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  1. #1
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    Standard Granada 24 - Wasser im Boot

    Heute habe ich zwei Fragen, evtl. könnt ihr mir helfen.
    Ich bekomme auf der Steuerbordseite durch den ersten Relingfuß Wasser ins Vorschiff. Als erstes habe ich den Relingfuß neu abgedichtet.
    Dies hat aber nichts gebracht.
    Jetzt habe ich die Holzleisten auf dem Deck entfernt und die Löcher (3 Stück waren Feucht) mit Sikkaflex abgedichtet.
    Es kann sein, dass durch die Löcher Wasser durch kam.
    Jetzt warte ich auf Regen und ich hoffe, dass es das war, aber ich denke, daß trotzdem noch Wasser reinkommt, da sich durch Feuchtigkeit in der Nacht, schon wieder dunkle Stellen an der Bordwand waren
    Habt ihr evtl. eine Schwachstelle mit dem gleichen Problem ?

    Meine zweite Frage ist, mit wieviel Druck stellt ihr die Wanten ein ?
    Messt ihr den Wantendruck, oder nur nach Gefühl ?

    Vielleicht könnt ihr mir helfen, vielen Dank aufjedenfall im voraus für eine Beantwortung !!!

    Gruß
    Bullenhausen

  2. #2
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    Standard

    Hallo,

    die sonst in allen Tests hochgelobten und praktischen Teakleisten auf dem Vorschiff werden mit der Zeit undicht an den Befestigungspunkten.
    Das kann soweit führen, dass der Balsaholzkern des Decks sich auflöst. An zwei kleinen Stellen war der Balsaholzkern bei mir schon angegriffen und musste restauriert werden.
    Die Teakleisten habe ich entfernt und statt dessen Treadmaster auf dem Deck verlegt. Dass allerdings Wasser über das Deck eindringt und Spuren an der Bordwand innen hinterlässt, halte ich für unwahrscheinlich, eher saugt sich der Balsaholzkern voll wie ein Schwamm.
    Da Du die Relingsstützen bereits neu abgedichtet hast, tippe ich mal auf eine undichte Rumpf-Decksverbindung. Du solltest mal unter die Gummischeuerleiste schauen, dort abdichten und die Gummileiste neu verkleben. Undichtigkeiten können auch an den Kajütfenstern entstehen.

    Die Wantenspannung stelle ich wie folgt ein:
    Die Wantenspanner so weit zusammendrehen, dass die Wanten "einigermaßen" angezogen sind, dabei darauf achten, dass der Spargel senkrecht steht und nicht nach einer Seite hin geneigt steht.Erst die Aussenwanten, dann die inneren Wanten und dann die vorderen.
    Beim Segeln Am Wind bei ca 3Bft die Leewanten soweit nachspannen, dass sie nicht mehr lose sind und leichte Spannung haben. Also erst auf dem einen Bug, dann auf dem anderen.

    Viele Grüße
    Volker

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