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  1. #1
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    Standard gas-kartuschenkocher in bayern

    hallo,
    habe am wochenende meine gasanlage mit altem kocher aus meiner delanta ausgebaut, um den problemen mit 2-jähriger prüfung, gasflaschen-sicherheitsbehälter etc. etc. ein ende zu bereiten.

    nach allem was ich im forum so gelesenhabe, war es mir auch etwas unheimlich, dass die gasflasche nicht wie heute üblich in einem eigenen kasten im heck mit abströmöffnung nach aussen/unten untergebracht ist, sondern bei der delanta
    in der backskiste im cockpit. zwar ebenfalls mit einer entlüftung nach aussen/unten - aber ohne trennung zum motorraum und zur kajüte. deshalb sollte ja ein sog. "sicherheitsflaschenbehälter" (ca. 250,-€) eingebaut werden.
    aber natürlich alles zusammen a bissl anfällig für fehler!

    jetzt wollte ich evtl. einen der von allen bootsbedarflern angebotenen - und wie man mir versicherte zu hunderten verkauften - tragbaren kartuschenkochern oder vielleicht auch einen spirituskocher zulegen.

    jetzt höre ich von meinem tüv-mann, dass das nicht zulässig sei - in bayern und auf dem bodensee - weil es sich ja praktisch um eine kleine gasanlage handelt und bei dieser der gasbehälter getrennt und aussen sitzen (siehe oben) müsse. die kartuschengeräte seien auch nicht sicherer als die konvetionelle gasanlage.....ventil könnte fehlerhaft sein etc. etc. mit dann austretendem gas ins bootsinnere.

    bei awn-münchen war man bass erstaunt und wusste von dieser nichtzulassung nichts, worauf ich den tüv-bayern angerufen habe und mir dort das verbot bestätigt wurde.

    wer hat da schon ähnliches oder besseres erlebt? im "übrigen" deutschland kann man offensichtlich tun und lassen, was man will!???

    neugieriger gruss aus dem süden

  2. #2
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    Standard

    Hy

    Wenn du den Kocher mit der Gaskartusche meinst, die liegend montiert wird und wie eine Haarspraydose aussieht (siehe Bild im Anhang), dann stimmt ein Vergleich zu einer Gasflasche absolut nicht. Ich verwende das Teil schon einige Jahre und bin damit sehr zufrieden. Wenn bei der kleinen Gasvorratsspraydose ein Ventil fehlerhaft ist oder irgend ein anderer Fehler ist, kann nur ein kleiner Inhalt Gas ausströmen (maximal die Gasmenge für 4 Stunden volle Leistung Kochen). Bei einer Gasflasche hast du dann so eine Menge, die je nach Größe für einige Tage volle Leistung Kochen reicht, und dich dann leichter in den Seglerhimmel befördert. Der Vergkleich hinkt somit gewaltig. Für eine tötliche Gasvergiftung beim Schlafen dürfte die kleine Patrone sicher nicht reichen, für eine Explosion z. Bspl. beim anzüden einer Zigarette usw... jedoch sicher. Die Größe der Schäden wird bei der kleinen Dose sicherlich viel geringer ausfallen als bei der Gasflasche (hier ist dann das Boot weg). Ich bewahre die Nachfülldosen in der Backskiste auf, die hat eine kleine Entlüftung ins Kockpit, und das ist wieder durch die Lenzer offen. Also sehe ich das als eher ungefährlich an. Brennt Spiritus oder Petrolium, gibts nicht viel Unterschied zu den kleinen Gasdosen. Der Gestank beim Kochen und nachfüllen ist jedoch gewaltig und somit bin ich bei Gas geblieben.

    Weiters wird der Kocher in einem kleinen Kunststoff- Koffer geliefert, der eignet sich hervorragend zum Verstauen in der Backskiste oder sonstwo. Weiters hast du dann bei Prüfungen kein Problem, du kannst das Teil ja zum kochen ins Kockpit stellen.

    Positiv ist für mich, dass der Kocher besser steht als alles was es bisher mit Gas und Mobil gibt, und keine Stichflammen macht, wie die Spiritus oder Petroliumkocher. Mit einer kleinen Kette und Gummistriops mit kleinen Karabinern, kann man den Kocher und die Töpfe auf jeden Kleinkreuzertisch gut festmachen und auch unter Fahrt bei anständiger Kränkung Tee oder Suppe Kochen. Ein weiterer Vorteil ist, es gibt für diesen Kocher eine Grillplatte, die hervorragend funktioniert.

    Ein Nachteil von diesen lachen mobilen Gaskochern ist, dass die Gasdosen teuer sind. Mit einem Trick und einer genauen Waage, kann man die leeren Dosen angeblich wieder befüllen. Da ich aber im Jahr nur 2 Dosen oder maximal 3 benötige, ist das für mich kein Thema.

    ICh hoffe ich konnte dir damit etwas helfen

    LG

    mantaspeed
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    PS.: Lieber ein schlechter Segeltag als ein guter Arbeitstag

  3. #3
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    Standard Gaskartuschenkocher

    Hallo,

    da der Kocher nicht fest installiert ist, fährt er auch nicht mit zum TÜV!
    Um auf großer Fahrt sicher zu gehen, kannst du ihn ja bei Nichtgebrauch in der entlüfteten Backskiste lagern.

    Gruß,

    Frank

  4. #4
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    Standard

    was fürn TÜV? Wenn ja, dann lass den TÜV doch die Gasanlage anschauen--wenn der Schlauch porös ist, tausche ihn zu deiner eigenen Sicherheit besser aus. Der Rest (Entlüftung)ist doch schon bauseitig in deiner Delanta festgelegt--oder nich? Wenn es auch lästig ist sich von TÜV Beamten kontrollieren zu lassen--es macht ja auch Sinn. Eigene Fehler (zB bei einer Selbstinstallation etc) sieht man selbst meist nicht. Ich habe das immer so gemacht, dass ich gleich von Anfang an die Behörde oder den TüV mit in meine Vorhaben eingebunden habe.....So gabs nie Probleme

    Bei den Vivas sieht das wohl so aus: (siehe Bild)

    Aber in Frankreich ist das sicher anders geregelt....
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  5. #5
    avi Gast

    Standard

    und wo ist der abfluss nach aussen? oder geht evtl. gas ind die bilge?
    wo das möglicherweise laxer geregelt ist, spielt für die eigene sicherheit keine rolle!

  6. #6
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    Standard

    ich weiss es nicht...ich meine hinten am Spiegel. Muss gucken, wenn ich meine Viva habe Ne Leitung in die Bilge wär ja nicht so pralle....

  7. #7
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    Standard

    Hallo Ihr Müllers,

    ich möchte eine Lanze für die Spiritus-Lösung brechen. Wir haben einen Origo 3000, der ist drucklos und deshalb gibt es keine Stichflamme. Er ist absolut sicher und unkompliziert; keine verstopften Düsen, keine Explosionsgefahr, unkomplizierter Einbau.

    Es gibt üblicherweise zwei Einwände gegen Spiritus:

    1. Die geringere Heizleistung: Das stimmt, es dauert etwas länger. Da wir auf einem nur wenig größeren Boot aber nur zu zweit sind und keine "Mannschaft" bekochen müssen, ist das kein relevantes Problem.

    2. Spiritus stinkt: Das stimmt nur, wenn man den falschen Spiritus verwendet. Ich habe dazu mal eine schlimme Erfahrung gemacht, die ich in folgendem Beitrag beschrieben habe:

    http://forum.yacht.de/showthread.php...light=Spiritus

    Mein Rat für kleine und mittelgroße Boote: ein druckloser Spirituskocher. Null Probleme, null Wartung, null Gefahr.

    Gruß Klaus von der

    Pamina

  8. #8
    Tamino Gast

    Standard

    Die Kartuschenlösung ist an Bord nicht zugelassen. Im Schadensfall kann es ernsthafte Probleme mit der Versicherung geben. Die Auführungen über die ungefährliche Menge von Gas in den Kartuschen ist schierer Unsinn. Es bedarf nur eines Gas-Luft-Gemisches und dafür reicht auch ein Teil der Kartusche immer.
    Wer keine ordnungsgemäße Gasanlage hat, sollte mit Spiritus oder Petroleum kochen. Sollte man sich selbst mit seiner Gasanlage himmeln, so ist das eigenes Problem, aber man kann auch andere mit seinem Leichtsinn gefährden.

  9. #9
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    Standard

    Zitat Zitat von Tamino
    Die Kartuschenlösung ist an Bord nicht zugelassen. Im Schadensfall kann es ernsthafte Probleme mit der Versicherung geben. Die Auführungen über die ungefährliche Menge von Gas in den Kartuschen ist schierer Unsinn. Es bedarf nur eines Gas-Luft-Gemisches und dafür reicht auch ein Teil der Kartusche immer.
    Stimmt - mir drehte sich auch alles vor Augen, als ich weiter oben lesen musste, dass der Inhalt einer Kartusche im Boot verteilt doch ganz harmlos sei ...

    Wer mal sehen will, welche Kraft schon ein kleiner Spitzer Haarspray entwickelt, der google mal nach "Kartoffelkanone".

    Tom

  10. #10
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    Standard

    Als wir unser Boot, mit am Bodensee frisch abgenommener Gasanlage erworben haben, steckte eine Blechschraube in einer Kupfer - Gasleitung.
    Soviel zum Thema TÜV und virtuelle Sicherheit durch Überprüfung von staatlichen oder staatlich beauftrageten Stellen.
    Wir kochen, wie vorher auch schon, mit Petroleum.

    Was mich an dieser Stelle interessiert. Gibt es keine Kocher welche CNG Kartuschen verwenden? Dieses ist doch leichter als Luft und sollte bei portabelen Kochern in kleineren Booten Sicherheit geben.

    Oder sitze ich einer Fehlinformation auf?

    Beste Grüße

    Dieter

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