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  1. #1
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    Standard Bootsbau-quo vadis?

    Nach schönem Segeltag habe ich jetzt in den letzten "Yachten" geblättert. Tests der 32-Füßer, nun die Etap 28S u. die X-35OD. Fast alles sog. Cruiser, nur die X nicht, die aber wohl ihre Zielgruppe trifft. Aber die Cruiser/Fahrtenboote? Erfüllen die ihren Zweck? Also Urlaubstouren auf Nord und Ostsee oder Mittelmeer. Meist mit kleiner Crew-2 Leute oft nur. In der Ostsee fast immer enge Pfahlboxen, aber kaum ein Boot hat Scheuerleisten. Wollt ihr alle Großschootführungen auf dem Kajütdach? Unbequemer kann ein Groß wohl nicht zu bedienen sein. Unter Deck Handläufe fehlen oft, braucht man die wirklich nicht? Keine oder ganz kleine Navibereiche-findet ihr die echt überflüssig? Ich nicht, da liegen Karten, Bücher, Fernglas, unterm Tisch Ersatzteile, Werkzeug etc. Meine schöne Naviecke will ich genauso wenig missen wie meine Großschoot im Cockpit. Winschen und Beschläge...Carbon ist zum Cruisen nicht nötig, aber meine Frau und ich brauchen schon genug große und richtig plazierte Winschen und so. Rollgroß...muß das sein? Ich finde ein normales Groß fehlerfreier und leichter zu bedienen-auch zu zweit. Und Boote sind oft trotz kleiner Riggs so rank ausgelegt (vor allem lt. Yacht die Oceanis und die SunOdyssee), dass das Fahrtensegeln z.B. bei böigem Wetter wohl schwieriger ist als auf ner X-35OD. Kein Wunder, das der Testsieger der "Yacht" die konservative, aber auch teure HallbergRassy 31 wurde. Ich meine, ein Cruiser muß zum Cruisen taugen, ein Racer zum Siegen, ein Cruiser/Racer soll beides mit Kompromissen miteinander verbinden. Oder haben viele Werften vor, die Bootsgattung "Gartenlaube marinisiert" zu erfinden? Oder bin ich zu anspruchsvoll? Übrigens cruise und race ich mit ner X-332, sicher nicht der für jeden passende Bootstyp, aber für meine Frau und mich im Urlaub durchweg beherrschbar und ferientauglich. Carsten

  2. #2
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    Standard seglers latein,

    und was war jetzt Ihre Frage, Herr Sauerberg ?
    Carlo Backhausen

  3. #3
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    Standard

    Ich frage nichts, ich schreibe meine Ansichten hier rein und will mal hören, wie die Anderen denken darüber. Die Rubrik heißt doch Fragen/Antworten /DISKUSSIONEN. C.

  4. #4
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    Standard

    Schau mal bei Faurby rein, Cruiser/Racer. Ist schnell, ich segle Einhand, Frau kommt aber mit.
    Mit einiger Zusatzausrüstung bestens fahrtentauglich. (Und deutlich schneller als Rassys!)
    www.faurby.dk

  5. #5
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    Du hast völlig recht, dass viele der modernen Boote nicht so sehr zum segeln gedacht sind, sondern als besserer Wohnwagen konzeptioniert wurden.
    Was ist wichtig zum Cruisen? Als Liebhaber klassischer Yachten würde ich sagen:
    • Segeleigenschaften (wer will schon im Urlaub motoren?)
    • Lebensgefühl (Holz besser als Plastik)
    • Handlichkeit (lieber ein kleines Schiff als ein großes)
    Was mir völlig unwichtig ist, ist Stehhöhe, Elektrik (braucht man nur für Navigationslampen), Motor (es geht im Urlaub doch nicht darum, schnell von A nach B zu kommen...). Und jede noch so kleine Kajüte hat immer noch mehr Platz und Komfort als ein Zelt.
    Aber ich weiss, bin wohl Minderheit, wenn ich mir so die Häfen angucke

  6. #6
    avi Gast

    Standard

    nö, bist du nicht....
    ich mag viele der modernen dampfer nicht, weil sie einfach besegelte ferienappartments mit dem charme einer alno- einbauküche sind.
    es wird wert auf perfektes steg segeln gelegt, dass möglichst viele (zahlende) gäste untergebracht werden können, segeleigenschaften (obwohl streckenweise über den klee gelobt) sind von den testwerten eher als mässig einzustufen..
    kurz: hochbordig, plump, billig, hässlich.

  7. #7
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    Bislang kamen ja fast durchgehend Meinungen von Leuten, die mit diesen neuen Bootsbautrends auch nicht so glücklich sind. Aber diese Boote werden ja gekauft. Wie kommen die Eigner denn mit ihnen klar? Wäre ja mal interessant, auch von ihnen etwas zu hören. Carsten

  8. #8
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    Standard

    Zitat Zitat von carsten.sauerberg
    Bislang kamen ja fast durchgehend Meinungen von Leuten, die mit diesen neuen Bootsbautrends auch nicht so glücklich sind. Aber diese Boote werden ja gekauft. Wie kommen die Eigner denn mit ihnen klar? Wäre ja mal interessant, auch von ihnen etwas zu hören. Carsten
    Wie wird wohl jemand darüber denken, der sich so ein Teil gekauft hat?
    Die Frage ist sicher nicht so schwierig. Grundsätzlich wird das Angebot durch die Nachfrage geregelt. Das ist an sich nichts Neues, aber anscheinend immer wider überrraschend. Zumindest für einige,

    Schöne Grüße aus dem Büro mit kaputter Klimaanlage.
    Horst
    N 51° 10’ 37“ E 006° 44’ 46“

  9. #9
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    Standard

    was bedeutet schnell ? wenn ich eine halbe Stunde frUher einlaufe oder mit dem Surfbrett über 20 Knoten segle und den Wind in den Händen fühle ?
    oder wenn mein Bug im Ziel 2 Meter vor dem Gegner war...

    chris ...bavaria 42 mit Rollsgel

  10. #10
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    Standard Bootskauf ist ein Kompromiss!

    Diese Fragen kann man schon stellen. Ein Bootskauf ist halt immer auch ein Kompromiss zwischen verschiedenen Kriterien. Wenn man dann auch noch das Kriterium Budget hinzunimmt, dann endet man eben oft bei einer (gebrauchten) Gross-Serienyacht. Und die gehören bekanntlich nicht immer zu den Schönsten und Schnellsten.

    Für unseren jetzigen Ansprüche muss eine Segelyacht Ferienhaus und Reisemobil auf dem Wasser sein. Wir wollen durchaus auch einmal ein verlängertes Wochnende in der Marina verbringen, wenn wir vom Wetter hier in der Schweiz genug haben. Dazu muss das Boot einen gewissen Komfort haben. Nachdem wir oft auch mit dem ÖV mit wenig Gepäck anreisen, benötigen wir auch viel Stauraum. Wenn dieses Schiff auch noch schön und schnell sein soll, dann wird es für uns unerschwinglich.

    Bin der Meinung, dass ein Boot die AKTUELLEN Bedürfnisse abdecken soll.
    Sollten sich diese ändern, findet man meist auch einen Weg um diesen gerecht zu werden.
    Grüsse,
    Pegi

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