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  1. #1
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    Hallo,

    ich bin neu hier im Forum und habe auch gleich ein Problem bzw. eine Frage an Euch.

    Es geht um unseren Motorsegler, einen Finnclipper 35.

    Wir sind gerade dabei ihn urlaubsklar zu machen und uns traf heute fast der Schlag.

    Das Unterwasserschiff bzw. der Rumpf sind im übrigen ohne jegliche Bläschenbildung, also wirklich überhaupt gar nichts, von daher sind wir davon ausgegangen, daß alles ok ist. Weiche Stellen hat der Rumpf ebenfalls nicht.

    Nun hat mein Mann heute ein Loch für einen Geber gebohrt und nun läuft aus diesem Loch eine grüne Flüssigkeit am Rumpf entlang. Die Schnittstelle selber ist rundherum nass und klebrig und die Flüssigkeit riecht nach einer Mischung aus Essig und Farbe. Also könnte dies Osmose sein.

    Aber hat schon mal jemand von einem Fall ohne jegliche äußere Anzeichen gehört? Also keinerlei Blasen weder klein noch gross und keine weichen Stellen.

    Kann jemand zu dieser Problematik etwas sagen oder hat schon mal was davon gehört?

    Das Stück, was herausgeschnitten wurde, entwickelt im übrigen keinerlei Flüssigkeit.

    Vielen Dank im voraus
    Britta

  2. #2
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    Hört sich nicht gut an. Liegt die Stelle über Wasser. Ist der Rumpf dort Sandwich. Dann könnte das Wasser gezogen haben.

    Aber mehr als das kann ich Dir dazu nicht sagen. Sachverständigen holen!
    --
    Und allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel

  3. #3
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    Britta,

    der Essiggeruch deutet eindeutig auf irgendeine Art von Reaktion mit dem Härter / Beschleuniger System des Laminierharzes hin. Ich würde mal den Rumpf von einem Fachmann /frau untersuchen lassen.

    Keine Panik bitte, da das Problem a) lokal sein kann und b) heute zuverlässige Reparaturmöglichkeiten erprobt sind.

    Aber genauer reinschauen würde ich an eurer Stelle

    Frank

  4. #4
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    Original von Nelson:
    Hört sich nicht gut an. Liegt die Stelle über Wasser. Ist der Rumpf dort Sandwich. Dann könnte das Wasser gezogen haben.

    Aber mehr als das kann ich Dir dazu nicht sagen. Sachverständigen holen!
    --
    Und allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel

    Hast du schon mal nen Geber über Wasser gesehen? Ausser ner Windmessanlage?

  5. #5
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    Original von Dreizwerge:
    Hallo,

    ich bin neu hier im Forum und habe auch gleich ein Problem bzw. eine Frage an Euch.

    Es geht um unseren Motorsegler, einen Finnclipper 35.

    Wir sind gerade dabei ihn urlaubsklar zu machen und uns traf heute fast der Schlag.

    Das Unterwasserschiff bzw. der Rumpf sind im übrigen ohne jegliche Bläschenbildung, also wirklich überhaupt gar nichts, von daher sind wir davon ausgegangen, daß alles ok ist. Weiche Stellen hat der Rumpf ebenfalls nicht.

    Nun hat mein Mann heute ein Loch für einen Geber gebohrt und nun läuft aus diesem Loch eine grüne Flüssigkeit am Rumpf entlang. Die Schnittstelle selber ist rundherum nass und klebrig und die Flüssigkeit riecht nach einer Mischung aus Essig und Farbe. Also könnte dies Osmose sein.

    Aber hat schon mal jemand von einem Fall ohne jegliche äußere Anzeichen gehört? Also keinerlei Blasen weder klein noch gross und keine weichen Stellen.

    Kann jemand zu dieser Problematik etwas sagen oder hat schon mal was davon gehört?

    Das Stück, was herausgeschnitten wurde, entwickelt im übrigen keinerlei Flüssigkeit.

    Vielen Dank im voraus
    Britta


    Ic kann mir nicht helfen,

    >> Die Schnittstelle selber ist rundherum nass und klebrig
    >> Das Stück, was herausgeschnitten wurde, entwickelt im übrigen keinerlei Flüssigkeit.

    passt mal alles wieder wunderbar.............

  6. #6
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  7. #7
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    das wird dann wohl nix mit urlaub.................

  8. #8
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    bk, habe ich übersehen. Geber.

    Also Frage: Ist das in dem Bereich Voll-GFK oder doppelschalig?

    Bei Sandwich (doppelschalig) kann Wasser irgendwo eingedrungen sein und da innen vermodern. Wäre nicht lustig, denn dann ist ein Riesenbereich zu sanieren (Wenn das überhaupt geht)

    Bei Voll-GFK ist es aber auch nicht lustig, denn warum sollte es gerade auf diese Stelle beschränkt sein. Allerdings kann dann die Sauce nicht beliebig weiterkriechen.

    Es könnte sein, daß der mal harten Kontakt hatte und im Vorschiff Risse entstanden, die danach "gut" überarbeitet wurden, aber nicht richtig.

    Wahrscheinlich muß ein Teil des Rumpfes dann neu aufgebaut werden.
    Wäre auch nicht die Welt, wenn es sich auf unter 1 m² beschränkt. Wenn allerdings der ganze Rumpf dahin ist, ..........

    Schnellstens untersuchen lassen!
    --
    Und allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel

  9. #9
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    Auch meine Empfehlung: einen Fachmann dranlassen.
    Man kann zwar mit einem Feuchtigkeitsmessinstrument einiges (Tendenzen) selbst feststellen, für Details fehlt einem aber doch die Erfahrung.
    Meine Frage wäre auch, handelt es sich um einen Sandwitch-Rumpf und ist die Mittellage ev. naß? Stand in der Bilge öfters Wasser?

    Bevor hier Panik auftritt: es gibt im Palstek 2 aus 2002 einen Artikel zur Osmosebehandlung ( "Gelcoatfräse zur Osmosebehandlung" ). Wenn die befallenen Schichten aussen und noch nicht so weit fortgeschritten sind, kann man mit der Fräse diese Schichten abschälen und nach entsprechender Wartezeit den Rumpf wieder aufbauen.

    Andreas

  10. #10
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    Hallo,

    danke für Eure zahlreichen Antworten.

    Also wir haben gestern noch folgendes ermittelt! Die Stelle ist schon seit längerem rausgeschnitten (ca. 3 Wochen) und das Stück was rausgeschnitten worden ist, ist knüppelhart, da kommt man nirgends rein. Im übrigen auch nicht bei der Schnittstelle, wenn man das Wasser entfernt.

    Jetzt haben wir lange überlegt und uns ist eingefallen, daß wir vor ein paar Tagen das Boot mit einem Hochdruckreiniger bearbeitet haben also natürlich auch diese Stelle. Kann es sein, daß das Wasser einfach nur mit der Stelle reagiert hat, weil von aussen eindeutig Wasser rangekommen ist, vor allem hat es auch geregnet, so daß Wasser am Rumpf runtergelaufen ist und mit Sicherheit auch diese Stelle erwischt hat. Mein Mann meint, daß es einfach nur nach Kunststoff riechen würde.

    Im übrigen ist die ausgeschnittene Stelle genau unterhalb der Wassertanks und mein Mann meint, in dem Bereich würde immer ein bißchen Wasser gestanden haben. Vielleicht kommt es einfach daher.

    Ich bin jetzt nicht der Fachmann, das ist mein Mann, aber der ist auf der Arbeit, so daß ich versuche, das in meinen eigenen Worten zu beschreiben.

    Das Boot ist im Handauflegeverfahren gearbeitet, wenn das weiterhilft, und das Stück, das wir rausgeschnitten haben, ist echt knüppeltrocken und läßt sich nirgendwo einbrechen, durchbrechen oder wie auch immer. Der Rumpf selber, auch im Bereich der Stelle ist hart und nicht weich und die Oberfläche des Rumpfes und des Unterwasserschiffs ist glatt wie ein "Entenpopo". Das wissen wir auch so genau, weil wir dieses Jahr das Boot komplett neu gemacht haben, also Rumpf geschliffen und neu gestrichen und Unterwasserschiff natürlich auch. Und es waren keinerlei Schäden zu entdecken. Wenn das Boot nun "vollständig" voll Wasser wäre, hätte man doch irgendein Anzeichen erkennen müssen.

    Ist schon irgendwie alles komisch, denn mein Mann meint, daß ihm die Feuchtigkeit an der Stelle auch erst gestern aufgefallen wäre. Wäre es früher gewesen, hätte er es auch schon früher gemerkt.

    Wir werden das aber trotzdem irgendwie überprüfen lassen müssen, um ganz sicher zu sein, aber wir haben uns schon wieder ein bißchen beruhigt.

    Viele Grüsse
    Britta




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