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  1. #11
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    Zitat Zitat von didiundstulle Beitrag anzeigen
    Hallo Franz,
    es war wohl eher die Accumer Ee, die ist bei moderatem Wetter unproblematisch, auch mit ordentlich Tiefgang. Du meinst wahrscheinlich das Seegatt zwischen Baltrum und Norderney, das in der Tat als unbefahrbar gilt.
    Bei den Bedingungen, die am Unfalltag herrschten, war das Befahren der Accumer Ee aber auch Selbstmord...
    Stimmt
    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  2. #12
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    Zitat Zitat von Käptn Blaubär Beitrag anzeigen
    Die BSU untersucht grundsätzlich keine Sportbootunfälle mehr. Ausgenommen, wenn die Boote gewerblich genutzt werden oder ... Erkenntnisse zu erwarten sind, die voraussichtlich zu einer Erhöhung der Sicherheit im Seeverkehr, insbesondere durch Verbesserung geltender Vorschriften oder Einrichtungen für die Seefahrt, beitragen können, ... Die BSU untersucht seit Jahren keine Sportbootunfälle mehr, denn die Unfallursachen wiederholten sich in einer Dauerschleife: Mangelnde Vorbereitung, keine Rettungsweste, nicht eingepickt, keine Seekarten, keine Navigationsmittel, Wetter unterschätzt, usw.
    Ob es für die Überlebenden ernst wird, hängt von den Ermittlungsergebnissen der Staatsanwaltschaft ab. War einer der Überlebenden der Skipper oder war es der Vermisste? Hatten die drei einen Bootsführer vor Fahrtantritt bestimmt?

    Aber vielleicht würde dauerndes Wiederholen ja doch etwas bringen. Zumindest könnte es vielleicht die Politik auf den Plan rufen, um die Ausbildungs- und Ausrüstungsvorschriften zu verschärfen. Denn vielleicht haben die das schlicht gar nicht gewusst. Es gibt ja gerade wegen Corona viele Yacht-Neueinsteiger. Und da kann man sich schon mal aus Unwissenheit überschätzen, wenn man nie eine Ausbildung genossen hat, die auf solche Gefahren hinweist.
    Es gibt kein schlechtes Wetter - nur schlechte Kleidung.

  3. #13
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    Zitat Zitat von Wetterbote Beitrag anzeigen
    Aber vielleicht würde dauerndes Wiederholen ja doch etwas bringen. Zumindest könnte es vielleicht die Politik auf den Plan rufen, um die Ausbildungs- und Ausrüstungsvorschriften zu verschärfen. Denn vielleicht haben die das schlicht gar nicht gewusst. Es gibt ja gerade wegen Corona viele Yacht-Neueinsteiger. Und da kann man sich schon mal aus Unwissenheit überschätzen, wenn man nie eine Ausbildung genossen hat, die auf solche Gefahren hinweist.
    Die Politik hat schon entschieden: Das Schiffsunfalluntersuchungsgesetz wurde, auf internationaler Ebene so geändert, dass Sportbootunfälle nicht mehr von der BSU (MAIB (UK), BEAmer (F), OEFAN(B) etc.) untersucht werden sollen. Dafür müssen jetzt die Untersuchungen von Seeunfällen schneller vorangehen, daher die vielen "Vorläufigen Unfallberichte" der BSU.

    Sportbootunfälle werden auch heute noch untersucht, u.zwar von der Wasserschutzpolizei und, wenn Verletzte oder Tote vorliegen, durch die Staatsanwaltschaft.
    Im Übrigen sind die Unfallursachen "Leichtsinn", "Schlechte Törnvorbereitung", "Alkohol und Drogen", "Unaufmerksamkeit" etc. allen Verkehrsteilnehmern (Straße, See) sehr wohl bekannt.
    Wer mit offenen Augen durchs Leben läuft wird wissen, dass schärfere Ausbildungsvorschriften gegen diese Unfallursachen nicht weiter helfen.

    Aber es stimmt schon, es sind einfach zu viele Segler da, schärfere Ausbildungs- und Prüfungsregelungen würden schon helfen, die Marinas zu entvölkern, damit man auch nach 16:00 noch einen Liegeplatz (im Urlaub) bekommt.
    Geändert von 2ndtonone (04.09.2021 um 00:55 Uhr)

  4. #14
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    Hallo,

    man kann auch nicht gerade behaupten, dass Flachstellen unter Bootsfahrern kein Thema sind.
    Nur die wenigsten wissen davon nichts.


    Peter

  5. #15
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen

    Sportbootunfälle werden auch heute noch untersucht, u.zwar von der Wasserschutzpolizei und, wenn Verletzte oder Tote vorliegen, durch die Staatsanwaltschaft.
    Ja, aber leider werden diese Berichte normalerweise nicht veröffentlicht - zumindest nicht so einheitlich und umfassend wie jene der BSU. Ausserdem haben sie im allgemeinen das Ziel, einen Schuldigen zu finden, nicht das Unglück in Zukunft zu vermeiden.

    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Im Übrigen sind die Unfallursachen "Leichtsinn", "Schlechte Törnvorbereitung", "Alkohol und Drogen", "Unaufmerksamkeit" etc. allen Verkehrsteilnehmern (Straße, See) sehr wohl bekannt.
    Wer mit offenen Augen durchs Leben läuft wird wissen, dass schärfere Ausbildungsvorschriften gegen diese Unfallursachen nicht weiter helfen.
    Ja, wir betrachten das als Leichtsinn, weil wir die Konsequenzen (hoffentlich) hätten abschätzen können. Aber wer das Handwerkszeug dazu nie gelernt hat - zum Beispiel das Einschätzen des Wetters - dem mache ich in so einem Fall nicht mal einen grossen Vorwurf. Mit dem Auto fahre ich schliesslich auch dann noch nach Hause, wenn es draussen horizontal regnet. Fahrsicherheitstrainings für Neulenker sind ja z.B. auch vielerorts vorgeschrieben.

    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Aber es stimmt schon, es sind einfach zu viele Segler da, schärfere Ausbildungs- und Prüfungsregelungen würden schon helfen, die Marinas zu entvölkern, damit man auch nach 16:00 noch einen Liegeplatz (im Urlaub) bekommt.
    Deshalb bin ich jetzt noch unterwegs - In Anholt bequem längsseits anlegen und so...
    Es gibt kein schlechtes Wetter - nur schlechte Kleidung.

  6. #16
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Hallo,

    man kann auch nicht gerade behaupten, dass Flachstellen unter Bootsfahrern kein Thema sind.
    Nur die wenigsten wissen davon nichts.


    Peter


    Flachstellen in Mühlenteichen unterscheiden sich von den wandernden Sänden (Barren) vor den Gatten erheblich. Nur die wenigsten wissen davon.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  7. #17
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    Zitat Zitat von Wetterbote Beitrag anzeigen

    Deshalb bin ich jetzt noch unterwegs - In Anholt bequem längsseits anlegen und so...
    War ich gestern auch noch! Warst du das mit dem Adidas-Boot?

  8. #18
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Flachstellen in Mühlenteichen unterscheiden sich von den wandernden Sänden (Barren) vor den Gatten erheblich. Nur die wenigsten wissen davon
    Hallo,

    was irrelevant ist.
    Weder die Wahl zum "Ententeich" wird unter den Voraussetzungen bestehen noch die genaue Lage der Barre weiterhelfen, wenn der Kurs da rüber sein soll.


    Peter

  9. #19
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    Zitat Zitat von Wetterbote Beitrag anzeigen
    Ja, aber leider werden diese Berichte normalerweise nicht veröffentlicht - zumindest nicht so einheitlich und umfassend wie jene der BSU. Ausserdem haben sie im allgemeinen das Ziel, einen Schuldigen zu finden, nicht das Unglück in Zukunft zu vermeiden.
    Wer hat die Berichte denn gelesen?? Sportbootfahrer wissen in der Regel doch garnicht was die BSU ist und tut. Man regt sich nur auf, wenn die Yacht die "Fehlurteile" der BSU benennt. Erinnerst Du Dich noch an den Unfall zwischen einem amerikanischen Segler und einer Fähre vor Fehmarn ? Laut BSU hatte der Segler nur Fehler gemacht (sollte inkompetent sein, obwohl er Kapitän in der US Navy war). Die Seeamtsverhandlung ergab dann, dass auf der Brücke der Fähre die geballte Inkompetenz versammelt war und das Ausguck halten nicht als Pflicht der Brückenbesatzung angesehen worden war.
    Grundsätzlich ist festzustellen, dass die BSU immer mit der Beurteilung von Sportbootunfällen einfach überfordert war und wenn da die Berufsschifffahrt mit involviert war, dann hatte die Berufsschifffahrt immer Recht!
    Ich bin heilfroh, dass man die Untersuchung der Sportbootunfälle der BSU abgenommen hat. In den Seeämtern gibt es stets Beisitzer, die die Lage der Sportboote und ihre Pflichten und Möglichkeiten viel besser kennen und einschätzen können.

    Ja, wir betrachten das als Leichtsinn, weil wir die Konsequenzen (hoffentlich) hätten abschätzen können. Aber wer das Handwerkszeug dazu nie gelernt hat - zum Beispiel das Einschätzen des Wetters - dem mache ich in so einem Fall nicht mal einen grossen Vorwurf. Mit dem Auto fahre ich schliesslich auch dann noch nach Hause, wenn es draussen horizontal regnet. Fahrsicherheitstrainings für Neulenker sind ja z.B. auch vielerorts vorgeschrieben.
    Das Einschätzen des Wetters ist eine Erfahrungssache. Erfahrung sammelt man nur, wenn man 'rausfährt. Früher, ich rede von den späten 70iger Jahren, fuhr man als Anfänger mit den frisch erworbenen Scheinen auch einfach los und wir segeln heute noch!!
    Dieser ganze Blödsinn von "Fahrsicherheitstrainings" ist doch nur der "German Angst" geschuldet.
    Columbus ist ja sogar ohne Befähigungszeugnis losgesegelt, hat sich "vernavigiert" und ist trotzdem zurückgekommen!!


    Deshalb bin ich jetzt noch unterwegs - In Anholt bequem längsseits anlegen und so...
    Deswegen segel ich früher in der Saison, wenn auch niemand sich auf Anholt blicken läßt :-)
    Im Sinne des Klima- und Umweltschutzes wäre ich für eine Segelbootquote und Führerscheinquote auf der Ostsee !!

  10. #20
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    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen
    War ich gestern auch noch! Warst du das mit dem Adidas-Boot?
    Was ist ein Adidas-Boot? Aber nein, ich war am letzten Sonntag da, aktuell bin ich in Aarhus.
    Es gibt kein schlechtes Wetter - nur schlechte Kleidung.

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