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Thema: Gelbatterien

  1. #1
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    Guten Morgen.

    Da dies mein erster Auftritt im Forum ist, gehe ich davon aus, dass ich was falsch mache. Eigentlich wollte ich den Bericht bei der Technik platzieren. Jedenfalls beschäftigt mich die Frage, wie heikel Gel-Batterien sind bezüglich der Ladespannung. Als totaler Strom-Laie werde ich vermutlich nicht wirklichen Einfluss darauf haben, wieviel Strom von der Solarzelle, dem Windgenerator und/oder der Lichtmaschine in die Batterien fliessen wird. Man braucht doch angeblich auch ein spezielles Ladegerät? Ich interessiere mich deshalb für Gel-Batterien, da ich irgendwie Schiss habe vor austretender Säure im Falle von extremen Wetterverhältnissen. Wer weiss, ob Gel-Batterien ideal sind für jemanden, der grundsätzlich ao wenig wie möglich mit den Batterien zu tun haben möchte? Gruss Fabian

  2. #2
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    Moin,
    Gelbatterien sind in der Tat relativ problemlos in der K#HJandhabung, wenn der Rest der E-Anlage darauf abgestimmt ist.
    Diese einfache Handhabung erkauft man sich dafür aber mit einem hohen Anschaffungspreis.
    Die Ladeschlussspannung darf 14,4V nicht übersteigen.
    Das Ladegerät (nur mit IUoU-Kennlinie) muss für Gelbatterien ausgelegt sein, bzw einstellbar sein.
    Die Laderegler für Solar und Wind müssen ebenfalls für Gelbatterien geeignet sein. Keinesfalls diese Anlagen ohne Laderegler verwenden.
    Auch darf der LiMa Regler keine höhere Ladeschlussspannung als 14,4V zulassen.
    Als Starterbatterie für den Motor sind Gelbatterien im allgemeinen ungeeignet.
    Gelbatterien sind normalerweise für eine kontinuirliche, "kleine" Stromabgabe über einen längeren Zeitraum konzipiert.
    Starterbatterien genau für das Gegenteil.

    Persönlich verwende ich an Bord nur normale Starterbatterien. Hatte noch nie Probleme mit auslaufender Säure, selbst wenn ich sie zur Montage teilweise um 90° kippen musste.
    Selbst wenn die normalen Starterbatterien nur halb so lange halten, wie Gelbatterien, spare ich immer noch.
    Dieses bitte nicht verallgemeinern, es kommt immer auf den geplanten Einsatzbereich an. (Langzeitsegeln oder jeden abend im Hafen an Landstrom)

    Jörg

  3. #3
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    Original von fabian2:...Da dies mein erster Auftritt im Forum ist, gehe ich davon aus, dass ich was falsch mache...
    Willkommen im Forum, Fabian. Vergiß das mit dem Falschmachen. Kein Problem.

    Es gab schon eine Menge Diskussionen zu dem Thema, die Du Dir anschauen kannst, wenn Du die Suchfunktion nutzt und "Gelbatterien" eingibst.

    Zusammenfassen kann man das Ganze wohl so:

    + Gel

    Auslaufsicher in jeder Lage
    Funktionsbereitschaft in jeder Lage
    Haltbarkeit bei sachgemäßer Ladung

    - Gel

    teuer, 3x soviel wie Blei-Säure Batterien
    gute Ladegeräte erforderlich
    als Ankerwinsch- oder Starterbatterie ungeeignet

    Bleibatterien laufen ja auch nicht bei 45° Krängung aus, daher keine Panik mit herkömmlichen Batterien.



    --
    Hoffentlich bald wieder eine handbreit Wasser unterm Kiel.



    Ralf

  4. #4
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    Hallo zusammen.

    Vielen Dank für Eure Antworten! Wahrscheinlich sollte ich wirklich wegen der Säure keine Angst haben....

    Was ist den mit den geschlossenen Starterbatterien? Sind die noch sicherer als die offenen Batterien?

    Fabian

  5. #5
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    Hallo fabian,
    natürlich kannst du Gel Batterien für alle möglichen Zwecke benützen.
    Dabei achte aber auf den vom Hersteller gegebenen Zweck (Konstruktionsgründe).
    Auf alle Fälle ist dein "Ladungssystem" auf "Gel" zu optimieren.
    Dann hast du eine sichere Anlage (Kostet aber ein wenig).
    Siehe Vorposter.
    Es gibt Gelbatterien auch als Starterbatterien!!!! (Siehe "Optima")
    ABER BEACHTE
    die Gelbatterie verzeiht normalerweise keine Überladung.
    Grüße
    K-H
    --
    Do not touch a working system

  6. #6
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    Standard

    Geschlossene Starterbatterien sind nichts anderes als normale Säurebatterien.
    Sie haben aber ein Kanal/Katalysatorsystem, das das beim Laden entstehende Knallgas (Wasserstoff und Sauerstoff) wieder zurückführt.
    Somit bei normalem Betrieb kein Wasserverlust.
    Bei Beschädigung läuft die Säure aus.
    Gelbatterien bleiben bei gerissenem Gehäuse jedoch funktionsfähig (außer so schwere Schäden, daß Plattenkurzschluß)
    Grüße
    K-H
    --
    Do not touch a working system

    [ Dieser Beitrag wurde von apiroma am 21.03.2003 editiert. ]

  7. #7
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    Standard

    Das ist ja super mit dem Forum!
    Ich werde mir das alles nochmals überlegen und dann auch mal einige konkrete Preisvergleiche anstellen.

    Besten Dank für Eure Hilfe und einen schönen Tag
    Fabian

  8. #8
    Registriert seit
    04.06.2001
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    163

    Standard

    Hallo Fabian,

    schau mal bei www.varta.de vorbei. Die Seite ist interessant und es gibt ein sehr ausführliche und vertändliche Lektüre für wenig Geld zu bestellen.


    Gruß Walter.

  9. #9
    Registriert seit
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    Standard

    Hallo Walter

    Werde ich gleich machen.

    Danke und schönes Wochenende

    Fabian

  10. #10
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    06.09.2002
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    410

    Standard

    Ich habe meine Gel-Batterien rausgeschmissen und nehme nun herkömmliche aus dem Autohandel. Hintergrund: Die Gel-Batterien halten sehr lange bis zur Grenze von 12 Volt, dann aber brechen sie plötzlich zusammen und geben nicht mehr genügend Strom für den Anlasser ab. - Trügerische Sicherheit! - Ist mir so auf der Nordsee passiert. Ich war bei 6 Windstärken allein unterwegs, in einer mir unbekannten Gegend und wollte eine Schleuse anlaufen und dann sprang der Motor nicht an. Was tun? Unter Segeln irgendwo anlegen und das in der Nähe einer Spülschleuese und ohne die Umgebung zu kennen? Da habe ich mich dann doch lieber von der Küstenwache reinschleppen lassen. - Seither: Keine Gel-Batterien, keine Probleme.

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