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  1. #1
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    Standard Hubkielsicherung während des Transportes

    Hallo,

    leider habe ich jetzt einen Transportschaden erlitten.

    Der Hubkiel hat in der Höhe des Kielschachtes eine mächtige Kerbe bekommen. Mein Boot hat keine mechansiche "Hubkielsicherung" sondern
    nur zwei klizekleine Gummistücke am Eingang Kielschacht.

    Mein Idee war nun, jetzt zwei Keile aus Gummi zu "basteln", um den Kiel im Schacht zu fixieren. Allerdings ist die Dicke auch begrenzt. Bricht dann wohl auch zusammen bzw. reibt sich heraus, wenn über eine Bodenwelle
    gefahren wird???

    Wie habt Ihr das Problem gelöst?
    Welches Material für die Sicherung (GFK-Boot) sollte verwendet werden?

    Gruß und Danke.
    Zinkulum

  2. #2
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    Standard

    Über welches Gewicht reden wir denn? Welcher Bootstyp?
    Handbreit - Ralf

  3. #3
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    Standard K6

    Hallo Ralf,

    es ist eine K6 (5,80 m; 260 kg, davon 130 kg die Bombe, 1,40 Tiefe)

    Gruß
    Zinkulum

  4. #4
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    Standard

    Der Kielschaft ist aus GFK und die Bombe aus Stahl/Blei?
    Handbreit - Ralf

  5. #5
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    Standard K6 Kiel

    Hallo Ralf,

    vielen danke für Deine Mühe :-).

    Ja, der Kielschaft ist aus GFK und die Bombe ist aus Blei.

    Vielleicht zum schnellen Überblick:
    http://www.rondarboats.com/
    == K6; Abbildung in der Mitte.

    Gruß
    Zinkulum

  6. #6
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    Standard

    >>Bricht dann wohl auch zusammen bzw. reibt sich heraus, wenn über eine Bodenwelle gefahren wird???<<
    Diese Möglichkeit liegt ziemlich nahe. Natürlich kann man es mit Keilen probieren, die weich genug sind, um sich einzuklemmen, aber hart genug, um noch Stöße abzufangen. Aber wenn der Trailer rollt, wird die Geschichte noch ganz schön arbeiten. Und dann können die Keile sich leicht lösen.

    Ich würde aber zunächst versuchen, das Grundübel abzustellen, also die Bewegung des Boots auf dem Trailer. Ich habe für mein Boot (22 Fuß, 1,2 to) mehrere Zurrgurte mit Ratsche, die ganz bewusst überdimensioniert sind. Nicht, weil ich so hohe Zugreserven haben wollte. Nein, die Gurte geben nur noch wenig nach und sind schön breit, so das sich die Kraft gut verteilt. Einen dünneren Gurt müsste ich stark abgepolstert über das Boot spannen und mit hoher Kraft anziehen, damit er das Boot festhält. Statt dessen nehme ich breite Gurte (tw. für 3, tw. 5 to) und davon gleich mehrere, lege an den Umlenkpunkten (Scheuerleiste) dicken Teppich drunter und ziehe die Ratschen gut "handwarm" an, nicht sehr fest, sonst drücke ich den Rumpf zu sehr auf die Stützen und bekomme Beulen an den Auflagestellen (das kann sogar bei gepolsterten Langauflagen auf Dauer passieren). Die Punktbelastung dort, wo die Gurte das Boot halten, ist damit gering. So liegt das Boot bombenfest auf dem Trailer, ohne dass sich noch etwas rührt. Voraussetzung ist außerdem , dass das Boot gut passend auf den Auflagen ruht. Einige km nach Fahrtantritt kontrolliere ich und ziehe ggf. noch ein paar cm nach.

    Grüße
    Sunbeamer

  7. #7
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    Standard

    Bei meiner Sailhorse (ähnl, Maße. u. Masse, aber Hubkiel aus Metall)
    mache ich das einfach mit großflächigen Holzkeilen sowohl im Schacht,
    als auch die Bombe in der Traileraufnahme !!! ---Frank---

  8. #8
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    Standard

    OK, jetzt verstehe ich das Problem, ich wunderte mich, wie ein Kielschaft (aus Stahl) durch scheuern beschädigt werden kann.

    Ich würde wie beschrieben mit Holzkeilen an allen denkbaren stellen sichern und den oben überstehenden Teil des Kieles massiv mit Gurten abspannen, damit keine Bewegung mehr möglich ist.
    Handbreit - Ralf

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