswig-Holstein...

    Im niedersächsischen Wattenmeer sind nicht mehr viele solcher Punkte vorgesehen – genau zwei. „Wir haben hier im Westen der Insel einen Platz im Watt, an dem seit Jahrzehnten die Schiffe der Norderneyer und Juister Segler vor Anker liegen dürfen. Der würde uns dann genommen“, sagt Olaf Weers, Vorsitzender des Segelklubs Juist.

    BMVI... und Niedersachsen

    Weers fügt hinzu: „Wir sind hier ohnehin schon in einer Segelwüste. Unsere Infrastruktur müssen wir uns Jahr für Jahr neu erkämpfen. Und nun sollen wir nicht einmal mehr nach Feierabend unsere Runden über das Watt drehen und auch mal trockenfallen dürfen.“ Zudem werde es den Insulanern erschwert, Besorgungen und Arztbesuche am Festland zu erledigen.

    „Wenn wir nicht mehr in direkter Linie über das Watt nach Norddeich dürfen, müssen wir über das Seegatt. Das kann für kleinere Boote bei bestimmten Wetterlangen sehr gefährlich sein.“ Für alle Insulaner gehe es um mehr als nur die Beschränkung der Freiheit in der Freizeitgestaltung. Daher hätten sein Verein wie auch die der Nachbarinsel Stellungnahmen an den Segler-Verband Niedersachsen geschickt. Zwei Tage blieben ihnen, das umfangreiche Papier zu sichten und zu kommentieren.

    Zu den anhörungsberechtigten Verbänden gehört auch Soltwaters e.V., die Interessenvereinigung der Wattfahrer. Gut 12.000 Mitglieder vertritt die Vereinigung. „Es soll ein ziemlich generelles Verbot, trockenzufallen, erlassen werden. Die Gründe dafür sind aber nicht nachvollziehbar. Es werden nur recht allgemein ‚Störreize‘ als potenzielle Gefahr für die Tierwelt im Wattenmeer genannt“, schildert Soltwaters-Vorsitzende Iris Bornhold.

    Dass das Wattenmeer ein einzigartiger und schützenswerter Raum sei, dafür stehe auch „Soltwaters“ und seine Mitglieder. „Es fällt schwer, die neuen Verbote zu akzeptieren, wenn es keine wirklichen Belege für eine Bedrohung der Tierwelt durch uns Segler gibt“, so Bornhold weiter. „Aktuell setzen wir uns intensiv mit dem Referentenentwurf auseinander, um eine Stellungnahme abzugeben. Parallel werden wir aber auch das Gespräch mit dem Ministerium suchen.“

    Tatsächlich liest sich die Begründung im Referentenentwurf für die neue Regelung eher wie ein verwaltungsrechtlicher Selbstzweck:*„ (…) das Befahren der Nationalparke mit Wasserfahrzeugen (wurde) (…) zuletzt (…) 1995 geregelt. Seither haben sich die Nationalparkgesetze der Länder geändert. Die Schutzziele wurden angepasst, die geschützten Gebiete deutlich erweitert. (…). Folglich berücksichtigen die Regelungen der derzeit geltenden Befahrensverordnung nicht die aktuellen Schutzziele und die Ausdehnungen der Nationalparke. Die entsprechenden Eintragungen von Nationalpark-Schutzzonen in den Seekarten sind ebenfalls nicht mehr aktuell. Zudem hat sich die Nutzung der Küstenverkehrsräume verändert (z. B. Verkehre zu Offshore-Windkraftanlagen), sodass die geltende Verordnung den Bedürfnissen der gewerblichen Verkehre nur in unzureichendem Maße Rechnung trägt.“

    Das Bundesverkehrsministerium wird die Stellungnahmen der anhörungsberechtigten Verbände – unter ihnen neben Wassersport- auch Umweltschutzverbände – sichten und den Entwurf gegebenenfalls überarbeiten; ob die Neuregelung generell noch zu verhindern ist, ist fraglich.

    „Es ist damit zu rechnen, dass eine wie auch immer geartete neue Befahrensverordnung kommen wird“, sagt Iris Bornhold. „Wir setzen alles daran, das Segeln und Verweilen im Wattenmeer nicht allein der Freude wegen, sondern auch aus Sicherheitsgründen weiterhin zu ermöglichen. Wir hoffen, dass unsere Stellungnahme Gehör findet.“ Mit ihr tun das Tausende Segler an den norddeutschen Küsten.

    Link zum Artikel ( u. a. mit Karten gesperrter Gebiete )
    https://www.yacht.de/aktuell/panoram...ung-wattenmeer
    Geändert von supra (24.08.2021 um 17:46 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  5. #5
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    .

    Im Binnenland :
    Da kommt der Bundesverkehr(t)sminister , getrieben von der Arbeitsbeschaffungsnot einiger aufgeblasener Behörden und dem EU Zwang zur Ausweisung weiterer Naturschutzflächen , Ausgleichsflächen daher .
    Er wandelt die Mittelgebirge , die deutschen Wälder , die Alpen in Naturschutzgebiete um . Wandern , Trekking , Kraxeln , Mountainbiking ist nur 3Std. vor und nach Mittag auf wenigen asphaltierten Wegen erlaubt .
    Bänke , Hütten , Rastplätze werden abgebaut .
    Verweilen an schönen Spots ist verboten .
    Der deutschecAlpenverein und alle Wandervögelvereine haben sehr wenig Zeit , in der Sommerpause , und , kurz vor den Wahlen (!), sich zu den Plänen zu äussern .

    Ich möchte keineswegs das dieser Thread in's Politische abgleitet .
    Ich stelle jedoch fest dass hier vieles nach Amigoversorgung kurz vor Ultimo und nach Generierung von " Erfolgen" kurz vor der Wahl stinkt .

    .
    Geändert von supra (24.08.2021 um 19:23 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  6. #6
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    Nööö, überhaupt nicht!! Der olle Scheuer tut was für die Natur, setzt sich für das Klima ein und seine regionale Folkloregruppe wird ihn dafür feiern und wählen.

  7. #7
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Nööö, überhaupt nicht!! Der olle Scheuer tut was für die Natur, setzt sich für das Klima ein und seine regionale Folkloregruppe wird ihn dafür feiern und wählen.

    Ja ja , Kopp in Sand stecken, sich durch bis zum Zynismus stilisierter Ironie inszenieren .
    Es gibt Menschen , Bürger , mündige Bürger mit Arsch in der Hose .

    Es gibt auch Manierismen darlegende Zeitgenossen .
    Von dir habe ich anderes erhofft , erwartet .
    Dein " Witzichkeit " ist nicht nur schwer verständlich , sie wird auch dem Thema nicht gerecht .
    Es geht hier um essentielle Dinge .Die , vielmehr der , will uns nahezu alles nehmen .
    Politik ist ein dreckiges , subtil manipulierendes Geschäft . Eigennutz . Zynischste Kopp in Sand Attitudec ist willfährige , sebstgefällige passive Unterstützung dieses asozialen , letztendlich der Sache kontraproduktiven Übels .
    Genug dieses " persönlichen " Exkurses . Positioniere dich .
    .
    Geändert von supra (24.08.2021 um 21:22 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  8. #8
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    Ja ja , Kopp in Sand stecken, sich durch bis zum Zynismus stilisierter Ironie inszenieren .
    Es gibt Menschen , Bürger , mündige Bürger mit Arsch in der Hose .

    Es gibt auch Manierismen darlegende Zeitgenossen .
    Von dir habe ich anderes erhofft , erwartet .
    Dein " Witzichkeit " ist nicht nur schwer verständlich , sie wird auch dem Thema nicht gerecht .
    Es geht hier um essentielle Dinge .Die , vielmehr der , will uns nahezu alles nehmen .
    Politik ist ein dreckiges , subtil manipulierendes Geschäft . Eigennutz . Zynischste Kopp in Sand Attitudec ist willfährige , sebstgefällige passive Unterstützung dieses asozialen , letztendlich der Sache kontraproduktiven Übels .
    Genug dieses " persönlichen " Exkurses . Positioniere dich .
    .
    Meine zynisch-ironischen Aussagen haben mich positioniert.
    a) das Erweitern/Neuschaffen von Naturschutzgebieten inkl. Durchfahrtverboten ist eine Kernforderung des Deutschen Naturschutzprogramms, was 17% der Bundesbürger in der Sonntagsfrage begrüssen (die FFF-Kiddies lasse ich aussen vor).
    b) das ist auch nix Neues!
    c) Natürlich ist die Schaffung eines neuen, zusätzlichen Naturschutzgebietes für die Sache nicht kontraproduktiv! In diesen Naturschutzgebieten erholt sich die Natur, Fauna und Flora können sich leichter und ungestört entwickeln.
    d) Die Tatsache, dass durch diese Massnahme Privatleute, Segler und Geschäftsleute mehr oder minder stark eingeschränkt werden, interessiert keinen Naturschützer, das ist der Preis der für eine bessere Umwelt zu bezahlen ist.
    Man kann nicht immer von Natur- und Klimaschutz schwadronieren, bei Umfragen Klimaschutz und Naturschutz als sehr wichtig einstufen. sondern muss auch mal zu den Konsequenzen stehen. Die Konsequenzen heissen Fahrverbote, Geschwindigkeitsreduzierung, CO2-Steuer, keine Ausbaggerung von Sportboothäfen, keine neuen Sportboothäfen etc. und damit hat der Bundesverkehrsminister genau das getan, was die Bevölkerung laut Umfragen immer will.

    Damit auch Du meine Position verstehst: Ich halte diese Idee dieses Regierungsmitglieds für Unsinn, aber es ist schlicht und ergreifend die logische Konsequenz die er aus den vielen Umfragen ableiten kann und die ihm Wahlstimmen bringen werden!!

  9. #9
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    Ich bin letzten Dienstag durchs Watt von Spiekeroog nach Wangerooge gesegelt. Am Strand von Spiekeroog am Südostende der Insel lagen ca 100 (!) Seehunde, die sich von uns offenbar kein bisschen gestört fühlten. Mehrere kamen bis auf weniger als 10 Meter an uns herangeschwommen, die waren sehr neugierig und zutraulich. Soviel zum Störfaktor Wattsegler...

  10. #10
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    Was regt ihr euch eigentlich so auf ?

    Ich segel da nun schon einige Jahrzehnte herum und finde keinen Anlass mich eingeschränkt zu fühlen.
    WaPo gibtˋs im Wattenmeer eh nicht mehr (Stationen in Emden und Wilhelmshaven) und wenn man mal am falschen Plätzchen fest kommt oder der Motor streikt ist das halt so.
    Zur Not die Werkzeugkiste ein wenig ausräumen, dem Impeller parat legen und n öligen Putzlappen in der Hand. Man sieht sie ja kommen.;-)

    Wer ist denn, nach den bisherigen Regeln (3 Std. vor und nach HW) schon mal „erwischt“ worden ? Ich bin mir sicher das die noch nie auch nur einen einzigen belangt haben.

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