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  1. #1
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    Standard Yacht vor Langeoog gekentert

    Ein Segler ist dabei umgekommen.
    Was für Wind- und Seebedingungen waren da?
    Was für ein Schiff hatten die drei?
    ___/)_/)____/)___

    Contrast 33 - Dirk

  2. #2
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    Ansicht | DGzRS Die Seenotretter

    Extrem starker Seegang mit Wellenhöhen bis zu vier Metern erschwerte die Suche.
    Gruss Gunnar

    Moderator Yacht-Forum

  3. #3
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    Ja, das steht in allen Pressemitteilungen. Aber nicht Windstärke, -richtung, Bootstyp, ...
    ___/)_/)____/)___

    Contrast 33 - Dirk

  4. #4
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    C9E25A88-BC5F-44BF-9EAF-BEFA325D5F82.jpgGugst Du WINDFINDER !!!
    Da kann man Daten/Messwerte aus vergangenen Tagen abrufen.
    Zum Unglückszeitpunkt herrschten gute 5 Bft. mit Böen über 7 Bft.
    Das Hochwasser war da um 15.04 Uhr.
    Der Notruf ging um 18.45 Uhr ein.
    Die Verunglückten sind also etwa Dreienhalb Stunden nach Hochwasser, bei vollem Strom nach draußen, in das Seegatt eingefahren.
    Und das auch noch bei Nordwind.

    Es herrscht also Wind gegen Strom.

    Starker Wind und starker Strom.

    Die stark veränderlichen Wassertiefen auf der Barre sind eh nicht tief. Da kann man bei Ebbe gut 3 Meilen vor den Inseln mitten in der Nordsee bequem stehen.
    3,5 Std. nach HW fehlt da schon ne Menge Wasser so dass sich weiß brechende Schaumwalzen, auch im Fahrwasser, bilden.
    Grundseen nicht ausgeschlossen.

    Das Unglück ist passiert weil die da rein wollten.
    Egal mit welchem Boot !!!
    Draußen wäre es unbequem gewesen, aber überlebbar.
    Das Unglück begann beim Ablegemanöver !

  5. #5
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    Standard

    Bei einem Toten wird es auf jeden Fall eine rechtliche Aufarbeitung der Verantwortlichkeiten geben. Untergehen kann man nur, wenn man keine Rettungsweste getragen hat. Wenn der Tote also nicht der Schiffsführer gewesen sein sollte, und irgendeiner muss als solcher bestimmt sein, kann es sehr ernst für diesen werden.

  6. #6
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    Ja, den Untersuchungsbericht wird es geben.
    Sehr ernst ist es für die beiden Überlebenden bereits jetzt.
    ___/)_/)____/)___

    Contrast 33 - Dirk

  7. #7
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    Zitat Zitat von Contrast33 Beitrag anzeigen
    Ja, den Untersuchungsbericht wird es geben.
    Sehr ernst ist es für die beiden Überlebenden bereits jetzt.
    Die BSU untersucht grundsätzlich keine Sportbootunfälle mehr. Ausgenommen, wenn die Boote gewerblich genutzt werden oder ... Erkenntnisse zu erwarten sind, die voraussichtlich zu einer Erhöhung der Sicherheit im Seeverkehr, insbesondere durch Verbesserung geltender Vorschriften oder Einrichtungen für die Seefahrt, beitragen können, ... Die BSU untersucht seit Jahren keine Sportbootunfälle mehr, denn die Unfallursachen wiederholten sich in einer Dauerschleife: Mangelnde Vorbereitung, keine Rettungsweste, nicht eingepickt, keine Seekarten, keine Navigationsmittel, Wetter unterschätzt, usw.
    Ob es für die Überlebenden ernst wird, hängt von den Ermittlungsergebnissen der Staatsanwaltschaft ab. War einer der Überlebenden der Skipper oder war es der Vermisste? Hatten die drei einen Bootsführer vor Fahrtantritt bestimmt?


  8. #8
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    Zitat Zitat von Contrast33 Beitrag anzeigen
    Ja, den Untersuchungsbericht wird es geben.
    Sehr ernst ist es für die beiden Überlebenden bereits jetzt.
    Wieso ? Die Überlebenden werden von der Polizei verhört, die versuchen dann den Unfall zu rekonstruieren. Dann geht die Akte zur Staatsanwaltschaft und die prüft dann, ob es zu einer Anklage kommt. Erst danach geht es vor Gericht.....
    Parallel dazu kann das Seeamt die Sache untersuchen und z.B. dem Skipper, wenn ihm ein Verschulden nachgewiesen werden kann, das Führen eines Sportbootes verbieten ! Den Bericht wirst Du nie sehen (Datenschutz)....

  9. #9
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    Standard

    Die Wichter Ee gilt als unbefahrbar. Das hindert abgebrühte Revierkenner mit geeigneten Booten bei leichtem Wetter nicht, sie trotzden zu durchfahren. Wir haben schon gesehen, wie eine Yacht nahe HW nach draußen segelte.
    Revierfremde sollten das Nadelör zwischen Norderney und Baltrum meiden.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  10. #10
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    Hallo Franz,
    es war wohl eher die Accumer Ee, die ist bei moderatem Wetter unproblematisch, auch mit ordentlich Tiefgang. Du meinst wahrscheinlich das Seegatt zwischen Baltrum und Norderney, das in der Tat als unbefahrbar gilt.
    Bei den Bedingungen, die am Unfalltag herrschten, war das Befahren der Accumer Ee aber auch Selbstmord...

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