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  1. #1
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    Hallo

    diese Sommer soll es vom Grevelingen Meer in Holland nach Dünkirchen in Frankreich gehen. Hat jemand Tipps zur Route und günstige Teilstrecken mit Zeitschätzungen ? Gesegelt wird eine ziemlcih flotte 31er SY. Es soll aber ein gemütlicher Urlaubstörn werden und keine "24h Teilstücke"

    gruß
    thomas

  2. #2
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    Hallo Thomas,
    mit einer ziemlich flotten 31er bis du locker in 24h in Dünkirchen: ;-)
    Also wie lange hast du den Zeit?

    Grevelingen - Dünkirchen - Grevelingen ist locker in einer Woche zu schaffen. Alles was länger ist, bringt mehr Gemütlichkeit und Hafentage mit Sightseeing.

    Bis du schon viel im Deltagebiet gewesen? Das heißt kennst du die Perlen Veere, Middelburg oder Vlissingen? Wenn ja kannst du diese, sicherlich auch lohneswerten, Ziele schon mal weglassen.

    In Belgien gibt es nur vier Küstenhäfen, die nur wenige Meilen auseinander liegen: Zeebrügge, Blankenberge, Oostende, Nieupoort. Danach folgt schon Dünkirchen. Schön ist Dünkirchen übrigens meiner Meinung nach nicht.

    Also wenn du uns noch ein paar mehr Infos zu deinem Törn nennst, gibt es auch noch mehr Tipps und Infos. ;-)

    Gruß Norbert

  3. #3
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    @toli269
    Du willst also einen `Sommertörn` von Bruinisse nach Dunkerque (den Begriff Dünkirchen hört man dort unten nicht mehr so gerne) machen? Gehen wir mal von zwei Wochen aus, was willst du um alles in der Welt zwei Wochen mit einer 31er (Hallberg Rassy?) nur zwischen Verkehrstrennungsgebieten (Westerschelde, Zeebrugge) und Industrieansammlungen (Zeebrugge, Dunkerque) anstellen? Ich bin vor Jahren mit einer 31er in zwei Wochen bis Portsmouth und gemütlich wieder zurück gekommen. Zu zweit. Ganz ohne Stress. Aber du wirst schon sehen. Wenn du nach drei Tagen in Dunkerque bist, fährst du schon von ganz alleine weiter.

    Reiseroute: Fahre am besten Freitagnachmittags los und lege dich in Roompot an die Schleuse. Anderntags nach Blankenberge (Samstags nicht nach 17:00 OZ dort ankommen, da rasch überfüllt) und weiter nach Dunkerque (Vorteil: Sonntags herrscht weniger Schiffsverkehr). Sind also zweieinhalb Tage. Wie gesagt, mit einer 31er ein `Katzensprung`. Aufpassen solltest du bei der Überquerung der Westerschelde. Da ist bannig was los zu bestimmten Tageszeiten. Zeitschätzung? Mit der Tide sind das allesamt Kaffeefahrten.

    Kartenmaterial: NL 1801, NL 1805, NL 1807, HP 15, HP 19, Navicarte 1010 (wichtig für die Ansteuerung von Dunkerque), Waterstanden en stromen, Votre livre de bord (s.u.)

    Handbücher: Almanak voor watertoerisme, Votre livre de bord (enthält alle erforderlichen Gezeitentabellen und Stromkarten), Die niederländische Nordseeküste (Busse Seewald, nur noch im modernen Antiquariat, Adressen bei Google), Revierführer Normandie (Motorbuch Verlag, nur noch im modernen Antiquariat, Adressen bei Google). Ferner: Online-Revierführer `Belgische Nordseeküste`. Abrufbar unter www.firsching.info (Rubrik Informationspool). Registrierung erforderlich. Leider gestaltet sich der Seitenaufbau bei Verwendung eines Analogmodems geradezu ätzend langsam (www = world wide wait). Wohl dem, der DSL besitzt. Das liegt aber offenbar an den zahlreichen Abbildungen.

    Sonst noch Fragen?

    Lui

  4. #4
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    das klingt doch alles schon mal sehr gut und vor allem bin ich begeistert über die genauen infos. wer weiß, vielleicht meldet sich noch einer zu wort.

    als zusatz, weil einige fragten:

    ich segele zwar ein schwedisches schiff ( trio 92 ) aber keine rassy. wir ( meine freundin mit ca. 20 segelstunden und ich ) haben 2 1/2 wochen zeit. weil es aber unsere erste größere reise ist, lassen wirs langsam angehen. die delta städte kenne ich schon. segele schon seit kindesbeinen dort und meine freundin kennt die ecke auch,weil sie früher mit ihren eltern in der ecke einen wohnwagen hatte. aber wnen wor schneller in f sind, können wir ja einfach weiterfahren - glücklciherweise kann meine freundin französisch.

    also dann schau ich mal gespannt auf die nächsten antworten.

  5. #5
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    [quote]
    Original von norbaer:
    Hallo Thomas,
    mit einer ziemlich flotten 31er bis du locker in 24h in Dünkirchen: ;-)
    ___________________________

    Das ist schon mal flott gelogen:-))
    Erst kommt mal die Schleuse Brunisse, dann (bei Kanalfahrt)
    die beiden Schleusen Ein-und Ausfahrt Veerse Meer und last but not
    least die Schleuse Vlissingen. Buten rum die Schleuse Brunisse
    und die Roompotsluis. In der Hochsaison ALLES Nadelöhrs mit
    event. langen Wartezeiten. Meine Empfehlung ist die binnen
    Route durch Veerse Meer und Kanal durch Walcheren. Reizvolle
    Tour. Dann bei Vlissingen raus und in den De Ruyter Hafen.
    Wenn du hier in der Hochsaison einen Platz bekommst?? Dann eine
    Woche Pause und wieder zurück:-)) Alternativ dann die buten Route.
    Weil Scholle Vlissinger Art in dem Lokal auf der Seepromenade
    direkt neben dem Lotsengebäude kann man ruhig dreimal die Woche
    essen. Die anderen Tage zum 5 star Chinesen am Marktplatz.

    Solltest Du jedoch mal *richtige* Küche kennenlernen wollen,
    alternativ weiter bis Oostende. Hier im neu renovierten Casino
    im 1 star Michelin Lokal (mit Sternenfunkel an der Decke und
    Wasserfallgeräusch im Fahrstuhl) Zeezunge auf Oostende Wize
    vom Sternekoch. Nicht gerade billig aber schmackhaft. Und der
    Blick erst!! Bester Blick an DER Küste. Ausgenommen natürlich
    das Sightseeing von der Zeepromenade Vlissingen bei Dämmerung.
    All die Lichter der 400.000 BRT. Phänomenal!

    Aber Wahrschau: beim auslaufen unbedingt Strom
    beachten. Nicht nur wg. der starken Querstömung beim De Ruyter
    Hafen sondern damit Du auch locker schnell bist:-)Und noch eins, der Strom draussen kentert NIEMALS bei LW oder HW des jeweiligen
    Hafenortes. Meist 1-3 Std. später oder früher. Strom kann bei
    Vlissingen bis zu 4 kn gehn!! Bei Wind gegen Strom nicht wirklich
    angenehm. Auch nicht mit `ner flotten 31er:-.))

    --------------------------

    Schön ist Dünkirchen übrigens meiner Meinung nach nicht.

    _____________________________

    Du sagst es!! Was man da will ist mir ein Rätsel??
    Und der gesunkene rote Autotransporter der XXL Klasse
    ist auch schon lange nicht mehr sichtbar.
    Dann schon lieber Calais. Obwohl auch nicht das gelbe vom Ei!!
    Am besten direkt von Oostende Duinkirchen auslassen und sofort
    nach Calais. Hier nicht lange fackeln und weiter die Ecke rum
    nach Boulogne sur Mer. Und dann nach DIEPPE. DAS ist sehenswert.
    Alleine schon das Freiluftschwimmbad oben auf den Klippen.
    Und natürlich der Apfelsaft. Nennen die da Calvados.

    Also bis hier hin meiner bescheidenen Meinung nach in 2 Wochen
    locker zu schaffen. Wenn Du die Woche Pause in Vlissingen
    nicht in Anspruch nimmst:-) Alles im Tidenrythmus machbar.
    Also 6 Std. Fahrt, dann Pause. Nächsten Tag weiter. Gemütlich
    und (mit dem Strom!!) schnell. Oder flott. Oder flott locker.
    Blöd ist nur wenn auf der Hinfahrt Wind SW und auf der Rückfahrt
    NO. Dann bleibste besser im Grevelinger Meer:-))

    Na egal, kommse nach Oostende, gibbse Bescheid.
    Trinken wir auf der Terrasse des RNSYC http://www.rnsyc.be/harbour/default.htm

    ein Täsgen Duivel. Wahrschau: 8.5 Umdrehungen:-)

    Aber wenn Du tatsächlich nach Dünkirchen willst, hier habe ich
    noch was: http://www.dunkerque-marina.com/en/index.htm



    bisse Tage
    Grufti


  6. #6
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    Hallo Thomas,
    Grufti und Lui haben ja schon einiges geschrieben, ich würde mir das ganze von der Planung her in etwa so vorstellen.

    1. Tag Grevelingen --> Roompot
    Voraussetzung Wetter für den nächsten Tag ist Segelbar, das heißt nicht gerade 5-6 aus SW bis W. Als Alternative gibt es sonst die zeitaufwendigere Binnenrute übers Veersemeer.
    An der Rommpot Sluis kann man auch Gratis übernachten.
    2. Tag Roompot --> Blankenberge oder Oostende
    Die Schläge kann man je nach Wetter oder pers. Verfassung länger oder kürzer wählen. Zeebrügge; Oostende; nieuport sind Häfen mit Einfahrampeln! Wenn hier rot gezeigt wird sollte man natürlich nicht einfahren, sonst gibs mecker.

    Auch ist es ratsam Leinen mit Ruckdämpfer mitzunehmen den in Oostende oder Duinkerk, um den französicen Namen zu benutzen, kann es schon mal unangenehm Rucken bei Schwell im Hafen.

    3. Tag Blankenberge ---> Nieupoort oder Oostende --> Duinkerq
    Beide Touren sind Navigatorisch easy und verlaufen dicht unter der Küste. Man hat also auch was zu kucken, wenn auch nicht viel.

    In Nieupoort würde ich den rechts gelegenen Yachthafen nehemen weil dem gegenüber (4 spurige Straße überqueren)ist direkt ein Supermarkt und Nieuport Bad ist in 20 Gehminuten zu erreichen.

    In Duinkerq würe ich auch den rechten HAfen vor der Klappbrücke nehmen. Denn 1. ist der nicht soweit von der Stadtcentrum entfernt und 2. sind direkt Segelzubehörläden in der Nähe.

    MAch dir auch keine Sorgen über das KArtenmaterial, das kannst du immer unterwegs kaufen ein bis zwei Häfen bevor du es benötigst. Also nicht in Holland verzweifeln, wenn die gerade nicht die aktuelle KArte der Normandie haben.
    Auch würde ich empfehlen den Reeds Nautical Almanach zu kaufen, da steht alles drin was du brauchst. Aber am besten auch erst kurz vor der Reise, denn je später im Jahr, um so günstiger werden die Schinken!

    So, im Idealfall biste schon da und nu??

    Vorschlage wie Grufti und Lui schon erwähnten, weiterfahren auf der französichen Seite. Die gefällt mir im Moment noch besser als der Südöstliche Teil Englands.

    4. Tag von Duinkerq ---> Boulogne sur Mer
    Dies ist zwar auf der Karte eine Strecke von ca 45 Sm, ist aber durch die rasanten Tidenströme in der Doverstraight locker in 6 Stunden zu packen.
    Wenn Unsicherheit herscht bei der Tidennavigation einfach den Hafenmeister oder andere Yachties befragen, wann die beste Abfahrtszeit ist. Allerdings merkt man das auch am Auslaufen der
    Yachten. Denn in den Tidengewässern fahren ja alle Yachten die in eine Richtung möchten immer um die gleiche Zeit. Das kann auch schon mal morgens um 3 Uhr sein!! Also einfach ausschlafen und darauf hoffen, dass man morgens sieht wann die Yachten ablegen kann ein Fehler sein, denn vielleicht ist der Hafen schon leer. ;-))
    Ab Calais wird es auch landschaftlich interessant, denn ab hier gibt es Steilküsten aus Kreidefelsen und schönes klares Wasser.


    5. Tag Boulogne sur Mer ---> Dieppe
    Navigatorisch total Einfach. Aus dem hafen heraus und einfach Kurs 203° anleen schon kommt man nach Dieppe. Keine Untiefen oder Sandbänke mehr unterwegs. Sind allerdings ca. 50 sm und bei starkem Südwest natürlich nicht zu empfehlen.
    Dieppe selber ist sehr schön!

    6. Tag Dieppe ---> Fecamp
    dies ist wieder eine kurze Strecke mit nur 30sm. Immer schön ander Steilküste entlang und mit richtigem Wind und Strömung in 4 -5 Stunden erledigt.


    So das wäre es im Idealfall, von Wind und Wetter! Zurück geht es zuerst mal wieder über Dieppe und Boulogne sur er. Dies ist auch in den Allermeisten fällen die einfachere Tour den die Tide läuft immer ein Stündchen länger mit und der Wind kommt meistens schön von hinten.

    Aber von Boulogne sur Mer, kommst du in einem Rutsch nach Nieupoort und brauchst Duinkerq nicht mehr anzulaufen.


    @Grufti: lange nicht mehr im Delta gewesen, oder? Ich kenne keine aussergewöhnlichen Wartezeiten vor den Schleusen. Ich bin bis immer bei der erstmöglichen Schleusung durchgekommen. ;-))

    Zeelandbrücke macht ja jetzt in der Saison auch halbstündig auf. Im Winter muß man sich telefonisch anmelden und bekommt einen Termin.

    Gruß Norbert

  7. #7
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    @toli269
    Norberts Hinweise sind durchaus hilfreich. Vielleicht war aber auch er in letzter Zeit nicht mehr häufig vor Ort.
    1.) Nieuwpoort. Dieses Jahr besser auslassen. Grund: Wegen Neubaumaßnahmen (neues Hafenmeistereigebäude) ist der Bereich rund um die Sportbootliegeplätze eine einzige Baustelle. Man wählt stattdessen:
    2.) Blankenberge. Der Transitbereich im Oude Haven (Vieux Port bzw. Ostbecken) wurde durch einen Steg vor dem Klubgebäude erheblich verbessert. Die Neubaumaßnahmen in der sog. `Marina` (Südbecken) waren zumindest Ostern noch nicht abgeschlossen. Könnte aber sein, dass Meldestelle und Transitbereich im Sommer fertig gestellt sind.
    3.) Sorry, aber das Votre livre de bord würde ich für Nordfrankreich stets dem Reeds vorziehen. Ebenfalls französische vor englischen Kartenmaterial (optimal: die NAVICARTES). Ich weiß, dass ich hier nicht gerade eine Lanze für die im Forum weit verbreitete anglophile Bruderschaft schlage. Aber ich frage euch: Würde jemand von euch mit englischen Karten durch die Deutsche Bucht segeln?
    4.) Sorry, wenn ich dir widerspreche, Norbert, aber deine Ansicht zur Tidennavigation halte ich für geradezu gefährlich. Wer sich auf den Pas de Calais zubewegt und darüber hinaus seine Reise fortsetzt, muss in Punkto Gezeitennavigation sattelfest sein. Da reicht es nicht zu schauen, wann die Yachten morgens in aller Frühe aufbrechen. Die können nämlich auch nach Schottland oder sonst wohin unterwegs sein. Bereits in Boulogne herrschen zur Unzeit etwa 8 m Tidenhub. Man kann sich leicht ausrechnen, welche Strömungen draußen auftreten. Wer da Wind gegen Tide hat: Mahlzeit.

    Tipp: Votre livre de Bord (enthält Gezeitentabellen und die wichtigsten Stromatlanten) zur Hand nehmen und schon vor dem Törn (und nicht bei Sturm am Kartentisch, wenn es draußen an Deck so lustig zugeht wie bei Halloween) ausrechnen, an welchem Tag zu welcher Zeit HW bzw. NW ist, wann man spätestens einen (Flucht-) Hafen erreicht haben muss und in welchen Zeiten mitlaufender oder entgegen kommender Strom auftritt. Mit diesen persönlichen Aufzeichnungen in einer Kladde kommt man m.E. immer gut zurecht. Auch ohne GPS und elektronischem Seekartenplotter. Und dann gibt`s auch keine hektische Blätterei in tausend Almanachen. Dabei treten nämlich die meisten Fehler auf.

    Lui

  8. #8
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    Original von norbaer:
    @Grufti: lange nicht mehr im Delta gewesen, oder? Ich kenne keine aussergewöhnlichen Wartezeiten vor den Schleusen. Ich bin bis immer bei der erstmöglichen Schleusung durchgekommen. ;-))

    Zeelandbrücke macht ja jetzt in der Saison auch halbstündig auf. Im Winter muß man sich telefonisch anmelden und bekommt einen Termin.

    Gruß Norbert
    Ja muss ich jetzt überlegen.
    Sicher mehr als 5 Jahre her, dass ich das letzte Mal da war.
    Aber Du willst mir erzählen, das die Schleuse von Brunisse
    an einem sonnigen Sonntagnachmittag in der Hochsaison kein
    Nadelöhr mehr ist?? Und die Sportbootschleuse Vlissingen?
    Gut, die ist gross, aber ehe die mal voll ist, das dauert.
    Also aus meiner Erfahrung, wenn du Pech hast und kommst gerade
    an wenn das Tor zugeht - erst mal ausschleusen, dann wieder
    einschleusen von der Gegenseite, wieder ausschleusen, und erst dann
    bist du dran - das kann bis zu 2 Std. dauern.

    Du scheinst ja eh immer Schwein zu haben, siehe St. Malo
    Stadthafen. Aber Dich erwischt es auch mal. GARANTIERT.-))

    Kommst Du mal ungünstige Zeit zu mir. 1 Std. Wartezeit vorm Hafen
    weil Berufstraffic ist da Peanuts. 1 Fähre raus, 1 Fähre rein.
    Nacheinander natürlich. Dann ein Cargo raus, ein Cargo rein.
    Danach ein Berufsschiff vom hydrographischen Dienst oder
    in der Hochsaison auch gerne ein Schiff der Kriegsmarine.
    Kommt alles besonders toll, wenn in der Hafeneinfahrt noch
    zusätzlich gebaggert wird. Am Besten kommen dann immer die Käsköpp.
    Können es nicht glauben, dass immer noch rot ist. Und sausen hinter
    sonem einfahrenden Cargo hinterher. Werden dann zwischen den
    Hafenmolen von überdimensionierten Lautsprechern via Portcontrol
    angemotzt, dass hört die ganze Stadt. Und binnen wartet schon die Entenpolizei. Das wird teuer. Macht jeder nur einmal. Passiert aber
    eigentlich in der Hochsaison mindestens 2-3 mal die Woche.

    Und an einem Sonntagnachmittag bei schönem Wetter im Juli/Aug.
    in die Schleuse zum Mercator Dock, dass kann leicht bis zu
    2-3 Std. im Juli/Aug. werden. Mein pers. Record liegt bei 4 Std.!
    Weil, bei extr. Tidenständen ist auch noch zusätzlich zu wenig Wasser in der Schleuse.

    Und kommst Du zu spät, so sagen wir
    gegen 20.00, darfst Du u.U. auch vor der Schleuse liegen bleiben.
    Bis zum nächsten Morgen.

    Und hast du schon mal im Hafenbecken vom RNSYC Wind NW Nr. 9-10
    bei HW erlebt, gehst Du da auch nicht mehr hin. Für DEN Schwell
    gibt es überhaupt keine Ruckdämpfer!! Und legst Du, sagen wir mal
    mit mehr als 2 m Kiel, an der falschen Stelle an, liegst du bei
    LW schief.

    Nur mal so.
    Aber woher soll man das wissen, wenn man nur einmal im Jahr
    da vorbei kommt?:-))

    Wo willst Du eigentlich diese Saison hin???
    Wieder St. Malo zum Apfelsaft trinken?:-))

    Wenn ja, bestell` Grüsse im Hafenbüro Bas-Sablons.
    Habe mir dort mal ein Boot gekauft. Eine Dufour 31.
    Verdammt lang her........so um 1986.
    Als auf der Überfahrt im Okt. im Hafen von Cherbourg
    nach einer Woche W Nr. 9-11 ca. 700 Sportboote auf Drift
    gingen, weil die Schwimmstege bei extremem HW brachen. Der grösste
    Versicherungsgau aller Zeiten!

    Ich war mit dem Boot gerade mal die Ecke rum.
    In St Vaast. Dank schliessbarer Sturmfluttoren wie in Mutters
    Schoss. Hatte ich halt auch mal son Schwein wie Du anscheinend
    mit Deinen Schleusenzeiten [g]

    bisse Tage
    Grufti




  9. #9
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    Original von Segelgrufti:
    Original von norbaer:
    @Grufti: lange nicht mehr im Delta gewesen, oder? Ich kenne keine aussergewöhnlichen Wartezeiten vor den Schleusen. Ich bin bis immer bei der erstmöglichen Schleusung durchgekommen. ;-))

    Zeelandbrücke macht ja jetzt in der Saison auch halbstündig auf. Im Winter muß man sich telefonisch anmelden und bekommt einen Termin.

    Gruß Norbert
    Ja muss ich jetzt überlegen.
    Sicher mehr als 5 Jahre her, dass ich das letzte Mal da war.
    Aber Du willst mir erzählen, das die Schleuse von Brunisse
    an einem sonnigen Sonntagnachmittag in der Hochsaison kein
    Nadelöhr mehr ist?? ...

    bisse Tage
    Grufti




    Dieses Jahr ist Brunisse wirklich noch kein Nadelöhr. Gut am Pfingstsamstag war es kühl und für Stegsegler schon zu windig, da kam fast noch jeder mit und auch am Sonntag waren anscheinend noch viele abgeschreckt, so dass die Wartezeit doch merklich kurz ausfiel.

    Aber lass mal die Sonne richtig knallen, dann will jeder in die Badewanne Grevelinger Meer und dann kann das schon Stunden dauern!

    Oder Norbert gehörst du zu den besonders beliebten Skippern, die sich bei Schleusenöffnung direkt von hinten nach vorne durchschlängeln (dann sage ich nur Vorsicht, da liegen immer noch einige Boote im Schlick die von der wütenden wartenden Menge versenkt wurden)

    Andreas

  10. #10
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    Das Problem an der Schleuse von Bruinisse ist ab nächsten Monat
    Geschichte - hoffe ich zumindest.
    Im Juni soll der Umbau der Schleuse abgeschlossen sein - 2.Brücke,
    analog zur umgebauten Zandkreekschleuse am Veerse Meer.

    @Thomas - wo liegst du am Grevelingen?
    Wir planen für Juli möglicherweise einen ähnlichen Törn - Richtung frz.Küste oder je nach Wind, Wetter und Laune die andere Richtung nach Norden (Texel?).

    Wenns nach Frankreich geht auf jeden Fall ans Flaggenzertifikat denken.

    Gruss Sunwind

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