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  1. #11
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    also second, in der wirklichkeit sieht das so aus:
    nur die leisure 17SL ist wirklich atlantic tauglich, die 23 nur als küstenkreuzer
    das liegt an der positionierung der kombüse... nur bei der 17 ist der kocher im ruhigen stampf-centrum angeordnet und rollt die suppe nicht heraus, echt jetzt
    http://www.leisureclubholland.nl/Bro...der%201996.pdf

  2. #12
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    Ich habe viele Jahre Erfahrung mit Rollgroß auf Charteryachten in HR und GR.
    In 2019 haben wir uns entschieden eine SO 37 zu kaufen, ein "MUSS" war hier ein Lattengroß, -> kein Rollgroß!

    Ich hab in Griechenland in den Mast steigen müssen, da sich das Rollgroß nicht kpl. ausrollen ließ. War kein Problem bei dem ruhigen Wetter, aber bei 5-6 Bft. möchte ich da nicht rauf. Großsegel rauf und runter geht immer, beim Rollgroß....?

    Dies ist aber nur meine persönliche Meinung. Bei Charteryachten ok, auf unserem eigenen Schiff möchte ich kein Rollgroß.
    Leisure 17
    Skippi 650C - GER 65 / Hobie Cat 14 / Nacra 5.2

  3. #13
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    Wir sind totale Anfänger und haben bisher nur 2 x Bavarias mit Rollgross gechartert. Danke für den Tipp, wir werden uns mal bei diesen Firmen umsehen.

  4. #14
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    Zitat Zitat von olivermi Beitrag anzeigen
    Wir sind totale Anfänger und haben bisher nur 2 x Bavarias mit Rollgross gechartert.
    Ihr wollt ein Vademekum für euch komplett Unbekanntes dass ihr (noch) nicht definieren könnt?
    Mmh...von faktisch nahezu Nix zu Blauwasser, dabei all necessary options, later added options inclusive.
    Solch Pflichtenheft, sofern es denn überhaupt zustande kommt, würdet ihr von eurer Basis heraus, die den Erfahrungen einiger Kompetenzträger widersprechen, eh nicht akzeptieren.
    Sorry.
    Erfahrungen, darauf beruhende individuelle Entscheidungen kann man weder googeln, noch in Foren abfragen. Anders: ohne Maße gibt es kein maßgeschneidertes Schiff. Mit eurer "weichesten" Konfektionsgröße , "qualitativ" und stumpf xxl, gibt es keinen eurem " schwammigen" Anliegen adäquaten Anzug.

    Euch haben gecharterte Bavarias gefallen? Ihre Technik ( Rollsegel) und ihr Interieur sagten euch zu?
    Mein erstes Auto, ein Käfer, war damals für mich das Maß der Dinge , unübertrefflich. Heisst es in diesem Fall " unübertreffbar"?

    Ein dem gemeinen Charterkunden genehmigt Cjarterschiff hat ein anderes Lastenheft als ein Eignerschiff für Langfahrtsegler, Blauwassersegler

    Jeanneaus, Beneteaus, natürlich geht auch mit diesen Schiffen Blauwasser. Sie sind allergrößtenteil nich explizit dafür ausgelegt. Ihr wollt , nein , braucht ein Schiff , ein sturdy Schiff für zwei Personen, keinen mit max. Kojen , Kabinen , Rollgroß ,bestückten Charterbomber für Daytrips im Mittelmeer. Kuckt bei Trans-Ocean was für Schiffe , samt Hardware , dessen Mitglieder segeln. Ihr möget euch dort ewentüll an eine Benchmark heranarbeiten , diese für euch angleichen, stutzen, " strecken" , mit ein bis zwei " Lernschiffen" Erfahrungen erarbeiten?
    https://www.trans-ocean.org/
    Vernünftig handeln wir, wenn wir die Extrema vermeiden.
    Geändert von supra (24.11.2021 um 02:08 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  5. #15
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    Chapeau Supra, du kannst ja offensichtlich auch ganz anders! Vorsichtig, vernünftig argumentieren - nicht nur erschlagend niedermezelnd…
    Danke dafür!
    Grüße Volker

  6. #16
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    Ich möchte #14 nichts hinzufügen.

    Gegen die derzeitige Massenware ist nichts zu sagen. Sie ist den Bedürfnissen des 80%-Seglers angepasst mit Schwerpunkt auf den Chartermarkt oder auf sportliche Ambitionen.

    Das wollt Ihr doch gar nicht, oder?

    Ihr wollt mit kleiner Crew lange Reisen unternehmen, was wollt ihr mit...
    - vielen Kojen
    - für Motorfahrt optimierte Auslegung
    - bequeme Segelführung
    - modernem Erscheinungsbild
    - ....

    Wir haben viele Jahre sportliche Jeanneaus gesegelt, Massenware (bedingt), und wir waren hochzufrieden. Wir hatten allerdings nicht vor unser Leben auf Blauwasser zu verbringen, aber monatelang auf dem Schiff leben schon.

    Was die Ausrüstung betrifft, so ist weniger oft mehr. Nur Teile die nicht vorhanden sind gehen nicht entzwei. Selbst auf eine Rollfock würde ich verzichten, vom Rollgroß ganz zu schweigen. Wie wechselt man mit kleiner Crew das Vorsegel welches in einer Kiep eingeführt ist? Eine Stagreiterfock lässt sich leicht handhaben und ein Groß mit gut funktionierendem Patentreff ist unübertroffen.

    Braucht man den Komfort den man zuhause gewohnt ist? Dann sollte man zuhause bleiben oder Kreuzfahrten buchen. Jahrelange Körperpflege mit Salzwasser schadet nicht (im Gegenteil), wozu einen Wassermacher? Solarstrom scheint heutzutage unverzichtbar zu sein, obwohl ich nicht weiß, ob das komplett Elektronikgedöns wichtig ist, wenn man tagelang den Kurs hält, und fernsehen is´sowieso nich´
    Also schön spartanisch, und der Rest in bester Qualität. Schaut Euch hier mal um: https://www.boot24.com/werft/koopmans/

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  7. #17
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    Zitat Zitat von Leisure17 Beitrag anzeigen

    ... Ich hab in Griechenland in den Mast steigen müssen, da sich das Rollgroß nicht kpl. ausrollen ließ. War kein Problem bei dem ruhigen Wetter, aber bei 5–6 Bft. möchte ich da nicht rauf. Großsegel rauf und runter geht immer, beim Rollgroß ....?

    Dies ist aber nur meine persönliche Meinung. Bei Charteryachten ok, auf unserem eigenen Schiff möchte ich kein Rollgroß.
    Ich bin pro Jahr ca. 10 Wochen als Skippertrainer in Kroatien mit verschiedenen Schiffen tätig.
    In meinen 40 Jahren auf See (Küstenbereich) habe ich bei Rollgroß einen Qualitätswandel beobachtet. Das Rollgroß ist nach meiner Meinung besser als sein Ruf. Leider wird es meist falsch bedient, was dann zu Problemen führt.
    Ein Hauptproblem sehe ich im Großbaum. Wenn der in geringerem Winkel als 90° zum Mast steht, entsteht beim Einrollen überschüssiges Tuch am Achterliek. In der Folge führt das dann zu einem Überschlag des Achterliekes und in der Folge, dass das Segel im Spalt verklemmt und zu einem Stau im Mast. Das Problem kann man jetzt noch vergrößern, indem man mit viel Kraft an der Winsch versucht, das Segel dennoch zu setzen oder bergen.
    Meine Empfehlung:
    - Vor Veränderung der Segelfläche den Baum in der Höhe 90° zum Mast stellen.
    - Starkes killen des Segels vermeiden, indem ein leichter Amwindkurs gefahren wird. Dabei glättet der Wind das Tuch am Rande des Spaltes und erleichtert ein faltenfreies Bergen.
    - Die Person an der Winsch muss sich auf das Achterliek konzentrieren. Sobald sich dieses überschlägt, ist der Vorgang rückgängig zu machen und zu wiederholen.
    Seit ich mich an diese Regeln halte, hatte ich keinerlei Probleme mit dem Rollgroß.
    Im Charterbetrieb sind auf den Kielyachten Lattengroß und auf den Kat ein Rollgroß die Ausnahmen. Man muss nehmen, was man kriegt.
    Am eigenen Schiff stellt sich die Frage nach der Crew. Bei schwacher Besetzung würde ich aus Sicherheitsgründen auch auf Lattengroß, aber mit Einleinenreff/Patentreff setzen.
    Du bezeichnest dich als Anfänger. Ich denke das ist zu früh für ein eigenes Schiff, wenn du dabei keine/wenig Fehler machen willst.
    Ich würde dir empfehlen vorerst einmal noch einige Erfahrungen zu sammel. Sieh nach bei Mitsegelgelegenheiten und Hand gegen Koje. Dabei sollten auch Blauwasserrouten enthalten sein, um deine eigenen Erfahrungen zu sammeln.
    Wenn du ein gebrauchtes Schiff kaufst, musst du unbedingt einen sehr guten Sachverständigen beiziehen. Ein gebrauchtes Schiff kann lebensgefährliche Schwachstellen haben, die ein normaler Mensch nicht findet!!!
    Ich hatte einen Kielschaden, wo ein erster Sachverständiger die Hauptschäden nicht gesehen hat. Das Schiff wurde nach Reparatur der vom ersten SV festgestellten Schäden, von einem zweiten SV begutachtet und für NICHT SEETAUGLICH eingestuft.
    Zu diesem Thema gäbe es viel zu schreiben...
    Geändert von Rud1 (02.12.2021 um 16:01 Uhr) Grund: Ergänzung
    Handbreit
    Rud1
    ---------------------------------------------
    https://sailing.czaak.at

  8. #18
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    Zitat Zitat von Rud1 Beitrag anzeigen
    Ich bin pro Jahr ca. 10 Wochen als Skippertrainer in Kroatien mit verschiedenen Schiffen tätig.
    I
    - Vor Veränderung der Segelfläche den Baum in der Höhe 90° zum Mast stellen.
    - Starkes killen des Segels vermeiden, indem ein leichter Amwindkurs gefahren wird. Dabei glättet der Wind das Tuch am Rande des Spaltes und erleichtert ein faltenfreies Bergen.
    - Die Person an der Winsch muss sich auf das Achterliek konzentrieren. Sobald sich dieses überschlägt, ist der Vorgang rückgängig zu machen und zu wiederholen.
    Wie meinst Du das - wenn sich das Achterliek überschlägt ?

  9. #19
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    Ich denke, er meint das aufgerollte Achterliek im Mast auf der Rolle. Rollt es sich sauber auf, geht es wie eine Spiralei mmer weiter runter.
    Ist der Grossbaum durch die Dirk o.ä. nicht im 90° sondern einem kleinerem Winkel zum Mast, kann das Achterliek beim Segelaufrollen nach oben wandern und und legt sich da über die vorherige Windung. Da wirds dann um einiges dicker.
    Gruss Gunnar

    Moderator Yacht-Forum

  10. #20
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    Zitat Zitat von segelgunnar Beitrag anzeigen
    .......... nicht im 90° ..... Winkel zum Mast,........
    Dem Anfänger wird es wurscht sein, dass der Baum ständig im rechten Winkel zum Mast stehen muss (oder peinlich genau wieder eingestellt werden muss), später wird ihn das stören. Hinzu kommt dass Rollsegel nur mit Motorunterstützung (ebenso wie bei den ach so praktischen LeasyJacks) gesetzt werden kann.

    Sobald die Fender verstaut sind rauscht das Vorsegel nach oben, im Hafen, spätestens in der Hafenausfahrt ( bei günstiger Windrichtung das Groß) und der Motor ist aus. Beim Anfänger erst wenn er die freie Fläche in Größe des Saarlands für sich hat. Aber der Anfänger bleibt nicht immer Anfänger, es sei denn er gewöhnt sich an so´n Lulli.

    Wie Rud schon sagt, die Rolltrümmer sind im Laufe der Jahre viel besser geworden und funktionieren ganz gut solange sie noch relativ neu sind und dem Gelegenheitssegler ist die Segelbedienung wie bei der Waschmaschineneinstellung schon recht. Aber irgendwann möchte er doch die beste Leistungsfähigkeit und Trimmbarkeit genießen wollen - oder er gewöhnt sich an die Unzulänglichkeiten.

    Für den Charterbetrieb mag das Rollgroß das Mittel der Wahl sein, für den Zweck den der TS anstrebt nicht.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

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