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  1. #31
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    belastet man im 2. (od 3.) reff den baum erheblich mehr auf biegung als ungerefft?
    immerhin hat die schot zum dann reff-schothorn ja einen erheblichen hebel
    er sieht aus wie fast rechtwinklig abgeknickt, (nicht durchgebrochen)
    und die knickstelle passt am ehesten zu einer reff-horn-position

    https://radiofiji.com.fj/wp-content/...f-1024x576.jpg

  2. #32
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    Hmh - das Schothorn wandert zwar etwas nach vorn. Aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die paar 10cm ( vlt. max 1m) zu einer baumgefährdenden Biegebelastung führen können. Da sind die Schotführungen über dem Niedergang ja viel schlimmer.

    Ich denke auch, dass da etwas den Baum in der Mitte festgehalten haben könnte - so etwas wie eine nachträglich angebaute Bullenstander weil man an die Baumnock nicht mehr ran wollte/konnte, weil zu weit außen.

    Das nächstschwächere Glied ist dann das Tau oder der Umlenkpunkt vorn ( man will ja auch eine Halse fahren können ohne nach vorn zu müssen ) oder die Klemme oder der Baumnockbeschlag ...

    Will sagen - auch der Bullenstander hat seine Nachteile ( auch wenn die Vorteile oft überwiegen ).
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  3. #33
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    bleibt wirklich merkwürdig:
    im 3. reff wärs weiter vorne, aber ja auch die fläche viel kleiner

    das achterne baumende ist eindeutig nach BB abgeknickt, und bisher spricht die wind und kursrichtung nicht dafür dass sie vor der halse auf STB bug waren

  4. #34
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    Noch etwas. In der Nachricht, mit der die Frau des Verunglückten und die Freundin ihre Bekannten über das Unglück informierten, heißt es:
    "alors qu’il venait de prendre la barre pour son quart de nuit". Das wird korrekt übersetzt: "als er gerade das Ruder für seine Wache übernommen hatte", muss aber nicht wörtlich genommen werden, sondern kann bedeuten, dass er gerade die Wache übernommen hat. Weiter heißt es: "Philippe, der im Cockpit war, konnte ihn halten, damit er nicht ins Wasser fiel." Das wäre sicher nicht nötig gewesen, wenn Max hinter dem Steuerrad gesessen oder auch gestanden hätte.

    Wenn ich nachts ins Cockpit komme, um die Wache zu übernehmen, dann orientiere ich mich erst mal und spreche mit dem, den ich ablöse, über die Situation und den Kurs. Dabei stehe ich meist neben dem Steuerstand und halt mich dort fest (oder schnalle mich bei heftigem Wetter mit meinem Lifebelt an). Jedenfalls könnte mich dort bei einer Patenthalse der Baum treffen. Ich werde aber nie sofort das Ruder übernehmen, wenn ich die Wache ablöse. Und ich gehe davon aus, dass andere Segler sich ähnlich verhalten.

    Da der Baum den Segler Max getroffen hat, stand Max währen der Patenthalse aufrecht im Cockpit. Ob der Baum schon vorher gebrochen war, ist für die Verletzung nicht von Bedeutung. Dass man aus den unscharfen Bildern des gebrochenen Baumes auf den Grund für die Patenthalse schließen kann, bezweifle ich. Die einfachste Erklärung bleibt ein Steuerfehler während der Wachablösung.
    Rüm hart - klaar kiming

  5. #35
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    auf den grund einer halse kann man aus bildern nicht schliessen können... aber über den grund/ursache der verbiegung des baumes in eben diese richtung kann man versuchen nachzudenken...

    ausweichmanöver wäre auch denkbar, da fahren ja etliche kreuzfahrer entlang, meinschiff 1 wäre einige stunden schneller vor ort gewesen wenn sie ihrer ursprünglichen route länger gefolgt wären... sie drehten erstmal richtung palma ab, und erst später wieder zurück zum abbergeort

  6. #36
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    nun treibt das nächste boot steuerlos auf dem atlantic, ne grosse hanse, kein gutes arc-jahr

  7. #37
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    Insbesondere wenn man das mit dem zu Ende gehenden TJV oder Mini-Transat vergleicht. Da sind kaum Ausfälle zu sehen und die 2..3, die große Schäden (Mastbruch) hatten , haben es jeweils eigenständig in den nächsten Hafen oder in's Ziel geschafft. Schiffsaufgaben gab es meines Wissens überhaupt nicht.

    So viel zum Thema der "zu leicht gebauten" Hochsee-Renner sowie "Harakiri-Solisten/Duolisten".

    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    nun treibt das nächste boot steuerlos auf dem atlantic, ne grosse hanse, kein gutes arc-jahr
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  8. #38
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    hanses 588 werbung:
    Sportlich-dynamische Agilität vereint sich mit hocheleganter Ästhetik. Erstklassig dimensionierter, individueller Raum atmet emotionale Freiheit. Innovativste Technik garantiert intuitives Easy Sailing. Eine brillant gedachte Yacht, die Lust auf Meer macht.

    ja was denn noch?

    ob da eigentlich jemand an bord abwägt sich dynamisch-emotional-easy-brilliant treiben zu lassen, nehberg war doch auch langsamer als eine flaschenpost unterwegs und schrieb dann ein buch drüber

  9. #39
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    Nachdem ich gelesen hatte "after the yacht’s starboard side steering on the twin-wheel Hanse 588 broke", versuchte ich, etwas über die Technik der Ruderanlage bei der 588 zu erfahren, hab' aber auch nichts anderes als die von haribo beschriebene sinnlose Werbung gefunden. Wenn dann auf dem Atlantik das "intuitive Easy Sailing" nicht mehr funktioniert, sondern es bei Windstärke 7 - huch - etwas ungemütlich wird, gibt man die mehr als eine halbe Million Euro teure Yacht einfach auf.
    Rüm hart - klaar kiming

  10. #40
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    da brauchst du etwas eleganten humor um aus den erstklassigen ersatzteilen dir ein emotional atmendes bild der konstruktion zu agilitieren
    https://hanse.boatoon.com/de/shop/ca...20Zubeh%C3%B6r
    das ruder hat einen recht kurzen schaft, brilliant sorgt sowas manchmal easy für hochdynamische-kraft in den lagern,
    runterscrollen bis chain und wire, und dir dann irgendwo im netz bilder anschauen auf denen die dingi-garage individuell herumelegantiert,
    letztlich 5/8" ketten und 5-6mm seile irgendwie um die garage herumgeleitet, das einzelne spatenruder selbst muss wohl mittig unterhalb der garge gelagert sein, die endansteuerung/quadrant oder hebel hab ich noch nirgends gesehen
    mein erster eindruck ist dass man ziemlich irgendwo hineinklettern müsste, obwohl die backskiste könnte ja auch mit freiheitlicher stehhöhe aufwarten?

    hatten die wassereinbruch?

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