Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
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    Hallo allesamt,

    ich möchte die Fuge zwischen Rumpf-Kiel erneuern. Das beste wäre es natürlichen, den Kiel dazu "mal eben" abzunehmen, da ich aber den Aufwand scheue, möchte ich zwischen Kiel und Rumpf eine ca 3mm*5mm Fuge mit der Flex einfräsen und diese mit Sika o.ä. füllen. Alerdings bin ich unsicher, ob Sika das geeignetste ist. Mein Bootsnachbar sagte mir, Sika sei zu weich und könne die Kräfte, die bei einer Bewegung des Kiels auftreten, nicht aufnehmen.

    Deshalb meine Frage: Kennt Ihr etwas besseres als Sika (oder auch Pantera), das man für eine Kiel-Rumpf-Verbindung verwendet?

    Danke! Seamaster

  2. #2
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    Wenn, dann geht das nur mit einer weichen Masse. An der Stelle kann KEIN Material irgendwelche Kräfte aufnehmen, dazu ist der Hebel bei Bewegungen des Kiels viel zu groß. Andererseits wird beinahe jedes Material an der Stelle nicht lange halten ... also, entweder dei große Aktion mit Kiel ab-Kiel an, oder einfach kratzen statt fräsen und überpinseln.

    Gruß
    SeeBjoern

  3. #3
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    Hallo,
    also Flex und fräsen hört sich brutal an wenn dabei man nicht mehr kaputt geht.
    Frage mal deinen Bootsnachbar welche Kräfte eine Dichtung aufnehmen soll. Meines Wissens soll eine Dichtung dichten und dabei so flexibel sein, das sie eventuelle Bewegungen mitmacht und nicht reisst.
    Ich würde erstens nichts machen solange es noch dicht ist und wenn es doch sein soll dann zunächts die alte Fuge sauber mit einem Cuttermesser freischneiden und anschließend mit Sika sauber zu drücken was übersteht aushärten lassen und später abschleifen (Sika ist schleifbar) dieses Pentera kenn ich nicht ist aber wohl noch teurer

    "alles in Butter mit Sika am Kutter"

    Viel Erfolg
    --
    Tschüß Paul
    _/)/)__/)__

  4. #4
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    Um das ganze nochmal zu konkretisieren: ich geh an die Fuge gerade WEIL ich dort eine Undichtigkeit vermute. Ursprünglich hatte ich auch vor, nur die Dichtmasse herauszukratzen und neues einzufüllen, nur ist der Spalt so klein (zwischen 1mm und 0,1mm), dass man dort kaum zuverlässig das Sika hineinbekommt. Deahalb wurde entsprechen aufgefräst, sodass nun eine Fuge ähnlich wie bei einem Teakdeck (wenn auch nicht so breit) gefüllt werden kann.

    Für weitere Anregungen bin ich Euch sehr dankbar!
    Gruß Seamaster

    ---
    Ich suche noch immer einen Faltpropeller ca. 14x8 für Welle 25mm, linksdrehend.
    seamaster@web.de

  5. #5
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    Damit der Kiel fest sitzt muß die Auflagefläche am Rumpf möglichst groß sein. Mit Flexen verkleinerst du sie. Das ist kontraproduktiv; auch wenn du einen nun stärker wackelnden Kiel mit Sikka frisch dichtest.

    --
    Hans Jürgen

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  6. #6
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    Original von HANSJUERGEN:
    Damit der Kiel fest sitzt muß die Auflagefläche am Rumpf möglichst groß sein. Mit Flexen verkleinerst du sie. Das ist kontraproduktiv; auch wenn du einen nun stärker wackelnden Kiel mit Sikka frisch dichtest.
    Genau dies war auch der Einwand des Bootsnachbarn. Ich frage mich allerdings, ob nun 0,5cm bei einem etwa 30 cm breiten Kiel wirklich soviel ausmachen. Es ist ja nicht so, dass der Kiel merklich wackelt und einer stabileren Aufhängung bedarf.
    Nur habe ich keine bessere Idee den Kiel abzudichten, Anregungen sind mir sehr willkommen!

    Gruß Seamaster


  7. #7
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    Hallo seamaster,

    also der Idee, die Fuge zu verbreitern, um so die Bewegungen des Kiels aufzunehmen, kann ich doch etwas Gutes abgewinnen.

    Ich vermute, dass die Fuge werftseitig zu klein ausgebildet wurde und deshalb immer wieder aufreißt.
    Fugen können, sofern sie nass verfugt werden, etwa 20- 30% ihrer Breite an Dehnung aufnehmen, bevor sie einen mechanischen Schaden davontragen. (Je nach verwendetem Fugenmaterial)
    Die Vermutung liegt nahe, dass die Bewegungen des Kiels so groß sind, dass sie von der bestehenden Fuge nicht aufgenommen werden können.
    Bei einem angenommenen "Kielspiel" von 1.5 mm wäre somit eine Fugenbreite von 6mm erforderlich. Wenn möglich, würde ich 1cm als Fugenbreite wählen.

    Beim Einfräsen der Fuge darauf achten, dass keine tragenden Teile angefräßt werden.
    In weiterer Folge auf gute Haftung des Füllmaterials an den Fugenflanken achten. (ggf. primern)
    Besonderes Augenmerk darauf legen, dass im Fugengrund keine Haftung des Füllmaterials entstehen kann, denn dadurch würde sich die effektive Fugenbreite wieder verringern.

    Mit Gruß,

    Werner


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