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  1. #21
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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    Wie meinst Du das - wenn sich das Achterliek überschlägt ?
    Anbei 2 Bilder:
    Rollgroß stressfrei1.jpgRollgroß stressfrei2.jpg Grafik
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  2. #22
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    Zitat Zitat von segelgunnar Beitrag anzeigen
    Ich denke, er meint das aufgerollte Achterliek im Mast auf der Rolle. Rollt es sich sauber auf, geht es wie eine Spiralei mmer weiter runter.
    Ist der Grossbaum durch die Dirk o.ä. nicht im 90° sondern einem kleinerem Winkel zum Mast, kann das Achterliek beim Segelaufrollen nach oben wandern und und legt sich da über die vorherige Windung. Da wirds dann um einiges dicker.
    Genau! Siehe auch Grafik dazu.
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  3. #23
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    Ist nun mehr potentiell anfällige Technik auf kürzeren Tripps mehr, oder weniger Technik für längere Schläge mehr, besser?
    Ist ein Problem bei max.vier Charterwochen im Mittelmeer besser durch geringe Distanz zum Servicepoint verschmerzbarer als selbiges Problem weit draussen ,irgendwo. Ist dieses Problem, weil bei drastischeren Umständen , fernab von Hilfe, essentieller?
    Ist weniger für manch Programm, manch " Konsumenten" mit ihm unwissentlich potentiellen Problemen mehr?
    Bindereff.
    Geändert von supra (03.12.2021 um 00:17 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  4. #24
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Dem Anfänger wird es wurscht sein, dass der Baum ständig im rechten Winkel zum Mast stehen muss (oder peinlich genau wieder eingestellt werden muss), später wird ihn das stören. Hinzu kommt, dass Rollsegel nur mit Motorunterstützung (ebenso wie bei den ach so praktischen LeasyJacks) gesetzt werden kann. Sobald die Fender verstaut sind rauscht das Vorsegel nach oben, im Hafen, spätestens in der Hafenausfahrt ( bei günstiger Windrichtung das Groß) und der Motor ist aus. Beim Anfänger erst wenn er die freie Fläche in Größe des Saarlands für sich hat. Aber der Anfänger bleibt nicht immer Anfänger, es sei denn er gewöhnt sich an so´n Lulli.
    ... nur bei Segel bergen oder Reffen ist die richtige Spannung am Achterliek wichtig zur Vermeidung von Falten (wichtiger als die 90°).
    ... nur mit Motorunterstützung??? Nicht unbedingt. Genua raus, AmWindkurs, Rollgroß raus funktioniert auch ohne Motor. Letzten Endes dürfte es aber egal sein, ob du den Motor vor- oder nach dem Groß abschaltest. Fürs Reffen bei AmWindkurs ist aber kein Motor notwendig.
    Nebenbei ist segeln im Hafen in Kroatien verboten. Das kann Strafen setzen!

    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Wie Rud schon sagt, die Rolltrümmer sind im Laufe der Jahre viel besser geworden und funktionieren ganz gut solange sie noch relativ neu sind und dem Gelegenheitssegler ist die Segelbedienung wie bei der Waschmaschineneinstellung schon recht. Aber irgendwann möchte er doch die beste Leistungsfähigkeit und Trimmbarkeit genießen wollen - oder er gewöhnt sich an die Unzulänglichkeiten.

    Für den Charterbetrieb mag das Rollgroß das Mittel der Wahl sein, für den Zweck den der TS anstrebt nicht.

    Gruß Franz
    Es ist schon einige Jahre her, dass ich beim Chartern nach einem Lattengroß verlangt habe. Heute hab ich das aufgegeben, da ziemlich aussichtslos. Aber ich fahre mehr als die Hälfte meiner Törns/Skippertraining ohnedies mit dem Kat. Dort habe ich mein Lattengroß. Arbeiten am Mast bei unruhiger See sind dort auch weniger riskant als auf der Monohull. Wie immer macht die Übung den Meister.
    Gruß Rudi
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  5. #25
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    Als erfahrener Segler mag man sich auf alle Unwägbarkeiten moderner Technik einstellen.
    Anfänger hingegen folgen den Versprechungen moderner Technik, Versager sind vorprogrammiert.
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  6. #26
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    "keep it simple stupid" stimmt auch beim Segeln.
    Die Frage ist für jeden aber, wie simple er seinen Törn gestalten will oder kann.
    Bei ausreichender Konsequenz landen wir vermutlich in einem Einbaum
    (siehe Lindemann, Wallnöfer)
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  7. #27
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    KISS
    Keep it simple, stupid. Oft verwechselt, angewendet bei/ mit bequemeren, jedoch faktisch und technisch anfälligeren Features.
    KISS bedeutet: weniger ist mehr.

    Mit Lindemanns Faltboot , dessen Atlantiküberquerung , hat das nichts zu tun. Sein Ansinnen war ein anderes.
    Wallnöfer kenne ich nicht.
    Einbaum? Ich empfehle: " Die Reisen des Kapitän Voss" . Er hat mit einem Indinianerkanu, Einbaum? , " Tilikum" .... jedenfalls hat er mir kleinsten Schiffen um 1900 DIE Welt umsegelt. Keine Technik.
    Geändert von supra (03.12.2021 um 00:43 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  8. #28
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    Zitat Zitat von Rud1 Beitrag anzeigen
    Genau! Siehe auch Grafik dazu.
    Danke,
    anschauliche Grafik...
    wie war der Spruch: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte"?
    Ich hab nur aus meiner Erfahrung versucht, zu beschreiben
    Gruss Gunnar

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  9. #29
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    Ich kann Moody 35 empfehlen. Es ist ein großartiges Boot zum Segeln und hat viele Funktionen. Ich besitze vor ein paar Jahren eines, aber ich habe es aufgrund der finanziellen Situation bereits verkauft.

  10. #30
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    Zitat Zitat von olivermi Beitrag anzeigen
    Hallo,

    danke für die Antworten. Wir wären dann doch lieber mit einer Bavaria oder Jeannau Sund Odyssey unterwegs. Das Rollgross möchten wir gerne für den persönlichen Komfort.

    Hätte nicht jemand eine Idee oder Tipp dazu?
    *Hüstel* - blauwassertauglich......

    Wenn ihr Lust auf fortwährende Reparaturen habt? Blauwasserausrüstung auf eine Jeanneau zu bauen kostet bei einer 40 Fuss zwischen 20 und 40.000,- wenn man nichts selber machen kann. Die Hälfte wenn man es kann. Die Stangenboote sind per se nicht für Langfahrer gebaut. Von den Möglichkeiten wie auch der Qualität.

    Ein wenig im Mittelmeer ok. Die Barfußroute auch ok. Zurück wird es dann schon spannender. In nördliche Gefilde oder gar so richtig Blauwasser.... legt das "Träumchen" lieber erstmal zur Seite und segelt unterschiedliche Bootsklassen und Alter. Wenn ihr dann immer noch mit einer Jeanneau für 75K all in um die Welt wollt, dann bitte :-). Oder ihr bleibt einfach im Mittelmeer, Ostsee usw. Küstennah. Ist auch toll und man kann auch da jahrelange Erlebnisse genießen.

    Gegen Rollgroß spricht erstmal nix. Außer vielleicht der gute alte Spruch: Was kaputt gehen kann geht auch kaputt! Komfortabel ist das natürlich. Ich würde aber eher einen Rollbaum nehmen. Da kommt man im Falle eines Falles besser ran. Aber eine Blauwasseryacht in den preislichen Regionen bedient das Groß am Mast. Völlig unkomfortabel aber vollkommen sturdy. Viel Spaß beim wechseln der Schoten oder Fallen auf den 2 Winschen bei den däm... german cupper Layouts wenn Du an die Leine in Lee musst aber grad 6 Meter Welle und 8 Bft. Wind pullern und Du leider eh ans Rad musst weil der unterdimensionierte Autopilot spätestends bei -20° (das ist nicht die Temperatur) ausgefallen ist und Du noch 3.500 SM vor Dir hast. Ach ja, für ne Windfahne ist an ner Badeplattform eben kein Platz :-)

    Und warum so viele Rollmasten gekauft werden? Weil so viele Leute lieber motoren als zu segeln. Selbst mit Rollgroß.

    Aber um das mal pro aktiv zu unterstützen:

    https://www.boat24.com/en/sailboats/...detail/486640/

    + neue Segel = 10K
    + Solar oder Windkraft = 3K
    + Watermaker = 4K
    + Motorüberholung = 2K
    + Elektrik Überholung = 5K
    + Windpilot = 4K

    Geld weg!

    + Versicherung
    + Maintenance (min. 8K / Jahr) einkalkulieren
    + Boot ist nicht versteuert. Also nach 6 Monaten EU wird die MwSt. fällig
    + Gebühren vor Ankern, im Hafen, Panamakanal, NOK. Einklarieren...

    Also kann fast gehen wenn ihr das Boot etwas billiger bekommt. Und es ist ne Jeanneau! :-)

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