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Thema: Ohlson Eigner

  1. #1701
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    Zitat Zitat von Muckilein Beitrag anzeigen
    Aber wie gesagt, ich werde versuchen ein paar Ratschläge von Victronic zu bekommen. Es kommt wohl wesentlich auf die Kennlinien, Ladeschlußspannung an, ob eines der Akkus schaden nehmen kann.
    Hallo Manfred,

    genau genommen ist meiner Erfahrung nach eher die Bulk-Ladung am Anfang das Problem, d.h. ein paar Stunden mit 14,4 bis 14,8 V Spannung.

    Das Ladegerät erkennt die Notwendigkeit dieser Phase (bzw. den niedrigen Füllgrad der angeschlossenen Akkus) meist am hohen Stromfluss, und wenn Akkus parallel geschaltet sind oder parallel geladen werden, dann hat man diesen hohen Stromfluss, auch wenn einer der parallelen Akkus voll ist und nur ein anderer leer.

    Die hohe Spannung liegt an allen parallel geschalteten Akkus an. Ein voller Akku fängt jedoch über ca. 13,8 V an zu gasen.

    Dies ist bei Deiner Aufstellung also Szenario 1.

    Separat geregelte Ladezweige pro Akku wären das Optimum, das ist aber sehr selten. Die meisten Geräte mit mehreren Ausgängen haben einfach einen eingebauten Diodenverteiler mit gleicher Spannung auf den Zweigen.

    Die Ladeschlussspannung (float) nach dem Bulkladevorgang ist meist harmlos, typischerweise eben etwa 13,8 V.

    Nur LiFePO4 an der LiMa (z.B. auch als Startakku) geht in der Tat nicht; wenn das BMS abschaltet, ist dies wie Auftrennen des Hauptschalters - die Gleichrichterdioden der LiMa brennen durch. Ein Pb schaltet sich nicht ab, sodass der notwendige Innenwiderstand immer im Stromkreis bleibt.

    Was hat denn bei Szenario 2 den Startakku geleert?

    "Laden über LiMa" ist in der 2020-Variante problemlos (jedenfalls solange Dein eingebauter LiMa-Regler einfach ist), 2021 musst Du aber gucken, was alles Du ohne Schalter implizit miteinander verbindest (z.B. von hinter dem B2B zurück an den Pb-Akku, diese Rückkopplung erscheint mir potentiell problematisch).

    Gruss
    Ville

  2. #1702
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    Moinmoin, ja, ich hatte die Handläufe im letzten Jahr demontiert, "revitalisiert" und wieder montiert. Ich hatte es allerdings sehr leicht, da mein Vorgänger steuerbortseitig schon rumgefuscht hatte....oder es war sogar im original so... Die Schraubenköpfe für den Handlauf außen waren unten neben dem unteren Handlauf zu sehen. Der untere Handlauf war noch original und verpfropft. Also entweder war das original so versetzt angebracht oder er hat die pfropfen oben geöffnet und dadurch den Handlauf entfernt.? Das hilft nicht wirklich, oder?

  3. #1703
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    Zitat Zitat von ville Beitrag anzeigen
    ...
    Was hat denn bei Szenario 2 den Startakku geleert?

    "Laden über LiMa" ist in der 2020-Variante problemlos (jedenfalls solange Dein eingebauter LiMa-Regler einfach ist), 2021 musst Du aber gucken, was alles Du ohne Schalter implizit miteinander verbindest (z.B. von hinter dem B2B zurück an den Pb-Akku, diese Rückkopplung erscheint mir potentiell problematisch).

    Gruss
    Ville
    Hallo Ville,

    ich kann Deine Bedenken nachvollziehen. Ich werde deshalb schon jetzt ein neues fast gleiches Ladegerät mit Hauptausgang für LiFePO4 kaufen. Der Nebenausgang ist definitiv zur Ladungserhaltung der Starterbatterie gedacht. Das ist alles jetzt schon so seit 3 Jahren in Betrieb.
    3 Schalter für "Hochstrom" sind mir einfach zu kompliziert und fehleranfällig für mich, obwohl ich deren Sinn verstehe.
    In der Beschreibung des B2B VCC 1212-30 steht, daß die Rückleitung B2B zum Starterakku nur bei der Schaltung über D+ vorhanden ist. Bei mir wird B2B über Starterakku-Spannung gesteuert. Zur Ladungserhaltung habe ich ja den separaten Ausgang am PB 1220 mit 0-2 A. Das hat bis jetzt funktioniert.
    Der Startakku kann sich nur bei sehr langem Hafenaufenthalt etwas entleeren, aber natürlich auch nicht dramatisch. Ich war immerhin 2018 gar nicht aus der Box rausgefahren. Aber auch über den Winter war der Startakku noch gut genug zum Motorstart. Bei einem normalen Segelsommer wird also der Startakku nie entleert sein.

    Gruß
    Manfred
    www.sy-stups.de
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  4. #1704
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    Standard Ladeverkabelung für LiFePO4

    Hallo Manfred,

    ja, dann bist Du bei Deiner hier ursprünglich geposteten Variante "2021", die ist ja elegant und "schnörkellos".

    (Einzige Einschränkung: Die fehlende "Schnellladeverdrahtung" für den Startakku, aber das braucht man selten und kann ggfalls improvisieren.)

    Knifflig war ja ursprünglich die Kombination von LiMa und Landstromladung am B2B-Eingang, das brauchst Du dann nicht.

    Gruss
    Ville
    Geändert von ville (29.01.2020 um 18:59 Uhr)

  5. #1705
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    Standard Handläufe

    Passen denn die Schrauben für "oben" und "unten" zusammen? Vielleicht hat ein Vorbesitzer nur die Aussengriffe ausgewechselt und welche mit anderer Griffweite verwendet?

    Bei mir pass(t)en sie 1:1, nun gehen an denselben Stellen Maschinenschrauben von unten durchs Deck in die Alubeschläge.

    Gruss
    Ville

  6. #1706
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    Standard Holzeinbauten neu ölen/lackieren?

    Hallo Ohlsonisten,

    an einigen Stellen (z.B. auf dem Schrank) bekommen meine Holzeinbauten etwa "trockene"/bleiche Stellen, so dass es wohl Zeit für eine Ausbesserung wird.

    Andere Stellen (z.B. Hauptschott) sind ein wenig eingedunkelt.

    Meiner Ansicht nach ist das Holz nicht lackiert, sondern geölt, wohl mit einem aushärtenden Holzöl.

    Hat jemand einen Tip, was das ursprünglich gewesen sein könnte?

    Die üblichen Verdächtigen (Owatrol, Danish Oil usw) schreiben ja meist "gleich auf gleich geht direkt, bei anderem Untergrund erst entfernen" und "Vorsicht mit Sperrholz".

    Da es ja keinen abblätternden Lack gibt, den ich entfernen müsste, wäre meine Idee, sehr schonend schleifend (womit? Schleifschwamm?) "abzurubbeln" und dann neu einzuölen.

    Meine Pinne ist mit Owatrol D1+D2 auf Holz pur behandelt (glänzend), drinnen wäre D1 (matt) also eine Möglichkeit, das hätte ich zum Testen bereits da...

    Ein Unterthema ist hierbei das Entfernen der Schiebetüren über Salonsofa und Pentry. Irgendwo (hier?) hatte ich gelesen, dass man sie in der Mittelstellung hochschieben und dann unten aus der Schiene nehmen kann, aber beim Selbstversuch war das nicht so klar. Hat jemand hier weitere Hinweise?

    Gruss
    Ville

  7. #1707
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    Moin Ville,

    hab bei mir gerade das gleiche gemacht. Oben auf dem Schrank war alles verblichen und es gab unschöne Wasserflecken von dem Kondeswasser der kleinen Seitenscheibe. Ich habe alles mit 250er Papier und tlw. sogar mit Exenterschleifer angeschliefen. Dann mit Epifanes neu behandelt. 1. Schicht mit 50% Verdünnung, 2. Schicht mit 25% Verdünnung und dann mit 10% Verdünnung noch 2 Schichten. Als letztes eine Schicht seidenmatt drüber ... fertig. Alle Schaptüren habe ich auch schon so gemacht. Das sollte wieder 40 Jahre halten ��

    Die Schaptüren bekommst du raus, indem du sie an die richige Stelle der Gleitnut schiebst, nach oben ziehst und dann rausschwenkst. Schau einfach mal genau in die obere Nut, da findest du Vertiefungen zum rausnehmen der Türen.







    VG
    Markus
    Nicht reden ... MACHEN! Sonst bleibt der Traum immer nur ein Traum.

    OHLSON 8:8 "DIGGER"

  8. #1708
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    Oha, Deine Schrankoberseite ist ja Teak massiv!

    Danke für die Antwort. Ok, sowas ähnlich steht mir also auch bevor.

    Dein Dach sieht auch gut aus, hast Du das geschrubbt? Ich habe wegen der Öllampe immer ein bisschen mit Russ zu kämpfen...

    Gruss
    Ville

  9. #1709
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    Zitat Zitat von Segelschueler Beitrag anzeigen
    Hallo und MoinMoin!

    Ich möchte gerne die Handläufe an Deck abbauen und neu dichten. Sind diese nur von unten verschraubt, oder erwartet mich da noch etwas oben an den Handläufen? Steuerbordseitig ist ja ein Handlauf von unten gegengeschraubt und backbordseitig die Holzleiste. Oben auf den Handläufen habe ich allerdings Holzpfropfen entdeckt und die haben mich etwas beunruhigt. Hat das schon jemand gemacht?

    VG Markus


    Moin, Moin an alle,

    wahrscheinlich ist das Thema Handläufe schon erledigt. Ich habe meine hölzernen, Original??, Handläufe vor ca. 4 Jahren gegen neue hölzerne Handläufe austauschen lassen.

    Ich habe Teakholz bei einer Werft gekauft, kleine Mengen sind schwierig zu bekommen. Ein befreundeter Bootsbauer hat die alten Handläufe als Vorlage benutzt und das Holz in Form gebracht und montiert. Die alten Pfropfen unter Deck ließen sich problemlos öffnen. Meine Handläufe waren nur von unten verschraubt. Der Austausch war problemlos, die neue Handläufe wurden durch die Schrauben an das Kajütendach gezogen. Sie sind weder geölt noch gelackt.

    Herzliche Grüße und bleibt Gesund

    Ingo
    Ohlson 8:8 - Es gibt keine Alternative
    Jo - Jo - Ohlson 8:8

  10. #1710
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    Zitat Zitat von ringo58 Beitrag anzeigen
    ... Ein befreundeter Bootsbauer hat die alten Handläufe als Vorlage benutzt und das Holz in Form gebracht und montiert...
    Moin Ingo,

    hat er von den alten Handläufen eine Schablone gemacht, und hast Du die? Vielleicht geht das auch gar nicht mit einer Schablone.

    Wünsche auch allen, daß sie gesund bleiben.
    Manfred
    www.sy-stups.de
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