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  1. #1
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    Standard

    In der neuesten Palstek-Ausgabe findet sich der genannte Artikel. Nach dem Lesen drängt sich mir folgende Frage auf. Handelt es sich hier um einen von der Firma Pantera gelieferten und unbesehen übernommenen Artikel - nur dann könnte ich ihn wenigstens verstehen wenn schon nicht so stehen lassen - oder hatte Herr Trilling ein bis zwei (oder wie lange er immer daran gearbeitet haben mag) ziemlich schwarze Tage. Es beginnt schon mit der Beschreibung der Kunststoffscheiben im getönten Feld auf Seite 105. Sowohl bei Makrolon von Bayer als auch bei Lexan von GE handelt es sich um Produkte aus Polycarbonat. Es sei denn, beide Hersteller erzählen Unsinn. Die anderen, also die PMMA-Scheiben sind eigentlich recht unproblematisch zu verkleben.
    Der Hinweis auf das Reißen von Scheiben an den Bohrlöchern, ist aus meiner Sicht nur dann richtig wenn diese Bohrlöcher von Anfang an zu klein sind. Ablösungen und Undichtigkeiten weisen entweder auf zu geringe Elastizität der Dichtungsmasse oder auf deren Empfindlichkeit gegen UV-Strahlung und haben nichts mit dem System Verschraubung zu tun.
    Die Ungereimtheiten gehen aber weiter. Warum bitte ist der Primer neben seiner grundsätzlichen Aufgabe der Haftvermittlung auch für das optische Erscheinungsbild zuständig. Liegt es daran dass eine Verarbeitung von Pantera ohne, später sichtbare Lufteinschlüsse nicht möglich ist oder soll der Primer, wie z.B. bei Sika, den Kleber vor UV-Einstrahlung schützen, oder beides? Des weiteren ist immer von einem Kleberbett in ausreichender Stärke die Rede. Allerdings fehlt auch nur der geringste Hinweis auf die erforderlichen Dimensionen. Diese sind schließlich nicht nur von der Scheibengröße abhängig, auch die Elastizität des Klebers ist unbedingt zu berücksichtigen. Wenn mann die Angaben anderer Anbieter zugrunde legt und die Shore-A Härte derer Produkte mit der von Pantera vergleicht, könnte man leicht auf denn Gedanken kommen, dass hier Dimensionen erforderlich werden könnten die in der Praxis kaum umsetzbar wären. Vielleicht auch daher das Auffüllen der Fugen mit einem anderen, wesentlich elastischeren Produkt von Simson? Wenn ich dann das Fazit lese, neige ich zumindest zu einen Kopfschütteln. Mein Fazit fällt nämlich wie folgt aus. Unvollständige, teilweise falsche Angaben gepaart mit zum Teil nicht nachvollziehbaren Arbeitsschritten - FINGER WEG !!!

  2. #2
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    Kann zu Polycarbonat-Scheiben nur folgendes sagen:
    Die Risse an den Löchern stammen meistens von zu kleinen Löchern.
    Der Kunststoff dehnt sich bei Wärme stark aus. Finde die Lösung, Fenster zu kleben generell nicht so gut: Kräfteübertragung höher als bei gepressten Fenstern, dadurch tendenziell höhere Neigung zur Rissbildung. Wenn Fenster ausgetauscht werden muss, dann sehr hoher Arbeitsaufwand.
    Alternative: Fensterkonstruktionen mit Innen- und Außenrahmen. Die werden gegeneinander verschraubt. Moosgummidichtung wird verpresst. Auswechseln sehr einfach möglich.
    Allerdings: Die Wand in der das Fenster eingebracht ist, muss relativ eben sein.

    Gruß R

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