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  1. #11
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    welcher name/heimathafen steht denn heute auf dem boot?

  2. #12
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    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    welcher name/heimathafen steht denn heute auf dem boot?
    Aktuell kein Heimathafen. Das Boot war schon lange nicht mehr im Wasser vermute ich.

    @1367: Ja, den Bremer Yachtclub habe ich schon angeschrieben, aber leider noch keine Antwort erhalten. Als Vorbesitzer tauchen da Namen auf wie Reinhard Nickel und Ulrich Görsch, allerdings haben die das Boot 1969 gekauft...da wurde ich grad erst geboren. Und ich seh grad...Weser-Yacht Club-Bremerhaven, nicht Bremen. :/ Da muß ich wohl nochmal nachhaken und korrigieren. Da hatte das Boot sogar einen Standerschein (was immer das ist?). Oder ist hier jemand aus Bremerhaven in diesem Verein? Das wäre aber ein großer Zufall.
    Geändert von Stephan969 (04.11.2021 um 14:30 Uhr)

  3. #13
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    Zitat Zitat von Stephan969 Beitrag anzeigen
    Aktuell kein Heimathafen. Das Boot war schon lange nicht mehr im Wasser vermute ich.

    @1367: Ja, den Bremer Yachtclub habe ich schon angeschrieben, aber leider noch keine Antwort erhalten. Als Vorbesitzer tauchen da Namen auf wie Reinhard Nickel und Ulrich Görsch, allerdings haben die das Boot 1969 gekauft...da wurde ich grad erst geboren. Und ich seh grad...Weser-Yacht Club-Bremerhaven, nicht Bremen. :/ Da muß ich wohl nochmal nachhaken und korrigieren. Da hatte das Boot sogar einen Standerschein (was immer das ist?). Oder ist hier jemand aus Bremerhaven in diesem Verein? Das wäre aber ein großer Zufall.
    Der Standerschein erlaubt einem Schiffseigner den Stander, also die Vereinsflagge zu führen, u.z. unter der Saling oder im Masttop. Damit drückt der Schiffseigner seine Mitgliedschaft und Verbundenheit zu seinem Verein aus und demonstriert, dass sein Schiff in dem entsprechenden Verein registriert ist (Schiffsregister des Vereins).
    Gerade wegen des Standerscheins, der direkt mit der Vereinsmeierei verbunden ist, wirst Du hoffentlich die Geschichte Deines Schiffes erforschen können!
    Lang lebe der Club-Blazer, die silberne Vereinsnadel, der Stander und die Mütze mit Vereinsabzeichen!!

    P.S. Da es in Moskau mit Sicherheit zu Stalins Zeiten keinen Segelklub gab, würde ich dazu tendieren mich in England zu erkundigen. Wenn Churchill, die Queen, Prinz Phillip oder andere wichtige Personen der Öffentlichkeit mit dem Schiff gesegelt sind, dann werden sie auch dort im Verein gewesen sein. Für die königlichen Hoheiten wird der Royal Forth Yacht Club, bzw. dessen Yachtliste wichtig sein!! Viel Spass!!

  4. #14
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    Zitat Zitat von Stephan969 Beitrag anzeigen
    Oder ist hier jemand aus Bremerhaven in diesem Verein? Das wäre aber ein großer Zufall.
    Nee, aber der WYC2 (= BHV) hat mal - AFAIR in den 1980ern oder 1990ern - eine Chronik erstellt, hak' da mal nach. Vielleicht finde ich sie bei mir auch noch im Regal.

  5. #15
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    Hast Du beim FKY schon mal nachgefragt, ich denke die sind in den Themen Refit und Historie, und wie man an informationen kommt ziemlich hilfreich
    https://forum.fky.org/

  6. #16
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    Zitat Zitat von x1367 Beitrag anzeigen
    Wenn das Boot aus Bremen kommt, dann frag doch da mal im Verein nach. Oder starte einen Aufruf im "Sportschipper", der Zeitschrift des Fachverbands Segeln Bremen. Bei den Stichworten 1980er und Australien fällt mir Utz Müller-Treu von der Ochtum mit seiner Frauken ein, aber das Foto bringe ich damit nicht zusammen. @supra - Du bist wohl näher dran, fällt Dir da was / wer ein?
    Sonst bin ich da bei @2ndtonone
    Etwas herausfinden über die Historie dieses Schiffes könnte ich, aber, wofür? Das Schiff ist extrem verbastelt, mit dem ursprünglichen Look hat es nichts mehr gemein ( siehe u. a. Fenster im Aufbau). Das Schiff hat keinerlei historischen Wert, noch dazu ist es nahezu ein Wrack.
    Ich weiss, das ist hart.
    Ich würde in den Eimer nahezu garnichts investieren , ihn max.eine Saison bis zum Gnadenschuss totreiten.

    Utz Müller-Treu, soetwas hätte er sich, auch damals , also Mitte def 70er, niemals zugelegt.

    Das obige Schiff war in seiner Grundkonstruktion, für damals, sicher ein gutes Fahrtenschiff, ein früher Wattenkreuzer. Nun aber ist es tot, es wird nie wieder "gut" , es ist unbrauchbar, einfach nur noch kosten- und arbeitsintensiv--und das für immer.

    P.S.
    Ich habe mir das Foto des Schiffes nochmals angeguckt.
    Ich zähle die offensichtlichen Fakten auf:
    --ein nachträglicher Bugkorb der über den Bugspriet geht
    --ein nachträglicher Seezaun.
    --das Schiff war ursprünglich gaffelgetakelt , der Mast steht darum weit vorn. Es gibt drei Rüsteisen ( Püttings) , zu Beginn hatte das Schiff weder Achterstag noch w Bugspriet. Das Rigg hatte ursprünglich Pardunen, Preventer ( Backstagen für Gaffelriggs auf 3/4). Das war damals üblich.
    --der Lack am Mast ist ab, der jetzige Mast ist für nachträgliche Hochtakelung , für ausgeglichenen Segellateralplan kam desdewegenst der Bugspriet hinzu
    --anscheinend reichte diese Modifikation für guten Trimm nicht aus, so nagelte man einen Kiel unter das Schiff
    --am Ruderblatt hat man Jahrzehnte nichts gemacht
    --den Aufbau hat man verlängert, ihm eine neue Scheibe gegeben , man hat eine feste feste Sprayhood draufgepappt
    --am Aufbau ist der Lack ab
    --durch den Gfk Überzug auf der Aussenhaut kucken die Planken durch --da hat sich etwas " gesetzt"
    -- das Schiff kann durch seine Spantform , und das hohe Gewicht, die Vorteile des tiefen Kiels nicht nutzen. Es ist krank.
    --es gibt nur ein Foto, das ist gut
    --man kann mit einem Elektrohobel und großem Stecheisen die Gfk- Aussenhaut abschälen. Osterfeuer sind in rd. 5 Monaten
    --ich höre lieber auf
    Geändert von supra (05.11.2021 um 01:16 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  7. #17
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    Ähnlich, allerdings schon mit Hochtakelung, dementsprechend Achterstag und kein Bugspriet:
    https://www.yachtsportmuseum.de/such...tails/RISS-329
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  8. #18
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    Supra, #16 ist dein bisher bester Beitrag!

    Wie sagt der weise Cowboy: Wenn dein Pferd tot ist; steig ab!
    Tschüß, Bronsky

    Rennyachten kreuzen gut, Kreuzeryachten rennen nicht

  9. #19
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    @Supra: Der Link zum Jollenkreuzer ist tatsächlich sehr nah dran an der Bootskonstruktion. Und vielen Dank, das ist ja wirklich schon ein sehr umfangreiches Gutachten. Dafür war ja dieser Treat gedacht, um eine Entscheidung zu treffen, was man machen kann und was man machen sollte oder eben besser nicht. Ich hoffe ja, man kann dem Boot evtl. noch das eine oder andere Jahr mehr entlocken , aber mal schauen. Die merkwürdigen Zusatzaufbauten aber werden in jedem Fall wegfallen. Beim Segeln will man ja eben Wind und Wellen spüren und sich nicht in einem Gewächshaus davor verstecken. Vielleicht hat ein Voreigner das Boot vornehmlich zum Kaffeekränzchen im Hafen genutzt, statt zu fahren?!
    In jedem Fall bleibt jetzt das GFK drauf und wird noch nachgebessert, um das Boot wieder seetüchtig zu machen.
    Vielen, vielen Dank für all die KONSTRUKTIVEN Hinweise und Empfehlungen. Super!!!

  10. #20
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    ein wenig frage ich mich schon wiso so viele hellseher hier aus einem einzigen bild auf unsichtbare schäden schliessen können,
    die können alle vorhanden sein aber es kann auch anders sein, wer hat denn hier eigene erfahrung mit 95 jahre alten eichenplanken?
    oder kann per foto durch polyester scanen welche materialien wirklich verbaut wurden? oder wie der zustand des mastes ist,

    fals das schiff tatsächlich grosse reisen gemacht haben sollte wäre seine geschichte alleine deswegen schon interessant, also den riss und werft oder voreigner herauszufinden lohnt sich, auch wenn andere mängel den weiterbetrieb nicht geschickt erscheinen lassen mögen, und diverse umbauten gruselig aussehen... ist wirklich jemand vor >50 jahren mit einem kielschwerter(?) weiter als nach helgoland gesegelt?

    ich würde mich über weitere bilder freuen, innenaufnahmen auf denen man ggfls. auch konstruktionen erkennt, wrangen/spanten etc

    arthur tiller und küstenjollenkreuzer aus königsberg sind sicherlich schon eine gute such-richtung, tiller hat bücher geschrieben in den zwanziger und dreissiger jahren da kann man sicherlich einiges vergleichen und ggfls. ausschliessen

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