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  1. #11
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    Moin moin!

    Ich kann nur für mich sprechen, der eher ausnahmsweise mal jemanden mit dem ich nicht enger befreundet war mitgenommen hat.

    In diesen wenigen Fällen habe ich es immer so gehalten, daß die nötigen Einkäufe geteilt wurden, beim Essen im Restaurant zahlt jeder seine Zeche selber, das bischen Diesel, die Hafengebühren und was sonst noch angefallen ist wurden von mir beglichen, da ich dieses auch hätte bezahlen müssen, wenn die betreffende Person nicht mitgefahren wäre.

    Wenn wir unter Freunden unterwegs sind, dann zahlt mal der eine mal der andere und so Pi mal Daumen passt das dann schon. Hierbei hat sich noch nie einer benachteiligt gefühlt.
    Wie ich schon mal in einem anderen Thema geschrieben habe, ist dies äussrst praktisch wenn die Boote der einzelnen Leutchen in unterschiedlichen Revieren liegen.

    Wenn ich den Threat hier so lese, dann frage ich mich wie ist die Stimmung an bord, wenn schon die Bordkasse zu solchen Diskussionen und Problemen führt.
    Dann wäre da noch so was wie Gastfreundschaft des Eigners/Skippers, oder gibt es diese inzwischen nicht mehr?
    Habe ich da was verpasst?

    Das gesagte gilt natürlich nur für reine Privattörns.
    Bei professionellen oder semiprofessionellen Angeboten geht es natürlich um die Kohle was sonst.


    --
    [blue]Mast und Schotbruch
    K_B_B[/blue][green]

  2. #12
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    Das gesagte gilt natürlich nur für reine Privattörns.
    Bei professionellen oder semiprofessionellen Angeboten geht es natürlich um die Kohle was sonst.


    --
    K_B_B


    Hallo K_B_B

    es geht auch um den spaß am segeln aber ohne die ganze verantwortung zu tragen, bei den semiprofis.
    wir hatten bei den törns shetland und rund england auch leute
    anbord gehabt die selber eigner sind und ein eigenes schiff
    logischerweise haben aber sich eben nicht alleine in diese regionen trauen. was ja auch vernünpftig ist aus seemannschaftlicher sicht.
    oder ihre schiffe sind nicht für die hohen breiten versichert.
    für diese sicherheit muß muß man viel geld bezahlen sichheitsausrüstung, prüfungen und zertifikate usw. und das dann
    so ein törn nicht ganz kostenfrei ist, ist doch klar.
    man darf auch nicht die vorbeireitungs zeit für so einen törn vergessen 6 wochen rund england ist man schon gut 3 wochen beschäftigt zusammen hängend gesehen.
    die antwortung trägt der skipper an bord, er muß die entscheidungen
    rechtlich vertretten.er hat die verantworung für schiff und besatzung.

    Michael



    --
    Michael
    aus Brühl

  3. #13
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    Es ist wirklich richtig, dass Streitigkeiten um die Bordkasse wirklich den Törn versauen können. Ich habe auch mal die Probleme gehabt, dass Leute in Spanien plötzlich im Restaurant getrennte Rechnungen für 4 - 6 Parteien haben wollten, der Kellner hat nicht schlecht geschaut und hat sich wahrscheinlich gedacht: Diese Deutschen! Auf einem anderen Törn hat einer mit seiner Freundin 2 Wochen nur griechischen Salat und Souflaki gegegessen, weil er so wörtlich "den ganzen anderen griechischen Scheiss" nicht mochte. Der wollte dann auch nicht mehr in die Bordkasse einzahlen, weil er meinte, dass die anderen Mitsegler mit ihrem Essenswünschen doch über die Stränge schlagen würden auf seine Kosten. Es gibt dann noch viele andere Fälle im Stil von "wir wollen nur deutsches Bier an Bord", was natürlich teurer ist, und besonders die Leute, die gar kein Bier trinken, finden das gar nicht witzig. Deswegen habe ich auf meinen Törns auch die Bordkasse von der Bier-/Alkohollast befreit und wir machen jetzt eine eigene Bierkasse, um nicht mit denen, die auch mit einem Orangensaft ne Party feiern können in Konflikt zu geraten. Und das fand alles auf professionellen Kojenchartertörn statt, wo die Leute schon 800 € für zwei Wochen Urlaub bezahlt haben. Aber die letzten 100€ für die Bordkasse, die waren dann echt ein Problem. Also, man darf das nicht unterschätzen, die Bordkasse ist ein Quell ewiger Freude, auch mit Leuten, die man gut zu kennen glaubt.
    Gruss,
    M.

  4. #14
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    Moin moin!

    Ja wenn das so ist sollte man mal über notarielle Verträge nachdenken.

    Immer genuch Verträge unterm Kiel

    --
    [blue]Mast und Schotbruch
    K_B_B[/blue][green]

  5. #15
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    Hallo Marty,

    also bei uns war die bordkasse noch nie einproblem, wir reden
    vor den törns mit den leuten und fragen nach den gewohnheiten
    nach dem was einer mag und nicht dan wird gmeinsam daraus eine einkaufsliste sowie eine essens liste( menüliste ) gemacht.
    vor her wir auch abgeklärt ob und wie oft man ausgehen möchte zum essen.
    einer der crew wird bestimmt die die bord kasse zuführen,
    jenachdem wie die wünsche sind wird die höhe der ersten einzahlung
    fest gelegt.
    und dann geht es an bord weiter wenns aufgebraucht ist wird nachgelegt.

    Michael
    --
    Michael
    aus Brühl

  6. #16
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    Na gut, machen wir halt mehrere Bordkassen ;)

    1. Bordkasse für Bier und Alkoholika
    2. Bordkasse für Restaurantbesuche
    3. Bordkasse für Hafengeld
    4. Bordkasse für Diesel und Gas
    5. Bordkasse für Duschmarken
    6. Bordkasse für verlorengegangene Schäkel
    7. Bordkasse für vegetarische Kost
    8. Bordkasse für Eis und Kuchen
    9. Bordkasse für den Kassenwart, der die anderen Kassen verwaltet

    Hoffentlich geht mein Kahn bei all den Kassen nicht unter ;)

    Sorry, konnte nicht widerstehen...

    OK, die Sache mit den Restaurantbesuchen kann in Einzelfällen schon zu Ungerechtigkeiten führen, wenn einer immer nur einen Salat nimmt und 5 andere das 4-Gänge Menü. Aber das sollte doch bei einigem Guten Willen im gegenseitigen Einverständnis zu regeln sein, oder brauchen wir wirklich neben dem gesetzlich für Schiffe ab 12m vorgeschriebenen Ausgang der Mülltrennungsverordnung (kein Witz !) auch noch einen Aushang über die Kostenaufteilung von Restaurantbesuchen - nach Ländern getrennt ? Naja, und wenn es an dem guten Willen fehlt, sollte man sich ohnehin Gedanken über den Törn machen.

    Michael

  7. #17
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    Gerne gebe ich da mal meine erfahrungen weiter, wie wir das auf der VELETA hadhaben. Die gäste, die auch mitsegler sind, bezahlen 500US$ / 2 wochen. Darin sind das Schiff, Skipper.... bis zum Bettuch alles dabei. Die bordkasse, die regeln wir nicht mit barem, sonder da gibt es mal zettel, da wird aufgeschrieben wer, wann, was gekauft hat. Vorteil, keine barbezugskosten am bancomat, denn auch die kreditkartenzahlungen können so berücksichtigt werden. So alle 2-3 Tage werden die Daten in die Excel getippt und so ersieht jeder, ob er sich im grünen, oder roten bereich befinded.
    Die art der kasse, wie gelebt wird, das hat in den 3 jahren noch nie zur diskusion geführt. Selbständigerwerbende laden die studenten mal ein. Das ergibt sich bei guter, harmonischer crew immer von selbst. Ob austern oder wurst, alles kann fein angerichtet werden.
    Dann gibt es ja auch noch den skipper, der mal ein machtwort reden kann.
    Das sind meine erfahrungen und ich werde auch diese saison wieder so fahren.
    BK.= gas, wasser, diesel, aussenborderbenzin, permits, essen und getränke, skipper beteiligt sich an den landgängen und wenn nur 3 gäste an bord sind auch an der ganzen BK.

    Handbreit aus Martinique
    Thomi

  8. #18
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    .fazit: ... alles Variantionen sind denkbar......

    da ggf, aber jeder aus seiner erwartung >denkt<, ist eins ganz wichtig...

    ...alles vorher mal besprechen...beide erwartungen auf den tisch, ggf einen kompromiss.......

    wichtig, >vorher<......nachkarten bringt nur frust.......

    gruß albert

  9. #19
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    Original von MichaelK:
    Na gut, machen wir halt mehrere Bordkassen ;)

    1. Bordkasse für Bier und Alkoholika
    2. Bordkasse für Restaurantbesuche
    3. Bordkasse für Hafengeld
    4. Bordkasse für Diesel und Gas
    5. Bordkasse für Duschmarken
    6. Bordkasse für verlorengegangene Schäkel
    7. Bordkasse für vegetarische Kost
    8. Bordkasse für Eis und Kuchen
    9. Bordkasse für den Kassenwart, der die anderen Kassen verwaltet

    Hoffentlich geht mein Kahn bei all den Kassen nicht unter ;)

    Sorry, konnte nicht widerstehen...

    OK, die Sache mit den Restaurantbesuchen kann in Einzelfällen schon zu Ungerechtigkeiten führen, wenn einer immer nur einen Salat nimmt und 5 andere das 4-Gänge Menü. Aber das sollte doch bei einigem Guten Willen im gegenseitigen Einverständnis zu regeln sein, oder brauchen wir wirklich neben dem gesetzlich für Schiffe ab 12m vorgeschriebenen Ausgang der Mülltrennungsverordnung (kein Witz !) auch noch einen Aushang über die Kostenaufteilung von Restaurantbesuchen - nach Ländern getrennt ? Naja, und wenn es an dem guten Willen fehlt, sollte man sich ohnehin Gedanken über den Törn machen.

    Michael
    Nehmen wir doch einen Controller oder Bilanzbuchhalter mit (Dipl. Kaufmann) und legen Ihn dann um. ;-))) (sein Homorar, nicht ihn)




  10. #20
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    Was bitteschön ist bei "hand gegen koje" eigentlich -hand gegen koje- ??

    Die Angebote sind alle komerziell... nix mit -hand gegen koje-

    Kundenbetrug

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