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  1. #31
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    Hi okokea,
    nein ich habe eine 24er. Der Mechanismus ist aber bei allen Beneteau-Schwenkkielern gleich. Wie oben beschrieben halte ich, wenn schon, den `Schwenker` für die bessere Lösung, da unempfindlicher und dichtgeholt besser zu segeln, obwohl sich die Schwerpunktachse dramatisch ändert. Kannst Du gut feststellen, wenn Du den Kiel mal im Gurt ablässt.
    Zu Beginn habe ich mir auch einen Kopf darüber gemacht, wie man das Anklappen beim Kentern verhindern könnte. Heute bin ich weiser und behaupte, wenn ich bei solchen Wind- und Seegangsverhältnissen (beides zusammen ist ja die Kentervoraussetzung) auf dem Wasser bin, habe ich es nicht besser verdient.
    Da ich auf der Boot einige Jahre (als Hobby) für Beneteau derartige Schiffchen verkauft habe (und natürlich auch gesegelt habe, natürlich nicht auf der Boot), glaube ich sie recht gut zu kennen.
    Handbreit
    Firsty

    Unser Club besitzt eine eigene Kran- und Slipanlage, was dazu führt, dass Du die Wehwechen der anderen Typen halt auch hautnah erlebst.

    [ Dieser Beitrag wurde von Firsty am 11.02.2005 editiert. ]

  2. #32
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    Soweit mir bekannt, sind weder Feeling, noch Ovni oder auch Dufour echte Hub/Schwenkkieler. Das Kielgewicht befindet sich in einer Bodenplatte und es wird lediglich ein Schwenkschwert zur Vergrößerung der Lateralfläche nach unten geschwenkt und auch fixiert (würde sonst bei Fahrt nach oben kommen). Bei Kenterung wäre die Stellung des Schwertes also egal, da ja kein Beitrag zum Aufrichtenden Moment vorgesehen ist.

    Ein echter Schwenkkieler mit entsprechendem Gewicht im Kiel ist hingegen die Southerly, bin mir aber nicht sicher, wie die sich bei Kenterung verhält, auf Messen wird ja meistens das Thema Grundberührung besprochen.

    Der Rommel aus Berlin hatte bei der Einstein (???) auch einen echten Liftkiel eingeplant, ausgefahren bis ca 250 cm Tiefgang, denke, das hier die Hydraulik ein Einfahren bei einer Durchkenterung wirksam verhindern wird.

    @Nelson, hat die Swan einen echten Hubkiel oder auch diese Bodenplatte nach franz. Vorbild mit Schwenkschwert?

    Andreas


  3. #33
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    Servus Reinhard,

    ich habe so einen Kleinkreuzer mit dem ich unbedingt am meer unterwegs sein muss. ich habe ein Kielschwert mit dem gleichen Problem. Wenn das Schwert in den Kiel knallt, sind die Anschläge oder der Kiel bei dem schweren schwert beschädigt. Bei einem Kielschwerter ist für mich, wo ich meist in Revieren mit wenig Tiefe unterwegs bin ein ncht fixiertes Schwert wichtig. Bein auflaufen drückt es sich ohne Beschädigung in den Kielstummel. Einige habe ich mit Sicherungen wie Bolzen am Schwert vor dem Einzug oder eine Stange bei der Hebekette gesehen. Ich überlege gerade ob ich mir einen automatischen Kenterball besorge. Dies ist ein sehr einfaches Gerät (sieht aus wie ein Schlauch) und wird im Bereich Masttop einfach befestigt. Es funktioniert wie eine Schwimmweste und bläst sich mit einer Patrone bei Wasserung (90 Grad Kenterung ) auf. Du hast hier also 2 Vorteile. Dein Kiel knallt nicht ins Boot und wenn du die Kockpitform betrachtest (meißt sehr breit bis 2,5 Meter) fixiert sich das Boot in dieser Position mit den Segeln sowie wirkt einströmendes Wasser ebenfalls als Ballast. Dies alles verhindert so ein kleiner Schlauch am Masttop aus dem ein Kenterball wird und das Boot sofort auf 90 Grad liegenbleibt oder sich aufrichtet.


    LG

    HP

  4. #34
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    Ein Kentersack is für Jollen gedacht. Der Auftrieb langt sicher nicht um ein Durchkentern eines Kielschiffes in einer Welle zu verhindern. Technisch bedingt, dauert es auch ne Weile bis das ding sich aufbläst.
    Ich hab so ein Kissen für die Jolle.
    Das Eindringende Wasser, wirkt dem Aufrichtenden Moment entgegen.

    du glaubst doch nicht ernsthaft das eindringende Wasser ist Ballast der das Aufrichten unterstützt?

  5. #35
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    Außerdem liegst du aufgrund des Kissens, das länglich ist und dann senkrecht im Wasser steht, mit dem Schiff mit deutlich mehr als 100° Kränkung im Wasser. Die Mastspitze is deutlich unter Wasser.
    Außerdem is das Segel doch nicht immer ganz dicht angeknallt. Meist steht immer Wasser auf dem Segel.

  6. #36
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    Sewrvus Reinhard, Hallo Sellinger,

    ich glaube Du hast bei meinem P. was falsch verstanden. Ein Wassereintritt in die Kajüte bei einer Durchkenterung (so Dicht ist kein Einstiegsschott)ist zwar ein Ballast, aber sicher nicht zum Aufrichten sondern zum Kieloben Liegenbleiben. Einen Kentersack, das ist auch richtig, den gibt es für Jollen und für Kleinkreuzer. Der wird in verschiedenen Größen angeboten. Reinhard hat aber nicht eine große Kieljacht mit 30 oder mehr Fuß, sondern einen 18 Fuß Kleinkreuzer. Diese werden auch nach der Einstufung als Seezwerge bezeichnet. Hier gibt es auch Kenterbälle. Das ist nicht ein Schlauch wie bei Jollen sondern, der ist nur zusammengelegt ein Schlauch am Mast, sondern nach dem Auslösen ein Ball. Dass dies bei Kenterung sicher oft um die 100 Grad sind ist klar. Aber ich bin sicher, dass ein Einklappen bei 100 Grad den Kiel oder die Aufhängung nicht oder so beschädigen als bei einer Durchkenterung mit kieloben liegenbleiben. Weiters ist ein Aufrichten aus 100 Grad eher einfach als von Kieloben. Sicher benötigt der Ball etwas Zeit zum aufgehen, aber die ist nicht dass Problem, eine Durchkenterung sofort ist eher nur bei Hohen Wellen wenn das Boot quer zur Welle Ligt. Ich bin mit einem Kielschwerter bei einem 10 er gekentert und untergegangen. Der liegt mindestens 5 Minuten auf der Backe bis genug Wasser einströmt und alles auf Tiefe geht. Wenn die Segel noch oben sind etwas länger. Ein Kentersack hätte uns damals einen Feuerwehr grosseinsatz erspart.

    Ich habe bei meinem Kielschwert bei der Aufholkette mehrere Nirofedern eingebaut, die verhindern ein einklappen bei Kenterung. Nur das Aufhohlen geht etwas schwerer.

    Ich hoffe jetzt ist es verständlicher. Der Kentersack ist für ein 18 bis 21 Fussboot geeignet.

    Herzliche Grüße

    HP

  7. #37
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    bißchen schlecht wenn wasser einströmt.

    Da kann man mal wieder sehen, das die minitransats gut durchdacht sind. Niedergang und fluchtluke achtern müssen immer über wasser liegen. Außer er liegt auf dem kopp is klar. Dann is der niedergang nicht mehr so richtig über wasser.



  8. #38
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    Hallo Manta, Hallo Sellinger,

    danke für die Hinweise. Die Idee mit dem Kentersack ist bestimmt gut, zumindest erhöht es wahrscheinlich die Sicherheit (was ist schon absolut sicher?)

    Ein Problem habe ich mit der Position dieser Einrichtung. Du schreibst, am Masttop. Wieviel Punktlast kann ein 7/8 Rigg am Top vertragen? Mein Mast ist einmal von oben gekommen, weil ich mit dem Top beim Rangieren in einen Birkenzweig geraten bin. zwei, drei Zweige von vieleicht 1-2 cm Durchmesser und der Mast ist glatt an den Terminals der Wanten abgebrochen.
    Nach diesen Erfahrungen würde ich vermuten, wenn der Mast überhaupt nach dem Kentern stehen bleibt (enormes Biegemoment durch Segel voller Wasser), würde die Kraft im Masttop nicht den Masten einfach zerbrechen?

    1. Frage: Wäre es dann nicht sinnvoller, den Kentersack in Höhe der Oberen Wanten zu montieren, und wenn, reicht dann dieser Sack mit seiner Wasserverträngung (wieviel Liter hat so ein Teil?) noch aus?

    2. Frage: wer bietet so etwas an?

    Danke für euren Einsatz!

    GBY,
    Reinhard

    --
    wer nicht nass werden will, sollte Schach spielen

  9. #39
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    Hallo Jollensegler

    Ich habe Zuhause mal gestöbert aber leider keine Fotos gefunden. . Als ich meine Condor 55 kaufte war der Teil schon dabei jedoch mit einem total verrosteten Spannhebel. Den habe ich ausgebaut und durch zwei M8 oder M10 Schrauben ersetzt. Die Teile waren ca. 20mm stark und mit einem Loch in der Mitte für diesen Spannhebel. Ich habe rechts und links ein Loch gebohrt und dann 2 Schrauben durchgesteckt. Wenn der Kiel in der unteren Position auflag dann habe ich ihn mit diesem Teil gesichert. Er konnt sich zwar noch bewegen jedoch sicher nicht mehr hineinrutschen.

    Ich hoffe das hilft Dir weiter, Wolfgang

    PS: Gib mir bescheid falls die Skizze nicht angekommen ist

    Übrigens ich hätte noch einen Satz Posterbezüge für die C55 abzugeben. Falls Interesse besteht kann ich gerne Fotos von den Teilen schicken.

  10. #40
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    Hallo Sailaway,

    ich habe eine Condor 70 mit der gleichen Hubkielmimik wie die C55, und hätte Interesse an einer Skizze Deiner "Blockiervorrichtung". Wenn Du magst, schick sie mir doch bitte an: Hei.Ko(ät)lycos.de

    Bis dann
    Heiner

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