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  1. #1
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    Standard Tips fürs erste Boot

    Hallo zusammen,

    möchte mir gerne eine kleine Jolle kaufen, da ich aber nicht wirklich Ahnung habe, möchte ich Euch um Hilfe für die Auswahl bitten (wahrscheinlich bin ich schon der 184.e, der sich mit dieser Frage nach einer eierlegenden Wollmilchsau im Forum präsentiert).

    War früher als Teeny einige Jahre auf dem Surfbrett im Mittelmeer unterwegs und habe vor einem Jahr Binnen- und See-Führerscheine auf dem Bodensee gemacht; d.h. ich habe ein bißchen Ahnung von Wind und Wellen, vom Segeln jedoch wenig. Bräuchte ein Boot, das den folgenden Eigenschaften am besten entspricht:

    - Eigentlich wollen meine Frau (1,60m; 50kg) und ich (1,83m; 75kg) eine Zweimannjolle, aber wahrscheinlich wird häufiger einer von uns beiden wegen Kinderbetreuung an Land sein.
    - Nichts extrem sportliches, so ein Vormittagsausflug mit kleinem Kind und Picknickkorb sollte schon mal drin sein. Wär aber auch nix, wenn man am Ende des Vormittags noch immer am gleichen Fleck dümpelt
    - Das Revier wird die Rivieraküste am Mittelmeer in Italien sein(weiß jemand, welche Jollen da verbreitet sind?), d.h. ein bißchen Wellen kann es da schon mal geben, und das sollte nicht gleich gefährlich werden.
    - Ich werde das Boot an Land liegen haben, d.h. ich muß es jedesmal slippen können (deswegen auch Schwertjolle).
    - Regattaambitionen gibt es bei mir am Anfang nicht, ich würde aber schon ganz gern auf dem Boot ein paar Erfahrungen zum Segeln und alles was damit zusammenhängt (z.B. Trimmeinrichtungen und deren Nutzen) sammeln können.
    Wie gesagt, die eierlegende Wollmilchsau.

    Wie pflegeintensiv sind denn Boote aus Holz im Vergleich zu GFK? (Bin doch ein recht fauler Sack und habe das Boot das Jahr über nicht bei mir zu Hause liegen)

    Hab mich mal so ein bißchen umgehört und ein paar Sachen gelesen. Was haltet Ihr denn von einem Vaurien?
    Kennt von Euch jemand ein Boot namens "Tridente"?
    Trifft der Laser 2000 die obigen Beschreibungen auch noch?

    So, ein Haufen Zeugs, dennoch vielen Dank schon mal für jeden Tip.

    Gruß
    PK

  2. #2
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    Standard

    Also zuerst einmal sind Boote aus Holz nicht wirklich pflegefrei ;-) - gerade bei der Eigenbeschreibung würde ich eine GFK Wanderjolle empfehlen, denn Holz schleifen und pflegen will entweder gelernt oder gewollt sein.

    Vaurien oder Tridente halte ich eher für Exoten, die man im Zweifelsfall schlecht wieder los wird. Ein Laser taugt für die Beschreibung eher weniger. Rein aus dem Bauch raus, würde ich als erstes Richtung Conger tendieren - ist zwar nichts so tolles, aber preiswert gebraucht zu bekommen, Ersatzteile gibt es beim Hersteller auch für wenig Geld und los wird man sie auch schnell wieder.

  3. #3
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    36

    Standard Tridente

    Hallo,

    in Elba auf der Tridente habe ich den Segelschein gemacht.
    Dort ist sie weit verbreitet. Aber haben wollte ich sie auch nicht.
    Eine Congar habe ich hier im Binnensse schon mal gesegelt.
    Die ist meiner Meinung nach gut um von einem Ufer zum
    anderen (Binnensee) zu kommen um dort zu grillen. Keine guten
    Segeleigenschaften. Weit entfernt von sportlichem Segeln. Ausserdem
    kentern kann die auch und dann wirds schwierig mit dem Aufrichten.

  4. #4
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    Standard

    Hallo Segelschwabe,

    der Vaurien ist ein aeltere, aber brauchbare Jolle. Die Verbreitung in Europa ist zwar nicht mit Laser oder 470er zu vergleichen, aber dafuer ist er i.d.R. auch sehr viel preiswerter.
    Mit 95kg laesst er sich auch allein ganz gut slippen - immerhin noch leichter als ein Finn Dinghy.
    Ein Conger ist im Vergleich ein ziemlich schwerer Eimer und kommt einfach nicht aus dem Quark.


    Vermutlich kennst Du www.vaurien.de schon. Zum Conger hier was: http://www.fiberglas-technik.de/bb-conger-techdata.html

    so far und viel Spass,
    Dirk

  5. #5
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    Standard

    Ein gutes boot um segeln zu lernen, und zwar alle facetten, ist immer noch der pirat. es gibt ihn in allen ausführungen, vom 60 jahre alten holzschiff bis zur hochmodernen kunststoff-regatta-rennjolle. ist sicher, hat tolle segeleigenschaften, kann auch schweres wetter ab - ist aber keine gleitjolle wie 470er und co....aber die taugen als family-boot eh nicht.
    piraten kann man auch mal alleine segeln, es gibt eine große klassenvereinigung und man findet sie hier allerorten, in südeuropa.....??? naja, DU kannst sie ja dort etablieren...
    man lernt viel über den segeltrimm, spinnakerfahren, man kann auch mit lumas/schlafsäcken/persenning gut drin übernachten.... der pirat macht fit für alles weitere - aber selbst "alte säcke" segeln diese jolle noch.....
    Ina

  6. #6
    avi Gast

    Standard

    ich halte vaurien und laser auch nicht so für die wanderjollen schlechthin. als ich das eingangspost gelesen hae, fiel mir auf der stelle der "zugvogel" ein, der recht geräumig ist, also den picknick koffer durchaus schleppen kann, und auch bei bedarf etwas zügiger unterwegs sein kann.
    als holzschiff wünderschön, aber wenn man keine lust dazu hat, gibt´s ihn auch aus gfk.

    leider keine grossartige seite....vielleicht tut die klasenvereinigung ja mal etwas dafür:
    http://www.schwertzugvogel.org/
    Geändert von avi (04.09.2006 um 15:58 Uhr)

  7. #7
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    Standard

    Ich bin früher öfter Efsix gesegelt. Eine Familientaugliche Kieljolle, die trotzdem gut läuft und auf der man durchaus mal übernachten kann. Durch den Hubkiel ist die leicht zu slippen.

    Hier der Link: http://www.efsix.info/html/efsix_das_boot.html
    Handbreit - Ralf

  8. #8
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    Standard

    Hallo,

    erstmal vielen Dank für die Tips bisher und für die entsprechenden Links; einige Seiten der Klassenvereinigungen hatte ich mir schon mal angeschaut.

    Zum Verwendungszweck wollte ich noch hinzufügen, daß Übernachten auf dem Boot nicht geplant ist, der Ausflug also nicht länger als einen Tag dauern solte; das hätte ich vielleicht noch dazuschreiben sollen.
    Meint Ihr dennoch, daß ich mich um eine echte Wanderjolle bemühen soll.
    Conger und Zugvogel hatte ich mir auch mal angeschaut, habe aber ein bißchen die Sorge, daß die eventuell zum Slippen ein bißchen schwer sein könnten, wie seht Ihr das?

    @ Zinkulum:
    Du hast Erfahrungen mit Tridente gesammelt; warum würdest Du die nicht haben wollen?

    Vielen Dank für Eure Hilfe

  9. #9
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    Standard

    Wie willst du slippen?

    Von Hand?
    Dann wäre eine Conger schon etwas schwer...

    Mit einer Handseilwinde?
    Da wäre eine Conger schon OK, braucht aber etwas Kraft...

    Mit dem Auto oder mit einer elektrischen Seilwinde?
    Dann ist auch eine Conger oder so etwas kein Problem...

  10. #10
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    Standard

    Zukünftig wollen die da wohl ne Handseilwinde anbringen. Aber bis dahin muß ich wohl von Hand, ob ich will oder nicht.

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