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  1. #51
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    Zitat Zitat von glaubeliebehoffnung
    ... Sprache ist nicht immer sehr genau ...
    ... aber manchmal entlarvend .

  2. #52
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    ich schließ mich johannesderzweite an.
    Man muss einfach ein bißchen mitdenken und sich einfach kooperative verhalten, dann kommt es gar nicht erst zu uneindeutigen Situationen in denen man die KVR's überhaupt erst braucht

  3. #53
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    moin,
    der hammer für mich ist der kasper mit der drucklufthupe, wenn er da mal draufgedrückt hätte. hmmmmm, oder bekommt man dann ein knöllchen
    ganz toll finde ich auch pennen unter motor, wenn ich unter maschine laufe geh ich aus dem weg, scheiß was auf sesselfurzervorschriften. je mehr scheine, desto mehr ärger. wenn jeder auf den anderen rücksicht nähme, wäre der meiste mist garnicht erst entstanden. vorausschauend manövriren und nicht ich hab recht und draufhalten.

    bis denn

  4. #54
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    Zitat Zitat von garibaldi
    Tja,
    glh,
    es ist wirklich sehr anstrengend.
    Dass nun neben Vorfahrt und Ausweichpflicht auch noch eine Ausweispflicht mit ins Spiel kommt, finde ich doch etwas übertrieben . . .
    Nix für ungut
    garibaldi
    Muss man das verstehen ?????
    Mast und Schotbruch

  5. #55
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    Zitat Zitat von U_47
    Urteil?? Was für nen Urteil?? Die BSU ist nicht das Seegericht...
    Hast ja de jure Recht, ich war in Gedanken schon einen Schritt weiter. Spielt doch aber im Zusammenhang mit meinem Beitrag nur eine völlig nebensächliche Rolle.Ersetze einfach Urteil durch Beurteilung, dann kannst du wieder ruhig
    schlafen.

    frdl., sailtime

  6. #56
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    Zitat Zitat von sailtime
    Hast ja de jure Recht, ich war in Gedanken schon einen Schritt weiter. Spielt doch aber im Zusammenhang mit meinem Beitrag nur eine völlig nebensächliche Rolle.Ersetze einfach Urteil durch Beurteilung, dann kannst du wieder ruhig
    schlafen.

    frdl., sailtime
    ich schlaf auch so gut Sorry das ich dich weckte
    Gruß U_47

  7. #57
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    mich haben die schlussfolgerungen des bsu eher verunsichert.

    vorab: falls der segler mit vorwindkurs feststellt, dass er die ganze breite des fahrwassers zum manövrieren benötigt (obwohl er auf seiner seite des fahrwassers genügend tiefe hätte) so ist er verpflichtet vorausschauend zu handeln und die entgegenkommenden fahrzeuge zu beobachten. – spätestens am entgegengesetzten tonnenstrich muss er ja doch seine komplizierter halse einleiten wegen der darauffolgenden untiefe.

    da ich in meinem revier auch ein relativ enges fahrwasser zum hafen habe (hafen monnickendam), komme ich unter motor häufiger in die verlegenheit seglern auszuweichen und dies geschieht je nach raum nach steuerbord oder weil ich schon am tonnenstrich fahre nach backbord. niemals käme ich auf die idee, das fahrwasser zu verlassen und auf grund zu laufen um dann doch noch eine kollision mit meinem heck zu riskieren. die auswirkungen eines zusammenstosses wären für crew und boot mit einem festsitzenden boot bestimmt größer.

    ich weiß nicht wie z.b. eine niederländische untersuchungskommission oder gericht dieses verhalten einschätzen würde. ob die dann zu dem gleichen schluss kämen?

    ich denke dass es eher der kvr entsprechen würde, das manöver des letzten augenblicks regelwidrig nach backbord auszuführen, statt sein boot auf grund zu setzen und manövrierunfähigkeit oder bruch zu riskieren. so weit ich mich entsinne, verlangt die kvr sogar vom schiffsführer, in einer gefahrenlage auch gegen die geltenden regeln zu handeln, falls man damit die gefahr für menschen und schiff abwenden kann.

    der motorenden yacht kann man nur den vorwurf machen, viel zu spät das manöver des letzten augenblicks eingeleitet zu haben (egal ob nach steuer- oder backbord).

    aber wie schon gesagt ich bin jetzt doch verunsichert, wie ich mich zukünftig verhalten muss. – interessant wäre jetzt die einschätzung des seegerichts und der versicherungen, da die schlussfolgerungen des bsu für beide nicht bindend sind.
    Geändert von fellow (01.08.2006 um 23:10 Uhr)
    Gruß Peter

  8. #58
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    Zitat Zitat von rotbart
    (A) Kein Wegerechtschiff darf sein Wegerecht ERZWINGEN
    Wegerechtsschiffe gibt es nur nach der deutschen Seeschifffahrtsstraßen-
    ordnung für Schiffe mit außergewöhnlichen Abmessungen. Diese gelten auf
    deutschen Seeschifffahrtsstraßen als manövrierbehindert und müssen das
    entsprechend signalisieren. Ansonsten spielt der Begriff Wegerecht im See-
    verkehrsrecht keine Rolle, die KVR kennen ihn nicht; die kennen überhaupt
    keine Rechte, sondern nur Pflichten.


    (B) Ein Segelschiff kann im engen Fahrwasser sehr wohl als manövrierbehindert angesehen werden (so sagen es die internationalen regeln), ...
    Nein. Du hast den Begriff der Manövrierbehinderung nicht verstanden.

    Belem
    Geändert von Belem (02.08.2006 um 08:56 Uhr)

  9. #59
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    Zitat Zitat von glaubeliebehoffnung
    Diese bewusste Weglassung des Begriffs Vorfahrt (aktiv) und das stattdessen benutzte Wort Ausweispflicht (passiv) hat ja einen rein erzieherischen Wert. Im Endeffekt ist es egal ob jemand darauf besteht Vorfahrt zu haben oder darauf besteht, dass der andere Ausweichpflichtig ist.
    Du irrst grundlegend: Ausweich- und Kurshaltepflicht sind eine völlig andere
    Konstellation als Vorfahrt und Wartepflicht. Die Ausweichpflicht verpflichtet
    (und berechtigt!) ein Fahrzeug, aktiv so zu manövrieren, dass eine Kollision
    vermieden wird. Die damit korrespondierende Kurshaltepflicht des anderen
    Fahrzeugs soll verhindern, dass die Manöver des Ausweichenden konterka-
    riert werden. Dabei hat der Kurshalter stets das Ausweichmanöver zu beob-
    achten, denn der ist ggfs. verpflichtet, selbst zu manövrieren, wenn eine
    Kollision durch Manöver des Ausweichpflichtigen allein nicht zu vermeiden ist.
    Kommt es dennoch zu einer Kollision, liegen immer zwei Pflichtverletzungen
    vor, beim Ausweich- wie beim Kurshaltepflichtigen.

    Belem

  10. #60
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    moin gemeinde, jetzt will ich auch mal: mir als charterskipper, der ich fast ausschließlich mit schiffen unterwegs bin, die ich nicht genau kenne und deren manövrierverhalten ich vorher nicht genau einschätzen kann und der ich fast immer mit unbekannten crews unterwegs bin, deren verhalten in kritischen situationen ich nicht einschätzen kann, wäre dieser unfall soo jedenfalls nicht passiert! als skip auf der ALIADO hätte ich an der bezeichneten osttonne nicht gehalst, sondern spätestens dort den noch vorhanden platz genutzt um das großsegel zu bergen nachdem ich klüver und fock vorher weggenommen hätte. mit einem schiff, von dem ich weiß, daß es einen drehkreis von zwei schiffslängen hat unter vollzeug platt vor dem wind in dieses enge fahrwasser zu fahren, dann noch den großbaum mit bullenstander zu festzusetzen und die fock auszubaumen - damit mach ich mich doch selber manövrierunfähig (nicht im juristischen sinne, praktisch aber schon)! seemannschaft (dazu gehört auch vor- und umsicht!) fordere ich nicht nur von den anderen ...
    handbreit
    ralph

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