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  1. #11
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    Zitat Zitat von x1367 Beitrag anzeigen
    Jupp, da braucht's die teurere Variante mit Klett.
    Nein , der Schlitten des leichten Schwingschleifers ist rechteckig . Das Patch wird mittels Klemmen an Front und Heck auf dem Rechteck fixiert .
    Lässt man das Patch auf einer Längsseite überstehen, falzt es leicht um , kommt man in Ecken. Es bedarf für billigsten , leichtesten Schwingschleifer keines Kletts .
    Es ist ja auch so , Exzenterschleifer sind effektiv , sie nehmen viel ab , viel Staub . Weil die Farv oft giftig , muss sie via Löcher im Teller mittels zusätzliche Staubsauger abgesaugt werden . Ein gutes Zubrot für die Industrie .
    Die Industrie schwatzt uns bewusst und gezielt den teuren Overkill auf.

    Wir gehen zurück . Sanftes aufrauen mittels Schwingschleifer langt für eine Aussenhaut , Bordwand , whatever , jedenfalls überlassen. Schnöde Coronamaske langt .
    U- Schiff , wir machen selbiges nass . Kein Staub , kein zu inhalierendes Gift .
    Und das mit billigstem , leichtesten, schnöden Schwingschleifer und Scotch adäquater Körnung . Wir wollen , zwecks besserer Haftung , doch nur anschleifen. Anschleifen!
    Es mag mag sich ein Jeder selbst erdenken welche Ausrüstung dafür wirklich notwendig ist .
    Exzenterschleifer , zugehöriger Staubsauger mt allem Schischandüdel , systembedingte Pads mit Extralöchern ... 1000€ sind da schnell verbraten .
    Festo . Unhandlich und schwer das ganze Geraffel . Die persönliche Sicherheitsausstattung , insbesondere für das mit diesen Geräten übliche Trockenschleifen kommt noch obendrauf .
    Ich glaube die günstigsten Schwingschleifer liegen bei 40€.

    Genug jetzt .
    Ich habe aus meiner Praxis geplaudert . Ich will weder missionieren , noch überzeugen.
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  2. #12
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    Vielen Dank für die Antworten.

    Habe ich das richtig verstanden? Nach Kärcher und Spaten mit dem Scotch einmal übers gesamte Unterwasserschiff und dann eine neue Schicht Antifouling drauf? Hält das denn? Hält jedes Antifouling? Oder muss es speziell VC17M-kompatibel sein? Und wenn jedes geht, welches sollte ich nach Eurer Erfahrung für den geplanten Einsatzort (Liegeplatz Süßwasser, ab und zu ein paar Tage bis maximal zwei Wochen Nordsee) verwenden?
    Grüße
    matze

  3. #13
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    Nein , der Schlitten des leichten Schwingschleifers ist rechteckig
    Richtig, meine Aussage bezog sich auf den Exzenterschleifer. Der Sander bietet da viel mehr Möglichkeiten.

  4. #14
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    Zitat Zitat von didiundstulle Beitrag anzeigen
    Nach Kärcher und Spaten mit dem Scotch einmal übers gesamte Unterwasserschiff und dann eine neue Schicht Antifouling drauf? Hält das denn? Hält jedes Antifouling? Oder muss es speziell VC17M-kompatibel sein? für den geplanten Einsatzort (..) verwenden?
    Ja. Ja. Nein. Ja. Ja.

  5. #15
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    1. Mit dem Hochdruckreiniger das noch nasse U-Schiff von Schleim und Glibber befreien
    2. Mit einem Spaten die Seepocken abstechen
    3. MIt nassem Schleifvlies das U-Schiff nochmals reinigen und gleichzeitig anschleifen . Nass , weil dadurch eine aufwendige, unhandliche und teure Absauganlage entfällt. ZIEHE DIR Gummihandschuhe an und tape sie an den weissen Schutzoverall . So läuft dir das Wasser , welches du ab und an aus einem lütschen Eimer zufügst nicht bis in die Achseln . Einen allerbilligsten Schwingschleifer bekommst du meines Wissens ab 40€
    4. Das U- Schiff abwaschen, abspritzen, trocknen lassen
    5. VC17M auftragen , es ist für dein Revier geeignet

    Ob VC17M in den Niederlanden zugelassen ist , es man dort auftragen darf weiss ich nicht . Liegt dein Schiff jedoch in Deutschland in der Werft und du trägst das Antifouling hier auf , gibt es keine Probleme .
    Das selbe Antifouling zu nehmen ist der sicherste und schnellste Weg .

    Laut Hersteller braucht VC17M vor einem Neuautrag nicht angeschliffen, angeraut werden . Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass der Hochdruckreiniger nie allen Bewuchs herunterbekommt . Diesen hartnäckigen Algen rückt man allermeist mit einer Bürste zuleibe wenn das Schiff noch nass ist . Diese Arbeit ist zeitraubend und anstrengend . Werden viele Schiffe nacheinander gekrant , verbietet sich diese Arbeit aus Zeitgründen .
    Dieses Schrubben macht man hinterher lieber alleine , in Ruhe und wesentlich weniger schweisstreibend mit Schwingschleifer und Schleifvlies .

    Nimmst du ein anderes Antifouling muss erst geklärt werden ob es sich mit dem VC17M verträgt , evtl. ein Primer notwendig ist, das ganze VC17M runter muss......
    Geändert von supra (09.09.2021 um 17:34 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  6. #16
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    Prima, vielen Dank!

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