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  1. #1
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    Standard VEBEG #53959 Ostwind/Westwind

    Nuh geiht datt los....

    unter #53959 bietet die VEBEG die "Ostwind" und die "Westwind" an.

    Angebote in "Eur/Stk"! Gebotsende 30.09.05. (pünktlich zum Saisonende)

    Aber den Winter sollte man dann vielleicht sowieso damit verbringen, erstmal einen Motor einzubauen, wegen den doch recht häufig störend am Rande des Fahrwassers liegenden Leitdämmen....

    meint

    Edo

  2. #2
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    Moin,

    die beiden Boote liegen, ohne Mast, im Bootshafen der Marineschule Mürwik wie ein Häufchen Elend. Gemacht wird seitens der Marine an den Booten überhaupt nichts mehr.

    Jörg

  3. #3
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    Da bin ich mal 1975 3 Tage mit gesegelt. Man braucht mindestens 6 Leute um die zu segeln.

    Der Skipper damals ein KptLt. ???? hat die Westwind allerdings in die Box gesegelt. Chapeau.

    Gruß Rainer

    P.S. Trotzdem schade, daß die Marine eine solche Tradition einfach aufgibt.

  4. #4
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    Als nächstes Monsun und Asta. Kann man dann am Mittelmeer bewundern, oder an der Westcoast?
    Man hätte besser die ausbildungsuntauglichen Nadines verscherbelt.
    Als nächstes wird die Segelausbildung kpl. auf die hanseatische outgesourced
    Naja, das Schlauchi mit Motor gibts ja bestimmt dazu -
    handbreit,kai

  5. #5
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    Zitat Zitat von kai
    Als nächstes wird die Segelausbildung kpl. auf die hanseatische outgesourced

    Das hat sich wohl erledigt mit dieser Idee. die Schulboote sollen bleiben.

    MFG René

  6. #6
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    Zwölfer-Verkauf:
    Marine hängt Flensburg ab
    Die Tage der Marine-Zwölfer „Westwind“ und „Ostwind“ in Flensburg sind gezählt. Die Marine hat entschieden, die Schiffe meistbietend an den Mann zu bringen. Damit sind die Chancen einer Gruppe Flensburger Yachtliebhaber, wenigstens eine der historisch bedeutsamen Yachten für den historischen Hafen Flensburg zu retten, dramatisch geschrumpft.

    Oliver Berking reagierte zutiefst enttäuscht auf die Mitteilung aus Berlin. Über ein Jahr hatte der Flensburger Unternehmer und Erfinder des Flensburger Klassiker-Treffens sich mit seinen Partnern Hoffnung gemacht, eines der beiden Schiffe direkt von der Marine zu erwerben und auf der Förde für einen noch zu gründenden Verein zu sanieren und wieder in Fahrt zu bringen. „Das ist schon frustrierend“, meint Berking. „Man hat uns die ganze Zeit im Ungewissen gelassen. Nie war etwas greifbar. Dann wäre es wirklich besser gewesen, die Yachten sofort zu versteigern, dann wäre ihnen der rapide Verfall erspart geblieben.“

    Die in Frankfurt ansässige Verwertungsgesellschaft des Bundes Vebeg betrachtet beide Schiffe völlig unsentimental. Im Frühjahr hatte man dort noch mitgeteilt, es sei durchaus denkbar, direkt mit einem Interessenten zu verhandeln. Doch der Wind hat gedreht. „Das vergessen sie mal schnell wieder“, heißt es jetzt in Frankfurt. „Die beiden Schiffe sind so sehr gefragt, dass die Marine entschieden hat, sie meistbietend zu verkaufen.“

    In Frankfurt stapeln sich angeblich 400 Anfragen. Aber das muss für die Yachten nichts Gutes bedeuten. Meistbietend verkaufen bedeutet nicht unbedingt, ein Schiff in gute Hände zu geben, fürchtet Berking. Gut möglich, das „Ostwind“ und „Westwind“ auf diesem Weg abgetakelt in einem Mittelmeerhafen landen, Eigentum eines Enthusiasten, der nur den Kaufpreis berappen - aber nicht die Folgekosten bewältigen konnte.

    Und die sind üppig. Schon im vergangenen Jahr bescheinigte ein Sachverständiger beiden Booten zusammen einen Sanierungsstau von fast 2 Millionen Euro.

    Zwischenzeitlich hatte sich der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Börnsen in das Tauziehen eingeschaltet, aber auch er konnte letztendlich nicht die Entscheidung für Flensburg herbeiführen. Und so tickt die Uhr für die Mürwiker Flaggschiffe.. Nach Angaben der Vebeg wird der Verkauf Ende des Jahres gelaufen sein. Oliver Berking und seine Mitstreiter wollen zwar bieten, angesichts der erheblichen Sanierungskosten aber nicht jeden Preis. Der ist schon von der Vebeg hoch angesetzt. Insider sprechen von 250 000 Euro.

  7. #7
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    Tja, dann wird es in Zukunft wohl auch keinen Grund mehr geben die Marineschiffe im Flensburger im Hafen liegen zu lassen. Bisher gurken die Jungs da immer einfach rein und machen ohne Anfrage fest. Dann dröhnen die ganze Nacht die Generatoren. Aber wenn die Westküste dann Historischer Hafen wird, hätten sowieso nur die 12er einen Anspruch da liegen zu können, aber wer so "unsentimental" mit der eigenen Tradition umgeht...
    N 54° 47, 595` E 009° 25, 970`

  8. #8
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    Standard Zwei Kanonen weniger...

    "...Hier wird im Verteidigungshaushalt wieder der Geldsäckel an der falschen Stelle zugehalten. Nur zwei Kanonen weniger und die alten Schönheiten segeln Reklame für die Marine, wie es keine Anzeige bringen kann..."

    Dieser Text stammt von 1973 - und auf leider ist er immer noch höchst aktuell.

    Es ist eine Schande, dass in diesem Land Traditionen nicht wirklich gepflegt werden, aber trotzdem andauernd über fehlenden Zusammenhalt, Werteverfall und so weiter und so fort gejammert wird.

    Ist das Modell, zumindest eine der beiden Yachten für einen symbolischen Preis von einem Euro unter der Auflage der Restaurierung und Instandhaltung an einen Fürderverein abzugeben, wirklich so unattraktiv?

    Betrübte Grüße,
    Semjon M. Gehner (KptLt dR, ROA-Crew X/90)


  9. #9
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    Schade, schade.....


    In dem Buch "Segeln ohne Flautenschieber" sind eine Menge guter Fotos von der Ostwind und der Westwind. So bleibt zumindest die Erinnerung wach.

    Chatter

  10. #10
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    Standard ..und verkauft an..??

    Moin,
    Westwind wurde für €201.500 verkauft und Ostwind für €173.001, siehe auch http://www.vebeg.de/web/de/verkauf/zuschlagspreise.htm.

    Sollten die Angaben des Sachverständigen von €1.000.000 Sanierungsstau pro Boot stimmen, dann Prost für die Gewinner!

    Was sagt eigentlich die Gemeinde - kennt jemand die Höchstbietenenden?

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