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  1. #1
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    Standard Propellerwelle ausbauen



    Hallo an Alle,
    ich verzweifel gerade an meiner Wellenanlage. Ich will die Welle ausbauen und habe die 6 Imbusschrauben am Getriebeflansch (Volvo Penta 2001) gelöst. Im Flansch steckt auch noch ein Scherstift, der guckt aber 30mm raus. Sieht so aus, als wenn der gar nicht in der Welle steckt, von der anderen Seite kann ich auch keine Bohrung in der Welle erkennen.
    Obwohl ich alles gelöst habe, läßt sich die Welle aber nicht ziehen. Muß ich den Flansch noch irgendwie spreizen bzw. den Flansch vom Getriebe lösen.

    Wem es hift, kann ich noch ein Foto schicken und falls es noch weitere nützliche Tips zu dem Thema gibt, immer her damit. Danke !

  2. #2
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    Standard propellerwelle

    an meinem flansch war neben den sechs schrauben noch eine kleinere madenschraube mit imbus
    sepp

  3. #3
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    Standard

    Tach ustephan,
    ist es möglich, dass die sechs Schrauben nicht am Getriebeflansch (das sind üblicherweise vier), sondern an der Wellenkupplung sitzen? Dann schau mal ob dazwischen drei leere Gewindelöcher sind (zuweilen auch mit Plastikkäppchen abgedeckt). Wenn ja, sind das die Gewindelöcher für die Ausdrückschrauben, die drücken den Konus auseinander wenn man da drei Schrauben eindreht und gleichmäßig anzieht.
    Viel Glück
    Franz

  4. #4
    Tamino Gast

    Standard

    Normalerweise geht der Scherstift (evtl 2 ineinandergesteckte) durch die Welle hindurch. Ich habe ihn mit einem langen dünnen Dorn durchgeschlagen. Beim ersten Mal habe ich allerdings versehentlich den Dorn so fest hineingeschlagen, daß ich ein neues Problem hatte

  5. #5
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    Standard

    Bei meiner Dehler 31 hatte ich auch das Problem, dass die Welle nicht gezogen werden konnte. Des Rätsels Lösung war. dass am Wellenende eine Scheibe sass, die verhindern sollte, dass die Welle nach achtern rutscht. Uniflex vom Getriebe lösen, dann kommt man dran (siehe Skizze).
    Viel Erfolg !

    Leo
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  6. #6
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    Hallo ustephan; also Deine techn. Angaben sind natürlich recht spärlich und aus diesem Grund bekommst Du auch so weitgestreute Antworten.
    Nun wenn Du einen Stift als Angstsicherung hast der nicht durchgebohrt ist und 30 mm übersteht dann messe mal den Durchmesser und schneide ein Gewinde auf das frei Ende.
    Danach kannst Du über Unterlegscheiben und Mutter diesen Stift herausziehen.
    Dein Wellenflansch ist bestimmt noch mit zwei Klemmschrauben auf die Welle
    gezogen ( vielleich auch vier) also diese dann auch noch lösen und schon ist der Flansch ab. ( Vielleicht ist auch noch ein kleiner Tap mit dem Hammer nötig.
    Sollte Dein Flansch keine Klemmschrauben habe dann sitzt dieser über Passung auf Welle und muss mit Abzieher gezogen werden ( eventuell mit Wärmehilfe, also anwärmen der Kupplung vor dem, und beim Ziehen.
    Sollte Dein Flansch über Konuss befestigt sein dann auch die Zentralmutter ( Zentrum Flanschgesicht) lösen und Abziehen aufsetzen unter Spannung setzen und dann Flansch erwärmen bis dieser abspringt.
    Viellicht lohnt es sich auch bei dieser Gelegenheit mal die Ausrichtung zwischen Welle und Getriebeflanch anzusehen, ist eine gute Gelegenheit und sollte unter Fachleute eher die Regel als die Ausnahme sein.
    Alles mir Gefühl und Gegenhalten denn die Welle ist leicht verbogen.
    Immer eine Handbreite
    Ringo

  7. #7
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    Standard

    Zitat Zitat von leo31
    Bei meiner Dehler 31 hatte ich auch das Problem, dass die Welle nicht gezogen werden konnte. Des Rätsels Lösung war. dass am Wellenende eine Scheibe sass, die verhindern sollte, dass die Welle nach achtern rutscht. Uniflex vom Getriebe lösen, dann kommt man dran (siehe Skizze).
    Viel Erfolg !

    Leo
    Hallo,
    diese Beilagscheibe am Wellenende ist duch eine Schraube gesichert. Aber Ringo hat ein anderes System.

    Dieter.

  8. #8
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    Na, da sind ja einige gute Tips bei, ich werde es am nächsten Wochenende noch einmal genauer untersuchen.

    Hier noch ein Bild, damit die Sache eindeutiger wird:
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  9. #9
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    Hallo Ustephan, Dein Bild macht die Sache klar es ist also so wie ich es beschrieben habe mit der Abweichung das Du einen Spannscherstift hast
    der natürlich aus Stahl ist und wohl auch noch verrostet ist wenn man das auch nicht genau sehen kann.
    Ich weiß allerdings nicht ob es auch welche auch VA gibt.
    Nun nach der jetzigen Lage kann man natürlich keine Gewinde auf einen Stahlspannstift schneiden diese Möglichkeit gibt es also nicht.
    Nun Du kannst den Spannstift mit der Kombizange anfassen also zusammendrücken und dann gleichzeitig hochkanten.
    Wenn Du Glück hast kommt er wenn verrostet bricht er ab.
    Du kannst auch einen Feilkloben aufsetzen, zusammenziehen und dann hochhebeln.
    Wenn verrostet dann beginnt das Würgen wenn abgerostet ebenfalls, dann kann man nur hoffen das auch der untere Bereich ebenfalls, vielleicht sogar noch stärker verrostet ist und sich beim abnehmen der Kupplung zerbröselt.
    Mit handwerklichem Geschick kann man auch versuchen die Reste mit einem Dorn von oben zu zertrümmern aber mit Gefühl und alles bei gekoppelten
    Flansch sonst ist die Welle krumm.
    Natürlich das System nach Reparatur nicht einfach wieder so zusammenbauen mit neuem, gleichem Spannstift ( es sei Va)
    lso wenn dieser notwendig ist( Angstsicherung) dann vielleicht durch VA
    Inbusmadenschraube ersetzen ( Gewinde schneiden im Flanschkörper).
    Meine Welle, 30 mm d 36 Ps hat nur einen Klemmflansch mit 4 Schrauben
    und keine Angstsicherung.
    Na ja vielleicht hast Du ja jemand zur Hand der Dir handwerklich zur Seite steht wenn es schwierig wird.
    Wünsche Dir viel Erfolg und bin sicher wenn es vor bei ist dann hat man viel gelernt!
    Immer eine Handbreite
    Ringo

  10. #10
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    Standard

    Zitat Zitat von Ringo
    Hallo Ustephan, Dein Bild macht die Sache klar es ist also so wie ich es beschrieben habe mit der Abweichung das Du einen Spannscherstift hast
    der natürlich aus Stahl ist und wohl auch noch verrostet ist wenn man das auch nicht genau sehen kann.
    Ich weiß allerdings nicht ob es auch welche auch VA gibt.
    Nun nach der jetzigen Lage kann man natürlich keine Gewinde auf einen Stahlspannstift schneiden diese Möglichkeit gibt es also nicht.
    Nun Du kannst den Spannstift mit der Kombizange anfassen also zusammendrücken und dann gleichzeitig hochkanten.
    Wenn Du Glück hast kommt er wenn verrostet bricht er ab.
    Du kannst auch einen Feilkloben aufsetzen, zusammenziehen und dann hochhebeln.
    Wenn verrostet dann beginnt das Würgen wenn abgerostet ebenfalls, dann kann man nur hoffen das auch der untere Bereich ebenfalls, vielleicht sogar noch stärker verrostet ist und sich beim abnehmen der Kupplung zerbröselt.
    Mit handwerklichem Geschick kann man auch versuchen die Reste mit einem Dorn von oben zu zertrümmern aber mit Gefühl und alles bei gekoppelten
    Flansch sonst ist die Welle krumm.
    Natürlich das System nach Reparatur nicht einfach wieder so zusammenbauen mit neuem, gleichem Spannstift ( es sei Va)
    lso wenn dieser notwendig ist( Angstsicherung) dann vielleicht durch VA
    Inbusmadenschraube ersetzen ( Gewinde schneiden im Flanschkörper).
    Meine Welle, 30 mm d 36 Ps hat nur einen Klemmflansch mit 4 Schrauben
    und keine Angstsicherung.
    Na ja vielleicht hast Du ja jemand zur Hand der Dir handwerklich zur Seite steht wenn es schwierig wird.
    Wünsche Dir viel Erfolg und bin sicher wenn es vor bei ist dann hat man viel gelernt!
    Immer eine Handbreite
    Ringo

    Naja, ich hab ja mal Schlosser gelernt...
    Verrostet ist der Stift nicht, ich werde es mal wie von Dir beschrieben versuchen !
    Einsetzen werde ich den Stift bestimmt nicht wieder, denke auch, er ist eine Angstsicherung

    Zum Verständnis noch eine Frage:

    Spannscherstift heißt also, er soll im Notfall abscheren, es ist also eine Bohrung in der Welle ?

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