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  1. #11
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    Zitat Zitat von zerberus
    Aber ohne Funk wirst Du wohl ohnehin nicht ins Watt gehen wollen.

    zerberus
    WIESO ????
    Bin jahrelang ohne Funk da rumgefahren. Vor 30 Jahren mit meiner ollen Neptun 22 mit Liegeplatz Stavoren. Und würde das heute JEDERZEIT wieder tun. Wen willst du denn da anrufen??? Gibt keine (geschlossenen) Brücken oder Schleusen dort. Und selbst wenn das so wäre, auch bei denen gibt es feste Öffnungszeiten die angezeigt werden. Geht also auch ALLES ohne Funk. Revierzentralen ? Eigentlich sind die ja für die Berufsschifffahrt da, müsst die nicht immer belästigen z.B. wg. einer vertriebenen Tonne. Und soo oft kommt das ja nun auch nicht vor. Und Tonnenleger sind in dem begrenzten Gebiet schnell vor Ort, am anderen Tag liegt die Tonne wieder dort wo sie sein soll. Und vertrieben werden sie meist durch Sturm. Dann lieber sagen, NIEMALS
    bei Sturm durchs Waddengebiet!!!

    Bin übrigens mit der ollen Neptun (damals) bis Calais und Cowes. Habe NIERGENDWO Funk gebraucht. Hatte übrigens auch keine Navigationslichter.
    Bin aber des öfteren auch nachts angekommen. Meist wg. falscher Tidenplanung Ging aber ganz gut mit Petroleumfunzel. Du weisst warum die Dinger Sturmlaternen heissen: weil sie bei Sturm IMMER ausgehen !!

    Also den einzigen Platz den ich kenne, wo Funk Vorraussetzung ist, ist Dover (Anmeldung Pflicht - aber selbst hier geht es zur Not auch mit Signalflagge. Oder bei uns. Hier kommst Du nicht in den Yachthafen, wenn du dich nicht vorher per Funk anmeldest. Sonst reservieren die keinen Platz.

    Aber im Waddengebiet Funk? Warum???? Um das Waddenhoch anzurufen und fragen ob man jetzt darüber darf ??? Oder z.B. Terschelling Passantenhaven
    anfunken und um eine Reservierung im Restaurant YXZ zu bitten? Die werden dir was husten. Sind schliesslich (noch) keine GB Verhältnisse, wo das möglich ist. Z.B im Solent, Beaulieu River, Buckler`s Hard.

    bisse Tage
    Grufti
    Mast- und Leistenbruch

  2. #12
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    Zitat Zitat von Tamino
    Grufti, Du hast mich mißverstanden. Die nicht richtig liegenden Tonnen waren in diesem Falle vertrieben und hatten keine korrekte Position. Wenn man dann nicht in etwas weiß wo die Tonne liegen muß, kann es für den Revierfremden Probleme geben.
    Will es mal so sagen. Z.B. im Fahrwasser Harlingen -Terschelling liegen die Tonnen dermassen dicht hintereinander, da ist es schietegal ob mal eine fehlt. Oder vertrieben ist. An einen falschen Ort. Meist auf die Untiefe. Sieht man SOFORT, dass das nicht stimmen kann. Gut, für Beginner vieleicht nicht sooo ersichtlich. Aber eigentlich genügt der gesunde MENSCHENVERSTAND. Und Tonnen werden in aller Regel durch Sturm vertrieben. Und in den Hauptfahrwassern liegen die per Tonnenleger wieder schnell da wo sie hin sollen. Und bei Sturm sollte man erst gar nicht ins Watt. Da sind wir uns doch einig??

    Und wo die Tonne eigentlich liegen sollte, sieht man ja in der Karte. Wenn dann EINE ausserhalb des Tonnenstrichs liegt, heisst es halt WAHRSCHAU.
    Aber gut, Revierfremde haben es IMMER schwer. Egal wo. Am besten ist sowieso, man bleibt am eigenen Steg

    bisse Tage
    Grufti
    Mast- und Leistenbruch

  3. #13
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    Meine kleine Meinung dazu:

    Vertriebene Tonnen:
    Wie Grufti schon sagte, die liegen meist so eng, dass man die übernächste schon sehen kann (nachts weiss man gar nicht, wo man bei dem ganzen Geblinke hin soll). Damit fällt direkt auf, wenn eine fehlt.

    Funk im Watt:
    Wozu? Mit Funk kommt man sich vielleicht wichtiger vor, aber nötig ist das wirklich nicht.

    Sturm im Watt:
    Wo ist das Problem? Man sollte vielleicht bei nördlichen Winden nicht durch die Gatten, aber IM Watt ist das alles kein Thema, solange es noch segelbar ist. Hinter den Inseln ist das Wasser relativ geschützt, da baut sich keine große Welle auf. Geht schon wegen der Flachs nicht.

    Aktuelle Karte:
    So eng sehe ich das ehrlich gesagt nicht. Wir sind auch schon mit 2 Jahre alter Karte da herum gefahren. Die größeren Fahrwasser sind eindeutig betonnt, man fährt dann halt nach Sicht (wann nicht?) und wer meint, auf Biegen und Brechen knappe Stellen nehmen zu müssen, der brummt auch schonmal mit einer "aktuellen" Karte auf und hat dann entweder das entsprechende Boot oder ist selbst Schuld.

    Soweit meine Meinung, dann kann's ja los gehen! :o)

  4. #14
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    Zitat Zitat von Laberbacke
    Funk im Watt:
    Wozu? Mit Funk kommt man sich vielleicht wichtiger vor, aber nötig ist das wirklich nicht.
    Kommt darauf an: Wenn Du vielleicht über die 2 Fischernetze fahren willst, die ein Fischer verloren hat und vor denen die Revierzentrale mit Positionsangabe warnt (passiert vor ein paar Wochen bei Schiermonnikoog), brauchst Du keinen Funk. Deine Schraube wird Dirs vielleicht danken.

    Also: Alles eine Frage des Standpunktes. Jeder kann ja für sich selbst entscheiden.

    zerberus.

  5. #15
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    Zitat Zitat von Laberbacke
    Sturm im Watt:
    Wo ist das Problem? Man sollte vielleicht bei nördlichen Winden nicht durch die Gatten, aber IM Watt ist das alles kein Thema, solange es noch segelbar ist. Hinter den Inseln ist das Wasser relativ geschützt, da baut sich keine große Welle auf. Geht schon wegen der Flachs nicht.

    Aktuelle Karte:
    So eng sehe ich das ehrlich gesagt nicht. Wir sind auch schon mit 2 Jahre alter Karte da herum gefahren. Die größeren Fahrwasser sind eindeutig betonnt, man fährt dann halt nach Sicht (wann nicht?) und wer meint, auf Biegen und Brechen knappe Stellen nehmen zu müssen, der brummt auch schonmal mit einer "aktuellen" Karte auf und hat dann entweder das entsprechende Boot oder ist selbst Schuld.

    Soweit meine Meinung, dann kann's ja los gehen! )
    Irgendwie ist da was dran!!!
    Bin selbst mit älteren Karten dort rum gefahren. Ist ja nicht so, dass urplötzlich das (gleiche) Fahrwasser statt von N nach S von W nach O verläuft. Und wenn doch , Fahrwasser bleibt Fahrwasser. Gibt da rote Tonnen und grüne. Eine hinter der anderen. Relativ einfach.

    Aber das mit dem Sturm kann ich nur einschränkend bejahen. Sicher ist hinter den Inseln kein grossartiger Seegang, aber z.B. der Texelstrom ist schon ganz schön breit. Da kann sich auch eine schöne Welle aufbauen. Und bei Strom gegen Wind bei Sturm UNBEFAHRBAR. Und in anderen (engen) Fahrwassern braucht bloss mal was zu passieren. Z.B. ein Segel reisst. Und die Maschine geht nicht schnell genug an. Dann sitzt man schnell auf dem trockenen. Auf dem freien Wasser (weit vor den Inseln) hat man halt mehr Zeit für solche Übungen!! Einerseits. Andererseits fahre ich persönlich bei Sturm (immerhin über 8 bft.) erst gar nicht mehr los. Egal mal ob im Waddengebiet oder im engl. channel !!

    bisse Tage
    Grufti
    Mast- und Leistenbruch

  6. #16
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    Zitat Zitat von zerberus
    Kommt darauf an: Wenn Du vielleicht über die 2 Fischernetze fahren willst, die ein Fischer verloren hat und vor denen die Revierzentrale mit Positionsangabe warnt (passiert vor ein paar Wochen bei Schiermonnikoog), brauchst Du keinen Funk. Deine Schraube wird Dirs vielleicht danken.

    Also: Alles eine Frage des Standpunktes. Jeder kann ja für sich selbst entscheiden.

    zerberus.
    Ach komm........
    Hättet ihr endlich mal frischen Fisch gehabt

    Im übrigen habe ich schon von Fällen gehört, da haben sich welche beim pinkeln das Bein gebrochen. Es wurde nicht berichtet, um welches Bein es sich handelte Dieter Bohlen jedenfalls war es nicht ! Die Moral von der Geschicht: es ist halt alles relativ !

    bisse Tage
    Grufti
    Mast- und Leistenbruch

  7. #17
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    Zitat Zitat von Segelgrufti
    es ist halt alles relativ !
    Genau, auch Deine Beiträge!
    zerberus

  8. #18
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    @zerberus:
    Jep, es KANN immer 'was passieren aber nach 8 Jahren mit Funk finde ich die letzten zwei ohne auch sehr entspannend. Klar, wenn ich weitab vom Schuss fahre sehe ich ein Funkgerät als sinnvolle Ergänzung der Sicherheitsmittel, aber im Watt oder direkter Küstennähe sehe ich darin eher eine Spielerei für Technikverliebte. Die Berufsschifffahrt fühlt sich durch funkende (und Flaggen dippende, sorry, konnte ich mir nicht verkneifen) Jachties meist gestört.

    @grufti:
    Okay, das mit dem Sturm war Definitionssache. Von 8 Bft wird man im Watt ja nicht überrascht und bis 7 kann man auch von Oudeschild nach Den Helder noch gut segeln. Die Wellen werden vielleicht unangenehm steil, aber nicht gefährlich hoch. Bei allem darüber gönne ich mir dann auch gerne einen Hafentag und beobachte mit wohligen Schauern die Brandung. :o)

  9. #19
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    Zitat Zitat von zerberus
    Genau, auch Deine Beiträge!
    zerberus
    Ach du grüner Möwenschiet......
    Schon wieder son humorloser !!!!

    bisse Tage
    Grufti
    Mast- und Leistenbruch

  10. #20
    Tamino Gast

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    Zitat Zitat von Laberbacke
    Vertriebene Tonnen:
    Wie Grufti schon sagte, die liegen meist so eng, dass man die übernächste schon sehen kann (nachts weiss man gar nicht, wo man bei dem ganzen Geblinke hin soll). Damit fällt direkt auf, wenn eine fehlt.

    )
    Das ist z.B. in der Blauen Balje nicht so. Da liegen die Tonnen nicht in einer Reihe und man muß aufpassen, daß man nicht eine Tonne übersieht, da auf der einen Seite harter steiler Sandgrund und auf der anderen Seiten Buhnen liegen....

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