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  1. #1
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    Standard ab welcher größe Führerschein?

    ein freundliches moin, moin in die Seglerrunde,

    vor ca. 10 Jahren habe ich mir mal ein Katamaran TopCat F2 gebraucht erstanden und auch einige Jahre in der Türkei am Strand gesegelt - so ohne jegliche Zulassung, Versicherung oder Segelschein.

    Aufgrund meiner familiären Situation (Scheidung) bin ich in den letzten 6 Jahren nicht mehr in den Urlaub gekommen, aber auch hoffentlich ein bisschen vernünftiger geworden.

    Was ist denn eigentlich für ein SportKat für Strandsegeln notwendig - beim stöbern bin ich immer wieder auf SportKats 'füherscheinfrei' gestossen. Bis zu welcher Größe, Gewicht bzw. Besegelung ist denn was erforderlich bzw. 'frei'.

    Ich würde gerne meinen Kat wieder auf Vordermann bringen und legal mal in Spanien 'fliegen' lassen.

    Vielen Dank für ein paar Antworten

    Claus

  2. #2
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    Standard

    Für ein Segelfahrzeug ohne Maschinenantrieb brauchst Du gar keinen Führerschein. Ausnahmen:

    Bodensee: Bodenseeschifferpatent D für Segelfahrzeuge ab 12 qm Segelfläche
    Gewässer des Landes Berlin: Sportführerschein Binnen unter Segel ab 3 qm Segelfläche
    In einigen Ländern (z. B. Großbritannien) sind Segelfahrzeuge über 24 Metern Länge ebenfalls patentpflichtig (Berufspatent). Da fällt ein Topcat ja nicht drunter.

  3. #3
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    Standard

    hä? da erzählt der mir was neues..... dacht, es wär überall ab 12qm segelfläche scheinpflicht (also innerhalb deutschlands, weil was würd sonst der A-Schein-segel ja nix bringen, oda?)

    naja... cya
    matthieu

  4. #4
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    Tja, Rheinsegler hat recht. Generell braucht man in Deutschland keinen Segelschein. Es wird aber allen, die es hören oder nicht hören wollen, gern suggeriert das man unbedingt einen bräuchte. Schließlich ist in Deutschland ja sonst auch alles bis ins Detail geregelt ...
    Aber das ist Humbuck und gezielte Desinformation!

    Also, laß´Dir von den Verbandsmeiern nix erzählen und hab´einfach Spaß mit deinem Cat.

  5. #5
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    Standard

    Zitat Zitat von HR26
    ... hab´einfach Spaß mit deinem Cat.
    Das sehe ich auch so, aber worum man sich vor dem Spaß kümmern sollte, ist
    eine ausreichende Haftpflichtversicherung. Die normale private Haftpflichtver-
    sicherung deckt das Risiko bei Verwendung eines eigenen Boots in der Regel
    nicht ab (manche bieten das jedoch für gemietete Boote standardmäßig oder
    gegen geringen Aufpreis an).

    Damit aus einem kurzen Augenblick der Sorglosigkeit nicht ein möglicherweise
    lebenslanger finanzieller Alptraum wird, sollte man diesen Punkt unbedingt
    regeln.

    Belem

  6. #6
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    Standard

    Super,

    vielen Dank für die schnellen und guten Nachrichten. Dem 'fliegen' komme ich somit schon ein großes Stückchen näher.

    Gilt auch hier die Regelung, dass im Ausland (z.Bsp. in Spanien) die gleiche Anforderung wie im Heimatland gilt, also keine?

    Wie sieht dass denn mit einer nat./intern. Zulassung oder Bootskennzeichnung/Bootsnummer oder ähnliches z.Bsp.für Spanien aus?

    Claus

  7. #7
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    Standard Welche Scheine

    Im Prinzip haben die Autoren vor mir recht,für Cat sollte man schon den Catgrundschein erwerben(kannste bei mir machen),ebenfalls ,fals ohne motor ausreichen ,den Segelgrundschein.es ist alles keine pflicht ,doch zum ausleihen und im falle eines Versicherungsschaden ,sollte man es schon haben.Es gibt auch immer mehr Vereine die dies verlangen ,ebenfalls eine Haftpflicht,aber da gibt es tausend meinungen,nicht der schein macht es ,sondern das ma es kann und das lernt man eben besser unter anleitung und ständigen Training Grüße Nuessisegeln

  8. #8
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    Standard

    Belem schreibt: "(w)orum man sich vor dem Spaß kümmern sollte, ist
    eine ausreichende Haftpflichtversicherung". Ein guter Rat, und macherorts sogar vorgeschrieben (Berlin).

    Dennoch -- und weil ich so gerne 'mal Troll spielen will:
    Welche Szenarien sind denkbar, in denen man mit einer Jolle oder einem Katamaran unter Segel schuldhaft erheblichen Schaden anrichtet, ohne daß den Geschädigten ein erhebliches Mitverschulden treffen würde?

    Ich rede hier nicht über die Schramme, die man 'mal einem anderen in die Bordwand fährt -- dafür nimmt man in der Regel die Versicherung gar nicht in Anspruch. Ich denke hier eher an den Fall, daß ich einem Schwimmer über den Kopf brettere und einen Schädelbruch verursache -- aber hätte in dem Fall der Schwimmer, der sich bei viel Wind (sonst wohl kein Schädelbruch) weit vom Ufer entfernt (in Ufernähe hoffentlich kein rasender TopCat) nicht eine erhebliche Mitschuld? (Die Vorwürfe, die sich der beteiligte Segeler ein Leben lang machen würde, kann -- mit oder ohne Mitschuld des Geschädigten -- ohnehin keine Versicherung beseitigen.)

    Anders ausgedrückt: Wovor muß ich mich hüten, damit ich mit meinem Segelboot nicht 'mal richtig viel Schaden anrichte? (Und bitte keine Szenarien von wegen 'mit Sprengstoff füllen'. Die sind nicht witzig).

    Gruß,
    der Geier

  9. #9
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    Hallo Geier,

    hat zwar weniger mit Sachschaden zu tun, paßt aber doch ganz gut zu deiner Frage, denke ich...
    Vor einigen Jahren hab ich mal einen Segelkurs mit Jugendlichen organisiert. Dabei haben wir eine Jolle öfter absichtlich gekentert, um das Aufrichten zu üben. Einer der Teilnehmer ist dabei unter das Segel gekommen und hat da unten die Orientierung verloren. Wir haben das Boot dann schnell versucht, das Boot aufzurichten und er hat es gleichzeitig geschafft, doch noch rauszukommen. Ihm ist nichts passiert, aber er hatte nachher doch einen leichten Schock. Das ganze hat sich bei glattem Wasser, kaum Wind und mit einem zweiten Boot daneben als Sicherung abgespielt.
    Spinn das mal weiter: Mal angenommen, du kenterst mit einem Mitsegler, der kommt unter das Segel und findet da nicht raus, du bekommst das Boot wegen Wind und Seegang nicht schnell genug aufgerichtet. Den Rest kannst du dir selber ausmalen...
    Gruß Moses

  10. #10
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    Zitat Zitat von Geier
    Ich denke hier eher an den Fall, daß ich einem Schwimmer über den Kopf brettere und einen Schädelbruch verursache -- aber hätte in dem Fall der Schwimmer, der sich bei viel Wind (sonst wohl kein Schädelbruch) weit vom Ufer entfernt (in Ufernähe hoffentlich kein rasender TopCat) nicht eine erhebliche Mitschuld?
    Nein hätte er nicht. Diese Argumentation ist ja etwa so als wäre der Fußgänger, den Du mit dem Auto überfahren hast selbst schuld weil er sich zu weit von zuhause entfernt hat. Und selbst wenn das Gericht ihm 30 % Schuld zuteilt bleibst Du von der Million Schaden (lebenslange Versorgung der Hinterbliebenen, nebst einer geplatzten Immobilienfinanzierung) auf 70 % sitzen. Ich kann sowas nicht aus der Portokasse zahlen.

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