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  1. #1
    SOPHIE Gast

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    Hallo liebes Forum!

    Wer von Euch kennt die Bavaria 40 Ocean (oder 44 Ocean) so gut, daß er/sie ein Urteil über die Qualität als Fahrtenschiff abgeben kann??
    Man sollte dieses Schiff als Eigner oder Vercharterer kennen, nicht nur mal so damit gesegelt haben.
    Uns interessiert, ob dieses Schiff so solide und stabil ist, wie es beworben wird und auch aussieht, und ob Ihr damit auf ganz große weltweite Fahrt gehen würdet?
    Oder ob es nur geeignet ist, an südlichen Gestaden darauf den Lebensabend zu verbringen, was angesichts des Preises auch ganz schön wäre.

    Frägt
    SOPHIE.

  2. #2
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    Hallo Sophie,

    die frage ist bekommst du auich die auskunpft die du möchtest,
    oder eine ehrliche. was ich bezweifel ich glaube nicht das dir ein eigner eine ojektive meinung dazu sagen wird.
    nurich würde es mit einer bavaria oder auch meiner jeannau nicht
    machen.
    wenn ich auf einen echten langtörn gehe ist der speeed ja nicht wichtig.
    sonder ist das schiff auch wohnbar bei seegang.
    ziehe lieber einen langkieler oder gemässigten langkieler vor
    am besten aus stahl oder alu.
    Bavarias sind meisten charter schiffe oder schiffe die mal bewegt werden, ich habe noch keine bavaria in norwegen , shetland, irland,
    england oder schotland gesehen und wir segeln da viel.
    am besten meldest du dich bei einer TO veranstalltung in deiner nähe
    , hier in köln gibt es einen stammtisch von TO und stellst da mal die frage nach einen schiff für langfahrten.


    Michael

  3. #3
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    Hallo Michael,

    das sind aber schöne Halbwahrheiten die Du hier unter die Leute
    bringst - keine Großserienschiffe auf Langfahrt oder in Norwegen
    oder Schottland.

    Lächerlich.

    Hier nur eines von vielen Beispielen :

    Bavaria 41 auf LANGFAHRT und dann ist das Schiff auch noch aus
    NORWEGEN: www.copycat.no/medusa/

    Wieviele Beispiele brauchst Du noch - oder wirf doch nur mal einen
    Blick in die Listen der Eignervereinigungen der von Dir genannten
    Länder.

    Die Diskussion ist eröffnet.

    Gruß Sunwind

  4. #4
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    9.647

    Standard

    Die Briten schwören derzeit auf Bavaria, in Weymouth liegen erstaunlich viele im Hafen. Könnten mehr sein, als die Franzosen. Sicher der Preis und das Made(n) in Germany
    --
    Und allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel

  5. #5
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    Hallo,

    hab zwar keine "Ahnung" aber ein Bavaria würde ich nun wirklich nicht für einen Langtörn wählen oder gar drauf wohnen wollen.

    --
    Tschüß Paul
    _/)/)__/)__

  6. #6
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    Über die Qualität von Großserienschiffen, speziell auch von Bavaria, ist hier ja schon einiges gesagt worden. Deshalb nur etwas zum Aspekt des Blauwasserseglns.
    Vorweg: Klar wird mit diesen Schiffen mittlerweile auch Blauwassersegeln betrieben. Die Leute kommen sicherlich auch in den meisten Fällen zurück. Trotzdem finde ich, das diese Boote nicht dafür gebaut sind. Ganz allgemein sind sie zu leicht und zu dünn gebaut. ( s. a. die aufgeschnittene Hanse auf der "Boot". Das nackte Grauen! )
    Über vieles Wichtiges wird gar nicht mehr gesprochen: Freistehende Spatenruder, ungeschützte Welle, flacher U-Spant, dünne Masten, wenig Verstagung, knarzende nicht verwindungsteife Rümpfe, Undichtigkeiten bei längerem Gebrauch. Alles Ungünstig für ein Blauwasserschiff.
    Viele sehen einfach nur den Preis und lassen sich dadurch blenden.
    Ich würde lieber mit einer 20 Jahre alten HR, Najad,Rival, Saga,Bowman, Victoria, Victoire oder einem guten Stahl/Alubau, um nur einige zu nennen, lossegeln.
    Wir haben einige Freunde die weltweit unterwegs sind.Es geht eigentlich fast alles irgendwann kaputt im Dauergebrauch. Die Geschichten über grundlegende Schäden sind zahlreich. Und hartes Wetter ( bei denen die es dann auch erlebt haben ) holt einen schnell in die Realität.
    Übrigens in England sind die Bavarias aufgrund des für die Engländer gnadenlos guten Pfundkurses das absolute Superschnäppchen.
    Mehr aber auch nicht.
    Gustav


  7. #7
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    Liebe Sophie,

    lies mal in der aktuellen "Yacht" die Serie "Seetüchtigkeit". Auch der erste Teil im vorigen Heft lohnt sich zu lesen. Finde ich gut geschrieben und erhellend.

    Ganz sicher stimmt die immer wiedergekäute Meinung der "Experten" nicht so einfach: Langkieler gut, Kurzkieler Mist, Bavaria sowieso der letzte Mist. Ein bißchen differenzierter ist das schon.

    Wer sagt übrigens, daß Langfahrt immer Schwerwettersegeln ist? Die allermeiste Zeit liegt man vor Anker und wohnt einfach so auf dem Schiff.

    BAV forever.
    A.

  8. #8
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    Original von sunwind:
    Hallo Michael,

    das sind aber schöne Halbwahrheiten die Du hier unter die Leute
    bringst - keine Großserienschiffe auf Langfahrt oder in Norwegen
    oder Schottland.

    Lächerlich.

    Hier nur eines von vielen Beispielen :

    Bavaria 41 auf LANGFAHRT und dann ist das Schiff auch noch aus
    NORWEGEN: www.copycat.no/medusa/

    Wieviele Beispiele brauchst Du noch - oder wirf doch nur mal einen
    Blick in die Listen der Eignervereinigungen der von Dir genannten
    Länder.

    Die Diskussion ist eröffnet.

    Gruß Sunwind

    Hallo Sunwind,
    ich hatte geschrieben das ich keine gesehen habe, und ich mit einer
    BAV nicht hätte in die drei tröge kommen wollen. dein schiff
    muß eben schiffig sein.
    Ja mit BAV passiert ja auch nicht viel da sie meistens ja vor anker
    oder im hafen liegen. nur dann muß die frage anders gestellt werden,
    und zwar nach einen wohnschiff und nicht nach einem langfahrten schiff.

    Michael

  9. #9
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    Original von Nelson:
    Die Briten schwören derzeit auf Bavaria, in Weymouth liegen erstaunlich viele im Hafen. Könnten mehr sein, als die Franzosen. Sicher der Preis und das Made(n) in Germany
    --
    Und allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel

    Hallo Nelson ,

    ich habe werder in Peterhaed, noch Ford Augustus noch Houth,
    Noch in Glasgow noch in Tron in Belfast in Dublin Arkloe
    Falmaouth Pool Cowes eine BAV gesehen.

    Michael

  10. #10
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    Hallo Segler,

    Die Problematik besteht schon, dass Eigner von Ihrrem Schiff überzeugt sind, und daher nicht gerne Nachteiliges berichten.

    Ich möchte einigen Stellungnahmen wiedersprechen, wo gesagt wurde "Grundsätzlich zu leicht, zu viel Verwindung, Leckagen... Alte HR, Najad, Alu + Stahl Grundsätzlich besser...Langfahrt hauptsächlich ankern...Geschwindigkeit unwichtig..."

    Ich habe bisher keine grundsätzlichen Klagen auf den internationalen Ankerplätzen gehört, wo berichtet wird, dass Serienschiffe sich extrem verwinden und deswegen lecken. Nur gelegentlich wird über eine leckende Deck- Rumpfverbindung geklagt, aber das sind meist ältere Schiffe und immer aufgrund ungünstiger Konstruktion der Verbindung oder Herstllungsmängel. Aber nicht aufgrund Schiffsgewicht, etc.

    "Stahl ist besser..." Warum sind es eigentlich fast nur deutsche, die ein Schiff aus Stahl für die Langfahrt brauchen? Bei anderen Nationen steht Stahl viel weiter hinten auf der Wunschliste und wird hauptsächlich von den "armen" beim Selbstbau verwendet, die sich kein fertiges Boot leisten können. Vielleicht durch die Erinnerung in den hintersten Gehirnzellen der deutschen an die Geschichte der Ruhrpott- Stahlindustrie steht der Stahl so hoch im Kurs. Die Holländer segeln zwar auch gerne mit Stahl, aber sonst kaum jemand (aber die haben damals die deutsche Ruhrpottindustrie aus nächster Nähe bewundert und beneidet).

    "Geschwindigkeit ist unwichtig auf Langfahrt...man anker ja sowiso fast ständig..."

    Auf Langfahrt gibt es auf jeden Fall mehrere höhere Prioritäten im Schiffbau, die vor Geschwindigkeit stehen. Aber es ist grundsätzlich falsch alle Geschwindigkeitsrelevanten Punkte zu vergessen. Schiffsbau ist immer ein Kompromiss, alles ist möglich, vom schwimmenden Panzer bis zum Americas Cup Racer. Auch wenn die deutsche Vergangenheit eher mit dem Panzerbau zu tun hatte, sind bei Langfahrtyachten auf jeden Fall auch geschwindigkeitsfördernde Kompromisse sinnvoll.
    Bis zu einem gewissen Grad ist das sogar vorteilhaft für die Sicherheit, wie folgende Rechnung zeigen soll: Auf einer zweijährigen Weltumsegelung auf der Barfussroute wird ein ca. 12m Boot über 200 Nächte auf See verbringen (also doch nicht nur ankern). Bei nur 10% Geschwindigkeitssteigerung (z.B. 5,6 anstatt 5kn, was zwischen GFK und Stahlboot sicher mindestens der Fall ist, verlängert sich die Zeit im sicheren Hafen oder Ankerplatz um über 3 Wochen (bei o.g. 2jähriger Weltumsegelung).

    Fazit:
    Die Bootskonstruktion der für Langfahrten eingesetzten Booten ist und bleibt ein Kompromiss, den jeder für sich entscheiden muss.
    Mit der Bav. 40 wird dieser Kompromiss keinesfalls auf irgend einer extremen Seite liegen, sondern nahe am Durchschnitt liegen. Tatsache ist auch, dass eine Bav. 40 mit guter Seemannschaft und Erfahrungen viel sicherer geführt werden kann als ein schwimmender Panzer mit unerfahrener Crew.

    Da die meisten Kommentare hier vermutlich von Leuten gegeben werden, die mit dem eigenen Schiff noch keine Ozeane selbst überquert haben, werden die Empfehlungen wegen Unkenntnis und Unsicherheit eher zum schweren und nur vermeintlich sicherer Schiff tendieren. Ebenso werden aus dieser Unsicherheit Werften wie HR und Najad stark empfohlen. HR baut ohne Zweifel sehr gute Boote (ich hätte auch gerne eine HR), aber man kann auch mit anderen Marken sehr gut auf Langfahrt zurechtkommen. Lieber mit einer Bav. eine Langfahrt durchführen als sich auf die HR fixieren und ein Leben lang nur von Langfahrt träumen.

    Beachte, dies ist meine Ansicht über die Eignung der Bav. für Langfahrt. Sehr unterschiedliche Bootskonstruktionen auf den internationalen Ankerplätzen mit glücklichen Crews zeigen, dass auch andere Kompromisse in den Bootskonstruktionen ihre Berechtigung haben.

    Gruss Holger


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