Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
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    Grüßt euch zusammen!

    Meine 30 Jahre alte Contest 33 braucht dringend einen neuen Lack an Deck und Aufbau. Das Gelcoat ist ausgekreidet und rissig (kleine cracks, die nicht bis ins Laminat reichen). Die größeren Haarrisse wurden gesäubert und mit Epoxy gespachelt. Soll ich mit 1-k Lack lackieren (leichter zu verarbeiten, elastischer) oder mir die Arbeit mit einem 2-K Lack machen (langlebiger und fester). Ist der 1-K Lack überhaupt strapazierfähig genug an Deck? Was soll ich tun?
    --
    tonga

  2. #2
    Registriert seit
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    Standard

    Original von tonga:
    Grüßt euch zusammen!

    Meine 30 Jahre alte Contest 33 braucht dringend einen neuen Lack an Deck und Aufbau. Das Gelcoat ist ausgekreidet und rissig (kleine cracks, die nicht bis ins Laminat reichen). Die größeren Haarrisse wurden gesäubert und mit Epoxy gespachelt. Soll ich mit 1-k Lack lackieren (leichter zu verarbeiten, elastischer) oder mir die Arbeit mit einem 2-K Lack machen (langlebiger und fester). Ist der 1-K Lack überhaupt strapazierfähig genug an Deck? Was soll ich tun?
    --
    tonga

    Hallo Tonga,

    einen 1-K Lack der als Decksfarbe belastbar genug ist kenne ich nicht. Auch 2-K Lack ist da nur ein schlechter Kompromis. Auf den Laufflächen würde ich nach einer geeigneten Beschichtung (z. B. Treadmaster o. ä.) suchen. Diese Beschichtungen basieren oft auf Polyurethan und sind erheblich dicker als jede Lackierung. Außerdem sind sie trittsicher, während jede Lackierung sich bei Nässe in eine Rutschbahn verwandelt. Im Palstek 01/02 ist ein Artikel zum Thema. Für die vertikalen Flächen ist 1-K Lack geeignet. 2-K Lack ist schwer zu verarbeiten und die Ergebnisse sind abhängig von Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Das ist etwas für den Profi mit Lackierkammer. Bei allen Lacken wird die Oberfläche nur dann wirklich glatt und glänzend, wenn man mehrere Schichten lackiert und dazwischen schleift.

    Gruß

    Alexander

  3. #3
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    115

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    Original von Rheinsegler:
    Original von tonga:
    Grüßt euch zusammen!

    Meine 30 Jahre alte Contest 33 braucht dringend einen neuen Lack an Deck und Aufbau. Das Gelcoat ist ausgekreidet und rissig (kleine cracks, die nicht bis ins Laminat reichen). Die größeren Haarrisse wurden gesäubert und mit Epoxy gespachelt. Soll ich mit 1-k Lack lackieren (leichter zu verarbeiten, elastischer) oder mir die Arbeit mit einem 2-K Lack machen (langlebiger und fester). Ist der 1-K Lack überhaupt strapazierfähig genug an Deck? Was soll ich tun?
    --
    tonga

    Hallo Tonga,
    sicher hat Alexander recht, wenn er sagt, 2K-Lack ist schwierig zu verarbeiten. Dennoch ist es gut möglich, glatte Oberflächen damit zu erzielen.
    Seinen Vorschlag, Treatmaster zu verlegen, kann ich aus Erfahrung nicht befürworten. Zunächst benötigst Du hierfür einen glatten Untergrund. Im Laufbereicht entlang der Reling sind jedoch häufig geriffelte oder strukturierte Oberflächen, sodaß ein sauberes und problemloses Verkleben nur sehr schwer möglich ist. Was ist ausserdem mit den verbleibenden Flächen? Die mußt Du m. E. mit 2K-Lack streichen. Auch eine Beschichtung mit Colean (ist aber erheblich zeitaufwendiger und teuerer käme in Frage.

    Nach meinen Erfahrungen -und das kannst Du auch in vielen Yachthäfen selbst überprüfen- entstehen bereits nach kurzer Zeit an den Kanten des Treatmasters Macken, die sehr unansehnlich sind. Manchmal halten die Ecken nicht und das Material verbiegt sich unansehnlich.
    Ein Austausch von Treatmaster-Flächen ist aber wegen der 2K-Kleber sehr schwierig, da Du die alten mehr oder weniger nur mit professionellem Gerät abschleifen kannst.

    Da ich auch vor der Überlegung stehe, das Deck zu streichen, steht für mich nach reiflicher Überlegung fest, daß ich das mit 2K-Lack durchführe.
    Frage:
    Wer kann denn Tips geben, wie und mit welchem Werkzeug man geriffelte /strukturiertes GFK entfettet und etwas anschleifen kann?

    Crashsegler



    Der erwähnte 1-K Lack der als Decksfarbe belastbar genug ist kenne ich nicht. Auch 2-K Lack ist da nur ein schlechter Kompromis. Auf den Laufflächen würde ich nach einer geeigneten Beschichtung (z. B. Treadmaster o. ä.) suchen. Diese Beschichtungen basieren oft auf Polyurethan und sind erheblich dicker als jede Lackierung. Außerdem sind sie trittsicher, während jede Lackierung sich bei Nässe in eine Rutschbahn verwandelt. Im Palstek 01/02 ist ein Artikel zum Thema. Für die vertikalen Flächen ist 1-K Lack geeignet. 2-K Lack ist schwer zu verarbeiten und die Ergebnisse sind abhängig von Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Das ist etwas für den Profi mit Lackierkammer. Bei allen Lacken wird die Oberfläche nur dann wirklich glatt und glänzend, wenn man mehrere Schichten lackiert und dazwischen schleift.

    Gruß

    Alexander


    --
    Crashsegler

    [ Dieser Beitrag wurde von Crashsegler am 18.12.2001 editiert. ]

  4. #4
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    ]

    [ Dieser Beitrag wurde von heklaus am 04.01.2003 editiert. ]

  5. #5
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    Original von heklaus:
    hi Tonga ,
    Mach mal einen Versuch mit 1K Farbe (2K Primer)
    SIGMA - Contour -PU Hochglanz (ca.55,-DM 2,5kg!)
    wenn nötig Primer Disbon 492 EP (ca.26-.Dm 1kg)
    im(Maler-Fachhandel)

    Gruß heklaus


    Sind das farben für den Yachtbereich???? Wenn nicht lass die Finger davon.

    --
    Blake

  6. #6
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    1.115

    Standard

    Original von peter-blake:
    Original von heklaus:
    hi Tonga ,
    Mach mal einen Versuch mit 1K Farbe (2K Primer)
    SIGMA - Contour -PU Hochglanz (ca.55,-DM 2,5kg!)
    wenn nötig Primer Disbon 492 EP (ca.26-.Dm 1kg)
    im(Maler-Fachhandel)

    Gruß heklaus


    Sind das farben für den Yachtbereich???? Wenn nicht lass die Finger davon.

    --
    Blake
    Ich trau mich ja nicht sowas zu sagen aber der heklaus hat recht mit seinem Vorschlag.
    Es sind aber keine Yachtfarben was dazu führt, dass man schon alle 60 Monate neu malen muß. Yachtfarben halten nämlich 5 Jahre.

    Die Industrie hat spezielle Farbenwerke wo die Farben für die Segelboote gemacht werden. Da sitzen dann kleine grüne Männchen und mischen Farbe.
    Glaubt ihr das?
    Ich nicht Yachtlacke unterscheiden sich nur im Preis und Marketing von guten Malerlacken.
    Ich lass mich gerne eines Anderen belehren aber nur mit ner chemischen Analyse!

    handbreit
    dhyanesh



  7. #7
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    Ahoi,
    eins kann ich Euch sagen: Ich werde niemals wieder ein Boot mit eigener Hand lackieren, es sei denn, mir steht eine Lackierkabine zur verfügung! Im Winter ist es zu kalt, der Lack wird matt und stumpf. Im Sommer machen dir Fliegen und die Angriffe anderer Insekten das Leben schwer! Wenn du dann endlich fertig bist, kommen die Landmänner mit ihren Mähdreschern und....
    Ich habe gedacht, ich werde irre!
    Frage bei Lackierern nach, dann hast du was genaues, mit dem man auch unter die Leute kann.
    Gruß Willy

  8. #8
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    Hallo Tonga,

    Es gibt von verschiedene hersteller eine gute 1K decklack mein favorit hier ist Sikkens Decklack gibt es aber nur in 4 farbtonen.

    Weiterhin bitte die vinger weglassen von Sigma und Caparol obwohl das superfarben sind fürs haus aber nicht fürs boot!!!

    2K produkte sind für leute die da noch nie mit gearbeitet haben nicht zu empfelen.

    Grtz, Rene

  9. #9
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    Standard Wie ist es denn geworden?

    Hallo Tonga! Bei der Suche nach "Decksfarbe" stiess ich auf diesen Beitrag. Bei mir steht auch die Lackierung des Decks an. Nun suche auch ich nach der geeigneten Farbe. Wie sind Deine Erfahrungen? Hat zwischenzeitlich jemand etwas Neues beizutragen?
    gode wind, Ole

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