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  1. #41
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    Zitat Zitat von P.Leo Beitrag anzeigen

    Ich habs auch spasseshalber Durchgerechnet, bei Gefälle knapp >9,3% bis maximal 12,4% wäre die Kombi theoretisch slipbar, ausreichende Länge/Tiefe der Bahn vorausgesetzt.
    Cool, dieser Elan, dieser Wille zur Genauigkeit. Wieviel sind das in Grad und Minuten?
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  2. #42
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    Auszug Homepage der Peïsowerft ; Peïso 30 :

    "Profilruder mit Vorballance, Edelholzpinne.

    Kiel:
    Kiel aus Gußeisen 67 - 77 - 100 oder 120 cm oder Hubkiel (Aufpreis), 2x Rostschutzgrundierung, 2x Antifouling.

    Kajüteneinrichtung:
    kompletter Kajütausbau inkl. Polsterung (Sonderwünsche möglich), Kajütboden-Teppich (auf Wunsch Mahagoni), Wassertank ca. 80 l, 2 Spülen und Druckwasserpumpe, Bordnetzschalttafel (ohne Batterie) mit Sicherungsautomaten und allen Innenleuchten."


    Ich ordere den Mahagoni-Teppich.
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  3. #43
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    Hey Leute,

    nochmals Danke an eure Ideen.

    Ich war am WE noch ein bisschen an einem See unterwegs, und habe dort die Segler etwas interviewt, und habe mich nun (Mehr- oder minder - es liegt an euch, eure Erfahrungen zu folgenden Kielformen anzubringen) für eine grobe Richtung entschieden, es kommen momentan mal folgende Kielformen für mich in Frage:
    -Flügelkiel
    -Kielschwert
    -Hubkiel
    -und Kimmkiel

    ich denke mit diesen würde ich auch in den von mir angepeilten Binnengewässern recht gut fahren, da ich auch mit dem Tiefgang spielen könnte, um besser in die Häfen rein zu kommen, ausserdem bietet vll das eine oder andere Modell eine etwas angenehmere Innen-(Steh-)höhe, um nicht geduckt laufen zu müssen, aber die maximalen 4m Höhe auf dem Trailer nicht zu überschreiten.

    Zu euren Anmerkungen möchte ich noch wie folgt sagen:
    Das Boot soll nicht für Wochenend-Trips genutzt werden (ausser es liegt bereits im Wasser), sondern jeweils von zu Hause aus starten.
    Von meiner Seite aus spricht auch nichts dagegen, das Boot ein Wochenende vor dem Törn zu Wasser zu bringen, und am Wochenende nach dem Törn wieder ab zu holen. Hätte auch den Vorteil, dass ich keinen Standplatz für den Trailer brauch, sondern dieser zu Hause steht.
    (Und die erwähnte Zeitnot mit Frauchen nicht zu Buche schlägt xD)

    Beim (von mir gewünschten - falls möglich) slippen ging es nur um das rein - nicht zwingend um das raus.

    Machospielzeug und pubertäre Phase...
    Jaaa, was soll ich sagen, ist man erwachsen, leistet man sich die Kinderträume.
    Wobei bei mir mehr der Weg das Ziel ist. Der Umbau/Wiederaufbau hat bei meinen Projekten immer weit mehr Spass gemacht, als das "haben". Und "Spass muss sein" - Hobby ist Hobby, und nicht Lebensinhalt (okay, bei manchen vll schon)
    Ich muss mich selber nicht zu Ernst nehmen. -Niemanden versuchen zu beeindrucken, indem ich schwafel schwafel weit aushole, die quinta Essentia so ausschweifend wie möglich unter bringe, um so kompetent wie möglich rüber zu kommen, statt faktisch klar auf den Punkt zu kommen, und das höflich.
    Nein, ich bin nicht "dein Kunde" denn bei so einem auftreten/Beratung wäre ich nach der 2. Frage kopfschüttelnd davon gelaufen.
    (Keine Anspielung auf fehlende Fach-Kompetenz, sondern ausschliesslich Soziale Kompetenz)

    Dementsprechend scheue ich auch nicht diesbezüglich

    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    [....] oben verlinkten Peiso, allergeringste Streckung, ist das Ding totaler Murks. [...]
    zu Fragen: Was ist begrifflich die "Streckung" ? Ist das der Lateralplan?

    Der Begriff ist mir echt nicht geläufig.

    Grüße

  4. #44
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    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  5. #45
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    Krasses Geschreibe hier...
    @P.Leo: Wenn ich Du wäre, würde ich mir erstmal irgendeine Kiste kaufen, die trailerbar ist. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Probier einfach ein Schiff aus, dann wirst Du fetstellen, was Dir gefällt und was nicht. Und wenn Du mit dem Kompromiss nicht leben kannst, dann verkaufe die Kiste und such Dir mit den neu gewonnenen Erfahrungen eine andere.

    Grüße
    matze

  6. #46
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    Hallo P.Leo

    " Was ist begrifflich die "Streckung" ? Ist das der Lateralplan?" #P.Leo

    Die Streckung ist das Verhältnis von Länge zu Breite.
    z.B bei 9m Länge und 3m Breite ergibt das eine Streckung von 3 (zu 1)
    je grösser die Streckung, umso geringer ist der Widerstand im Wasser.

    Gruss
    Horst

  7. #47
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    in dem zusammenhang woodpecker, ist allerdings nicht schlankheit des bootes in seinen abmessungen länge und breite, sondern nur die des kiels/schwertes gemeint

    also die länge ist dann die tiefe, die breite die länge,
    die streckung des lateralplan sozusagen, wie schlank der lateralplan nach unten ragt, wenn man es so ausdrücken möchte

    und ja es hat was mit einem teil des wasser-widerstandes und daraus folgend u.A. mit kreuzeigenschaften zu tun, und damit für manche die segeln können erheblich auch mit spass,

    für andere die sowas wie stehhöhe besitzen möchten spielt sone streckung meist eher weniger eine rolle... die wollen sich selber unter deck stehend ausstrecken können was auch so seine vorteile haben mag

    beim ersten trailerschiff würde ich die spezialformen flügel-kiel und kimm-kiel aussen vor lassen und mir ein schiff mit kielschwert oder hubkiel raus suchen


    grins
    haribo
    Geändert von haribo (27.09.2021 um 16:19 Uhr)

  8. #48
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    Als erstes solltest Du Dir klar werden, ob Du mit einem geilen Gespann zum Segeln fahren willst, die enormen Möglichkeiten Deines Zugwagens nutzen willst, oder ob es Dir in erster Linie ums Segeln geht. Erfolge bei einem Punkt mindern zwangsläufig den Spaß bei den anderen.
    Wie Dir die alten Hasen hier zu erklären versuchen, kann man nicht alles haben - viel Geld und schöne Kinder is´nich`. Klar gibt es brauchbare Kompromisse, es sind allerding immer Kompromisse. Beneteau baute vor vielen Jahren die FirstClass Serie, z.B.
    https://www.inautia.de/schiff-neu-cr...152514570.html.

    Zur Streckung, die bezieht sich auf den Lateralplan:
    Marchaj sagt, dass ein tief reichender Lateralplan erheblich mehr Seitenkraft (Auftrieb) liefert als ein langer. Die Fläche ist von geringer Bedeutung, wirkungsvoll ist beim Verhältnis von Tifgang zur Fläche in erster Linie die Tiefe und das Profil.

    Such Dir eine Dose, von der alle sagen, die segelt gut und die gut zu trailern ist. In ein, zwei Jahren bist Du dann in der Lage zielführende Fragen zu stellen.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  9. #49
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    Ein Flossenkiel , ein Schwert , ein Rudeblatt , eine Tragfläche--alles Profile ( auch wenn sie unprofiliert, sprich eine Platte).

    Die Strecke von der Wurzel bis zur Sohle eines Kiels , analog bis zu äussersten Ende (Wingtip) einer Tragfläche, bezeichnet man als ( Profil)Länge.

    Die Strecke von de Vorderkante ( Leading Edge) eines Profils bis zu dessen Hinterkante ( Trailing Edge) heisst ( Profil)Tiefe.

    Was die Profildicke ist sollte klar sein.

    Aero- und Hydrodynamiker haben sich schon sehr früh auf diese Begriffe geeinigt.

    Es ist nicht verwunderlich das Jachteigner die Begriffe " Tiefe" und "Länge" eines Kiels durcheinander werfen.

    Als Eselsbrücke , vielmehr damit auch das Gegenüber weiss vovon man spricht , kann man die Prefixe " Profil--" oder "Kiel--" nutzen.

    Für die Berechnung der Streckung ( Aspect Ratio) , sowie des Aufriebs-Widerstand-Ratios ( Lift Drag Ratio) werden jedoch grundsätzlich die Bezeichnungen des Profils herangezogen.

    Ein einfaches Bild samt vereinfachter Erklärung:

    Ein Segelflugzeug hat Tragflächen mit höchster Streckung. Es fliegt weiter ( eigentlich besser) als ein Gleiter mit Stummelflügeln.

    Maßgeblich verantwortlich dafür ist die Sinkrate und natürlich der Widerstand des Profils. Erstere bezeichnet man beim Segelfahrzeug als Driftwinkel.

    Ein Kiel geringster Streckung hat einen hohen Driftwinkel. Man könnte den jetzt Kompensieren indem man das Profil dicker macht , also mehr Auftrieb ( Lift) generiert.

    Dieses dickste Profil (siehe Peïso) erntet aber auch mehr Widerstand , zum einen durch mehr benetzte Fläche, zum anderen durch den grundsätzlich hohen Anströmwinkel dieses Profils geringster Streckung. Auch der induzierte Widerstand am Tip ( Randwirbel) ist verhältnismäßig sehr groß --mehr Profiltiefe am Tip, zusammen mit großer Profildicke, bedeutet max. große Randwirbel. Tragflächen sind nicht umsonst zum Tip hin zugespitzt)

    Damit Niemand in diese Falle tappt entwickelte man das Lift Drag Ratio, das zusammen mit dem Aspect Ratio, ein gutes Tool ( auch für den Laien) darstellt die Güte eines Anhangs, eines Profils zu beurteilen.

    Zu Franzens " Dose" , eine Solche habe ich oben verlinkt.
    Geändert von supra (27.09.2021 um 18:50 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  10. #50
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    Um der zwangsläufig folgenden Sprachverwirrung vorzubeugen noch ´was aus dem Archiv (hatten wir alles schon mal) Die First Class ist ein Schwenkkieler.

    Gruß Franz
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    halber Wind reicht völlig

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