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  1. #1
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    Kann mir jemand sagen, mit welchen jährlichen Kosten, ausgenommen des Liegeplatzes, bei einer 11-12m Yacht zu rechnen ist. Ich mache für mich zwei alternative Rechnungen auf.
    a) Erwerb einer neuwertigen Yacht mit ca. T€ 150 oder
    b) Erwerb einer 7 - 10 Jahre alten Yacht, mit etwas Gebrauchtspuren, dafür aber um 50% günstiger als eine Neue und mit der Annahme, dass höherer Wartungskosten zu erwarten sind.
    Derzeit fehlt mir aber gänzlich eine realistische Vorstellung in welcher Höhe ich mit laufenden jährlichen Kosten rechnen muss/soll.

    Verkäufer von Neuyachten reden die Beträge nieder " es fallen in den ersten Jahren nur geringe Kosten an". Von Dritten hört man " sei vorsichtig, rechne mit 10% des NEupreises einer Yacht an laufenden Kosten". Dies wären hier rund T€15 p.a. - nach meiner laienhaften Einschätzung scheint mit das recht viel zu sein !?

    Wer kann da etwas aus seinen Erfahrungen berichten ?

    Danke

    Sailing-muc


  2. #2
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    10 - 20 % solltest du einkalkulieren.

    schiff kaufen ist für viele kein problem.
    es zu unterhalten schon eher.

    gruss v.
    bootskobold

  3. #3
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    10 % ist Minimum, rechne eher mit 15 % (geht ja doch mal was kaputt, oder was Neues wird angeschafft).

    Wir (Verein) haben unseren Zossen seit 7 Jahren, unter 10 % sind wir nie gekommen (Reparaturen, Liegeplatz, Brennstoff, und denn noch mal hier ein neues Radar, da einen Navtex, ´ne Rettungsinsel, die nicht mehr durch den Tüv kommt (sind auch gleich 4.000,-- für ´ne 8 Mann Insel), ´ne zerrissene Fock (hätt ich ja über die Versicherung abgerechnet, wurde aber zu spät gemeldet), jährlicher Motorcheck, alle 2 bis 3 Jahre aus dem Wasser und neues Antifowling, und und und...


    Gruß

    Edo

  4. #4
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    In der ersten Zeit kaufst Du viel Zubehör nach, später kommen dann mehr Wartungsarbeiten.

    Wenn Du das Zubehör wegläßt, ca, 10.000 € im Jahr, dabei ist lediglich die Versicherung vom Kaufpreis abhängig. Motorenwartung, Antifouling, ... ist bei allen Booten nur eine Frage der Bootsgröße.

    Später werden dann Segel, Leinen, Fender, Rettungswesten, Terrungsinsel, Batterien, ... fällig. Ganz spartanisch mag es bei einem neuen Boot auch mit weniger als 5000 € im Jahr gehen.

    Willst Du alles gut in Schuß halten , sind die 10 - 20 % ein guter Wert. 20 % dann aber eher, wenn Osmosebehandlung oder schwerere Schäden angesagt sind.

    --
    Und allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel

  5. #5
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    Hallo,

    mit 10-20% langt Bootskobold aber gewaltig zu. Ich sehe das anders!

    Wenn du Finanzierungskosten, Zinsverlust, Wertverlust usw. nicht betrachtest sind die laufenden Kosten bei einem neuen (oder relativ neuen) Boot wirklich nicht besonders hoch. Ich denke, bei dem geplanten 11-12m Boot kannst du in etwa wie folgt kalkulieren:

    Versicherung :
    je nach SFR und Gesellschaft ca. EUR 1.750,-- (+- 500,--)
    Liegeplatz Sommer :
    in Holland ca. EUR 2.000 (maximal)
    Liegeplatz Winter :
    im Wasser ca. EUR 500,-- (maximal)
    Wartung :
    1x Motorinspektion + 1x Antifouling + Kleinigkeiten ca. EUR 1.000,--
    Bootspflege :
    Kiste mit den vielen "Mittelchen" für dies und jenes ca. EUR 250,-- (maximal)

    Mehr fällt mir eigentlich nicht ein. Macht also zusammen ca. EUR 5.500,--. Wenn du nun noch eine jährliche Rücklage in Höhe von EUR 2.000,-- für eventuelle spätere Reparaturen einrechnest, liegst du bei EUR 7.500,-- pro Jahr, also bei ca. 5% des Wertes deines geplanten Bootes.

    Jetzt kannst du natürlich noch Fahrtkosten zum Boot, erhöhte Verpflegungskosten und zig andere Sachen einrechnen, um auf höhere laufende Kosten zu kommen. Vielleicht möchtest du auch Regatten segeln und brauchst alle "naselang" neue Hightechsegel. Dann sieht die Sache natürlich anders aus. Vielleicht rechnest du auch den "Gewinn" durch nicht angetretene exklusive normale Urlaube dagegen. Dann sieht die Kalkulation wieder besser aus.

    Grüße
    Matthias

  6. #6
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    Original von matthias1711:

    Jetzt kannst du natürlich noch Fahrtkosten zum Boot, erhöhte Verpflegungskosten und zig andere Sachen einrechnen, um auf höhere laufende Kosten zu kommen.
    Grüße
    Matthias
    Hi Matthias,

    was meinst Du mit erhöten Verpflegungskosten???

    Ich habe die Erfahrung gemacht, sowohl auf Ausbildungstoerns, auf Chartertoerns und auch seit ich ein eigenes Boot habe, dass gerade diese Kosten, wenn ich nicht taeglich ein Restaurant aufsuche eher nierieger sind, als wenn ich zu haus spachtel.

    Liebe Gruesse Klaus

  7. #7
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    also ich weiss nicht wie jemand auf 15.000 € oder wie Bootskobold gar auf 30.000 € Betriebs- und Erhaltungskosten für eine 12 m Yacht kommt.
    Ich bin seit 5 Jahren Miteigner einer 30 Jahren alten 12-Mtr-Yacht.
    Und noch nie sind wir in den 5 Jahren auf 10.000 € Betriebs-und Erhaltungskosten gekommen. Es waren immer Beträge zwischen 7 und 10.000 €
    Dabei war aber das Winterlager mit eingeschlossen.
    Eigenarbeit haben wir die ersten drei Jahre meiner Mitgliedschaft überhaupt keine geleistet, in den letzten beiden Jahren schon. Dafür wurden in dieser Zeit ne Menge neuer Dinge angeschafft. (neue Segel, neue Winschen, Motor für 11.000 DM generalüberholt, 3 neue Gelbatterien à 160 AH, Automatikgetiebe generalüberholt usw.usf)
    Ich weiss nicht wie jemand auf Unterhaltskosten von 30.000 € kommt? Das sind 60.000.- DM Und das Jahr für Jahr !!!! ????
    Ich hab die Abrechnungen der letzten Jahre alle vorliegen und jemand wirklich interessierten kann ich gerne Einblick gewähren.
    Man kann natürlich - wie schon andere Vorposter erwähnten- alles Mögliche in die Unterhaltskosten einrechnen. (entgangene Zinsen, Kapitaldienst, Abschreibung der Yacht und was weiss ich noch alles)
    aber sailing-muc fragte nach den Unterhalts- und Erhaltungskosten und da waren bei seiner Frage noch nicht mal die Liegeplatzkosten dabei.
    Nelson, BK, sagt mir und sailing-muc doch bitte, wie sich die Unterhaltskosten in Höhe von 60.000.- DM bei euch zusammensetzen.
    Was habt ihr für Schiffe?
    --
    http://groups.msn.com/Edgar-Wolz/shoebox.msnw

  8. #8
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    ich habe jetzt wirklich keine lust über jeden kostenpunkt
    nachzudenken.( würde eh viele vergessen )

    wenn du dein schiff nicht versicherst, wenig benutzt,
    keine jährliche motorinspektion, antifouling , kranen etc.
    sowie dein schiff günstig in irgend einer seeräuberbucht schaukeln lässt,
    hast du zwar lange gutes segelmaterial ( weil nicht benutzt ) alles andere verkommt aber zu einen wertlosen seelenverkäufer.

    Es scheint zwar im ersten moment günstig auszusehen.dieser
    pflegestau recht sich aber irgendwann mit enormen investionen.

    Wenn ich 2-3 monate nicht auf meinem schiff war, brauche ich fast eine
    woche um dieses durch check wieder in einen verlässlichen und
    sauberen reisezustand zu versetzen, obwohl ich es vorher in gepflegten reisetauglichen zustand verlassen hatte.

    Jeder kann sein schiff erhalten wie er will.

    er kann alles selber machen oder es der werft anvertrauen.
    er kann ankern oder aber auch 8000 euro für den jahresplatz ausgeben.
    er kann jährlichen antifoulinganstrich vornehmen oder 3 jährig.
    er kann eine vollkaskoversicherung abschließen oder keine
    Er kann an einem standpunkt bleiben, oder auch andere teure
    Gasthäfen ansteuern.
    auch könnte ich die Waschpflege einer fremdfirma übergeben.
    bis 150 Euro extra im monat.
    dinghy, außenborder, sprit,oel,tampen,batterien,winschenwartung,
    öfter mal nach dem rechten schauen etc.etc.
    auch ist ein Gfk schiff günstiger zu unterhalten als ein stahlschiff
    bei aluschiffen ist das antifouling teurer.

    Wenn dann noch finanzierung ins spiel sollte man nicht zu
    augenwischereien bezüglich des unterhaltes neigen.
    gibt viele die die kosten unterschätzt haben und dessen schiff
    an bankes kette gelegt wurde.
    schnell verkaufen ist heute nicht mehr.
    ebenso explodieren zur zeit die hafenplätze ( zumindest im mm )

    Von was gehen wir hier aus ?
    wollen wir den mindestunterhalt ? den werterhalt ?
    oder die maxikosten = Werftarbeiten, dafür den genuss des sofortigen gebrauchs genießen

    arbeitet doch kaum eine firma in europa unter 35 Euro die stunde

    die ansprüche der schiffsunterhaltskosten sind doch unterschiedlich.

    so kommen wir hier auf keinen nenner.


    Unbestritten und überprüfbar sind aber die kostenschätzungen von
    von professionellen schiffsmaklern welche 10 - 20 % des neuwertes als hausnummer nennen.( glaubt jemand wirklich das ein eigner
    einer 60 ft. sunsekker auch nur den schlauch zum säubern in die hand nimmt oder sein motor selber wartet. )

    aus diesem verhalten beziehen sich halt diese hohen prozentberechnungen.
    alles andere ist augenwischerei.

    berechnet doch nur einmal eure eigenen arbeitsstunden am
    schiff. ( käme das gleiche raus )von bastelarbeiten und verbesserungen mal abgesehen.


    g.v.
    bootskobold



    [ Dieser Beitrag wurde von Bootskobold am 19.10.2004 editiert. ]

  9. #9
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    Hallo,

    also wenn du dein Boot selber pflegst, reparierst und überholst,
    müßtest du inklusive Liegplatz mit 5-8TEUR locker hinkommen.
    Man kann sicherlich die Kosten "schöner" bzw. "schlechter" rechnen,
    daß beste wäre wohl wenn du dir eine Liste erstellst und die Kosten abschätzt/ermittelst und einfach mal zusammen ziehst.
    Bei der Liste können dir mit Sicherheit alle Eigner helfen, du mußt dann nur noch wegstreichen was dich definitiv nie betrifft.
    Ich denke alles andere ist Glaskugelgucken denn jeder rechnet ander Posten mit hinein bzw. läßt sie weg!

    viel Erfolg

    P.S. chartern ist zwar nicht das "Gelbe vom Ei" aber deutlich billiger


    --
    Tschüß Paul_/)/)__/)__

  10. #10
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    Generell gilt schon, 10% Unterhalt und 5% Investitionsrücklage sollten mindestens gerechnet werden. Neue Segel, Teakdeck-Reparatur, Neulackierung, Elektronikersatz/Erweiterung etc. schlagen mit den Jahren ganz schön zu Buche. Das Ganze ist natürlich abhängig davon, wieviel Arbeit am Schiff man selbst erbringen kann.


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